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	<title>Europa Archive - Halbzeitpause</title>
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	<description>- der Reiseblog für Overlanding, Hiking und Backpacking</description>
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		<title>Mit dem neuen Defender durch Süd-Schweden &#8211; Teil 1</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hartwig van der Neut]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Sep 2022 05:22:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Europa]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Anreise, Kyrkö Mosse und Norra Kvill Nationalpark Unaufhörlich prasselt der Regen auf die dünne Zeltplane, die mittels einiger kurzer Äste wenige Zentimenter oberhalb unserer Gesichter aufgespannt<span class="excerpt-hellip"> […]</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://halbzeitpause.blog/camping-im-landrover-defender-in-schweden/">Mit dem neuen Defender durch Süd-Schweden &#8211; Teil 1</a> erschien zuerst auf <a href="https://halbzeitpause.blog">Halbzeitpause</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Anreise, Kyrkö Mosse und Norra Kvill Nationalpark</h2>



<p class="has-drop-cap"><em>Unaufhörlich prasselt der Regen auf die dünne Zeltplane, die mittels einiger kurzer Äste wenige Zentimenter oberhalb unserer Gesichter aufgespannt ist. Eine endlos scheinende Abfolge kleiner Trommelschläge. Bereits seit Stunden liegen wir jetzt klamm und steif unter der Plane auf unseren dünnen Aluminium-Isomatten im Moos. Um uns herum die schwedische Wildnis ist schön, aber eben auch nass. Sehr nass. Von oben und von unten. Die eine Tafel Ritter Sport &#8211; Schokolade, die wir als Stimmungsaufheller für Notsituationen mitgenommen hatten, ist längst aufgebraucht. Eigentlich hatten wir ja überhaupt keine Zeltplane mitnehmen wollen, sondern wollten jede Nacht aus unseren Regenponchos einen provisorischen Schutz bauen, so richtig survivalmäßig eben. Zum Glück hatten wir uns in letzter Minute doch noch umentschieden. Und jetzt das. </em></p>



<p>Brrrr. Innerlich schüttelt es mich bei der Erinnerung an diese erste Schwedenreise, die ich vor gut 30 Jahren zusammen mit meinem Schulfreund Wieland unternommen hatte. 26 Stunden hatten wir letztendlich so verbracht, liegend unter dieser flach über dem Boden aufgespannten Plane im Rogen-Naturreservat nahe der norwegischen Grenze, bevor der Dauerregen endlich aufhörte. Aber es sollte damals ja ein hammerharter Survivaltrip werden. Klar.</p>



<p>Von dieser Idee sind wir diesmal weit entfernt. Gerade sitze ich warm und trocken am Steuer unseres Defenders in der Warteschlange vor den Tickethäuschen der Fähre von Fehmarn nach Dänemark und blinzele durch die Windschutzscheibe in die Sonne, die vom strahlend blauen Himme auf uns herunterscheint. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="762" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/ReiserouteSchwedenTeil1-1024x762.jpg" alt="" class="wp-image-2957" style="width:471px;height:349px" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/ReiserouteSchwedenTeil1-1024x762.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/ReiserouteSchwedenTeil1-300x223.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/ReiserouteSchwedenTeil1-768x571.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/ReiserouteSchwedenTeil1-196x146.jpg 196w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/ReiserouteSchwedenTeil1-50x37.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/ReiserouteSchwedenTeil1-101x75.jpg 101w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/ReiserouteSchwedenTeil1.jpg 1149w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<p>Jetzt soll es also ganz anders werden: nicht mehr alleine mit zwei kleinen Rucksäcken und Minimalausrüstung durch die Wildnis wandern. Von Survival ist keine Rede mehr. Eher schon von &#8222;Glamping&#8220;, wie mein Sohn Bastian es nennt &#8211; eine Vermengung der beiden Begriffe &#8222;Glamour&#8220; und &#8222;Camping&#8220;. Schließlich sind wir beide jetzt mit unserem neuen Reisemobil unterwegs, dem Land Rover Defender, den wir seit einem halben Jahr besitzen und sukzessive mit Campingausrüstung ausgestattet haben (<a href="https://halbzeitpause.blog/der-lange-weg-zum-land-rover/">siehe auch hier</a>). Und diese wollen wir jetzt zum ersten Mal einem ausführlichen Praxistest unterziehen. Und was liegt da (im wahrsten Sinne des Wortes) näher als Schweden, wo man aufgrund des sogenannten &#8222;Jedermannsrechtes&#8220; frei in der Natur campen darf (mit Einschränkungen)? </p>



<p>Also haben wir uns an einem Sonntag im September auf den Weg gen Norden gemacht. Wir sind in Groningen gestartet, von wo aus wir noch unsere Tochter Fleur mitgenommen und unterwegs am Flughafen in Hamburg abgesetzt haben. Sie startete an diesem Wochenende zu einer dreimonatigen Backpacking-Tour mit einer Freundin durch Mexiko, Guatemala und Kolumbien &#8211; unser Reise-Gen hat auch sie ganz offensichtlich vererbt bekommen!</p>


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<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="527" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/Faehre-1024x527.jpg" alt="" class="wp-image-2844" style="width:493px;height:254px" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/Faehre-1024x527.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/Faehre-300x155.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/Faehre-768x396.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/Faehre-1536x791.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/Faehre-2048x1055.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/Faehre-260x134.jpg 260w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/Faehre-50x26.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/Faehre-146x75.jpg 146w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<p>Und jetzt stehen wir also in Puttgarden am Fährhafen. Ich lenke den Defender im Schritt-Tempo vor das Fenster des Tickethäuschens, hinter dem der Angestellte der Schiffahrtslinie stirnrunzelnd zu dem Dachzeltaufbau auf unserem Gepäckträger hinaufsieht. Wie hoch denn das sei, will er wissen. Ich habe keine Ahnung. Das Zelt ist neu und ich habe schlichtweg vergessen, nachzumessen. Jetzt wäre eine falsche Angabe fatal. Vor meinem inneren Auge sehe (und höre) ich mich schon das Zelt bei der Auffahrt auf das Schiff mit einem hässlichen Geräusch an einer Deckentraverse abstreifen. Das wäre kein schöner Moment. Ich setze eine bedenkliche Miene auf, mache mit dem Daumen der rechten Hand eine vage Geste &#8211; und der Verkäufer weist uns seufzend die LKW-Spur zu. Ist wohl sicherer so.</p>


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<figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" width="682" height="1024" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/See01-682x1024.jpg" alt="" class="wp-image-2850" style="width:332px;height:499px" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/See01-682x1024.jpg 682w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/See01-200x300.jpg 200w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/See01-768x1153.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/See01-1023x1536.jpg 1023w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/See01-1364x2048.jpg 1364w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/See01-97x146.jpg 97w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/See01-33x50.jpg 33w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/See01-50x75.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/See01-scaled.jpg 1705w" sizes="(max-width:767px) 480px, 682px" /></figure>
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<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="576" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/ErsterStellplatz-1024x576.jpg" alt="Camping Landrover Defender Schweden
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</div>


<p>Nach der Überfahrt durchqueren wir recht schnell Dänemark und fahren über die imposante Öresundbrücke von Kopenhagen nach Malmö. Und dann sind wir am Ziel: Südschweden. Unseren ersten Übernachtungsplatz finden wir nicht weit hinter Malmö im Wald an einem Seeufer. Ein idyllischer Platz mit einer schönen Feuerstelle, neben der wir den Defender abstellen und zum ersten Mal unser Dachzelt aufbauen. Es ist alles recht schön, aber so richtig will das Schweden-Gefühl noch nicht aufkommen. Irgendwie sieht alles noch allzu bekannt aus. Wenn wir so vom Buchenwald aus auf die Wasserfläche hinaus sehen, könnten wir eigentlich auch irgendwo in Schleswig-Holstein stehen, nur dass wir hier jetzt ganz legal unser Lager für eine Nacht aufschlagen dürfen. Und ganz alleine sind wir auch nicht, in einiger Entfernung stehen zwei VW-Busse, aus denen uns auch gleich ein sehr vertrautes &#8222;Moin, moin&#8220; zugerufen wird. Eben. Eher so wie in Holstein.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" width="576" height="1024" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/20220915_110144-576x1024.jpg" alt="Camping Landrover Defender Schweden
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<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="657" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/rotesSchwedenhausnochkleiner-1024x657.jpg" alt="" class="wp-image-2977" style="width:334px;height:213px" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/rotesSchwedenhausnochkleiner-1024x657.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/rotesSchwedenhausnochkleiner-300x193.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/rotesSchwedenhausnochkleiner-768x493.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/rotesSchwedenhausnochkleiner-1536x986.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/rotesSchwedenhausnochkleiner-227x146.jpg 227w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/rotesSchwedenhausnochkleiner-50x32.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/rotesSchwedenhausnochkleiner-117x75.jpg 117w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/rotesSchwedenhausnochkleiner.jpg 2000w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<p>Aber je weiter wir dann in den Norden fahren, umso mehr verändert sich auch die Landschaft. Die Besiedlung nimmt ab, die Wälder werden lichter, deren Bewuchs wechselt von Laub- zu Nadelbäumen und überall sieht man die typischen rot-weißen Holzhäuser, die mich immer an die Geschichten von Astrid Lindgrens &#8222;Michel aus Lönneberga&#8220; erinnern (und die auch hier in der Gegend verfilmt wurden). Da kommt es dann doch auf, das Schweden-Gefühl auf. Wir cruisen mit dem Land Rover in moderater Geschwindigkeit (das Tempo ist auf Landstraßen auf 70 km/h begrenzt und wirklich überall lauern die Blitzer&#8230;) durch die weitläufige Landschaft, und ich bin froh, dass das neue Defender-Modell auch auf Straßen so überaus ruhig und angenehm zu fahren ist.</p>



<p>Die Reisezeit entpuppt sich als ideal: jetzt Mitte September sind die Schulferien vorbei, es ist Nachsaison und wir begegnen nur wenigen anderen Touristen. Es ist im weiteren Verlauf der Reise überhaupt kein Problem für uns, einsame Lagerplätze zu finden, ohne in einen Wohnmobilstau zu geraten. Außerdem ist auch von den Mücken und Wespen, vor denen in diversen Reiseartikeln und Erfahrungsberichten gewarnt wird, weit und breit nichts zu bemerken. Es ist zwar insgesamt schon etwas kühler, aber noch gut auszuhalten. Und der Regen beschränkt sich glücklicherweise auf die Nachtstunden (immerhin gut, um die Dichte des Dachzeltes auszutesten) und verzieht sich dann glücklicherweise zumeist schon pünktlich vor den Sonnenaufgängen.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">Digitales Reisen</h3>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="768" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/DJI_0080-1024x768.jpg" alt="Camping Landrover Defender Schweden
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<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" width="609" height="1024" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/MorgenamSee2-609x1024.jpg" alt="" class="wp-image-2876" style="width:287px;height:483px" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/MorgenamSee2-609x1024.jpg 609w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/MorgenamSee2-178x300.jpg 178w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/MorgenamSee2-768x1292.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/MorgenamSee2-913x1536.jpg 913w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/MorgenamSee2-1217x2048.jpg 1217w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/MorgenamSee2-87x146.jpg 87w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/MorgenamSee2-30x50.jpg 30w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/MorgenamSee2-45x75.jpg 45w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/MorgenamSee2-scaled.jpg 1522w" sizes="(max-width:767px) 480px, 609px" /></figure>
</div>


<p>Wir hatten ja bereits auf unserer Weltreise eindrücklich festgestellt, dass auch beim Reisen heutzutage nichts mehr ohne Smartphone und Internet geht (<a href="https://halbzeitpause.blog/schoene-neue-digitale-welt-ueber-das-reisen-in-zeiten-des-internets/">siehe auch hier</a>). Unsere Übernachtungsplätze auf dieser Reise finden wir mittels der Smartphone-App &#8222;Park4Night&#8220;. Diese ist nicht ganz unumstritten, leistet uns aber ganz ausgezeichnete Dienste. Wir wählen die Filter-Kategoprie, die Stellplätze &#8222;von Natur umgeben&#8220; verspricht. Immer dann, wenn wir entscheiden, dass es Zeit für eine Übernachtung ist, lassen wir uns auf der Umgebungskarte die vorhandenen Stellplätze anzeigen und lesen ihre genaue Beschreibung und Bewertung durch andere Reisende. Wenn wir uns für einen Platz entschieden haben, geben wir die Position mittels Längen- und Breitengrad in unser Navigationsgerät ein und fahren dorthin. So einfach ist das. </p>



<p>Viele der Plätze sind so versteckt, dass wir sie ohne eine solche App niemals gefunden hätten. Und häufig genug sind die Anfahrten über Wald- und Feldwege auch so unwegsam, dass man sich nicht ohne Weiteres trauen würde, sie zu befahren. Ich bin in diesen Fällen jedenfalls doch ganz froh, mit einem Geländewagen unterwegs zu sein! </p>



<p>Glücklicherweise haben wir nahezu flächendeckend schnelles Internet auf dem Handy. Jedenfalls ich. Denn Bastian hat sich selbst für diese Reise ein &#8222;Digital-Detox&#8220; auferlegt. D. h., dass er sein (sonst ja lebensnotwendiges) Handy in den Flugzeug-Modus versetzt hat und auf jegliche Nachrichten aus dem World Wide Web verzichtet. Es ist wohl auch so eine Art Selbsterfahrungs-Test für ihn. Ich bin gespannt, wie lange er das durchhält&#8230;</p>



<p>Das Internet ist im modernen Schweden sowieso überall präsent: so z. B. auch an der unbemannten Tankstelle, an der mir die Zapfsäule beim ersten Tanken auf ihrem Computerdisplay ganz selbstverständlich in fehlerlosem Deutsch anbietet, die Quittung per E-mail zuzuschicken. Danke. Muss nicht sein.</p>



<div style="height:21px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" width="576" height="1024" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/Autofriedhof02-576x1024.jpg" alt="" class="wp-image-2955" style="width:291px;height:517px" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/Autofriedhof02-576x1024.jpg 576w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/Autofriedhof02-169x300.jpg 169w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/Autofriedhof02-768x1365.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/Autofriedhof02-864x1536.jpg 864w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/Autofriedhof02-1152x2048.jpg 1152w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/Autofriedhof02-82x146.jpg 82w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/Autofriedhof02-28x50.jpg 28w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/Autofriedhof02-42x75.jpg 42w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/Autofriedhof02-scaled.jpg 1440w" sizes="(max-width:767px) 480px, 576px" /></figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading">Kyrkö Mosse &#8211; die Auto-Apokalypse</h3>



<p>Am dritten Tag auf unserem Weg in Richtung Norden kommen wir an einem sehr originellen &#8222;lost place&#8220; vorbei: dem Autofriedhof &#8222;Billkyrkogarden Kyrkö moss&#8220;. Hier lagern im Wald verstreut über 350 alte verrostete Autowracks, die ursprünglich für Ersatzteile ausgeschlachtet und dann einfach liegengelassen wurden. Ein ehemaliger Torfbauer betrieb hier noch bis in die späten 80er Jahre aus seiner Waldhütte heraus die Teileverwertung, bevor er in ein Altersheim zog und die Oldtimerreste zurückließ. </p>



<p>Offenbar erkannten die lokalen Behörden eine Art kulturhistorischen Wert in den Wracks und stellten sie bis zum Jahr 2050 unter Schutz (bis dahin würden sie von alleine verrostet und verrottet sein, nahm man an.). Heute geben sie ein etwas bizarres Bild von Vergänglichheit ab &#8211; und sind ein wahres Eldorado für Fotografen! </p>



<p>Ich mache unzählige Fotos und kann mich von dem Anblick eigentlich kaum trennen. Aber schließlich ist der mittägliche Hunger stärker und wir kehren zum Parkplatz zurück, wo Bastian unseren kleinen Trangia-Kocher anschmeißt und auf dem kleinen Klapptisch an der Hecktür des Land Rovers eine Dose Knackwürstchen als Mittagsmahlzeit aufwärmt. Prompt werden wir von anderen holländischen Auto-Enthousiasten auf unser Fahrzeug angesprochen: &#8222;Is dit de nieuwe Defender?&#8220; Noch sieht man das neue Modell nicht oft auf den Straßen, und so werden wir doch häufiger interessiert beäugt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="495" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/Autofriedhof-1024x495.jpg" alt="" class="wp-image-2856" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/Autofriedhof-1024x495.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/Autofriedhof-300x145.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/Autofriedhof-768x371.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/Autofriedhof-1536x742.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/Autofriedhof-2048x990.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/Autofriedhof-260x126.jpg 260w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/Autofriedhof-50x24.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/Autofriedhof-150x73.jpg 150w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">Norra Kvill Nationalpark &#8211; der Märchenwald</h3>


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<figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/NorraKvill01-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-2881" style="width:468px;height:312px" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/NorraKvill01-1024x683.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/NorraKvill01-300x200.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/NorraKvill01-768x512.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/NorraKvill01-1536x1024.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/NorraKvill01-2048x1365.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/NorraKvill01-219x146.jpg 219w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/NorraKvill01-50x33.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/NorraKvill01-113x75.jpg 113w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
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<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/NorraKvill02-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-2882" style="width:479px;height:319px" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/NorraKvill02-1024x683.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/NorraKvill02-300x200.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/NorraKvill02-768x512.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/NorraKvill02-1536x1024.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/NorraKvill02-2048x1365.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/NorraKvill02-219x146.jpg 219w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/NorraKvill02-50x33.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/NorraKvill02-113x75.jpg 113w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<p>Und weiter führt uns der Weg nordwärts. Die Landschaft um uns herum wird eigentlich immer nur schöner, einsamer und ursprünglicher. Ungefähr auf der Höhe von Jönköping legen wir einen Stopp im Norra Kvill Nationalpark ein, einer von vier Nationalparks in der Provinz Småland. </p>



<p>Hier wurde der Wald seit mittlerweile 150 Jahren nicht mehr gerodet, und so hat sich ganz langsam schon so etwas wie eine Art Urwald gebildet. Manche der Kiefern, die hier den überwiegenden Teil der Bäume ausmachen, sind bereits über 350 Jahre alt. </p>



<p>Wir packen unseren Tagesrucksack mit Proviant und Regenjacken und machen eine Rundwanderung durch den Park, auf der wir nahezu alleine sind. Man fühlt sich gleich in einer Art Feenlandschaft mit mächtigen moosbewachsenen Felsblöcken, umgestürzten Baumleichen und zwei kleinen sehr idyllischen Waldseen. Ein wahrer &#8222;Höhepunkt&#8220; der Wanderung ist die Besteigung des Berges Idhöjden, der zwar nur 230 m hoch aufragt, aber dennoch für eine schöne Aussicht gut ist.</p>



<p>Und apropos schöne Aussicht: weiter geht es im <a href="https://halbzeitpause.blog/camping-im-land-rover-defender-in-schweden-teil2/">nächsten Teil unseres Schweden-Reiseberichts</a> mit dem Store Mosse Nationalpark, den Danska Wasserfällen, und einem Fahrzeugtest am Mellbystrand. Seid gespannt! <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" consent-required="3187" consent-by="services" consent-id="3188"/></p>



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<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<section class="wp-block-uagb-columns uagb-columns__wrap uagb-columns__background-none uagb-columns__stack-mobile uagb-columns__valign- uagb-columns__gap-10 align uagb-block-7610b24d uagb-columns__columns-2 uagb-columns__max_width-theme"><div class="uagb-columns__overlay"></div><div class="uagb-columns__inner-wrap uagb-columns__columns-2">
<div class="wp-block-uagb-column uagb-column__wrap uagb-column__background-undefined uagb-block-1c787e71"><div class="uagb-column__overlay"></div>
<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile is-image-fill-element" style="grid-template-columns:55% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><a href="https://halbzeitpause.blog/fotogalerie-landschaft-schweden-2022//"><img decoding="async" width="1024" height="707" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/10/Sonnenaufgang02-1024x707.jpg" alt="Sonnenaufgang in Schweden" class="wp-image-3103 size-full" style="object-position:16% 55%" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/10/Sonnenaufgang02-1024x707.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/10/Sonnenaufgang02-300x207.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/10/Sonnenaufgang02-768x530.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/10/Sonnenaufgang02-1536x1061.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/10/Sonnenaufgang02-2048x1414.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/10/Sonnenaufgang02-211x146.jpg 211w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/10/Sonnenaufgang02-50x35.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/10/Sonnenaufgang02-109x75.jpg 109w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p><em>Eine Galerie mit den schönsten Fotos</em> <em>von unserer Schweden-Reise findet Ihr <a href="https://halbzeitpause.blog/fotogalerie-landschaft-schweden-2022/">hier</a>!</em></p>
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<div class="wp-block-uagb-column uagb-column__wrap uagb-column__background-undefined uagb-block-7eeb5487"><div class="uagb-column__overlay"></div>
<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile is-image-fill-element" style="grid-template-columns:55% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><a href="https://halbzeitpause.blog/video-defender-camping-in-schweden/"><img decoding="async" width="1024" height="589" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/10/DSC04250-1024x589.jpg" alt="Defender-Camping in Sweden: Land Rover Defender with rooftoptent at a lake in Sweden" class="wp-image-3169 size-full" style="object-position:35% 61%" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/10/DSC04250-1024x589.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/10/DSC04250-300x172.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/10/DSC04250-768x442.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/10/DSC04250-1536x883.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/10/DSC04250-2048x1177.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/10/DSC04250-254x146.jpg 254w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/10/DSC04250-50x29.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/10/DSC04250-130x75.jpg 130w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p><em>Und ein Video mit Aufnahmen von den spannendsten Teilen der Reise findet Ihr <a href="https://halbzeitpause.blog/video-defender-camping-in-schweden/">hier!</a></em></p>
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<p></p>
<p>Views: 366</p><p>Der Beitrag <a href="https://halbzeitpause.blog/camping-im-landrover-defender-in-schweden/">Mit dem neuen Defender durch Süd-Schweden &#8211; Teil 1</a> erschien zuerst auf <a href="https://halbzeitpause.blog">Halbzeitpause</a>.</p>
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		<title>Kälte und Regen adé &#8211; Überwintern in Andalusien</title>
		<link>https://halbzeitpause.blog/winter-in-spanien-andalusien-malaga-teil-1/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hartwig van der Neut]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Jan 2023 16:24:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[Andalusien]]></category>
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<p>Der Beitrag <a href="https://halbzeitpause.blog/winter-in-spanien-andalusien-malaga-teil-1/">Kälte und Regen adé &#8211; Überwintern in Andalusien</a> erschien zuerst auf <a href="https://halbzeitpause.blog">Halbzeitpause</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h5 class="wp-block-heading">Wenn die Kinder aus dem Haus sind, beginnt für viele Elternpaare ein neuer Lebensabschnitt &#8211; so auch für uns. Und angesichts der kalt-nassen nordeuropäischen Winter fragen sich nicht wenige, wie und wo sie diese Phase am besten verbringen können. Wir begeben uns auf die Suche nach Antworten und besuchen Freunde, die eine Entscheidung getroffen und ihren Lebensmittelpunkt in den Süden Europas verlagert haben.</h5>



<p class="has-drop-cap">Der Fahrtwind treibt die Wassertropfen auf den Fensterscheiben des Eisenbahnwaggons waagerecht über das Glas, bis sie sich schließlich zu einigen traurigen Rinnsaalen vereinigen. Der Blick auf die draußen vorbeiziehende Landschaft verschwimmt. Vor dem Fenster ist es kalt und grau und trist, der typische nordische Winter halt. Es ist Januar, und Hetty und ich sind auf dem Weg zum Flughafen Schiphol/Amsterdam, um der Tristesse zumindest vorübergehend zu entfliehen. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Abenteuer Billigflug</h2>



<p>Es ist unser erster Flug seit Ausbruch der Corona-Pandemie. Es geht nach Malaga an die Südküste Spaniens. Gebucht habe ich ihn bei der irischen Billig-Airline mit der stilisierten Harfe im Firmenlogo. Eigentlich fliege ich nicht gerne mit ihr: die Sitze in den Flugzeugen sind unglaublich schmal gebaut und aus sehr pflegeleichtem, zugleich aber auch sehr unschönem Hartplastik. Und wenn die Flugbegleiter, nachdem sie lauwarmen Kaffee in Pappbechern gegen Extra-Bezahlung angeboten haben, auch noch mit Rubbel-Losen den Gang im Flugzeug herunterlaufen, bin ich immer leicht peinlich berührt.</p>



<p>Aber gut, bei dieser Reise stand außer Frage, dass der gewählte Flug nicht nur unschlagbar preiswert sondern auch von der Abflugzeit her für uns eindeutig am praktischsten war. Also buchen wir &#8211; online natürlich. Und dabei wird es dann auch schon kompliziert: Gab es früher bei Flügen nur eine Gepäckkategorie (nämlich Koffer <strong>und</strong> Handgepäck alles inklusive), so wird jetzt zwischen Tickets mit &#8222;Small bag&#8220;, Handgepäck und Koffer unterschieden und natürlich sind alle unterschiedlich teuer. Wer allerdings das teurere Handgepäck bezahlt, darf dann auch &#8222;Priority boarden&#8220;, also zuerst an Bord, um sein Cabin Bag in den Gepäckfächern unter der Flugzeugdecke zu verstauen. Der Pöbel mit den &#8222;Small Bags&#8220; dagegen muss diese im Fußraum unter dem Vordersitz verstauen und weiß dann nicht mehr so recht, wo er die Füße lassen soll. Aber gut, also 1 x Koffer und 2 x &#8222;Small bag&#8220;, das muss reichen.</p>



<p>Aber dann das Einchecken: Früher machte man das am Flughafen. Heute natürlich online vorher von zu Hause aus. Und das ist bei der irischen Linie natürlich besonders kompliziert und auch mit diversen Fallstricken verbunden: Zuerst mal kann man bereits Tage vorher einchecken, allerdings nur, wenn man bereit ist, seinen Sitzplatz gegen eine zusätzliche Gebühr zu reservieren. Diese Gebühr wird nach einem komplizierten Schlüssel berechnet (je nach Komfortgewinn) und kann bis zu 17 Euro pro Person und Flug betragen. Der kostenlose Check-in wiederum startet erst 24 Stunden vor Abflug (wenn nämlich alle guten Plätze bereits vergeben sind). Kostenlos ist er übrigens auch nur, wenn man ihn inklusive des Ausdruckens der Boardingpässe im Vornherein erledigt. Sollte man es wagen, am Flughafen unverschämterweise ohne ausgedruckte Tickets zu erscheinen, wird einem eine Strafzahlung in Höhe von 55 Euro angedroht (was so ungefähr der Hälfte des gesamten Ticketpreises entspricht)!</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/01/FlugzeugueberWolken-678x1024.jpg" alt="Flugzeug über den Wolken" class="wp-image-3476" style="width:268px;height:405px" width="268" height="405" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/01/FlugzeugueberWolken-678x1024.jpg 678w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/01/FlugzeugueberWolken-199x300.jpg 199w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/01/FlugzeugueberWolken-768x1161.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/01/FlugzeugueberWolken-1016x1536.jpg 1016w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/01/FlugzeugueberWolken-1355x2048.jpg 1355w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/01/FlugzeugueberWolken-97x146.jpg 97w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/01/FlugzeugueberWolken-33x50.jpg 33w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/01/FlugzeugueberWolken-50x75.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/01/FlugzeugueberWolken-scaled.jpg 1694w" sizes="(max-width:767px) 268px, 268px" /></figure>
</div>


<p>Also, nachdem ich es im weiteren Online-Check-in-Prozedere durch äußerste Konzentration erfolgreich umschifft habe, weitere Gepäckstücke, Mietwagen, Hotels und Reiseversicherungen zu unserem Flug dazuzubuchen, komme ich endlich zur Sitzplatzauswahl. Wiederum bietet man mir gegen Zuzahlung die eigenständige Auswahl zweier Sitzplätze für Hetty und mich an und droht gleichzeitig unverhohlen, dass wir ohne diese Zuzahlung höchstwahrscheinlich während des Fluges nicht nebeneinander sitzen würden. Diese versuchte Erpressung klicke ich höchst erbost weg und&#8230; bekomme prompt für uns einen Sitzplatz in Reihe 3 und einen weiteren in Reihe 23 zugewiesen. Umbuchung unmöglich. Ich bin verstimmt. Ich habe ja Verständnis dafür, dass man in Zeiten harter Konkurrenz kostenerzeugende Leistungen wie Verpflegung oder schweres Gepäck an den Kunden weiterberechnet. Aber die Vergabe von Sitzplätzen im Flugzeug ist nunmal für den Carrier mit keinerlei Kosten verbunden. Das so gehandhabte (und mittlerweile verbreitete) System ist also nichts weiter als Schikane. Sagen wir, wie es ist.</p>



<p>Zumal die Pointe der Geschichte ist: als ich dann also in Reihe 3 meinen Platz und Hetty ihren in Reihe 23 eingenommen haben, muss ich feststellen, dass der Platz neben mir nicht vergeben ist. Der Buchungsalgorhythmus hat uns also absichtlich und ohne jede Not möglichst weit auseinandergesetzt.  Selbstverständlich hole ich Hetty zu mir, sobald die Maschine ihre Reiseflughöhe erreicht hat. Nimm das, Ry*n Air! </p>



<h2 class="wp-block-heading">Malaga</h2>



<p>Nungut. Ankunft, Mietwagenabholung, erste Übernachtung in einem kleinen, sehr netten Boutiquehotel im Vorort Torremolinos in Flughafennähe.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/01/DSC04547-1024x683.jpg" alt="Kathedrale in Malaga,Spanien" class="wp-image-3427" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/01/DSC04547-1024x683.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/01/DSC04547-300x200.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/01/DSC04547-768x512.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/01/DSC04547-1536x1024.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/01/DSC04547-2048x1365.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/01/DSC04547-219x146.jpg 219w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/01/DSC04547-50x33.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/01/DSC04547-113x75.jpg 113w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Am nächsten Morgen erfreut uns Andalusien mit sonnigem Wetter und frühlingshaften Temperaturen: bei jetzt schon fast 20 Grad machen wir uns auf zur Erkundung der Stadt Malaga, die zu dieser Zeit noch einen recht verschlafenen Eindruck macht. Bevor sich die Straßen in der Innenstadt zu füllen beginnen, haken wir bereits die ersten Sehenswürdigkeiten ab. Die Kathedrale mit dem schwelgerischen Namen &#8222;Santa Iglesia Catedral Basílica de la Encarnación&#8220; wurde von 1528 bis 1782 (also immerhin 254 Jahre lang) auf den Fundamenten einer maurischen Moschee gebaut. Eigentlich würden wir sie gerne besichtigen, aber am Eingang weist uns ein Schild darauf hin, dass dieser für die Bewohner von Malaga reserviert sei. Touristen müssten den Nebeneingang benutzen. Dieser ist allerdings nicht nur kostenpflichtig, sondern auch jetzt schon völlig überlaufen. Wir verzichten kurzerhand. Auch in die Schlange vor dem Picasso-Museum (der Maler hat hier die ersten 10 Jahre seines Lebens verbracht) mögen wir uns nicht so recht einreihen. Vielleicht auf dem Rückweg&#8230; </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/01/Malaga-Arena-1024x922.jpg" alt="Stierkampfarena in Malaga, Spanien." class="wp-image-3429" style="width:339px;height:305px" width="339" height="305" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/01/Malaga-Arena-1024x922.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/01/Malaga-Arena-300x270.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/01/Malaga-Arena-768x691.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/01/Malaga-Arena-1536x1383.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/01/Malaga-Arena-2048x1844.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/01/Malaga-Arena-162x146.jpg 162w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/01/Malaga-Arena-50x45.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/01/Malaga-Arena-83x75.jpg 83w" sizes="(max-width:767px) 339px, 339px" /></figure>
</div>


<p>Also wandern wir stattdessen zu der auf einem Hügel oberhalb der Stadt gelegenen Festung, der immerhin zweitgrößten maurischen Burganlage in Andalusien (nach der Alhambra in Granada). Von hier aus hat man auch eine gute Sicht auf ein weiteres Wahrzeichen der Stadt: die Stierkampfarena &#8222;Plaza de Toros de La Malagueta&#8220;, die bis zu 9000 Zuschauer fassen kann.<strong>&nbsp;</strong>Ich finde die Vorstellung ja nach wie vor befremdlich, dass sich Menschen in großer Anzahl treffen, um gemeinschaftlich dabei zuzusehen, wie ein Stier möglichst langwierig abgestochen wird. Aber vielleicht fehlt mir da auch die kulturelle Einsicht.</p>



<p>Von Malaga aus fahren wir am Nachmittag mit dem Mitwagen ins nördliche Hinterland. Hier sind wir mit Bob und Olga verabredet, einem befreundeten Päärchen aus Holland, das mittlerweile überwiegend in Spanien lebt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Leben im Süden <em>und</em> im Norden &#8211; das Beste aus zwei Welten</h2>



<p>Die beiden haben sich vor einiger Zeit in den Bergen zwischen Malaga und Granada ein Anwesen als Alterswohnsitz gekauft. Das Gebäude im spanischen Stil  liegt auf einem großem von Olivenbäumen bewachsenen Hang-Grundstück, verfügt über mehrere Terassen, einen kleinen Pool und eine traumhafte Aussicht über die Berge bis hinunter zum Mittelmeer. Und natürlich hat es einen eigenen Namen &#8222;Casa Escondida&#8220; &#8211; das &#8222;versteckte Haus&#8220;. </p>



<p>Und versteckt ist es wirklich. Es gibt für das Navigationsgerät keine offizielle Adresse, sondern nur Längen- und Breitengrad-Angaben, die uns über eine Sandpiste an steilen Abhängen entlang schließlich bis kurz vor ihre Auffahrt führen. Und auch wenn die Restauration des Anwesens immer noch nicht abgeschlossen ist, ist gleich zu erkennen, welch schönes Fleckchen Erde die beiden hier ergattert und hergerichtet haben:</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="669" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/01/TerasseOlgaundBob-1024x669.jpg" alt="Terasse von Finca in Andalusien, Spanien" class="wp-image-3455" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/01/TerasseOlgaundBob-1024x669.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/01/TerasseOlgaundBob-300x196.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/01/TerasseOlgaundBob-768x502.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/01/TerasseOlgaundBob-1536x1004.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/01/TerasseOlgaundBob-2048x1338.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/01/TerasseOlgaundBob-223x146.jpg 223w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/01/TerasseOlgaundBob-50x33.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/01/TerasseOlgaundBob-115x75.jpg 115w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Während Bob pensioniert ist und mittlerweile den Großteil des Jahres in Andalusien verbringt, arbeitet Olga noch projektweise als Interims-Schuldirektorin und verbringt daher noch gut die Hälfte des Jahres in heimischen Gefilden. Ihr Wohnhaus in den Niederlanden haben sie gegen ein kleines Ferienhaus eingetauscht, das ihnen als temporärer Wohnsitz dient, wann immer sie in ihrem alten Heimatland sind. Auf diese Weise haben sie zwar ihren Lebensmittelpunkt nach Spanien verlegt, leben aber auch noch mit einem Bein in Holland und fliegen regelmäßig hin- und her. Olga hat außerdem im nahegelegenen Dorf Sedella noch ein kleines Townhouse dazugekauft, um Gäste, die etwas länger bleiben wollen, dort adäquat unterzubringen. Das ist dann natürlich die luxuriöse Variante des (vorgezogenen) Lebensabends, bei dem man nicht gleich alle Verbindungen in die ursprüngliche Heimat kappt. </p>



<p>Bob hat sich auf diese Weise gut eingelebt in Spanien, ist viel mit der Restaurierung des Anwesens beschäftigt und vermisst Holland eigentlich nicht. Durch die Kontakte zu den einheimischen Handwerkern spricht er mittlerweile auch recht gut Spanisch. Aber wie es ansonsten mit der Integration vor Ort sei, fragen wir die beiden.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/01/Yogagruppe-1024x582.jpg" alt="Yogagruppe am Strand von Malaga, Spanien." class="wp-image-3542" style="width:506px;height:287px" width="506" height="287" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/01/Yogagruppe-1024x582.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/01/Yogagruppe-300x170.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/01/Yogagruppe-768x436.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/01/Yogagruppe-1536x872.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/01/Yogagruppe-2048x1163.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/01/Yogagruppe-257x146.jpg 257w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/01/Yogagruppe-50x28.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/01/Yogagruppe-132x75.jpg 132w" sizes="(max-width:767px) 480px, 506px" /></figure>
</div>


<p>Olga erzählt, dass die Kontakte zur spanischen Bevölkerung im Dorf und der Umgebung dann doch zumeist oberflächlich blieben. Insgesamt ergäben sich eher Kontakte zu den zahlreichen anderen sogenannten &#8222;Expats&#8220; in der Umgebung. Viele Häuser in den umliegenden Bergen werden von Skaninaviern, Holländern, Engländern oder Deutschen bewohnt, die hier ebenfalls ihren Lebensabend verbringen würden. Diese Ausgewanderten pflegen dann auch viel Kontakt untereinander, und es werden gemeinsame Yoga-Sessions oder Lese-Abende veranstaltet. In der Praxis bleiben also die Spanier und ihre neuen Nachbarn doch weitgehend voneinander getrennt.</p>



<p>Und wie wir so auf der Terasse sitzen und bei einem Glas Wein die Aussicht über die andalusische Berglandschaft genießen, neigt sich auch der Tag dem Abend zu. Und nachdem wir heute tatsächlich von morgens bis abends nur im T-Shirt herumgelaufen sind, wird es jetzt doch etwas kühler. Bob befeuert sogar den Holz-Ofen im Haus, als wir uns zum Abendessen nach drinnen verlagern. Aber immer noch ist es überhaupt kein Vergleich zum Winterwetter in den Niederlanden, in dem jetzt in den Nächten die Minusgrade drohen und an das wir uns mit Schauern zurückerinnern&#8230;</p>



<p>Am nächsten Morgen scheint bereits wieder die Sonne auf die Terasse, auf der wir unser Frühstück einnehmen. Sofort ist klar, wie anziehend so ein Leben in diesen klimabegünstigten Regionen ist. Ich meine geradezu eine körperliche Reaktion auf die Sonnenstrahlen zu fühlen, so als ob man spüren könne, wie die Vitamin D &#8211; Produktion angekurbelt wird. </p>



<p>Bob hat einen Termin in der Stadt, aber wir nutzen das gute Wetter und brechen mit Olga zu einer Wanderung in den nahegelegenen Bergen auf.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/01/BergeAndalusien-681x1024.jpg" alt="Berglandschaft in Andalusien" class="wp-image-3458" style="width:364px;height:548px" width="364" height="548" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/01/BergeAndalusien-681x1024.jpg 681w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/01/BergeAndalusien-200x300.jpg 200w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/01/BergeAndalusien-768x1154.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/01/BergeAndalusien-1022x1536.jpg 1022w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/01/BergeAndalusien-1363x2048.jpg 1363w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/01/BergeAndalusien-97x146.jpg 97w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/01/BergeAndalusien-33x50.jpg 33w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/01/BergeAndalusien-50x75.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/01/BergeAndalusien-scaled.jpg 1704w" sizes="(max-width:767px) 364px, 364px" /></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading">Die Wander-Alternative zum &#8222;Camenito del Rey&#8220;</h2>



<p>Eigentlich ist die klassische und bekannteste Bergwanderung in der Region der <a href="https://www.caminitodelrey.info/en/">&#8222;Camenito del Rey&#8220;</a>, eine spektakuläre Tour, die noch bis zum Jahr 2000 wegen ihrer ausgesetzten Streckenführung an Kliffhängen und Schluchten als gefährlichste Wander-Strecke Spaniens galt. Heute ist sie aber gut ausgebaut und gesichert und daher auch sehr stark frequentiert. Zur Zeit unseres Aufenthaltes fanden allerdings mal wieder Ausbesserungsarbeiten an der Route statt, und sie durfte nur in geführten Gruppen begangen werden, für die man frühzeitig Tickets reservieren musste. Das ist nicht so unser Ding. Daher waren wir froh, dass uns Olga auf eine sehr schöne Alternativstrecke führte, eine Erweiterung des &#8222;Sendero El Santillo&#8220;. Diese 4-stündige Wanderung verbindet die beiden Dörfer Sedella und Canillas de Aceituno. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/01/SenderoElSantillo01-1024x726.jpg" alt="Warnschild für Bergwanderer" class="wp-image-3444" style="width:431px;height:305px" width="431" height="305" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/01/SenderoElSantillo01-1024x726.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/01/SenderoElSantillo01-300x213.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/01/SenderoElSantillo01-768x545.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/01/SenderoElSantillo01-1536x1089.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/01/SenderoElSantillo01-2048x1452.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/01/SenderoElSantillo01-206x146.jpg 206w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/01/SenderoElSantillo01-50x35.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/01/SenderoElSantillo01-106x75.jpg 106w" sizes="(max-width:767px) 431px, 431px" /></figure>
</div>

<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/01/Haengebruecke-1024x720.jpg" alt="Hängebrücke über Schlucht in Andalusien, Spanien." class="wp-image-3456" style="width:489px;height:343px" width="489" height="343" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/01/Haengebruecke-1024x720.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/01/Haengebruecke-300x211.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/01/Haengebruecke-768x540.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/01/Haengebruecke-1536x1080.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/01/Haengebruecke-2048x1440.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/01/Haengebruecke-208x146.jpg 208w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/01/Haengebruecke-50x35.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/01/Haengebruecke-107x75.jpg 107w" sizes="(max-width:767px) 480px, 489px" /></figure>
</div>


<p>Sie beginnt am Fuße des 2069 m hohen Bergs La Maroma und führt zuerst durch sanftes Hügelland und dann durch eine immer schroffere Felsenlandschaft &#8211; stets begleitet von weiten Aussichten auf das Mittelmeer. Schließlich wird der Pfad immer unwegsamer, und vielfach wird er jetzt von Ketten abgesichert. Entlang der Felsen steigen wir ab in eine tiefe Schlucht, die vom Fluss Almanchares 70 Meter tief in die Erde gegraben wurde. Unbestrittener Höhepunkt ist ihre Überquerung mittels einer 54 m langen Hängebrücke. Auf der anderen Seite geht es dann sehr viel gemütlicher auf einem gut ausgebauten Weg zum Dorf Canillas de Aceituno. Dort holt uns Bob im Auto ab, und wir fahren zu einem späten Lunch an die Küste. Auf der palmenumsäumten Terasse eines Strandlokals genießen wir die Sonne und lassen es uns mit spanischen Tapas und Weinschorle gutgehen. Ja, dass so ein Leben, wie Bob und Olga es hier in Andalusien führen, für viele attraktiv ist, können wir gut nachempfinden!</p>



<p>Und wie man das Ganze dann noch sehr viel radikaler gestalten kann, lest Ihr <a href="https://halbzeitpause.blog/winter-in-spanien-almeria-und-sierra-nevada-teil-2/">im 2. Teil unseres Reiseberichts.</a></p>



<p class="has-text-align-right"><em>(Und weitere Fotos aus Andalusien findet Ihr in der <a href="https://halbzeitpause.blog/fotogalerie-andalusien-malaga-almeria-sierra-nevada/#comment-6134">Fotogalerie</a> zu unserer Reise.)</em></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="has-very-light-gray-to-cyan-bluish-gray-gradient-background has-background">Bob bietet mittlerweile seine Dienste als ortskundiger Wanderführer für die Region an. Wer sich gerne von ihm die schönsten Wanderrouten in der Umgebung zeigen lassen möchte, kann über seine Webseite Kontakt mit ihm aufnehmen: <a href="http://www.bobwalks.com">Bobwalks.com</a></p>



<p></p>
<p>Views: 259</p><p>Der Beitrag <a href="https://halbzeitpause.blog/winter-in-spanien-andalusien-malaga-teil-1/">Kälte und Regen adé &#8211; Überwintern in Andalusien</a> erschien zuerst auf <a href="https://halbzeitpause.blog">Halbzeitpause</a>.</p>
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		<title>Korsika im Frühling</title>
		<link>https://halbzeitpause.blog/rundreise-ueber-korsika-im-fruehling/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hartwig van der Neut]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 May 2023 06:35:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Camping]]></category>
		<category><![CDATA[Dachzelt]]></category>
		<category><![CDATA[Defender]]></category>
		<category><![CDATA[Korsika]]></category>
		<category><![CDATA[Land Rover]]></category>
		<category><![CDATA[Rundreise]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Rundtour über die &#8222;Insel der Schönheit&#8220; (Teil 1) Ich stehe an der Reling auf dem Oberdeck des großen gelb-weiß gestünchten Fährschiffs und genieße den Seewind,<span class="excerpt-hellip"> […]</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://halbzeitpause.blog/rundreise-ueber-korsika-im-fruehling/">Korsika im Frühling</a> erschien zuerst auf <a href="https://halbzeitpause.blog">Halbzeitpause</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Eine Rundtour über die &#8222;Insel der Schönheit&#8220; (Teil 1)</h2>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="549" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/Autofaehre-1024x549.jpg" alt="Rundreise über Korsika im Frühling: Anfahrt mit der Autofähre" class="wp-image-3836" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/Autofaehre-1024x549.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/Autofaehre-300x161.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/Autofaehre-768x411.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/Autofaehre-1536x823.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/Autofaehre-2048x1097.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/Autofaehre-260x139.jpg 260w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/Autofaehre-50x27.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/Autofaehre-140x75.jpg 140w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<div style="height:11px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="670" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/DefenderaufFaehre-1024x670.jpg" alt="Auto-Rundreise über Korsika im Land Rover Defender " class="wp-image-3862" style="width:352px;height:230px" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/DefenderaufFaehre-1024x670.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/DefenderaufFaehre-300x196.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/DefenderaufFaehre-768x502.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/DefenderaufFaehre-1536x1004.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/DefenderaufFaehre-2048x1339.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/DefenderaufFaehre-223x146.jpg 223w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/DefenderaufFaehre-50x33.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/DefenderaufFaehre-115x75.jpg 115w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<p class="has-drop-cap">Ich stehe an der Reling auf dem Oberdeck des großen gelb-weiß gestünchten Fährschiffs und genieße den Seewind, der mir ins Gesicht weht. Ein leichter Seegang läßt das Schiff sanft auf und ab schaukeln. Einige Möwen ziehen ihre Kreise über dem Schornstein, der mit dem charakteristischen schwarzen Kopf der korsischen Flagge verziert ist. Hinter uns verschwindet ganz langsam der Hafen von Livorno aus der Sicht. Ein sehr angenehmes Gefühl der Entspannung macht sich auf den Weg von meinem Bauch aus in den Rest des Körpers. <em>Hach,</em> denke ich, <em>diese Reise wird gut!</em> </p>



<p>Und dann höre ich plötzlich aus den Tiefen des Schiffsrumpfes das rhythmische Hupen einer Autoalarmanlage. Dumpf, aber doch deutlich wahrnehmbar, penetrant lang und unaufhörlich. Und es klingt verdammt nach unserem Land Rover Defender&#8230;</p>



<div style="height:0px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">Anreise über Colmar und Livorno</h3>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" width="630" height="1024" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/Colmar-630x1024.jpg" alt="Colmar Altstadtgasse am Morgen" class="wp-image-3834" style="width:276px;height:449px" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/Colmar-630x1024.jpg 630w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/Colmar-185x300.jpg 185w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/Colmar-768x1248.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/Colmar-945x1536.jpg 945w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/Colmar-90x146.jpg 90w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/Colmar-31x50.jpg 31w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/Colmar-46x75.jpg 46w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/Colmar.jpg 1231w" sizes="(max-width:767px) 480px, 630px" /></figure>
</div>


<p>Vor zwei Tagen waren wir dem Wagen zu unserer Korsika-Tour gestartet. In s&#8217;Hertogenbosch hatten wir bei Freunden die erste Nach verbracht. Und von dort aus waren wir weiter bis in den Elsass nach Colmar gefahren. Die Stadt hatte ich schon länger mal ansehen wollen. Und jetzt lag sie günstig auf dem Weg und bot sich als willkommener Zwischenstopp an. Und wie von vielen Fotos her bekannt, ist die überschaubare Altstadt  sehr schön und pittoresk. Aber dabei auch schon wieder ein wenig unwirklich, fast wie Disneyland oder eine Filmkulisse. Aber zumindest war sie noch nicht völlig von Touristen überlaufen. Dafür war es wohl noch zu früh im Jahr.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="603" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/Colmar2-1024x603.jpg" alt="Fachwerkhäuser in Colmar" class="wp-image-3835" style="width:529px;height:311px" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/Colmar2-1024x603.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/Colmar2-300x177.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/Colmar2-768x453.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/Colmar2-1536x905.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/Colmar2-2048x1207.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/Colmar2-248x146.jpg 248w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/Colmar2-50x29.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/Colmar2-127x75.jpg 127w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<p>Weiter ging es von Colmar durch die Schweiz ins norditalienische Livorno. Dort sollte uns die Autofähre nach Korsika bringen. Wir hatten uns ein Hotel in Nähe des Fährhafens ausgesucht, da wir bereits am frühen Morgen zum Einschiffen bereitstehen mussten. In den Hotelbeurteilungen auf dem Buchungsportal wurde bereits vor dem Gestank der nahegelegenen Erdölraffinerie gewarnt. Aber als wir dort ankamen, waren wir dann doch erstaunt, dass uns der penetrante Ölgeruch auf dem Hotelparkplatz fast den Atem nahm. Nun gut, egal, Hauptsache dicht am Hafen. In der Lobby blieb es dann ein wenig muffig. Aber das Zimmer war letztendlich ganz gut &#8222;geruchsisoliert&#8220; (eine ganz neue Kategorie für die Bewertung von Hotelzimmern!).</p>



<p>Und in Livorno waren wir dann also in aller Frühe mit unserem komplett zum Reisemobil ausgebauten Defender auf die Fähre gefahren. Das Einschiffen ging sehr schnell und reibungslos. Wegen des hohen Dachzeltaufbaus standen wir mit dem Defender im Deck mit den Lastwagen und Bussen. Und jetzt höre ich ihn dort hupen, weil offenbar die Schiffsbewegung dem Wagen ein unbefugtes Abtransportieren suggerierte und den Alarm ausgelöst hat. </p>



<p>Jedenfalls glaube ich ihn zu erkennen und stelle mir gerade vor, wie von dem endlosen Gehupe völlig entnervte Mitglieder der Schiffscrew versuchen, gewaltsam die Batterie abzuklemmen. Es scheint aber nicht zu klappen, denn das Alarmsignal verstummt einfach nicht. Ich bin etwas unschlüssig. Das Betreten des Frachtraums ist während der Fahrt ausdrücklich verboten. Ich kann also nicht viel tun. Außerdem: ist es wirklich unser Defender? Und kommt so etwas auf Autofähren nicht ständig vor? Ich beschließe, das Dilemma durch feiges Ignorieren zu lösen und das Ganze zu verdrängen. Also löse ich mich von der Reeling und gehe wieder hinein, wo Hetty in der Schiffs-Cafeteria sitzt und heldenhaft einen kleinen Tisch am Fenster verteidigt und bestelle einen (völlig überteuerten) Cappucino für uns beide. Ein etwas mulmiges Gefühl bleibt.</p>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">Bastia</h3>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="268" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/Bastia-Panorama-1024x268.jpg" alt="Rundreise über Korsika im Frühling: Ankunft im Hafen von Bastia" class="wp-image-3826" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/Bastia-Panorama-1024x268.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/Bastia-Panorama-300x79.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/Bastia-Panorama-768x201.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/Bastia-Panorama-1536x402.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/Bastia-Panorama-2048x537.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/Bastia-Panorama-260x68.jpg 260w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/Bastia-Panorama-50x13.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/Bastia-Panorama-150x39.jpg 150w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Nach 4 1/2 Stunden Fahrt kommen wir pünktlich in der malerischen Hafenstadt Bastia im Norden der Insel an. Etwas angespannt gehen wir zum Auto. Aber mittlerweile ist von einer Alarmanlage nichts mehr zu hören, und der Defender springt auch ohne Weiteres an. Wenn er denn stundenlang gehupt haben sollte, hat die Alarmanlage zumindest nicht die Batterie geleert. Nun gut, Schwamm drüber. Erleichtert fahren wir mit dem schwer beladenen Wagen über die Rampe an Land. </p>



<p>Schwer beladen ist er auch deshalb, weil wir diese Tour nutzen wollen, um die diversen Campingein- und umbauten, die wir in letzter Zeit an dem Auto vorgenommen haben, in der Reise-Praxis zu testen (siehe auch <a href="https://halbzeitpause.blog/ausbau-neuer-land-rover-defender-zum-overland-camper/">&#8222;Unser Reisemobil: vom Geländewagen zum Overland-Camper&#8220;</a>).</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/DSC05077-1024x683.jpg" alt="Rundreise über Korsika: Dorfplatz in Erbalunga" class="wp-image-3860" style="width:472px;height:314px" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/DSC05077-1024x683.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/DSC05077-300x200.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/DSC05077-768x512.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/DSC05077-1536x1024.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/DSC05077-2048x1365.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/DSC05077-219x146.jpg 219w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/DSC05077-50x33.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/DSC05077-113x75.jpg 113w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>

<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" width="683" height="1024" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/Schlafzimmer-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-3861" style="width:253px;height:379px" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/Schlafzimmer-683x1024.jpg 683w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/Schlafzimmer-200x300.jpg 200w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/Schlafzimmer-768x1152.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/Schlafzimmer-1024x1536.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/Schlafzimmer-1365x2048.jpg 1365w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/Schlafzimmer-97x146.jpg 97w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/Schlafzimmer-33x50.jpg 33w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/Schlafzimmer-50x75.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/Schlafzimmer-scaled.jpg 1707w" sizes="(max-width:767px) 480px, 683px" /></figure>
</div>


<p>Für die ersten Nächte haben wir uns allerdings erstmal eine kleine Privatwohnung gemietet, etwas außerhalb von Bastia mitten in einem kleinen typisch korsischen Bergdorf. Seit es die Möglichkeit gibt, über entsprechende Internet-Portale sehr einfach private Unterkünfte zu mieten, gehen wir auf unseren Reisen eigentlich nur noch selten in reguläre Hotels. Es ist noch nicht mal so, dass man dabei sehr viel Geld spart. Aber man kann so viel originellere Unterkünfte finden. Hetty hat da mittlerweile großes Geschick und ein sehr gutes Gespür dafür entwickelt. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" width="576" height="1024" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/FruehstueckstischErbalunga-1-576x1024.jpg" alt="" class="wp-image-3859" style="width:250px;height:444px" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/FruehstueckstischErbalunga-1-576x1024.jpg 576w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/FruehstueckstischErbalunga-1-169x300.jpg 169w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/FruehstueckstischErbalunga-1-768x1365.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/FruehstueckstischErbalunga-1-864x1536.jpg 864w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/FruehstueckstischErbalunga-1-1152x2048.jpg 1152w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/FruehstueckstischErbalunga-1-82x146.jpg 82w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/FruehstueckstischErbalunga-1-28x50.jpg 28w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/FruehstueckstischErbalunga-1-42x75.jpg 42w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/FruehstueckstischErbalunga-1-scaled.jpg 1440w" sizes="(max-width:767px) 480px, 576px" /></figure>
</div>


<p>Und so auch hier: die Wohnung befindet sich in einem rustikalen alten Gemäuer an einem kleinen urigen Dorfplatz. Im Inneren erinnert sie eher an einen italienischen Palazzo mit antiken Möbeln und Deckenmalerien aus dem 17. Jahrhundert. Von der großen Terasse aus hat man eine wunderschöne Aussicht über die Dächer der angrenzenden Häuser auf das Mittelmeer.</p>



<p>Als wir ankommen, ist die die Tür zur Unterkunft offen. Den Schlüssel hat unsere Vermieterin mit dem wohlklingenden Namen Delphine in der Wohnung auf dem Tisch hinterlegt. In Korsika ist auf dem Lande die Welt eben noch in Ordnung.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" width="748" height="1024" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/BalkonblicktagsErbalungakurz-748x1024.jpg" alt="Rundreise über Korsika im Frühling: Blick über die Dächer des dorfes Erbalunga zum Meer" class="wp-image-3856" style="width:332px;height:456px" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/BalkonblicktagsErbalungakurz-748x1024.jpg 748w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/BalkonblicktagsErbalungakurz-219x300.jpg 219w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/BalkonblicktagsErbalungakurz-768x1051.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/BalkonblicktagsErbalungakurz-1122x1536.jpg 1122w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/BalkonblicktagsErbalungakurz-1496x2048.jpg 1496w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/BalkonblicktagsErbalungakurz-107x146.jpg 107w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/BalkonblicktagsErbalungakurz-37x50.jpg 37w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/BalkonblicktagsErbalungakurz-55x75.jpg 55w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/BalkonblicktagsErbalungakurz.jpg 1654w" sizes="(max-width:767px) 480px, 748px" /></figure>
</div>


<p>Allerdings kommen wir mit dem Defender trotz Geländegängigkeit nicht bis vor die Haustür. Das Auto muss in einiger Entfernung auf einem winzigen Dorfparkplatz abgestellt werden. Wir schleppen also erstmal zu Fuß unser Gepäck über viele kleine Treppen in unser neues Domizil.</p>



<p>Als wir am nächsten Morgen zu einer ersten Wanderung aufbrechen wollen und mit unseren fertig gepackten Tagesrucksäcken auf dem Parkplatz stehen, ist der Land Rover von allen Seiten zugeparkt. War ja klar! Er überragt die ihn umzingelnden Klein- und Kleinstwagen zwar haushoch, aber das hilft uns erstmal auch nichts. Hetty bangt schon um unseren Ausflug. </p>



<p>Es bleibt mir nichts anderes übrig, als mich auf die Suche nach möglichen Autobesitzern zu machen &#8211; und das mit meinen nur mehr rudimentär vorhandenen Schulfranzösisch-Kenntnissen&#8230; Aber ich werde fündig, als ich freundlich radebrechend auf einer nahegelegenen Baustelle nachfrage (<em>&#8222;Äh, excusez-moi&#8230;&#8220;</em>). Man versteht erstaunlicherweise sowohl mich als auch mein Problem, und einer der Bauarbeiter folgt mir auf den Parkplatz und befreit uns. Es kann losgehen!</p>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">Cap Corse</h3>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/CapCorse02-1024x683.jpg" alt="Rundreise über Korsika im Frühling: Küste vom Cap Corse" class="wp-image-3841" style="width:418px;height:279px" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/CapCorse02-1024x683.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/CapCorse02-300x200.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/CapCorse02-768x512.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/CapCorse02-1536x1024.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/CapCorse02-2048x1366.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/CapCorse02-219x146.jpg 219w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/CapCorse02-50x33.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/CapCorse02-112x75.jpg 112w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<p>Unsere erste Tour führt uns entlang der Ostküste nach Norden zum Cap Corse, der langen Halbinsel, die wie ein ausgestreckter Finger oben aus der Insel zu ragen scheint. Es sind eigentlich nur wenige Kilometer bis zum Startpunkt unserer Wanderung. Aber wir lernen gleich zu Beginn unseres Inselaufenthaltes: korsische Straßen sind oft sehr schmal und vor allem sehr kurvig! Das drückt auf&#8217;s Tempo, wenn man keinen Zusammenstoß mit dem Gegenverkehr riskieren will.</p>



<p>Wir wandern mehrere Stunden lang auf einem alten Pfad entlang der Küste, der früher von Soldaten und Zöllnern genutzt wurde, um die Insel vor Piraten und unerlaubter Waren-Einfuhr zu schützen. Zahlreiche unterschiedlich gut erhaltene Wachtürme auf der Strecke legen Zeugnis ab von diesen alten Zeiten. Es ist herrlich sonnig und warm, und so stoßen wir unterwegs auf zahlreiche grün schimmernde Eidechsen und auch Schlangen, die sich auf den Steinen in der Frühlingssonne wärmen. Das Meer reflektiert Sonnenlicht und Himmel und schillert paradiesisch in den unterschiedlichsten Blautönen. So stellt man sich das vor!</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="668" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/CapCorse01-1024x668.jpg" alt="Rundreise über Korsika im Frühling: Strand auf dem Cap Corse" class="wp-image-3838" style="width:420px;height:273px" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/CapCorse01-1024x668.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/CapCorse01-300x196.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/CapCorse01-768x501.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/CapCorse01-1536x1002.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/CapCorse01-2048x1336.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/CapCorse01-224x146.jpg 224w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/CapCorse01-50x33.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/CapCorse01-115x75.jpg 115w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<p>Überhaupt erscheint uns diese Jahreszeit ideal für einen Besuch auf Korsika: die Wochen Ende April/Anfang Mai sind für den Tourismus auf der Insel noch absolute Vor-Saison, aber das Wetter ist bereits ausgesprochen schön: viel Sonnenschein, nicht allzu große Hitze, eher angenehm warm. Zum Wandern ideal, und unbedingt im Meer schwimmen wollen wir sowieso nicht. Dafür wäre das Wasser wohl noch etwas zu kühl. Von der Touristen-Schwemme, vor der wir im Sommer gewarnt wurden, ist noch überhaupt nichts zu merken. Der Verkehr hält sich in Grenzen, überall findet man Parkplätze, Campingplätze braucht man nicht vorzureservieren und in den Restaurants findet man überall einen freien Tisch. Alles sehr entspannt!</p>



<p>Während wir also so an der Küste entlang wandern, frischt dann allerdings der Wind auf. Und uns erreicht auf dem Handy die aufgeregte Nachricht unserer Vermieterin, dass es zu stürmen beginne und die Fensterläden an unserem Haus gesichert werden müssten. Also machen wir uns vorzeitig wieder auf den Rückweg. Und als wir im Dorf an unserem Domizil ankommen, ist tatsächlich einer der Fensterläden vom mittlerweile ganz schön heftig gewordenen Frühlingssturm aus den Angeln gerissen worden. Zum Glück nicht von einem Fenster unserer Wohnung, für die wir uns gerade verantwortlich fühlen. Schnell sichern wir die restlichen Fenster, da es vorerst bei den kräftigen Winden bleiben soll. </p>



<p>Angesichts dieser Wettervorhersage mache ich mir ein wenig Sorge, wie das wohl mit dem Schlafen im Dachzelt in den nächsten Tagen werden solle. Da dürfte es in der Nacht ganz schön knattern und auch schwanken. Aber hey, das wäre dann zumindest schonmal ein guter Test! <img alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" consent-required="3187" consent-by="services" consent-id="3188"/></p>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">Ostküste</h3>



<p>Einen Tag später kommen unsere &#8222;Kinder&#8220; (die eigentlich schon junge Erwachsene und Studenten sind) Fleur und Bastian abends im Hafen von Bastia an. Sie waren vorher in Italien unterwegs und stoßen jetzt zu uns, um den Rest der Reise mit uns zusammen zu machen. Mit ihnen brechen wir am nächsten Morgen auf zu unserer folgenden Etappe: die Ostküste entlang nach Süden in Richtung Bonifacio. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="542" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/Ostkueste01-1024x542.jpg" alt="Rundreise über Korsika im Frühling: Strand bei Ghisonaccio" class="wp-image-3870" style="width:561px;height:297px" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/Ostkueste01-1024x542.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/Ostkueste01-300x159.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/Ostkueste01-768x407.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/Ostkueste01-1536x813.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/Ostkueste01-2048x1084.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/Ostkueste01-260x138.jpg 260w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/Ostkueste01-50x26.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/Ostkueste01-142x75.jpg 142w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<p>Die Landschaft ist hier nicht so bergig und die Straßen nicht so kurvig. Daher hoffen wir zügig voranzukommen. Allerdings stoßen wir gleich am Ortsausgang von Bastia auf eine ganze Reihe aufeinanderfolgende niedrige Straßentunnel. Am ersten entdecke ich im letzten Moment ein Schild &#8222;max. Durchfahrtshöhe 2,60 m&#8220;. Ich reiße reflexmäßig das Steuer herum und nehme erstmal die Umführung. </p>



<p>Da muss ich doch nochmal schnell nachdenken: wie hoch ist unser Auto aktuell mit allen Aufbauten inklusive Dachzelt? Bei einer etwas vagen Messung zu Hause mit Maßband und locker zugekniffenem Auge war ich auf knappe 2,50 m gekommen. Das hatte so grob für die Einfahrt in die Autofähre gereicht. Aber wie exakt war das wirklich? Ein paar Zentimeter Differenz könnte schon der Reifendruck je nach Temperatur ausmachen. Oder ein Faltenwurf in der Abdekplane für das Dachzelt. Und ein paar Zentimeter können dann auch den entscheidenden Unterschied zwischen locker-eleganter Durchfahrt und katastrophalem Feststecken im Tunnel ausmachen&#8230; Aber ein bisschen Luft ist ja immer in solchen Straßenschild-Angaben, oder nicht? Ach, komm, den nächsten Tunnel in der Reihe nehmen wir einfach mal auf gut Glück! Und ja, ja, ja&#8230;! &#8211; mit einem leicht erhöhten Pulsschlag kommen wir hindurch, ohne mit dem Dachzelt hängenzubleiben&#8230; Puh, Durchatmen und ab sofort ganz lässig alle weiteren Tunnel nehmen! <img alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" consent-required="3187" consent-by="services" consent-id="3188"/></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/Ostkueste-1024x683.jpg" alt="Rundreise über Korsika im Frühling: Strand bei Ghisonaccio" class="wp-image-3845" style="width:421px;height:280px" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/Ostkueste-1024x683.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/Ostkueste-300x200.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/Ostkueste-768x512.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/Ostkueste-1536x1024.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/Ostkueste-2048x1366.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/Ostkueste-219x146.jpg 219w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/Ostkueste-50x33.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/Ostkueste-112x75.jpg 112w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<p>Ungefähr auf der Hälfte der Strecke bei Ghisonaccio empfiehlt uns unser Wanderführer eine besonders schöne Strandwanderung. Also legen wir hier einen Stopp ein. Glücklicherweise windet es hier nicht mehr so stark, und so marschieren wir zu viert zwei Stunden herrlich entspannt am Meer entlang. Der feine weiße Sandstrand ist nahezu menschenleer und wird nur durch einzelne Flußmündungen unterbrochen. Wir rasten unterwegs im Schatten einer Pinie und nehmen anschließend den Rückweg durch den parallel zum Strand verlaufenden Wald. Bis Bonifacio ist es dann auf der gut ausgebauten Landstraße gefühlt nur noch ein Katzensprung.</p>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">Bonifacio</h3>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="537" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/BonifacioDrohne-1-1024x537.jpg" alt="Rundreise über Korsika im Frühling: Drohnenfoto von Bonifacio" class="wp-image-3877" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/BonifacioDrohne-1-1024x537.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/BonifacioDrohne-1-300x157.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/BonifacioDrohne-1-768x403.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/BonifacioDrohne-1-1536x806.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/BonifacioDrohne-1-2048x1075.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/BonifacioDrohne-1-260x136.jpg 260w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/BonifacioDrohne-1-50x26.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/BonifacioDrohne-1-143x75.jpg 143w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>In Bonifacio wollen wir nun also Campen. Glücklicherweise hat der Sturm entgegen aller Erwartung nachgelassen. Hettys Schwester Moniek hat uns einen Campingplatz direkt vor der Stadt empfohlen, von dem aus man alles Weitere zu Fuß erreichen kann. Das ist sehr praktisch, denn wenn das Dachzelt erstmal aufgebaut ist, sollte das Auto möglichst stationär bleiben. Schließlich will man nicht jedes Mal Zelt und Markise wieder ab- und danach erneut aufbauen. </p>


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<figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="881" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/Camping-1024x881.jpg" alt="Camping-Rundreise im Land Rover Defender über Korsika" class="wp-image-3832" style="width:394px;height:339px" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/Camping-1024x881.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/Camping-300x258.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/Camping-768x661.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/Camping-1536x1322.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/Camping-2048x1762.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/Camping-170x146.jpg 170w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/Camping-50x43.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/Camping-87x75.jpg 87w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<p>Auf der Fahrt studiert Hetty im Internet die zum Campingplatz gehörenden Bewertungen und warnt uns vor, dass die Betreiberin dort durchwegs als ausgesprochen unwillig und unfreundlich beschrieben wird. Und da wir nichts vorreserviert haben und uns also nicht sicher sein können, einen (guten) Stellplatz zu bekommen, werden Bastian und ich bei der Ankunft als männliche Charme-Offensive vorgeschickt: wir sollen bei der guten Dame für ebenso gutes Wetter sorgen. Also geben wir uns mit unserem mittelmäßigen Französisch besondere Mühe, die streng dreinblickende Besitzerin am Empfang zu becircen. Es gelingt uns dann auch leidlich. Und nachdem sie uns zuerst direkt neben dem Toilettenhäuschen platzieren will, erweichen wir sie mit treuem Dackelblick doch noch, uns einen vergleichsweise schönen (sprich: etwas abgelegenen) Platz für unser Camp zuzuweisen!</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="831" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/Bonifaciofelsen-1024x831.jpg" alt="Rundreise über Korsika im Frühling: Bonifacio" class="wp-image-3848" style="width:417px;height:339px" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/Bonifaciofelsen-1024x831.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/Bonifaciofelsen-300x244.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/Bonifaciofelsen-768x623.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/Bonifaciofelsen-1536x1247.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/Bonifaciofelsen-2048x1662.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/Bonifaciofelsen-180x146.jpg 180w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/Bonifaciofelsen-50x41.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/Bonifaciofelsen-92x75.jpg 92w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
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<p>Die Lage des Campingplatzes ist zumindest insofern ideal, als dass wir in nichtmal 5 Minuten zu Fuß Bonifacio erreichen. Und die Stadt ist wirklich spektakulär schön: Sie teilt sich auf in eine Unter- und eine Oberstadt. In der Unterstadt befindet sich der schöne Yachthafen, der von einer sehr günstig gelegenen und durch hohe Felsen geschützten Bucht gebildet wird.</p>



<p>Nochmal spektakulärer ist aber die Oberstadt: hier wurden oben auf den zum Teil weit über das Meer hinausragenden Klippen die Häuser und Befestigungsanlagen gebaut. Mitunter meint man, dass sie eigentlich längst hätten abbrechen und ins Meer stürzen müssen. Zentral steht die große Zitadelle, mit der die Hafeneinfahrt und damit die Stadt geschützt und kontrolliert wurde. Von dort oben hat man auch einen wunderbaren Ausblick auf die italienische Nachbarinsel Sardinien, die nur 12 km entfernt liegt.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="571" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/BonifaciobluehourHafen-1024x571.jpg" alt="Rundreise über Korsika im Frühling: Hafen von Bonifacio bei Nacht" class="wp-image-3828" style="width:542px;height:301px" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/BonifaciobluehourHafen-1024x571.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/BonifaciobluehourHafen-300x167.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/BonifaciobluehourHafen-768x428.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/BonifaciobluehourHafen-1536x856.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/BonifaciobluehourHafen-2048x1141.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/BonifaciobluehourHafen-260x146.jpg 260w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/BonifaciobluehourHafen-50x28.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/05/BonifaciobluehourHafen-135x75.jpg 135w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
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<p>Von Bonifacio aus unternehmen wir auch zwei schöne längere Wanderungen entlang der Küste, die mit spektakulären Aussichten und schönen einsamen Stränden lockt. Fleur und Bastian trauen sich auch kurz zum Schwimmen ins Wasser, aber eigentlich ist es trotz der strahlenden Sonne noch etwas kühl dafür.</p>



<p>Insgesamt verbringen wir 3 sehr schöne Tage in Bonifacio und Umgebung. Allerdings muss ich in diesen Tagen zum wiederholten Male feststellen: das Leben auf einem Campingplatz ist nichts für mich. Ich lebe gerne draußen und schlafe auch gerne im (Dach-)Zelt. Aber dann eben irgendwo in der freien Natur und gerne auch möglichst alleine anstelle neben einer Batterie von enggeparkten Wohnmobilen. Leider ist das Freistehen auf Korsika verboten und wir hatten beschlossen, dieses Verbot zu respektieren und uns nicht irgendwo heimlich &#8222;in die Büsche zu schlagen&#8220;. Als Test unserer Campingausrüstung ist der Aufenthalt auf dem Platz völlig okay. Aber zukünftig freue ich mich auf Länder, in denen wir uns mit dem Defender möglichst fernab der Zivilisation bewegen und eigene Übernachtungsplätze in der Wildnis suchen können!</p>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div class="wp-block-media-text has-media-on-the-right is-stacked-on-mobile is-vertically-aligned-top has-cyan-bluish-gray-background-color has-background" style="grid-template-columns:auto 20%"><div class="wp-block-media-text__content">
<div class="wp-block-group"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained">
<div class="wp-block-uagb-inline-notice uagb-inline_notice__align-left uagb-block-608c488b"><button class="uagb-notice-close-button" type="button" aria-label="Close"></button><h4 class="uagb-notice-title">Hettys perspectief:</h4><div class="uagb-notice-text">
<p><br><strong>Camping, no merci!</strong><br><br>Maanden wordt de Defender al geprepareerd voor de vakantie, er wordt heel veel gekocht voor de auto. De nieuwe hobby van Hartwig, cursussen worden gevolgd, hoe kan ik op een moeilijk terrein rijden en met Richard wordt er een hele constructie voor de koelkast en kisten ingebouwd. Ja, we gaan kamperen en besluiten dat we naar Corsica gaan, daar is het in april/mei al lekker weer en kunnen we de hele campinguitrusting, inclusief slapen in de daktent uitproberen.<br>Het plan was met zijn tweetjes te gaan, Fleur en Bastian zouden in die tijd naar Marokko gaan. Aan onze keukentafel werden al driftig plannen gemaakt. Ze wilden met het openbaar vervoer, dat zou zeker 5 tot 6 dagen heen en 5 tot 6 dagen terug reizen zijn. Ik opperde, meer als grap, je kunt ook met ons mee. Twee uur later, appje van Bas, goed idee mama, wij gaan mee. Okay, Hartwig wist tot dan toe nog niks van dit hele plan, dus moest ik hem deze nieuwe situatie vertellen. Hij vond het ook prima, hoe meer zielen hoe meer vreugde.<br>De kids waren eerst nog een week in Rome en we zouden ze weer zien op Corsica. Zo gezegd, zo gedaan. De eerste twee nachten nog in een mooie AirB&amp;B en daarna gingen we echt de kampeerspullen te voorschijn halen en een leuke camping zoeken. Nu is dan niet zo makkelijk, maar mijn zus Moniek had een tip voor een camping bij Bonifacio en daar togen we heen.<br>We hadden een extra tentje bij ons, maar geen extra stoelen (geen plek meer in de auto), dus werden er twee grote stenen aangesleept om op te zitten. We hadden een aardig plekje, niet te dicht bij de wc en niet tussen al die zielige campers in, die allemaal een heel klein plekje hadden. Ja, en toen begon ons campingleven. Simpele maaltijden, maar wel een lekker ontbijtje, want op 5 minuten lopen zat een heerlijk bakkertje. Hartwig was veel in de weer met de accu, de deuren moesten steeds dicht van de auto, er moest steeds weer iets opgeladen worden, anders zou de koelkast uitvallen. Af en toe moest de auto aan, het was een heel gedoe. Er was verder veel discussie wie er op de stenen moest zitten en ik heb geen nacht in de daktent geslapen, want de eerste nacht was er veel wind en was het volgens Hartwig beter dat ik met Fleur in het tentje sliep. Dit natuurlijk om te voorkomen, dat ik het helemaal niets zou vinden, zoˋn daktent. De volgende nachten bleef ik dan maar in het tentje samen met Fleur.<br>Daarna hadden we weer een prachtige AirB&amp;B, een boomhut op een prachtige plek. Echt genieten daar. Helaas werd daarna het weer veel slechter. In het volgende familieberaad werd dan ook besproken of we wel moesten kamperen, het zou met slecht weer dus eigenlijk kramperen worden. Elke dag werden de weerberichten bekeken en inderdaad het weer werd echt slechter, er kwam veel regen en kou naar Corsica toe. Je snapt het, de volgende airB&amp;B was snel geboekt, met als resultaat dat ik nog steeds niet in de geweldige daktent heb geslapen, misschien moeten we hem aan de Veenweg maar eens opbouwen zodat ik er eindelijk een nachtje in kan slapen!<br>Au revoir!</p>
</div></div>
</div></div>
</div><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" width="595" height="765" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/08/cropped-Hetty-Profilfoto2.jpg" alt="" class="wp-image-2719 size-full" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/08/cropped-Hetty-Profilfoto2.jpg 595w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/08/cropped-Hetty-Profilfoto2-233x300.jpg 233w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/08/cropped-Hetty-Profilfoto2-114x146.jpg 114w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/08/cropped-Hetty-Profilfoto2-39x50.jpg 39w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/08/cropped-Hetty-Profilfoto2-58x75.jpg 58w" sizes="(max-width:767px) 480px, 595px" /></figure></div>



<div style="height:41px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p><em><strong>Und wie unser Aufenthalt in zwei Baumhäusern auf jahrhundertealten Olivenbäumen ablief und wie man mit einem 2,10 m breiten Defender einen 1,90 m schmalen Bergweg meistert, lest Ihr im <a href="https://halbzeitpause.blog/korsika-im-fruehling-ii/">zweiten Teil</a> unseres Reiseberichts!</strong></em></p>
<p>Views: 1544</p><p>Der Beitrag <a href="https://halbzeitpause.blog/rundreise-ueber-korsika-im-fruehling/">Korsika im Frühling</a> erschien zuerst auf <a href="https://halbzeitpause.blog">Halbzeitpause</a>.</p>
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		<item>
		<title>Ohne Plan und auf der falschen Seite &#8211; mit dem Auto nach Schottland</title>
		<link>https://halbzeitpause.blog/roadtrip-durch-england-und-schottland/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hartwig van der Neut]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Sep 2023 14:45:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Schottland]]></category>
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		<category><![CDATA[Camping]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Teil 1: Harwich &#8211; North York Moors National Park &#8211; The Trossachs National Park &#8211; St. Andrews Leben ist das, was passiert, während du damit beschäftigt<span class="excerpt-hellip"> […]</span></p>
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<h2 class="wp-block-heading">Teil 1: Harwich &#8211; North York Moors National Park &#8211; The Trossachs National Park &#8211; St. Andrews</h2>



<p class="has-drop-cap">Leben ist das, was passiert, während du damit beschäftigt bist, andere Pläne zu machen. Okay, das ist nicht von mir. Das ist von John Lennon (genauer gesagt aus seinem Song &#8222;Beautiful Boy&#8220;). Aber es passt ganz gut zu unserer Situation in diesem Sommer. Eigentlich hatten wir nämlich geplant, mit unserem Reise-Defender nach Norwegen zu fahren. Ganz hinauf bis zu den Lofoten. Und unterwegs im Dachzelt in der Wildnis zu übernachten. Aber dann kam wieder mal alles anders, und es wurde ein Roadtrip durch England und Schottland:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><img decoding="async" width="897" height="757" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/KarteTeil1a.jpg" alt="Roadtrip durch England und Schottland: Landkarte Route Teil 1" class="wp-image-4380" style="width:570px;height:481px" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/KarteTeil1a.jpg 897w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/KarteTeil1a-300x253.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/KarteTeil1a-768x648.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/KarteTeil1a-89x75.jpg 89w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/KarteTeil1a-480x405.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:897px) 100vw, 897px" /></figure>
</div>


<p>Wie so häufig waren es unsere (erwachsenen) Kinder, die uns einen Strich durch die Rechnung machten. Unsere Tochter Fleur beschloss, ein Master-Studium im Schweden zu absolvieren. Und Hetty beschloss, dass wir sie dorthin auf gar keinen Fall alleine umziehen lassen könnten. Also fand die erste Skandinavien-Tour in diesem Sommer nicht mit dem Dachzelt sondern mit einer großen Matratze und zwei Fahrrädern auf dem Dachgepäckträger des Defenders statt. Und natürlich jeder Menge Koffern und Kisten im Wageninneren. So bepackt ging es nach Linköping, wo wir unsere Tochter in ihrer Studentenunterkunft ablieferten. Aber damit nicht genug.</p>



<p>Auch unser Sohn Bastian wurde an einer ausländischen Bildungsanstalt angenommen. In seinem Fall an der altehrwürdigen Universität von St. Andrews in Schottland. Hier würde er seinen Doktor machen (bzw. den &#8222;Pie-Eytsch-Die&#8220;, wie man das heute moderner nennt, also PhD&#8230;) Und auch hier befand Hetty, das wir den jungen Mann natürlich persönlich mitsamt seiner gesamten Habe dorthin bringen müssten. Immerhin hätten wir dabei ja gleich eine schöne Gelegenheit, uns Schottland anzusehen und dann eben dort in den Highlands den Defender und sein Dachzelt zum Einsatz zu bringen. Gesagt, getan.</p>



<p>Also kommen zu der gesamten Camping-Ausstattung des Autos (Details dazu siehe <a href="https://halbzeitpause.blog/ausbau-neuer-land-rover-defender-zum-overland-camper/">hier</a>) auch noch Umzugskisten, Rucksäcke, Taschen und das unvermeidliche Fahrrad auf dem Dachträger dazu. Die Rückbank ist zu zwei Dritteln bis unters Dach vollgestopft. Es bleibt gerade noch so ein schmaler Sitzplatz für Bastian daneben übrig. </p>



<div style="height:9px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">Mit der Fähre von Hoek van Holland nach Harwich</h3>



<p>Unsere erste Station wird der Hafen von Hoek van Holland sein, um von dort mit der Autofähre nach England überzusetzen. Auf dem Weg dorthin stoppen wir bei unseren Freunden Jan und Sabina in Amersfoort. Bastian bekommt von ihnen ein quasi unbenutztes Set Golfschläger in einer riesigen Tasche geschenkt. Wegen ihrer wuchtigen Größe findet sie nur mit Mühe noch im Wageninneren Platz. Sabina meint, St. Andrews sei das &#8222;<em>Walhalla des Golfs</em>&#8222;! Schließlich sei dort der moderne Golfsport mit seinen Regeln erfunden worden und außerdem wäre es für Bastian genau der richtige Sport, um später die richtigen Leute in Politik und Wirtschaft kennenzulernen. Obama und Trump würden schließlich auch Golf spielen. Nun denn&#8230;</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" width="604" height="1024" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/AirbnbGreatBentley-604x1024.jpg" alt="Roadtrip durch England und Schottland: Bed and Breakfast in Great Bentley" class="wp-image-4358" style="width:415px;height:704px" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/AirbnbGreatBentley-604x1024.jpg 604w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/AirbnbGreatBentley-177x300.jpg 177w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/AirbnbGreatBentley-768x1301.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/AirbnbGreatBentley-906x1536.jpg 906w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/AirbnbGreatBentley-44x75.jpg 44w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/AirbnbGreatBentley-480x813.jpg 480w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/AirbnbGreatBentley.jpg 1080w" sizes="(max-width:767px) 480px, 604px" /></figure>
</div>


<p>Die Überfahrt mit der Fähre gestaltet sich bei sehr ruhigem Wetter unspektakulär, mit ihrer Fahrtzeit von 6 Stunden aber auch ein wenig langweilig. Als wir endlich im Hafen von Harwich ankommen, dämmert es bereits. Und als wir dann die quälend lange Wartezeit bei der Einreise ins Vereinigte Königreich dank ausgiebiger Pass- und Zollkontrolle (Brexit sei Dank!) hinter uns gebracht haben, herrscht stockfinstere Nacht. Das macht den Wechsel auf den Linksverkehr nicht angenehmer. </p>



<p>Wir hatten uns für die erste Nacht extra eine Unterkunft ganz in der Nähe des Hafens ausgesucht, um nicht noch lange fahren zu müssen. Aber auch die kurzen ersten 20 Minuten auf englischen Straßen sind bereits gespickt mit den gefürchteten mehrspurigen Kreisverkehren. An deren richtige Benutzung muss man sich als rechtsfahrender Rest-Europäer ersteinmal gewöhnen. Zum Glück zeigt das Navigationsgerät gleich den korrekten Einfahrtsweg in die Kreise an, so daß wir es zumindest unfallfrei bis zur kleinen Pension im Dorf Great Bentley kurz außerhalb von Harwich schaffen.</p>



<p>Hetty hat mal wieder eine besonders schöne Unterkunft ausfündig gemacht: wir übernachten in einem wunderschönem kleinen Cottage von 1654 n. Chr. direkt neben dem örtlichen Cricketfeld. Die Zimmer sind sehr urig und sehr englisch-plüschig und die Decken mit ihren freiligenden Holzbalken sehr niedrig. Man läuft eigentlich ständig Gefahr, sich den Kopf anzuschlagen. Aber das Häuschen hat definitiv Charme!</p>



<p>Bastian gibt sich zum Frühstück gleich das Full English Breakfast (<em>&#8222;When in Rome do as the romans do!</em>&#8222;) und hat hinterher erstmal Bauchschmerzen. Hetty und ich trauen uns noch nicht so recht. Aber wir probieren zumindest von dem berühmt-berüchtigten Black Pudding aus gebackenem Schweineblut, der im Geschmack an die Grützwurst aus meiner Kindheit erinnert. Ansonsten halten wir es aber vorerst noch &#8222;continental&#8220;.</p>



<div style="height:9px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">Transfer nach Yorkshire</h3>



<p>Auch am nächsten Tag ist der Linksverkehr noch anstrengend. Wir kennen ihn eigentlich ja schon von zahlreichen früheren Reisen (eigentlich ist man erstaunt, in wie vielen Ländern doch Linksverkehr herrscht (Australien, Neuseeland, Südafrika, Namibia, Thailand, Indonesien etc.). Aber hier sind wir mit unserem eigenen Auto unterwegs und für diesen Verkehr sitzt jetzt das Steuer auf der falschen Seite. Ich muss mir häufig ganz schön den Hals verrenken, um eine gute Sicht auf die anderen herannahenden Autos zu erhaschen.</p>



<p>Die Landschaft während der Fahrt von Harwich nach Norden erinnert verblüffend stark an Schleswig-Holstein. Würden die Autos nicht auf der falschen Seite der Straße fahren, wäre quasi kein Unterschied wahrnehmbar. Erst sehr viel weiter im Norden in der Grafschaft Yorkshire ändert sich das Landschaftsbild und wird für unser Gefühl &#8222;englischer&#8220;.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" width="643" height="1024" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Telefonbox02-643x1024.jpg" alt="Englische Telefonzelle und Union Jack" class="wp-image-4363" style="width:366px;height:583px" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Telefonbox02-643x1024.jpg 643w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Telefonbox02-188x300.jpg 188w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Telefonbox02-768x1223.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Telefonbox02-964x1536.jpg 964w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Telefonbox02-1286x2048.jpg 1286w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Telefonbox02-47x75.jpg 47w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Telefonbox02-480x765.jpg 480w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Telefonbox02-scaled.jpg 1607w" sizes="(max-width:767px) 480px, 643px" /></figure>
</div>


<p>Kirkbymoorside, ein sehr kleines, aber ebenso hübsches Dörfchen am Rande des North York Moors Nationalparks, ist unsere nächste Station. Das Örtchen wirkt reichlich verschlafen, aber wir haben wieder ein entzückendes &#8222;Airbnb&#8220;, mit drei kleinen Räumen verteilt auf drei Etagen. Bastian, der zukünftige Herr Doktor, bekommt das Kinderzimmer mit antikem Schaukelpferdchen neben dem Bett zugewiesen, was er mit einem leichten Murren quittiert. </p>



<p>Um zum Anbau mit unseren Zimmern zu gelangen, müssen wir jedesmal die Küche der Vermieterin Jacqueline durchqueren, einer reizenden älteren Dame im (scheinbar unvermeidlichen) englischen Blümchenkleid. Auf dem Flur davor wacht der Bordercollie &#8222;Tess&#8220;, eine ganz reizende Hundedame, die von jedem Vorbeigehenden vehement Streicheleinheiten einfordert.</p>



<p>Zur Begrüßung serviert uns Jacqueline englische Scones mit Marmelade und &#8222;Clotted Cream&#8220; serviert. Sie schmecken ganz hervorragend und wurden von ihrem Mann Tim gemacht, der bereits einmal den offiziellen Scone-Back-Wettbewerb von Kirkbymoorside gewonnen hat (wie uns später mit berechtigtem Stolz erklärt wird)!</p>



<p>Im Haus selbst gibt es kein Internet, sehr wohl aber öffentliches W-Lan auf dem kleinen Platz davor. Dafür hat man im ganzen Dorf so gut wie keinen Mobilfunkempfang (dass es das noch irgendwo in Europa gibt!). Insofern schlägt der Versuch, mit meiner Mutter Kontakt aufzunehmen, fehl. Dafür gibt es eine (nach wie vor in Betrieb befindliche) klassische rote Telefonzelle im Dorfzentrum. Hätte ich jetzt englische Münzen bei mir gehabt, ich hätte sie auf diese Weise anrufen können. </p>



<p>Dafür verfügt Kirkbymoorside aber über gleich zwei Pubs: den &#8222;White Swan&#8220; und den &#8222;Black Swan&#8220; zu beiden gegenüberliegenden Seiten des Dorfplatzes. Der &#8222;White Swan&#8220; sei &#8222;<em>a drinking place for old people</em>&#8222;, erklärt uns Jacqueline, und der &#8222;Black Swan&#8220; &#8222;<em>a drinking place for young people</em>&#8222;. Das Essen sei allerdings in beiden gleichermaßen ungenießbar. Sie empfiehlt uns das &#8222;George &amp; Dragon&#8220; und reserviert für uns am Abend einen Tisch. Das Restaurant erscheint auf den ersten Blick gediegen und die Preise sind es auch. Auf den Tellern landet am Ende aber irgendwie wieder Fish &amp; Chips (auch, wenn es auf der Karte irgendwie blumiger beschrieben klang.) Nun gut, für&#8217;s Essen reist man wohl nicht ins Vereinigte Königreich. </p>



<div style="height:9px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">Zwei Tage im North York Moors Nationalpark</h3>



<p>In unmittelbarer Nachbarschaft zu Kirkbymoorside liegt der North York Moors Nationalpark. In dessen Besucherzentrum hatte uns eine reizende ältere Lady eine Wanderung im Park durch das Tal bei Rosedale Abbey empfohlen. Auf der Fahrt dorthin solle es allerdings eine sehr spektakuläre Straßen-Abfahrt mit nicht weniger als 30 % Gefälle geben! Und als wir mit unseren Vermietern über unsere geplante Tageswanderung sprechen, kommt auch sofort dieser sogenannte &#8222;Rosedale Chimney&#8220; (also etwa &#8222;Rosedale Schornstein oder -Schlot&#8220;) zur Sprache. Sein Gefälle sei &#8222;<em>absolutely terrifying!</em>&#8222;, werden wir gewarnt. Nungut, wir wagen es trotzdem.</p>



<p>Kurz vor der steilen Abfahrt befindet sich oben auf einer Anhöhe mitten im Heideland ein Parkplatz. Hier stoppen wir kurz, bevor wir uns in den angekündigten &#8222;Höllenschlund&#8220; stürzen wollen. Auf einem großen Schild am Straßenrand wird nochmal ausdrücklich auf die bevorstehende Gefahr hingewiesen: &#8222;<em>Dangerous hill, engage low gear now!</em>&#8220; </p>



<p>Während ich davor stehe und es skeptisch betrachte, kommt von unten ein laut schnaufender älterer Radfahrer in blauem Profi-Rennfahrerdress herangefahren. Er lässt völlig erschöpft sein Rad zu Boden fallen und will sich dann mit offenbar letzter Kraft selbst vor dem Schild fotografieren. Als ich ihm dabei meine Hilfe anbiete, japst er nur atemlos: <em>&#8222;If I could talk to you, I would!</em>&#8222;, bevor er mir dankbar sein Handy in die Hand drückt. Ich mach schnell einige Fotos von ihm und seinem offenbar übermenschlichen Triumpf. Dann fährt er torkelnd und mit einem leicht gepressten &#8222;<em>Never again!</em>&#8220; davon. </p>



<p>Jetzt mache ich mir doch ein wenig Sorgen. Ich luge vorsichtig um eine erste Straßen-Kurve herum, kann aber noch kein echtes Gefälle erkennen. Also okay, auf geht&#8217;s. Sicherheitshalber aktiviere ich den Bergabfahr-Assistenten des Land Rovers. Man weiß ja nie.</p>



<p>Aber wie es dann immer so ist: wird die Erwartungshaltung ins Unendliche gesteigert, bleibt die Realität zumeist weit dahinter zurück. Und so ist es auch hier. Ja, die Straße ist steil, hat aber nie und nimmer ein Gefälle von 30 %. Da haben wir in Südamerika ganz andere Straßen erlebt (z. B. im chilenischen Valparaiso.). Und jedes Alpendorf hat wahrscheinlich aufregendere Wege. Die Abfahrt gestaltet sich letztendlich nicht besonders schwierig &#8211; nichts, &#8222;wofür es sich lohnen würde, nach Hause zu schreiben.&#8220;&#8230; <img alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" consent-required="3187" consent-by="services" consent-id="3188"/></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="768" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/NorthMoorsNPDrohne-1024x768.jpg" alt="Roadtrip durch England und Schottland: North York Moors Nationalpark" class="wp-image-4396" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/NorthMoorsNPDrohne-1024x768.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/NorthMoorsNPDrohne-300x225.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/NorthMoorsNPDrohne-768x576.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/NorthMoorsNPDrohne-1536x1152.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/NorthMoorsNPDrohne-2048x1536.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/NorthMoorsNPDrohne-100x75.jpg 100w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/NorthMoorsNPDrohne-960x720.jpg 960w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/NorthMoorsNPDrohne-480x360.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



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<p>Die anschließende Wanderung von Rosedale aus durch das Tal (knapp 17 km lang, 4 1/2 Stunden) wiederum ist sehr schön: &#8222;English countryside at its best&#8220;! Eine wunderschön purpurne Heidelandschaft, unzählige fein säuberlich aufgestapelte Steinmauern als Feldbegrenzungen, viele, viele Schafe, gute Wanderwege und sehr schönes, teilweise sogar sonniges Wetter. Auf halber Strecke rasten wir im Gras und am Ende gibt es dann wieder Scones und Kaffee in einem sehr schönen kleinen Tea Garden am Ausgangsort. Super!</p>



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<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" width="486" height="1024" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Helmsley-486x1024.jpg" alt="Roadtrip durch England und Schottland: Helmsley" class="wp-image-4365" style="width:270px;height:569px" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Helmsley-486x1024.jpg 486w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Helmsley-142x300.jpg 142w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Helmsley-768x1618.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Helmsley-729x1536.jpg 729w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Helmsley-972x2048.jpg 972w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Helmsley-36x75.jpg 36w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Helmsley-456x960.jpg 456w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Helmsley-scaled.jpg 1215w" sizes="(max-width:767px) 480px, 486px" /></figure>
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<h3 class="wp-block-heading">Reisen ohne Plan</h3>



<p>Die weitere Planung der Reise bleibt schwierig. Als wir losfuhren, war noch nicht klar, wann Bastian sein Zimmer im Studentenwohnheim in St. Andrews beziehen würde können. Und ein genaues Datum haben wir dafür noch immer nicht. Also müssen wir flexibel bleiben. Ist ja eigentlich nicht so mein Ding, nicht ausgiebig planen zu können (Hettys auch nicht). Irgendwie Ist es aber auch ein wenig befreiend. Ich beschließe, loszulassen und spontan zu bleiben (oder zu werden? <img alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" consent-required="3187" consent-by="services" consent-id="3188"/> ). Wir geben dem Zufall eine Chance und schauen, was uns der jeweilige Tag bringt. Irgendwann wird der Moment schon kommen, an dem wir nach St. Andrews abbiegen werden.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="739" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Helmsley2-1024x739.jpg" alt="Roadtrip durch England und Schottland: Helmsley" class="wp-image-4366" style="width:406px;height:293px" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Helmsley2-1024x739.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Helmsley2-300x217.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Helmsley2-768x554.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Helmsley2-1536x1109.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Helmsley2-2048x1478.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Helmsley2-104x75.jpg 104w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Helmsley2-480x346.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
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<p>Auf dem Weg nach Norden machen wir derweil noch einen Stopp in Helmsley, einem weiteren kleinen pittoresken Dorf am Rande des Nationalparks. Und anschließend noch eine kurze einstündige Wanderung auf den Sutton Banks zum &#8222;Kilburn White Horse&#8220; &#8211; eine 1857 in einen Abhang eingeritzte riesige Pferdesilhouette. Künstlerisch eher eine Enttäuschung, aber die Wanderung bietet einige schöne Aussichten, u. a. zu dem angeblich &#8222;<em>Finest View in England</em>&#8220; (laut Schriftsteller James Herriot). Ich stelle fest, dass die Einwohner dieser Grafschaft offenbar allgemein zu Übertreibungen neigen.</p>


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<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="625" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Nightcamping-1024x625.jpg" alt="Camping mit Land Rover Defender und Dachzelt in Schottland" class="wp-image-4368" style="width:470px;height:287px" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Nightcamping-1024x625.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Nightcamping-300x183.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Nightcamping-768x469.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Nightcamping-1536x938.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Nightcamping-2048x1251.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Nightcamping-123x75.jpg 123w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Nightcamping-480x293.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
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<p>Dann starten wir die 4stündige Etappe bis Stirling, einem kleinen Ort etwas nördlich der Linie Edinburgh &#8211; Glasgow und damit endlich in Schottland. Unterwegs fahren wir bereits durch eine unbewaldete &#8222;Highlands&#8220;-artige Hügellandschaft, die dann aber doch erstmal wieder in &#8222;normale&#8220; englische Kulturlandschaft übergeht. </p>



<p>Um nicht bis spät in den Abend fahren zu müssen, beschließen wir, hier einen Stopp einzulegen. Wir übernachten auf einem kleinen Campingplatz vor der Stadt. Zum Üben der Campingroutine vielleicht gar nicht schlecht, bevor es dann im weiteren Verlauf der Reise wirklich in die Wildniss der Highlands gehen soll.</p>



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<h3 class="wp-block-heading">Wandern im Trossachs-Nationalpark</h3>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="524" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/TrossachsNP-1024x524.jpg" alt="Roadtrip durch England und Schottland: The Trossachs Nationalpark" class="wp-image-4370" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/TrossachsNP-1024x524.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/TrossachsNP-300x154.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/TrossachsNP-768x393.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/TrossachsNP-1536x787.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/TrossachsNP-2048x1049.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/TrossachsNP-146x75.jpg 146w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/TrossachsNP-480x246.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



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<figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" width="740" height="1024" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/TrossachsNP2-740x1024.jpg" alt="Roadtrip durch England und Schottland: Three Lochs Forest Drive" class="wp-image-4390" style="width:389px;height:538px" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/TrossachsNP2-740x1024.jpg 740w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/TrossachsNP2-217x300.jpg 217w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/TrossachsNP2-768x1063.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/TrossachsNP2-1109x1536.jpg 1109w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/TrossachsNP2-1479x2048.jpg 1479w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/TrossachsNP2-54x75.jpg 54w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/TrossachsNP2-480x665.jpg 480w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/TrossachsNP2-scaled.jpg 1849w" sizes="(max-width:767px) 480px, 740px" /></figure>
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<p>Da es am nächsten Tag nach wie vor keine Nachricht aus St. Andrews gibt, beschließen wir, ihn im nahegelegenen Loch Lomond &amp; The Trochass Nationalpark zu verbringen. </p>



<p>Eigentlich würden wir dort auch gerne campen, aber aufgrund des großen Andrangs muss man dafür eine Camping-Permit vom Nationalparkamt erwerben. Es wurden für die Sommermonate  sogenannte &#8222;Camping Management Zones&#8220; eingerichtet, offenbar um an den beliebtesten Stellen dem Massenansturm Herr zu werden. Auf einer speziell eingerichteten Internetseite kann man sich anmelden und bekommt dann für ein kleines Entgelt einen Zelt- bzw. Stellplatz reserviert. Aber diese sind für die heutige Nacht leider bereits alle vergeben. </p>



<p><mark style="background-color:rgba(0, 0, 0, 0)" class="has-inline-color has-black-color"><em>Hier gibt es dazu mehr Informationen:<a href="https://www.lochlomond-trossachs.org/things-to-do/camping/"> Camping in Loch Lomond and the Trossachs National Park.</a></em></mark></p>



<p>Also fahren wir eine Runde auf dem sogenannten &#8222;Three Lochs Forest Drive&#8220;, der auf einer landschaftlich besonders schönen Strecke drei Seen miteinander verbindet. An einem der &#8222;Löcher&#8220; stoppen wir und machen ungeachtet des typisch schottischen Nieselregens eine kleine Wanderung.</p>



<p>Und dann erreicht uns die Nachricht, dass Bastian am folgenden Tag in St. Andrews erwartet wird. Also werfen wir wieder alles über den Haufen und fahren zurück zum gleichen Campingplatz nach Stirling, der bereits auf dem Wege zur Ostküste liegt. Von dort aus soll es dann am nächsten Tag in aller Frühe weitergehen.</p>



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<h3 class="wp-block-heading">St. Andrews</h3>



<p>Von Stirling aus ist es nur noch etwas mehr als eine Stunde nach St. Andrews. Für Bastian soll ein ganz neuer, sehr spannender Lebensabschnitt beginnen. Die nächsten drei bis vier Jahre wird er hier verbringen und an seiner Doktorarbeit schreiben. Wir sind alle sehr gespannt und dementsprechend verläuft die frühmorgendliche Autofahrt weitgehend schweigsam.  </p>



<p>Die Studentenwohnanlage am Stadtrand ist schnell gefunden, und wir können sein Zimmer beziehen. Der Defender wird ausgeräumt und das Fahrrad vom Dach verladen. Auf einmal haben wir wieder richtig viel Platz im Auto! </p>



<p>Beim Hereintragen der Habseligkeiten kommt uns aus einem der Gebäude eine festlich gekleidete Gruppe entgegen: Die Männer in feinstem Zwirn, die Anzüge mit langen Rockschößen, dazu elegante Krawatten und Lackschuhe. Die Damen in Stöckelschuhen, geschmacklich etwas schwierigen Cocktailkleidern und dazu keck auf einer Stirnecke drapierte und kunstvoll gestaltete Minihütchen. Unwillkürlich ist man an die beim Pferderennen in Ascot zur Schau gestellte Mode erinnert. Eigentlich nicht die Klientel, die wir in den Universitäts-Unterkünften erwartet hatten. Ich hake es erstmal unter schottischer Exzentrik ab. Aber schon wenig später sollte sich auflösen, was es damit auf sich hatte.</p>


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<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" width="943" height="1024" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/GolfStAndrews-943x1024.jpg" alt="Roadtrip durch England und Schottland: St. Andrews Old Course" class="wp-image-4375" style="width:454px;height:493px" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/GolfStAndrews-943x1024.jpg 943w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/GolfStAndrews-276x300.jpg 276w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/GolfStAndrews-768x834.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/GolfStAndrews-1415x1536.jpg 1415w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/GolfStAndrews-1887x2048.jpg 1887w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/GolfStAndrews-69x75.jpg 69w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/GolfStAndrews-480x521.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:943px) 100vw, 943px" /></figure>
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<p>Nach absolviertem Einzug in die Studentenunterkunft machen wir uns zu einer ersten Stadterkundung auf. Die Kleinstadt St. Andrews präsentiert sich extrem mondän: gleich zu Beginn unseres Rundgangs stoßen wir auf den berühmten &#8222;Old Course&#8220;, den ältesten noch existierenden Golf-Platz der Welt direkt an der Küstenpromenade. 1553 wurde er zum ersten Mal offiziell erwähnt.</p>



<p>Hier wurde zwar nicht wirklich Golf als Solches erfunden. Historisch beurkundet ist aber, dass in St. Andrews 1888 auf eben jenem Old Course das erste offizielle Regelwerk zum modernen Golfsport vorgestellt wurde.</p>


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<figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" width="680" height="1024" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Golfschild-680x1024.jpg" alt="St. Andrews Golfwarnschild" class="wp-image-4373" style="width:202px;height:304px" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Golfschild-680x1024.jpg 680w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Golfschild-199x300.jpg 199w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Golfschild-768x1156.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Golfschild-1021x1536.jpg 1021w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Golfschild-1361x2048.jpg 1361w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Golfschild-50x75.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Golfschild-480x722.jpg 480w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Golfschild-scaled.jpg 1701w" sizes="(max-width:767px) 480px, 680px" /></figure>
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<p>Als wir dort ankommen, wird gerade ein großes Turnier vorbereitet und auf dem Green bereits eifrig trainiert. Ein Fußweg führt quer über den Golfplatz zum Strand. Extra abgestellte Wächter stehen dort und passen auf, dass niemand passiert, wenn gerade abgeschlagen wird. Auch gibt es überall Warnschilder (&#8222;Wenn Sie den Warnruf &#8222;FORE!&#8220; hören, bedecken Sie Ihren Kopf und wenden Sie sich ab vom Spiel&#8220;). Außerdem wird darauf hingewiesen, dass man sein Auto am Rande des Golffeldes auf eigenes Risiko abstellt. Ich würde gerne wissen, wieviele Schäden an Autos hier schon durch verirrte Golfbälle verursacht wurden. Aber vielleicht nimmt man solche Schäden bewußt in Kauf, um seinen Wagen nur ja direkt am Old Course abstellen zu können?</p>



<p>Überhaupt fällt überall sofort auf, wie sehr St. Andrews den Golfsport lebt: im Stadtgebiet gibt es mittlerweile nicht weniger als 7 Golfplätze, an jeder Ecke kann man Golfausrüstung kaufen und dazu natürlich die passende Kleidung, die Restaurants und Hotels haben alle irgendwie den Begriff &#8222;Golf&#8220; im Namen etc.</p>



<p>Die andere Hälfte der Stadt wiederum scheint komplett durch die 1410 gegründete  und damit drittälteste britische Universität eingenommen zu werden. Quasi jedes zweite der historischen Gebäude der Innenstadt scheint zu ihr zu gehören. Dazu kommt, dass Studenten oder Mitarbeiter der Uni gut ein Drittel der Bevölkerung von St. Andrews ausmachen. Zu den berühmtesten Absolventen gehört übrigens auch der aktuelle britische Thronfolger Prinz William, der hier während seines Studiums seine spätere Ehefrau Kate Middleton kennenlernte.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="501" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/UniversitaetStAndrews-1024x501.jpg" alt="Roadtrip durch England und Schottland: Universitätskirche St. Andrews" class="wp-image-4377" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/UniversitaetStAndrews-1024x501.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/UniversitaetStAndrews-300x147.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/UniversitaetStAndrews-768x376.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/UniversitaetStAndrews-1536x752.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/UniversitaetStAndrews-2048x1003.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/UniversitaetStAndrews-150x73.jpg 150w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/UniversitaetStAndrews-480x235.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Und als wir uns dem weitläufigen Innenhof zwischen den prächtigen zentralen Universitätsgebäuden nähern, erklingt doch tatsächlich quasi zu unserer Begrüßung Dudelsackmusik: in der Kirche der Uni findet eine Trauung statt. Als wir neugierig näher kommen, tritt gerade das Brautpaar aus dem Kirchentor gefolgt von der Schar der Hochzeitsgäste. Und hier sehen wir dann auch die fein gekleideten Herrschaften aus der Uni-Wohnanlage von heute morgen wieder und bei ihnen tatsächlich auch noch einige Herren im Kilt. Und natürlich trägt auch der Dudelsackspieler zur Uniform den traditionellen Schottenrock. </p>



<p>Selbstverständlich hatten wir Bastian bereits im Vorfelde damit aufgezogen, dass er ja bald auch Kilt tragen werde und er es sich daher ja sparen könne, Unterhosen für seinen Schottland-Aufenthalt einzupacken&#8230; Er fand es nur mäßig lustig. <img alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" consent-required="3187" consent-by="services" consent-id="3188"/></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="312" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Westbeach-1024x312.jpg" alt="Roadtrip durch England und Schottland: Westbeach St. Andrews" class="wp-image-4394" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Westbeach-1024x312.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Westbeach-300x91.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Westbeach-768x234.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Westbeach-1536x468.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Westbeach-2048x624.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Westbeach-150x46.jpg 150w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Westbeach-480x146.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<figure class="wp-block-embed alignright is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=9UcFX1HmfMM" title="Chariots of Fire, by Hugh Hudson (1981) - Opening scene" width="1220" height="686" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen consent-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/9UcFX1HmfMM?feature=oembed" consent-required="3180" consent-by="services" consent-id="3181" consent-click-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/9UcFX1HmfMM?feature=oembed&amp;autoplay=1"></iframe>
</div></figure>



<p>Unmittelbar an der Küste vor dem Old Course befindet sich der Westbeach von St. Andrews. Hier geht es etwas gemächlicher und nicht ganz so mondän zu. Familien gehen spazieren, Kinder spielen im Sand und unzählige Hunde tollen in den weit auslaufenden Wellen umher. </p>



<p>Dort wurde übrigens auch die berühmte &#8222;Beach running scene&#8220; aus dem oscarprämierten Film &#8222;Chariots of fire&#8220; (&#8222;Die Stunde des Siegers&#8220;) gedreht. Hier ist der betreffende Filmausschnitt dazu mit der vielleicht noch berühmteren Filmmusik von Vangelis:</p>



<p>Bastian ist von den vielen Eindrücken in seiner neuen temporären Heimat ziemlich erschlagen. Um ihn wieder etwas zu erden, kaufen wir ihm erstmal alle notwendigen Grundnahrungsmittel ganz profan bei Aldi. Den gibt es nämlich auch in St. Andrews. Allerdings eher etwas schamhaft versteckt außerhalb des Stadtzentrums. </p>



<p>Und da die Preise für Hotelübernachtungen in St. Andrews maßlos überteuert sind (wohl auch wegen des gerade anstehenden Golf-Events), übernachten Hetty und ich ganz bescheiden im Dachzelt auf einem nahegelegenen Campingplatz. Während Bastian die erste Nacht in seinem neuen Studentendomizil verbringt. </p>



<p>Und ab jetzt können Hetty und ich dann auch endlich wieder genaue Pläne machen für den zweiten Teil der Reise: Fahrtstrecken recherchieren, Wanderungen planen, Schlafplätze heraussuchen und Übernachtungen im Voraus buchen&#8230; Irgendwie ist uns das doch lieber&#8230; <img alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" consent-required="3187" consent-by="services" consent-id="3188"/></p>



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<div class="wp-block-group"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained">
<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile is-vertically-aligned-top has-cyan-bluish-gray-background-color has-background" style="grid-template-columns:25% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" width="747" height="1024" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Hetty-Profil-747x1024.jpg" alt="" class="wp-image-4385 size-full" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Hetty-Profil-747x1024.jpg 747w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Hetty-Profil-219x300.jpg 219w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Hetty-Profil-768x1053.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Hetty-Profil-55x75.jpg 55w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Hetty-Profil-480x658.jpg 480w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Hetty-Profil.jpg 852w" sizes="(max-width:767px) 480px, 747px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<div class="wp-block-group"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained">
<div class="wp-block-uagb-inline-notice uagb-inline_notice__align-left uagb-block-a4257fe6"><button class="uagb-notice-close-button" type="button" aria-label="Close"></button><h4 class="uagb-notice-title">Hettys perspektief:</h4><div class="uagb-notice-text">
<p><strong>Afscheid!</strong><br><br>De eigenlijke reden dat we naar Schotland gingen was natuurlijk om Bas weg te brengen naar Saint Andrews. We hadden ook al een kort tripje naar Zweden gemaakt om Fleur weg te brengen, zij gaat in Lingköping studeren. Nu heb je dan 3 kinderen en ze wonen op het moment allemaal in het buitenland (snik). Floris voor studie en de liefde, Bas kreeg een fantastische kans voor een PHD in St. Andrews en Fleur heeft haar hart een beetje verloren aan Scandinavie en wilde daar heel graag een paar jaar studeren. <br>Nu heb ik eigenlijk geen last gehad van het lege nest syndroom, ik was echt wel klaar met bergen was, rommel overal in huis, de eeuwige vraag, &#8222;wat eten we vandaag&#8220; en een altijd lege koelkast, maar dat ze nu alledrie zover weg zijn, is ook wel even wennen. Op de terugweg was ik wel een beetje melancholisch, de tijd van kinderen in huis is nu definitief voorbij en we gaan nu echt een andere fase in. Niet erg, maar het kwam in de auto onderweg wel even binnen. Vooral ook omdat ze niet meer even naar huis kunnen komen en ik niet meer even ze kan bezoeken.<br>Van Hartwig volgt nog deel twee van het reisverslag, maar ik kan jullie al wel vertellen dat ik in de daktent heb geslapen (jawel), we hebben wild gekampeerd in Schotland en ik heb de midges overleefd…. Hoe dat vertel ik in mijn volgende perspectief!</p>
</div></div>
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<div style="height:11px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Und im <a href="https://halbzeitpause.blog/roadtrip-england-schottland-teil-2/">zweiten Teil unseres Reiseberichts</a> geht es dann weiter in den Cairngorms Nationalpark, zum Loch Ness, ins Glencoe Valley, zum Loch Lomond und in den Yorkshire Dales Nationalpark. </p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<section class="wp-block-uagb-columns uagb-columns__wrap uagb-columns__background-none uagb-columns__stack-mobile uagb-columns__valign- uagb-columns__gap-10 align uagb-block-7610b24d uagb-columns__columns-2 uagb-columns__max_width-theme"><div class="uagb-columns__overlay"></div><div class="uagb-columns__inner-wrap uagb-columns__columns-2">
<div class="wp-block-uagb-column uagb-column__wrap uagb-column__background-undefined uagb-block-1c787e71"><div class="uagb-column__overlay"></div>
<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile is-image-fill-element" style="grid-template-columns:55% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><a href="https://halbzeitpause.blog/fotogalerie-schottland-england/"><img decoding="async" width="1024" height="639" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/GlencoeValleyWasserfall-1024x639.jpg" alt="Fotogalerie Schottland England" class="wp-image-4742 size-full" style="object-position:16% 68%" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/GlencoeValleyWasserfall-1024x639.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/GlencoeValleyWasserfall-300x187.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/GlencoeValleyWasserfall-768x479.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/GlencoeValleyWasserfall-1536x959.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/GlencoeValleyWasserfall-2048x1279.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/GlencoeValleyWasserfall-120x75.jpg 120w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/GlencoeValleyWasserfall-480x300.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p><em>Eine Galerie mit den schönsten Fotos</em> <em>von unserer Reise findet Ihr <a href="https://halbzeitpause.blog/fotogalerie-schottland-england/">hier</a>!</em></p>
</div></div>
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<div class="wp-block-uagb-column uagb-column__wrap uagb-column__background-undefined uagb-block-7eeb5487"><div class="uagb-column__overlay"></div>
<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile is-image-fill-element" style="grid-template-columns:55% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><a href="https://halbzeitpause.blog/video-roadtrip-england-schottland/"><img decoding="async" width="1024" height="768" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/DrohneSee-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-4710 size-full" style="object-position:0% 49%" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/DrohneSee-1024x768.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/DrohneSee-300x225.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/DrohneSee-768x576.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/DrohneSee-1536x1152.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/DrohneSee-2048x1536.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/DrohneSee-100x75.jpg 100w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/DrohneSee-960x720.jpg 960w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/DrohneSee-480x360.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p><em>Und ein Video mit Aufnahmen von den spannendsten Teilen der Reise findet Ihr <a href="https://halbzeitpause.blog/video-roadtrip-england-schottland/">hier!</a></em></p>
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</div></section>
<p>Views: 980</p><p>Der Beitrag <a href="https://halbzeitpause.blog/roadtrip-durch-england-und-schottland/">Ohne Plan und auf der falschen Seite &#8211; mit dem Auto nach Schottland</a> erschien zuerst auf <a href="https://halbzeitpause.blog">Halbzeitpause</a>.</p>
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		<title>Wieviel Mozart geht noch? &#8211; Ein Städtetrip nach Salzburg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hartwig van der Neut]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Nov 2023 15:28:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Salzburg stand schon eine ganze Weile auf unserer &#8222;Bucketlist&#8220;. Irgendwie gab es da diese etwas vage Vorstellung von so einer Art weißen &#8222;Zuckerbäcker-Stadt&#8220; mit Burg und<span class="excerpt-hellip"> […]</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://halbzeitpause.blog/staedtetrip-nach-salzburg/">Wieviel Mozart geht noch? &#8211; Ein Städtetrip nach Salzburg</a> erschien zuerst auf <a href="https://halbzeitpause.blog">Halbzeitpause</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap">Salzburg stand schon eine ganze Weile auf unserer &#8222;Bucketlist&#8220;. Irgendwie gab es da diese etwas vage Vorstellung von so einer Art weißen &#8222;Zuckerbäcker-Stadt&#8220; mit Burg und Alpen-Panorama. Und natürlich gehörte auch Mozart irgendwie zu der Assoziationskette. Und jetzt standen also die Herbstferien an. Es ergab sich die Gelegenheit, einen Besuch der Stadt mit einem Treffen mit unserem Sohn Floris und seiner österreichischen Freundin Felicitas zu verbinden, die beide zur Zeit in Wien leben. Also ging es los:</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Anreise</h2>



<p>Nachdem wir in diesem Jahr viel mit unserem Land Rover Defender unterwegs waren, entschlossen wir uns diesmal für Hettys kleinen VW Polo als Reisefahrzeug. Für eine Überlandfahrt größtenteils auf Autobahnen brauchen wir zu zweit nun wirklich keinen großen Geländewagen. Also setzen wir auf die benzinsparende und umweltfreundliche Variante des Kleinwagens. Aber zumindest installieren wir auf der Rückbank die Kompressorkühlbox aus dem Defender, so dass wir einiges an Lebensmitteln mitnehmen und uns unterwegs einigermaßen autark versorgen können. Und so wird aus dem Polo schon fast so etwas wie ein &#8222;Mini-Defender&#8220;! <img alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" consent-required="3187" consent-by="services" consent-id="3188"/></p>



<p>Die Anreise führt einmal quer durch Holland und Süddeutschland, bis wir unmittelbar nach der bayerisch- österreichischen Grenze Salzburg erreichen. Mit einem Zwischenstopp bei Familie in Brabant sind das gute 1100 km. Für das kleine Stück Autobahn von der Grenze bis zur Stadt benötigt man übrigens keine Autobahnvignette!</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="910" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Hotel-Sacher-1024x910.jpg" alt="Städtetrip nach Salzburg" class="wp-image-4783" style="width:483px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Hotel-Sacher-1024x910.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Hotel-Sacher-300x267.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Hotel-Sacher-768x682.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Hotel-Sacher-1536x1365.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Hotel-Sacher-2048x1820.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Hotel-Sacher-84x75.jpg 84w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Hotel-Sacher-480x427.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<p>Wir kommen fast zeitgleich mit Floris und Felicitas an, die mit dem Zug anreisen und die wir vom Bahnhof abholen. Zusammen werden wir also das Wochenende in Salzburg verbringen und die Stadt entdecken.</p>



<p>Wir haben uns eine kleine Ferienwohnung in der Innenstadt gemietet. Innenstadt heißt allerdings nicht gleich Altstadt. Die ist noch gut 1,5 km zu Fuß entfernt. Für uns als trainierte Wanderer eigentlich keine Strecke. Zumal man recht schön entlang des Flusses Salzach spazieren kann, der einmal quer durch Salzburg fließt. Unterwegs passieren wir das  ebenso altehrwürdige wie luxuriöse Hotel Sacher. Dieses ist übrigens nicht mit dem Hotel Sacher in Wien zu verwechseln. Das schneeweiße Salzburger Pendant trägt den Namen erst seit dem Jahr 2000, nachdem die Betreiber des Wiener Hotels es übernommen und grundlegend renoviert hatten. Zu den illustren Gästen zählen seitdem unter anderem der Dalai Lama und die niederländische Königin Beatrix. Also nicht die schlechteste Nachbarschaft&#8230; <img alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" consent-required="3187" consent-by="services" consent-id="3188"/></p>



<div style="height:11px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Die Altstadt</h2>



<p>Und dann machen wir uns also unter Felicitas ortskundiger Führung auf einen Rundgang durch die wunderschön erhaltene und durch so gut wie keine modernen Gebäude verschandelte Altstadt von Salzburg. Sie liegt auf einem relativ kleinen Areal zwischen dem Ufer der Salzach und einem steil aufragenden Felsgürtel, auf dem die alles überragende Festung Hohensalzburg thront. Dass diese Altststadt 1996 in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen wurde, versteht man sofort, wenn man die herrschaftlichen Plätze und verwinkelten Gassen mit ihrer Barock-Architektur betritt. Die Gebäude-Ensembles scheinen fast lückenlos erhalten zu sein und das gesamte Stadtbild ist bemerkenswert aufwändig restauriert. Besonders beeindruckend ist der während des 30jährigen Krieges vollendete Dom. Er ist die erste Barockkirche Österreichs und mit nicht weniger als 5 Orgeln ausgestattet. Etwas befremdlich finde ich allerdings, dass dort für den Eintritt ein Entgelt von 5 € verlangt wird.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="494" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Altstadt-1024x494.jpg" alt="Städtetrip nach Salzburg" class="wp-image-4791" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Altstadt-1024x494.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Altstadt-300x145.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Altstadt-768x371.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Altstadt-1536x741.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Altstadt-2048x988.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Altstadt-150x72.jpg 150w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Altstadt-480x232.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<div style="height:9px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="864" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/11/Getreidegasse-1024x864.jpg" alt="Städtetrip Salzburg" class="wp-image-4815" style="width:429px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/11/Getreidegasse-1024x864.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/11/Getreidegasse-300x253.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/11/Getreidegasse-768x648.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/11/Getreidegasse-1536x1296.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/11/Getreidegasse-89x75.jpg 89w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/11/Getreidegasse-480x405.jpg 480w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/11/Getreidegasse.jpg 1792w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<p>Insgesamt ist aber auch schnell klar, dass wir nicht die einzigen Besucher sind, die von diesen architektonischen Schönheiten angezogen werden.  Auch an diesem Wochenende im Spätherbst ist die Altstadt gut gefüllt. In der Getreidegasse im Zentrum drängen sich Touristen aus der ganzen Welt dicht an dicht. Das äußerst sonnige und für die Jahreszeit überraschend milde Wetter dürfte das Seinige dazu beitragen. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" width="671" height="1024" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/MozartsGeburtshaus-671x1024.jpg" alt="Mozarts Geburtshaus in Salzburg" class="wp-image-4772" style="width:264px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/MozartsGeburtshaus-671x1024.jpg 671w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/MozartsGeburtshaus-197x300.jpg 197w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/MozartsGeburtshaus-768x1171.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/MozartsGeburtshaus-1007x1536.jpg 1007w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/MozartsGeburtshaus-1343x2048.jpg 1343w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/MozartsGeburtshaus-49x75.jpg 49w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/MozartsGeburtshaus-480x732.jpg 480w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/MozartsGeburtshaus-scaled.jpg 1679w" sizes="(max-width:767px) 480px, 671px" /></figure>
</div>


<p>Berühmt ist die Einkaufsmeile für die vielen aufwändig gestalteten schmiedeeisernen Zunftzeichen. Sie sind über den Eingängen an den historischen Häuserfassaden angebracht und ragen zahlreich über den Köpfen der Touristenmasse in die Gasse hinein. Selbst das McDonald&#8217;s-Restaurant hat über seiner Tür das bekannte gelbe &#8222;M&#8220; in ein historisch anmutendes Metallsymbol verwandelt.</p>



<p>Noch bekannter ist die Getreidegasse allerdings für das tiefgelb gestrichene Geburtshaus des mit Abstand berühmtesten Sohnes der Stadt: Wolfgang Amadeus Mozart. Und damit man es auch wirklich nicht übersehen kann, wurde es noch mit einem großen goldenen Schriftzug gekennzeichnet. In diesem &#8222;Hagener Haus&#8220; genannten Gebäude wurde der Komponist 1756 geboren. Und hier wohnte er mit seiner Familie im 3. Stock, bis sie 1773 an den nahegelegenen Makartplatz umzogen. Heute beherbegt das Haus (natürlich) ein Mozart-Museum und im Erdgeschoss (etwas profaner) die Filiale einer großen Supermarktkette. Irgendwie will soviel Kultur ja auch finanziert werden&#8230; </p>



<h2 class="wp-block-heading">Mozart ist überall</h2>



<p>Und natürlich stürzt sich nicht nur das Stadt-Marketing auf Mozart als Werbeträger für Salzburg. Sondern quasi ausnahmslos alle anderen lokalen Unternehmungen auch. Der Komponist dient als omnipräsente Gallionsfigur für jede Art von Ort und Geschäft. Die bekannten<em> &#8222;Mozartkugeln&#8220; </em>sind da nur der Anfang. Diverse Straßen und Plätze sind nach ihm benannt, die Salzburger Universtät nennt sich natürlich <em>&#8222;Mozarteum&#8220;</em>, die Brücke über die Salzach <em>&#8222;Mozartsteg&#8220;</em>, der Ausflugsdampfer <em>&#8222;Amadeus Salzburg&#8220;</em>, ebenso wie der Brillenladen <em>&#8222;Amadeus Optic&#8220;</em>, usw. usf. Hier einige Beispiele:</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="512" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/11/Mozartkollage1-1024x512.jpg" alt="" class="wp-image-4796" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/11/Mozartkollage1-1024x512.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/11/Mozartkollage1-300x150.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/11/Mozartkollage1-768x384.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/11/Mozartkollage1-1536x768.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/11/Mozartkollage1-2048x1024.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/11/Mozartkollage1-150x75.jpg 150w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/11/Mozartkollage1-480x240.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<div style="height:9px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>


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<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" width="682" height="1024" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Brunnen-682x1024.jpg" alt="Städtetrip nach Salzburg" class="wp-image-4770" style="aspect-ratio:0.666015625;width:346px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Brunnen-682x1024.jpg 682w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Brunnen-200x300.jpg 200w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Brunnen-768x1153.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Brunnen-1023x1536.jpg 1023w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Brunnen-1364x2048.jpg 1364w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Brunnen-50x75.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Brunnen-480x721.jpg 480w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Brunnen-scaled.jpg 1705w" sizes="(max-width:767px) 480px, 682px" /></figure>
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<p>Dass man mit dieser Form des Marketings durchaus erfolgreich ist, erkennt man nicht nur an den Besuchermassen, sondern auch an den Eintrittspreisen für alles, was irgendwie mit Mozart etikettiert und assoziiert werden kann. Für die Museen und Sehenswürdigkeiten der Stadt werden enorm hohe Eintrittspreise verlangt. Das Ticket für Mozarts Geburtshaus kostet z. B. regulär bereits 13,50 €. Für die Festung Hohensalzburg gibt es nicht weniger als vier verschiedene Ticketkategorien vom <em>&#8222;Basic Ticket Fußweg&#8220;</em> (10,80 €) bis zum<em> &#8222;All-Inclusive Ticket mit Festungs-Bahn&#8220;</em> für schlappe 17,40 € pro Person. An einem Wochenende mit Familie kann da ganz schön was zusammen kommen.</p>



<p>Da lohnt es sich dann vielleicht, die sogenannte &#8222;Salzburg-Card&#8220; zu kaufen. Mit ihr sind die Eintritte in sämtliche Museen und Sehenswürdigkeiten abgegolten. Und man kann darüberhinaus auch noch die öffentlichen Verkehrsmittel kostenlos benutzen. Auch da gibt es natürlich wieder eine Vielzahl von Tarifen, aber das 48-Stunden-Ticket für Erwachsene hätte jetzt in der Nebensaison für uns jeweils 35 € gekostet. <a href="https://www.salzburg.info/de/hotels-angebote/salzburg-card">(Hier gibt es mehr Informationen zur Salzburg-Card.)</a></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="649" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/WienerSchnitzel-1024x649.jpg" alt="Wiener Schnitzel" class="wp-image-4768" style="aspect-ratio:1.5778120184899846;width:377px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/WienerSchnitzel-1024x649.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/WienerSchnitzel-300x190.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/WienerSchnitzel-768x487.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/WienerSchnitzel-1536x974.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/WienerSchnitzel-2048x1299.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/WienerSchnitzel-118x75.jpg 118w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/WienerSchnitzel-480x304.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<p>Nachdem wir zur Mittagszeit in den Gasthäusern im Zentrum keinen einzigen freien Tisch mehr finden konnten, landen wir schließlich etwas abseits vom (natürlich!) &#8222;Mozart-Platz&#8220; auf der Terasse eines urigen und einigermaßen authentisch wirkenden kleinen Wirtshauses (ohne Mozart im Namen). Was die Authentizität angeht, kommen mir allerdings leise Zweifel, als mir das obligatorischen Wiener Schnitzel mit einem österreichischen Pappfähnchen verziert serviert wird&#8230; <img alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" consent-required="3187" consent-by="services" consent-id="3188"/> Nungut, es schmeckt nichtsdestotrotz köstlich! Für mich geht wenig über die österreichische Küche!</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" width="661" height="1024" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Friedhof-661x1024.jpg" alt="Städtetrip nach Salzburg" class="wp-image-4774" style="aspect-ratio:0.6455078125;width:318px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Friedhof-661x1024.jpg 661w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Friedhof-194x300.jpg 194w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Friedhof-768x1190.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Friedhof-992x1536.jpg 992w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Friedhof-1322x2048.jpg 1322w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Friedhof-48x75.jpg 48w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Friedhof-480x744.jpg 480w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Friedhof-scaled.jpg 1653w" sizes="(max-width:767px) 480px, 661px" /></figure>
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<p>Als wir dann unseren Stadtrundgang fortsetzen, kommen wir auch an dem sehr schönen kleinen Petersfriedhof vorbei, Salzburgs ältester christlicher Begräbnisstätte. Neben dem Gräberfeld befinden sich auch eine ganze Reihe kunstvoll gestalteter Gruftarkaden an der angrenzenden Felswand. Und irgendwo soll auch Mozarts Schwester Nannerl begraben sein. Ich widerstehe der Versuchung, nach ihrer letzten Bleibe zu suchen. </p>



<p>Ebenso lassen wir auch die nahegelegenen Katakomben im wahrsten Sinne des Wortes links liegen und machen uns schließlich mit einem kleinen Abstecher über das Schloss Mirabell und seine schön gestaltete Parkanlage auf den Heimweg. Anreise und Stadtrundgang reichen als Programm für den ersten Tag.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wandern in und um Salzburg</h2>



<p>Am nächsten Tag beschließen wir, eine größere Runde um die Altstadt herum zu wandern. In der Touristeninformation hatten wir am Vortag eine Karte bekommen mit einer Rundtour, die sich  <em><a href="https://www.salzburg.info/de/hotels-angebote/rundfahrten-fuehrungen/stadtwandern/instagrammable-salzburg">&#8222;Instagrammable Salzburg&#8220; </a></em> nennt. Auf dieser Route sollen sich die schönsten Fotospots befinden, die man zum Füllen seiner Social Media Accounts verwenden kann. Mozart hin oder her &#8211; die Moderne ist ganz offensichtlich auch in Salzburg angekommen!</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" width="571" height="1024" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Moenche-571x1024.jpg" alt="" class="wp-image-4779" style="width:178px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Moenche-571x1024.jpg 571w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Moenche-167x300.jpg 167w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Moenche-768x1378.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Moenche-856x1536.jpg 856w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Moenche-1141x2048.jpg 1141w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Moenche-42x75.jpg 42w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Moenche-480x861.jpg 480w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Moenche-scaled.jpg 1426w" sizes="(max-width:767px) 480px, 571px" /></figure>
</div>


<p>Nachdem Felicitas sich schon beim gestrigen Stadtrundgang einige schmerzhafte Blasen an den Füßen zugezogen hat, setzt sie heute beim Wandern aus. Stattdessen besucht sie zusammen mit einer Freundin das Naturkundemuseum <a href="https://www.hausdernatur.at/de/">&#8222;Haus der Natur&#8220; </a>und frischt Erinnerungen aus Kindertagen auf. </p>



<p>Wir erweitern die vorgegebene Runde noch ein wenig und besteigen zuerst den auf dem östlichen Salzach-Ufer gelegenen Kapuzinerberg. Er ist der höchste Stadtberg von Salzburg. Gestandene Österreicher dürften ihn mit seinen 640 Metern aber wohl eher einen kleinen Hügel nennen. Seinen Namen verdankt er dem sich dort befindlichen Kapuzinerkloster. Und als wir uns an den kurzen Aufstieg machen, begegnen wir auch tatsächlich einigen Mönchen in traditioneller Kutte. </p>



<p>Von der bewaldeten Anhöhe aus hat man dann einen sehr schönen (oder eben &#8222;instagram-worthy&#8220;) Ausblick auf die Burg am anderen Ufer. Sie ist nebenbei nicht nur das namensgebende Wahrzeichen von Salzburg sondern auch die größte vollständig erhaltene Burg Mitteleuropas.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="577" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Burg-Panorama-1024x577.jpg" alt="Städtetrip nach Salzburg" class="wp-image-4781" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Burg-Panorama-1024x577.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Burg-Panorama-300x169.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Burg-Panorama-768x433.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Burg-Panorama-1536x866.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Burg-Panorama-133x75.jpg 133w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Burg-Panorama-1200x675.jpg 1200w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Burg-Panorama-480x270.jpg 480w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Burg-Panorama.jpg 1748w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<div style="height:11px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Nach einem kurzen Abstieg entlang des Basteiwegs an der Stadtmauer überqueren wir wieder die Salzach und steigen auf der anderen Seite auf den zweiten Salzburger Stadtberg, den Mönchsberg. Auf seinem Rücken befindet sich die Festung, die wir eben noch von Weitem gesehen haben. Die weißen Häuser, Türme und Zinnen geben der Burg fast schon einen schloßähnlichen Charakter und weniger die Anmutung einer mittelalterlichen Trutzburg.</p>



<p>Als wir am Fuß der Wehranlagen entlang spazieren, hört eine ältere Dame mit, wie ich Floris gegenüber die Vermutung ausspreche, dass es wohl sehr schwer gewesen sein dürfte, die Befestigung zu erstürmen. Und prompt bestätigt sie uns mit erhobener Stimme und deutlich wahrnehmbarer österreichischer Sprachfärbung: <em>&#8222;Die Burg wurde niemals eingenommen. Damals haben wir es noch richtig gemacht mit der Festung Europa! Heute schaffen wir das ja nicht mehr, jetzt dürfen ja alle rein&#8230;&#8220; </em> Ich beschließe, dass gerade nicht der richtige Zeitpunkt für eine längere politische Diskussion sei.</p>



<p>Wir laufen den Grat des Mönchsberges bis zu seinem Ende und kehren dann in die Altstadt zurück. Am Ende sind wir dann auch gute 10 km unterwegs gewesen. In der Stadt treffen wir uns mit Felicitas und ihrer Freundin im &#8211; na? Genau: &#8222;Cafe Mozart&#8220;. Klingt wie ein Klischee und ist auch ein wenig so mit seinen plüschigen Möbeln und den vornehm dreinblickenden Kellnern in Livree. Aber dafür sind die verschiedenen Kaffees mit ihren wunderbaren österreichischen Bezeichnungen (&#8222;Einspänner&#8220;, &#8222;Wiener Melange&#8220;, &#8222;großer Brauner&#8220;) hervorragend!</p>



<p>Am Abend verabschieden wir uns dann herzlich von Floris und Felicitas. Für sie geht es mit dem Zug zurück nach Wien. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Besteigung des Gaisbergs</h2>


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<figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="674" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Gaisberg-1024x674.jpg" alt="" class="wp-image-4788" style="aspect-ratio:1.5192878338278932;width:444px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Gaisberg-1024x674.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Gaisberg-300x197.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Gaisberg-768x505.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Gaisberg-1536x1011.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Gaisberg-2048x1348.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Gaisberg-114x75.jpg 114w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Gaisberg-480x316.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<p>Am nächsten Tag nehmen Hetty und ich uns dann nochmal eine größere Tages-Wanderung vor. Der Gaisberg mit seinen 1287 Metern gilt als der &#8222;Hausberg&#8220; der Salzburger. Er liegt nur wenige Kilometer vom Stadtzentrum entfernt, aber immerhin sind beim Aufstieg bis zu seinem Gipfel mehr als 800 Höhenmeter zu überwinden. Eine ganze Reihe von Wanderrouten unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade führt auf ihn hinauf. Zum Teil wird auf den Wegweisern nochmals der Hinweis auf die erforderliche besondere Trittsicherheit gegeben. Wir entscheiden uns für eine eher moderate Streckenführung.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="802" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Watzmann-1024x802.jpg" alt="" class="wp-image-4786" style="aspect-ratio:1.2768079800498753;width:366px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Watzmann-1024x802.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Watzmann-300x235.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Watzmann-768x601.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Watzmann-1536x1203.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Watzmann-2048x1603.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Watzmann-96x75.jpg 96w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Watzmann-480x376.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
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<p>Nach gut drei Stunden Aufstieg durch größtenteils bewaldetes Gebiet mit einigen schönen Aussichten erreichen wir den Gipfel mit dem schon von weitem sichtbaren rot-weißen Sendemast. Von ihm hat man eine exzellente Rundumsicht auf das Voralpenland. Auffällig ist, wie flach sich das Bayerische Land vor uns ausstreckt und wie plötzlich auf der österreichischen Seite die Berge aus der Ebene aufragen. Darunter ist auch der markante und besonders ebenmäßige Gipfel des Watzmanns gut zu erkennen.</p>



<p>In der Nähe des Gipfelkreuzes gibt es eine kleine Bergwirtschaft. Als wir dort ankommen, hat sich vor der Essensausgabe allerdings bereits eine lange Schlange aus hungrigen Wanderern aufgereiht. Wir beschließen, unser Glück bei einer Almwirtschaft entlang des Rückwegs zu versuchen. Ein Fehler, wie sich herausstellt: die Gaststätte ist an diesem Tag geschlossen. Nungut, dann müssen zwei Äpfel und ein paar Kekse bis zur Rückkehr nach Salzburg reichen.</p>



<p>Insgesamt sind wir dann bei schönstem spätsommerlichem Wetter mit viel Sonnenschein und guter Fernsicht fast sechs Stunden unterwegs. Und wie wir uns zum Abschluss dieser kurzen Reise langsam wieder der Altstadt von oben nähern, ist es wieder da, das Bild von der &#8222;weißen Zuckerbäcker-Stadt&#8220;. Und irgendwie habe ich das Gefühl, schon von hier aus im Stadtgebiet überall kleine Mozartstatuen und -denkmäler erkennen zu können. Vielleicht täusche ich mich aber auch.</p>



<p></p>
<p>Views: 522</p><p>Der Beitrag <a href="https://halbzeitpause.blog/staedtetrip-nach-salzburg/">Wieviel Mozart geht noch? &#8211; Ein Städtetrip nach Salzburg</a> erschien zuerst auf <a href="https://halbzeitpause.blog">Halbzeitpause</a>.</p>
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		<title>Abenteuer Albanien: Offroad-Fahren und Wild-Campen am Balkan</title>
		<link>https://halbzeitpause.blog/abenteuer-albanien-offroad-fahren-und-wild-campen-am-balkan/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hartwig van der Neut]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Aug 2024 11:49:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Albanien]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Camping]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Teil 1: Skutarisee &#8211; Berat &#8211; Osum-Schlucht &#8211; Permet &#8211; Lengarica-Canyon Da sind wir also endlich: am späten Nachmittag erscheint vor uns der lang ersehnte Grenzübergang<span class="excerpt-hellip"> […]</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://halbzeitpause.blog/abenteuer-albanien-offroad-fahren-und-wild-campen-am-balkan/">Abenteuer Albanien: Offroad-Fahren und Wild-Campen am Balkan</a> erschien zuerst auf <a href="https://halbzeitpause.blog">Halbzeitpause</a>.</p>
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<h2 class="wp-block-heading">Teil 1: Skutarisee &#8211; Berat &#8211; Osum-Schlucht &#8211; Permet &#8211; Lengarica-Canyon</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" width="410" height="782" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/ReiserouteAlbanien1.jpg" alt="" class="wp-image-5110" style="width:297px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/ReiserouteAlbanien1.jpg 410w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/ReiserouteAlbanien1-157x300.jpg 157w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/ReiserouteAlbanien1-39x75.jpg 39w" sizes="(max-width:767px) 410px, 410px" /></figure>
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<p class="has-drop-cap">Da sind wir also endlich: am späten Nachmittag erscheint vor uns der lang ersehnte Grenzübergang nach Albanien. Die Luft über der Asfaltstraße vor  dem nüchternen Kontrollposten flimmert in der Hitze. Mittlerweile sind wir mit unserem Land Rover Defender bereits mehrere Tage unterwegs. Wir sind in Holland gestartet und haben Deutschland, Österreich, Slowenien, Kroatien, Bosnien und Montenegro durchquert. Seit Bosnien halten uns auch wieder Grenzkontrollen auf. Die teilweise recht langwierigen Passkontrollen sind wir als EU-Bürger schon gar nicht mehr gewohnt. Ganz im Gegensatz zu manchen Einwohnern dieser Balkan-Länder. Sie finden gerne auch mal kreative Wege, um die lästigen Wartezeiten vor den Übergängen abzukürzen: immer wieder scheren einzelne Fahrzeuge aus der langen Autoschlange aus und drängeln sich in weiter vorne nachlässigerweise entstandene Lücken. Das wiederum führt dann natürlich jedesmal zu lautstarken Unmutsäußerungen der anderen mehr oder minder geduldig wartenden Fahrer&#8230;</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" width="627" height="1024" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/Anreise-Defender-627x1024.jpg" alt="Land Rover Defender bereit zum offroad fahren und wild campen in Albanien" class="wp-image-5050" style="width:274px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/Anreise-Defender-627x1024.jpg 627w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/Anreise-Defender-184x300.jpg 184w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/Anreise-Defender-768x1254.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/Anreise-Defender-940x1536.jpg 940w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/Anreise-Defender-1254x2048.jpg 1254w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/Anreise-Defender-46x75.jpg 46w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/Anreise-Defender-480x784.jpg 480w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/Anreise-Defender-scaled.jpg 1567w" sizes="(max-width:767px) 480px, 627px" /></figure>
</div>


<p>Mit unserem vollbepackten Defender ragen wir deutlich sichtbar aus der Reihe der Straßen-PKWs heraus. Der Dachgepäckträger ist mit unserem Zelt, Sandblechen, Markise, Ersatzkanistern und anderen Ausrüstungsteilen voll bepackt. Im Kofferraum haben wir unsere mobile Heckküche installiert. Kompressorkühlschrank, Wassertank und Essenskisten sollen uns einen längeren autarken Aufenthalt im albanischen Hinterland ermöglichen.</p>



<p><em>(Wer sich für den Fahrzeugausbau im Detail interessiert, findet hier alle Informationen: <a href="https://halbzeitpause.blog/ausbau-neuer-land-rover-defender-zum-overland-camper/">Unser Reisefahrzeug: vom Geländewagen zum Overlandcamper</a>).</em></p>



<p>In den kommenden zwei Wochen wollen wir Albanien kreuz und quer auf ausgewählten Offroad-Pisten bereisen und dabei wann immer möglich frei in der Natur campen. Einige kulturelle Highlights wollen wir unterwegs natürlich auch noch besichtigen. Eine Herausforderung könnten dabei die klimatischen Bedingungen werden. Die Meteorologen haben kurz vor unserer Abreise eine Hitzewelle für den Balkan vorausgesagt: bis zu 43 Grad im Schatten &#8211; gefühlt sogar wie 47 Grad seien zu erwarten! Wir werden sehen müssen, was das für unsere Reise bedeutet.</p>



<p>Und während sich die albanische Grenzkontrolle hinzieht und die Autoschlange vor uns nur im Schneckentempo vorankommt, werden meine Reisegefährten langsam unruhig. Floris und Bastian, meine beiden erwachsenen Söhne, bilden zusammen mit mir das Reiseteam. Jeder mit klarem Aufgabenbereich: ersterer als Zusatz-Fahrer und Navigator und letzterer als bereits bewährter Team-Koch. Hetty konnte diesmal nicht mitkommen, da sie arbeiten muss. Gerade sind Floris und Bastian allerdings mit ganz anderen Dingen beschäftigt: in einer Dreiviertelstunde soll das Viertelfinale der Fußball-Europa-Meisterschaft Deutschland gegen Spanien angepfiffen werden. Und da es in Albanien kein kostenloses Roaming für unsere Handys gibt, müssen wir auf die Schnelle noch lokale Sim-Karten organisieren, um das Fußballspiel als Internet-Stream sehen zu können.</p>



<p>Als der mürrische albanische Grenzbeamte uns endlich unsere Papiere wieder aushändigt und wir damit den Kontrollposten endlich hinter uns lassen können, erspähen wir zum Glück unmittelbar dahinter die Werbe-Fahnen zweier albanischer Internetprovider. Eilig parken wir den Defender am Straßenrand und ergattern quasi durch&#8217;s Autofenster auf die Schnelle zwei Simcards für unsere Handys. Für 25 Euro gibt es 80 Gigabyte Datenvolumen. Das sollte für alle Fußballübertragungen bis zum Endspiel reichen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Freies Campen am Skutarisee</h3>


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<figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="768" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/CampShkoder-See-1024x768.jpg" alt="Land Rover Defender beim Wild Campen in Albanien" class="wp-image-5051" style="width:533px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/CampShkoder-See-1024x768.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/CampShkoder-See-300x225.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/CampShkoder-See-768x576.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/CampShkoder-See-1536x1152.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/CampShkoder-See-2048x1536.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/CampShkoder-See-100x75.jpg 100w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/CampShkoder-See-960x720.jpg 960w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/CampShkoder-See-480x360.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
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<p>Eine lange Fahrt ist jetzt aber nicht mehr drin, wenn wir den Anpfiff nicht verpassen wollen. Also steuern wir hinter der Grenze den ersten besten Stellplatz am Skutarisee an, den uns unsere Handy-App empfiehlt. Und glücklicherweise finden wir auch tatsächlich auf die Schnelle einen sehr schönen Platz am Ufer des weit ausgestreckten Sees, der zum Teil noch in Montenegro und zum Teil schon in Albanien liegt.</p>



<p>Praktischerweise ist die mobile Internetabdeckung beinahe überall in Albanien hervorragend, so daß wir auch hier völlig problemlos das Fußballspiel ansehen können. Leider nicht mit dem erhofften Ergebnis: Deutschland verliert, scheidet aus dem Turnier aus, und die Stimmung der kleinen Reisegesellschaft erhält kurzfristig einen kleinen Dämpfer.</p>


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<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="577" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/20240705_204436-1024x577.jpg" alt="Sonnenuntergang am Skutarisee in Albanien" class="wp-image-5052" style="width:532px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/20240705_204436-1024x577.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/20240705_204436-300x169.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/20240705_204436-768x432.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/20240705_204436-1536x865.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/20240705_204436-2048x1153.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/20240705_204436-133x75.jpg 133w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/20240705_204436-1200x675.jpg 1200w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/20240705_204436-480x270.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
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<p>Aber der idyllische Platz am Seeufer entschädigt uns mit einem wunderschönen Sonnenuntergang, den wir auf unseren Campingstühlen sitzend genießen. Als wir dann aber gerade schlafen gehen wollen, stellen wir fest, dass wir für unserer Camp offenbar ausgerechnet den Treffpunkt der Dorfjugend aus dem nahegelegenen Koplik ausgesucht haben.</p>



<p>Jedenfalls kommen in der hereingebrochenen Dunkelheit mehrere klapperige Autos mit lautem Motorengeräusch über die Wiese angefahren. Deren Insassen winken uns im Vorbeifahren immerhin noch fröhlich zu, bevor sie in unmittelbarer Nähe unseres Camps ein ebenso bierseliges wie lautstarkes nächtliches Treffen abhalten. Nungut, die jungen Albaner haben sicherlich die älteren Rechte auf diesen Platz. Und so verhalten wir uns betont unauffällig, bis sie schließlich gegen halb 2 Uhr nachts wieder ebenso geräuschvoll abziehen.</p>


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<figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="494" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/Shkodra-See-Camp3-1024x494.jpg" alt="Land Rover Defender beim wild campen in Albanien" class="wp-image-5057" style="width:494px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/Shkodra-See-Camp3-1024x494.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/Shkodra-See-Camp3-300x145.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/Shkodra-See-Camp3-768x371.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/Shkodra-See-Camp3-1536x741.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/Shkodra-See-Camp3-2048x988.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/Shkodra-See-Camp3-150x72.jpg 150w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/Shkodra-See-Camp3-480x232.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
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<p>Am nächsten Morgen sind wir dann erstmal wieder ganz alleine. Die Sonne geht am wolkenlosen Himmel über dem Seeufer auf. Und kein noch so leichter Windhauch läßt die spiegelglatte Wasseroberfläche kräuseln. Ein alter Fischer kommt mit einem großen Kescher vorbei und kontrolliert seine Reusen im brusttiefen Wasser. In seinen roten Badeshorts erinnert er ein wenig an David Hasselhoff in &#8222;Baywatch&#8220;. Als die Jungs kurz darauf ebenfalls aus den Zelten krabbeln, machen sie es ihm nach und nehmen erstmal ein ausgiebiges Bad im warmen See. Der obligatorische Morgenkaffee, den ich auf dem Heckklapptisch des Defenders zubereite, schmeckt danach umso besser.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Berat &#8211; Stadt der 1000 Fenster</h3>



<p>Nach dem Frühstück macht sich die angekündigte Hitzewelle bereits deutlich bemerkbar. Die Temperaturen ziehen bereits sehr schnell an. Also brechen wir zügig das Camp ab, packen die Zelte ein und machen uns auf den Weg nach Berat. Mit gut 200 km Entfernung bedeutet das erstmal wieder eine längere Autoetappe, für die wir mehrere Stunden einplanen. Die Hauptstadt Tirana lassen wir dabei ganz bewußt links liegen und streifen nur ihren Außenbereich. Auf dieser Reise soll das Erleben der freien Natur im Vordergrund stehen, und wir wollen uns nicht ins Getümmel einer überhitzten postkommunistischen Großstadt stürzen.</p>


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<figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="639" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/Berat-1024x639.jpg" alt="Berat Albanien" class="wp-image-5054" style="width:654px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/Berat-1024x639.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/Berat-300x187.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/Berat-768x479.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/Berat-1536x958.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/Berat-2048x1277.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/Berat-120x75.jpg 120w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/Berat-480x299.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
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<p>Zu Mittag kommen wir In Berat an. Das Außenthermometer des Defenders zeigt jetzt 37 Grad an. Wir parken ihn auf einem schattenlosen Parkplatz am Osum-Fluß und wandern von dort aus zu Fuß in das nahegelegene alte Zentrum der Stadt. Berart wird auch die &#8222;Stadt der 1000 Fenster&#8220; genannt wegen der typischen osmanischen Architektur mit großen Fensterfronten an den weißen Häusern der Altstadt. Mit seiner mehr als 2000jährigen Geschichte und der Auszeichnung als Unesco-Weltkulturerbe gilt die Stadt als eine der Haupt-Sehenswürdigkeiten des Landes.</p>



<p>Ich hatte vor Antritt der Reise etwas Sorgen, dass Albanien im Juli zur Feriensaison schon sehr überlaufen sein könnte. Schließlich wird das Land in den letzten Jahren vielerorts als neues Trend-Reiseziel beworben. Aber entgegen unseren Befürchtungen erweist sich die Stadt als überhaupt nicht überlaufen. </p>



<p>Und so machen wir einen sehr schönen Rundgang durch die Altstadt. In aller Ruhe schlendern wir durch die engen und verwinkelten Gassen, nehmen die Atmosphäre in uns auf und bewundern die historische Architektur, die durch keinen einzigen Neubau verschandelt wurde. Lediglich auf den Aufstieg zur Burg oberhalb der Altstadt verzichten wir aufgrund der Hitze. Bei einem kleinen Kiosk füllen wir noch unsere Wasser- und Getränkevorräte auf, gönnen uns ein Eis, und dann geht es auch schon weiter.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ein Land im Umbruch</h3>



<p>Wenn man heute in Albanien einreist, fällt wir sehr schnell auf, dass die Infrastruktur mittlerweile sehr gut ausgebaut ist. Man findet Tankstellen im Übermaß (quasi in jedem Dorf mehrere), ebenso flächendeckend Supermärkte und Lebensmittelläden wie auch vielfältige Essensgelegenheiten entlang der Wege. Auch die Straßen sind (entgegen der Warnungen, die wir vorher bekommen hatten) nach unserem Empfinden ganz überwiegend in ordentlichem bis guten Zustand. (Zugegebenermaßen mögen sich die immer mal wieder vorkommenden Schlaglöcher in einem Land Rover anders anfühlen als in einem kleinen Straßen-PKW&#8230; <img alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" consent-required="3187" consent-by="services" consent-id="3188"/> )</p>



<p>Die Zeiten, in denen Albanien als das ärmste Land Europas galt, sind lange vorbei. Mittlerweile hat es sich in der Statistik um ganze 7 Plätze nach oben gearbeitet. An allen Ecken und Enden des Landes wird emsig gebaut und investiert. An vielen Straßen werden die Fahrspuren verbreitert und der Belag erneuert, Brücken werden ausgebessert und Parkflächen angelegt. Wenn man dazu betrachtet, wie viele Hotelbauten neu entstehen, kann man sich vorstellen, dass sich Albanien in wenigen Jahren kaum noch von seinen Nachbarstaaten als Reiseziel unterscheiden dürfte.</p>



<p>Zum Glück (für uns) gibt es gegenwärtig aber auch noch ein einsames Hinterland mit zahlreichen Offroad-Pisten, auf denen man am besten mit einem Geländewagen unterwegs ist:</p>



<h3 class="wp-block-heading">Offroad im bergigen Hinterland</h3>



<p>Während der Vorbereitung auf unseren Roadtrip haben wir uns das <a href="https://pistenkuh.de/shop/offroad-tourenbuch-albanien/">Offroad-Tourenbuch der &#8222;Pistenkuh&#8220;-Autoren</a> besorgt und einige besonders schöne Strecken herausgesucht. Einen dieser Trails gehen wir gleich an unserem zweiten Tag in Albanien an: eine Rundtour durch die Berge unterhalb von Berat. Das erste Stück Schotterpiste führt uns gleich ganz schön steil den Abhang hinauf, und die Fahrspuren sind einigermaßen tief ausgewaschen. Für den Anfang durchaus aufregend! Aber im Geländemodus mit Untersetzung meistert der Defender alles mühelos. Und im Laufe dieser Reise würden wir noch ganz andere Pisten zu fahren bekommen. Aber man fängt ja erstmal klein an!</p>



<p>Unterwegs in den Bergen sollte es dann nach einigen Kilometern eine schöne Stelle zum Übernachten geben. Als wir dort ankommen, stellen wir allerdings fest, dass dort bereits ein anderes Overlandfahrzeug steht. Natürlich sind wir nicht die einzigen, die mittels der weit verbreiteten Stellplatz-App schöne Übernachtungsplätze suchen und ansteuern. An dem weißen Pickup-Truck mit Wohnkabine treffen wir auf ein französisches Päärchen. Wir  fragen, ob wir uns etwas weiter weg dazustellen dürfen. Und mit ihrem Einverständnis schlagen wir dann unser Camp mit einigem Abstand auf einem Bergrücken auf, von dem aus wir eine traumhafte Aussicht in gleich zwei uns umgebende Täler haben.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="577" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/RastplatzBerge1-1024x577.jpg" alt="Land Rover Defender offroad wild campen in Albanien" class="wp-image-5058" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/RastplatzBerge1-1024x577.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/RastplatzBerge1-300x169.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/RastplatzBerge1-768x432.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/RastplatzBerge1-1536x865.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/RastplatzBerge1-2048x1153.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/RastplatzBerge1-133x75.jpg 133w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/RastplatzBerge1-1200x675.jpg 1200w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/RastplatzBerge1-480x270.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<div style="height:9px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>


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<figure class="alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" width="5472" height="3648" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/Schaefer.jpg" alt="Schäfer in Albanien" class="wp-image-5059" style="width:507px;height:auto"/></figure>
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<p>Direkt neben unserem Stellplatz lagert bei unserer Ankunft eine Schafherde im Schatten einiger niedriger Büsche. Als sie uns gewahr werden, trollen sich die Schafe blökend davon. Zum Glück nimmt es uns der in einiger Entfernung rastende Schäfer nicht übel. Ich versuche noch, &#8222;gut Wetter&#8220; zu machen, indem ich ihm kurz darauf einen Schluck von unserem kühlschrankgekühlten Wein anbiete. Er nimmt etwas überrascht an, trinkt dann aber nur einen sehr kleinen Schluck. Vielleicht ist ein neuseeländischer Sauvignon Blanc nicht seine Traube&#8230; Leider sprechen wir beide kein Wort der Sprache des jeweils anderen, so dass unsere Kommunikation doch sehr eingeschränkt bleibt. Es gelingt uns lediglich, die jeweilige Herkunft aus &#8222;<em>Albania</em>&#8220; bzw. &#8222;<em>Germania</em>&#8220; zu klären. Aber immerhin winkt er uns fortan bei jeder weiteren Begegnung aus der Ferne sehr fröhlich zu.</p>


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<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="575" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/RastplatzBerge2-1024x575.jpg" alt="Land Rover Defender offroad wild campen in Albanien" class="wp-image-5064" style="width:542px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/RastplatzBerge2-1024x575.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/RastplatzBerge2-300x168.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/RastplatzBerge2-768x431.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/RastplatzBerge2-1536x862.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/RastplatzBerge2-2048x1149.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/RastplatzBerge2-134x75.jpg 134w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/RastplatzBerge2-1200x675.jpg 1200w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/RastplatzBerge2-480x269.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
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<p>Bislang versorgen wir uns noch weitgehend aus unseren in Holland eingekauften und in Österreich ergänzten Essens-Vorräten. Nachdem Bastian am Skutari-See ein vegetarisches Curry zum Abendessen gezaubert hatte, backt er heute an der Heckküche des Defenders Speckpfannkuchen. Natürlich werden sie nicht mit dem Pfannenheber gewendet, sondern auf möglichst spektakuläre Weise in die Luft geworfen und mit der Pfanne wieder aufgefangen &#8211; Ehrensache! Der Abend klingt mit einem wunderschönen Sonnenuntergang über den Bergrücken aus, bevor die Temperaturen mit fortschreitender Dämmerung glücklicherweise etwas abkühlen und wir so einigermaßen gut in unseren Zelten schlafen können.</p>



<p>Von unserem Übernachtungsplatz geht es am nächsten Tag dann weiter über die Offroadpiste nach Corovoda. Floris und ich wechseln uns beim Fahren der Strecke ab. Ich bin angesichts des teilweise recht grob steinigen und scharfkantigen Untergrundes froh, vor unserer Abreise noch von Straßen- auf Geländebereifung (All Terrain) umgesattelt zu haben. Bei einem kleinen Bergkloster machen wir unterwegs einen Stopp und besichtigen das Gelände. Noch sind außer uns nur wenige Touristen unterwegs. Aber auch hier ist bereits eine rege Bautätigkeit zu verzeichnen, die darauf hindeutet, dass man zukünftig wohl deutlich mehr Gäste erwartet.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="639" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/BrueckebeiCorovoda-1024x639.jpg" alt="Albanisches Gebirge mit Brücke" class="wp-image-5065" style="width:923px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/BrueckebeiCorovoda-1024x639.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/BrueckebeiCorovoda-300x187.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/BrueckebeiCorovoda-768x479.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/BrueckebeiCorovoda-1536x958.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/BrueckebeiCorovoda-2048x1278.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/BrueckebeiCorovoda-120x75.jpg 120w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/BrueckebeiCorovoda-480x299.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<div style="height:9px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Kurz bevor wir dann wieder auf eine befestigte Asphalt-Straße stoßen, entdecken wir in einem Tal noch eine der alten ottomanischen Bogen-Brücken, wie man sie verschiedentlich in Albanien antrifft. Für den Fuß- und Eselverkehr ist diese durchaus noch in Gebrauch. Wir nutzen die Gelegenheit, um im Schatten einiger Bäume unsere Mittagspause abzuhalten. </p>



<p>In dem kleinen Städtchen Corovoda legen wir einen kurzen Logistik-Stopp ein. Tanken, Auffüllen der Vorräte beim Bäcker und im Supermarkt. Wir stellen gemeinsam fest, dass bislang auch die kleineren Ortschaften zumeist einen durchaus aufgeräumten und sauberen Eindruck machen. Vielleicht ist das aber auch nur eine Frage der Erwartungshaltung. Im Vorfeld hatten wir uns alles sehr viel ärmlicher und schmutziger vorgestellt. Auch das Müllproblem, das vielfach mit Albanien in Verbindung gebracht und beklagt wird, hat sich zumindest entlang unserer Strecke noch nicht so eklatant gezeigt. Es steht zu hoffen, dass Albanien auch hier auf einem guten Wege ist.</p>


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<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" width="577" height="1024" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/Osum-Schlucht-2-577x1024.jpg" alt="Osum-Schlucht in Albanien" class="wp-image-5068" style="width:335px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/Osum-Schlucht-2-577x1024.jpg 577w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/Osum-Schlucht-2-169x300.jpg 169w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/Osum-Schlucht-2-768x1364.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/Osum-Schlucht-2-865x1536.jpg 865w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/Osum-Schlucht-2-1153x2048.jpg 1153w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/Osum-Schlucht-2-42x75.jpg 42w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/Osum-Schlucht-2-480x853.jpg 480w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/Osum-Schlucht-2-scaled.jpg 1441w" sizes="(max-width:767px) 480px, 577px" /></figure>
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<h3 class="wp-block-heading">Aussichten auf die Osum-Schlucht</h3>



<p>Unterhalb von Corovoda stoßen wir dann auch wieder auf den aus Berat kommenden Osum-Fluss, dessen Wasser sich hier auf einer Länge von 13 Kilometern in eine eindrucksvolle und bis zu 80 Meter tiefe Schlucht ins Gestein gegraben hat. Entlang der Straße wurden einige sehr schöne Aussichtpunkte angelegt, die wir der Reihe nach anfahren und fotografieren. Im Frühjahr kann die Schlucht bei entsprechendem Wasserstand auch mit Booten befahren werden, aber jetzt fließt das Wasser nur sehr gemächlich durch das flache Bett.</p>



<p>Nachdem wir so dem Fluss eine zeitlang nach Süden gefolgt sind, kommen wir an die Abzweigung nach Permet. Ein ganz normales Straßenschild weist auf die Strecke hin. Aber was nach diesem Wegweiser folgt, ist beileibe keine normale Landstraße. Auch wenn es sich wirklich um die offizielle Verbindungsroute zwischen Corovoda und Permet handelt. Wir finden vielmehr eine Bergpiste vor, die man nach unserem Dafürhalten ausschließlich mit entsprechend ausgestatteten Geländewagen befahren sollte. </p>



<p>Vielleicht haben wir aber auch einfach nur die falschen Maßstäbe? Denn im Laufe der nächsten Stunden stellen wir fest, dass man das vor Ort offenbar auch ganz anders bewerten kann. Während wir froh sind, mit entsprechender Bodenfreiheit, Geländebereifung und Untersetzung unterwegs zu sein, knattern uns immer wieder mal winzige albanische PKW in hohem Tempo entgegen, deren Fahrer sich offenbar keinerlei Sorge um den fragilen Unterboden ihrer Autos machen. Nun gut, die meisten Fahrzeuge sehen dann auch entsprechend mitgenommen aus&#8230; <img alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" consent-required="3187" consent-by="services" consent-id="3188"/></p>



<p>So fahren wir also lieber kontrolliert aber schadenfrei durch die wirklich idyllische Berglandschaft und lassen uns Zeit für zahlreiche Film- und Fotostopps. Die Piste ist mal gut, mal schlechter, aber für den Land Rover immer problemlos machbar. Angesichts der nach wie vor bleiernen Hitze richtet sich unsere Hoffnung schließlich auf ein kleines Flusstal ungefähr auf der Mitte der Strecke. Laut unserer Informationen soll es dort einen schönen Stellplatz mit guten Bademöglichkeiten geben.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="577" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/Turtle-Camp-1024x577.jpg" alt="Land Rover Defender offroad wild campen in Albanien" class="wp-image-5069" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/Turtle-Camp-1024x577.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/Turtle-Camp-300x169.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/Turtle-Camp-768x432.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/Turtle-Camp-1536x865.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/Turtle-Camp-2048x1153.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/Turtle-Camp-133x75.jpg 133w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/Turtle-Camp-1200x675.jpg 1200w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/Turtle-Camp-480x270.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<div style="height:7px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>


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<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" width="640" height="1024" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/Turtle-Camp2-640x1024.jpg" alt="" class="wp-image-5072" style="width:266px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/Turtle-Camp2-640x1024.jpg 640w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/Turtle-Camp2-187x300.jpg 187w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/Turtle-Camp2-768x1230.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/Turtle-Camp2-959x1536.jpg 959w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/Turtle-Camp2-1279x2048.jpg 1279w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/Turtle-Camp2-47x75.jpg 47w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/Turtle-Camp2-480x769.jpg 480w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/Turtle-Camp2-scaled.jpg 1599w" sizes="(max-width:767px) 480px, 640px" /></figure>
</div>


<h3 class="wp-block-heading">Entspannung im &#8222;Turtle-Camp&#8220;</h3>



<p>Am späten Nachmittag erreichen wir das Tal. Und tatsächlich finden wir ein traumhaftes Plätzchen vor: unweit der Piste am Ufer eines Gebirgsflusses mit schattenspendenden Bäumen. Die Szenerie ist so idyllisch und das Wasser so einladend, dass wir unmittelbar beschließen, den Rest des heißen Tages und die Nacht hier zu verbringen. Wir fahren den Defender vorsichtig hinunter zum Wasser. Und noch bevor wir das Camp weiter aufbauen, tauchen wir erstmal ein in das eher warme als kühle Wasser, das sich unmittelbar vor uns einige angenehm tiefe Naturpools in die Felsen gegraben hat. Angesichts der Temperaturen verbringen wir die erste Stunde nach unserer Ankunft einfach im Wasser.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="551" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/Turtle-1-1024x551.jpg" alt="griechische Landschildkröte" class="wp-image-5071" style="width:401px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/Turtle-1-1024x551.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/Turtle-1-300x162.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/Turtle-1-768x413.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/Turtle-1-1536x827.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/Turtle-1-2048x1103.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/Turtle-1-139x75.jpg 139w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/Turtle-1-480x258.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<p>Als wir uns dann später doch daran machen, die Zelte aufzustellen und unser Camp einzurichten, werden wir von einem kleinen Besucher überrascht. Eine griechische Landschildkröte krabbelt ohne jegliche erkennbare Scheu zwischen uns hindurch. Offenbar ist sie auf der emsigen Suche nach Nahrung für ihren Nachwuchs, denn später entdecken wir im Gebüsch noch zwei Jungtiere. Spontan taufen wir den Platz &#8222;Das Turtle-Camp&#8220;.</p>



<p>In der Abenddämmerung setzen wir uns später auf unseren Campingstühlen an das Flußufer.  Und während die Hitze des Tages ganz langsam etwas nachlässt und wir so auf das Bergpanorama vor unseren Augen sehen, da fühlen wir ein hohes Maß an Dankbarkeit für das, was wir hier erleben dürfen. Es ist ein erfüllendes Gefühl von Freiheit, sich so in der uns umgebenden Natur aufhalten zu dürfen. Ohne das Gefühl irgendjemanden zu stören. Und ohne selbst gestört zu werden. So hatte wir uns das im Vorfelde vorgestellt und so ist es auch eingetreten.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="852" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/FruehstueckTurtlecamp-1024x852.jpg" alt="Land Rover Defender Essen machen beim wild campen in Albanien" class="wp-image-5131" style="width:423px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/FruehstueckTurtlecamp-1024x852.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/FruehstueckTurtlecamp-300x250.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/FruehstueckTurtlecamp-768x639.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/FruehstueckTurtlecamp-1536x1278.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/FruehstueckTurtlecamp-2048x1704.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/FruehstueckTurtlecamp-90x75.jpg 90w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/FruehstueckTurtlecamp-480x399.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<p>Wir überlegen, den nächsten Tag als Ruhetag in diesem paradiesischen Tal zu verbleiben. Einen Tag mal ohne das Camp ab- und aufzubauen, alles ein- und wieder auszupacken. Ohne stundenlang im ruckelnden Auto über staubige Pisten zu fahren. Stattdessen Zeit mit Baden in den Naturpools und Wandern in den uns umgebenden Bergen zu verbringen.</p>



<p>Klingt eigentlich ausgesprochen reizvoll. Und solche Ruhetage hatten wir auch eingeplant. Aber da hatten wir noch nicht mit den extrem hohen Temperaturen gerechnet. Und leider wird uns schon am frühen Morgen, an dem mir bereits beim Zubereiten des Frühstücks wieder der Schweiß in Strömen von der Stirn fließt, klar, dass dies in dieser Hitze nicht so einfach umzusetzen ist.</p>



<p>Also entscheiden wir uns doch, morgens noch einmal im Fluß zu baden und dann die Mittagsphase des Tages wieder im klimatisierten Auto zu verbringen. Wir verabschieden uns schweren Herzens von unserer Schildkröten-Freundin und ihrem Tal und folgen der Piste weiter bis nach Permet, wo wir dann vorläufig wieder auf asphaltierten Straßen unseren Weg durch Albanien fortsetzen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wandern im Lengarica-Canyon</h3>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" width="606" height="1024" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/Lengarica-Canyon-606x1024.jpg" alt="" class="wp-image-5078" style="width:346px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/Lengarica-Canyon-606x1024.jpg 606w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/Lengarica-Canyon-177x300.jpg 177w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/Lengarica-Canyon-768x1299.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/Lengarica-Canyon-908x1536.jpg 908w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/Lengarica-Canyon-1211x2048.jpg 1211w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/Lengarica-Canyon-44x75.jpg 44w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/Lengarica-Canyon-480x812.jpg 480w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/Lengarica-Canyon-scaled.jpg 1514w" sizes="(max-width:767px) 480px, 606px" /></figure>
</div>


<p>Kurz hinter der Stadt Permet erreichen wir dann unser nächstes Etappenziel: den Lengarica-Canyon. Dort soll es einige heiße und schwefelhaltige Quellen und landschaftlich schöne Wandermöglichkeiten geben. Am Eingang der Schlucht finden wir allerdings vor allem erstmal einen ausgedehnten, wenig schönen und sehr staubigen Parkplatz vor, der mit zahlreichen Autos und Wohnmobilen zugeparkt ist. Nach unserem idyllischen &#8222;Turtle-Camp&#8220; ein eher ernüchternder Anblick&#8230;</p>



<p>Da die zu großen Badepools aufgestauten und mit Mauern eingefassten Quellen hier aber einen großen touristischen Anziehungspunkt bilden, gibt es kaum schöne Möglichkeiten zum Wildcampen in der unmittelbaren Nähe. Und die Aussicht, hier eine Nacht auf dem staubigen Parkplatz zu verbringen, reizt uns so gar nicht. </p>



<p>Also ziehen wir uns zur Lagebesprechung in ein sehr kleines, aber auch sehr idyllisches Cafe an der Landstraße zurück. Hier bekommen wir ganz unverhofft (weil in der Kommunikation mit dem englischunkundigen Wirt vorher nicht deutlich abzuklären) herrlich kalten Eiscafe mit Schafsmilch &#8211; durchaus lecker! Und nachdem wir uns so gestärkt haben, beschließen wir, die geplante Wanderung durch den Canyon auf die frühen Morgenstunden zu verschieben und den Rest des Tages auf einem nahegelegenen Campingplatz zu bleiben. Dort ergattern wir ein Plätzchen direkt am Flußufer. Und ja, auch hier lässt es sich wieder am besten komplett bis zur Nasenspitze eingetaucht im Gebirgswasser aushalten. Eine Chance, die wir nur zu gerne wahrnehmen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" width="577" height="1024" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/Lengarica-Canyon2-577x1024.jpg" alt="" class="wp-image-5079" style="width:378px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/Lengarica-Canyon2-577x1024.jpg 577w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/Lengarica-Canyon2-169x300.jpg 169w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/Lengarica-Canyon2-768x1364.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/Lengarica-Canyon2-865x1536.jpg 865w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/Lengarica-Canyon2-1153x2048.jpg 1153w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/Lengarica-Canyon2-42x75.jpg 42w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/Lengarica-Canyon2-480x853.jpg 480w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/Lengarica-Canyon2-scaled.jpg 1441w" sizes="(max-width:767px) 480px, 577px" /></figure>
</div>


<p>Am nächsten Morgen stehen wir um 6 Uhr in der Frühe auf, um die kühleren Morgenstunden für eine Wanderung in den Canyon hinein zu nutzen. Es gibt nur einen schnellen Kaffee zum Wachwerden, und dann geht es los. Viertel nach Sieben sind wir am Eingang der Schlucht und machen uns auf den Weg. Die eindrucksvollen Felswände sind bis zu 100 Meter hoch und die Schlucht an ihrer engsten Stelle nur 3 Meter breit. Der Wasserstand ist im Sommer sehr niedrig, aber wir müssen trotzdem immer wieder durch das Wasser waten, um voranzukommen. Nach einiger Zeit passieren wir nochmals einige kleinere und nicht so kommerziell ausgebaute Thermalquellen ähnlich denen am Anfang der Schlucht. Aber nach einem Bad in lauwarmem Wasser ist uns gerade nicht zumute.</p>



<p>Nach einer guten Stunde kehren wir um und wandern wieder zum Ausgangspunkt zurück. Dort wartet bereits ein besorgter Ranger auf uns und fragt, ob wir noch andere Wanderer im hinteren Teil des Canyons gesehen hätten. Wir bejahen dies und erzählen von einem Päärchen, das uns entgegenkam, als wir schon den Rückweg angetreten hatten. Der Ranger ist besorgt, da für den Tag mögliche Hitzegewitter mit Starkregen angesagt sind. Und in der Tat, bei einer Springflut möchte man sich nicht gerade mitten in der Schlucht befinden.</p>



<p>Aber letztendlich bleibt es den Tag über trocken. Wie gerne hätten wir einen Regenguss zur Abkühlung gehabt! Aber die Hoffnung erfüllt sich nicht. Zur Mittagszeit zeigt das Außen-Thermometer des Defenders heute 44 Grad &#8211; neuer Rekord! Und auch die Nächte kühlen jetzt kaum noch wahrnehmbar ab. Die Hitze wird langsam zum echten Problem. Sie beschränkt die Möglichkeiten für körperliche Aktivitäten deutlich. Langsam machen wir uns Gedanken, wann wohl die Grenze des Erträglichen erreicht sein könnte.</p>



<p>Und zu diesem Zeitpunkt ahnen wir noch nicht, dass wir es zu allem Überfluss auch noch mit Waldbränden zu tun bekommen würden. Aber das lest Ihr im <a href="https://halbzeitpause.blog/abenteuer-albanien-offroad-und-wild-campen-am-balkan-2/">2. Teil unseres Reiseberichts</a>&#8230;</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<section class="wp-block-uagb-columns uagb-columns__wrap uagb-columns__background-none uagb-columns__stack-mobile uagb-columns__valign- uagb-columns__gap-10 align uagb-block-7610b24d uagb-columns__columns-2 uagb-columns__max_width-theme"><div class="uagb-columns__overlay"></div><div class="uagb-columns__inner-wrap uagb-columns__columns-2">
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<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile is-image-fill-element" style="grid-template-columns:55% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><a href="https://halbzeitpause.blog/fotogalerie-albanien/"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/FahneAlbanien-1024x683.jpg" alt="Fotogallerie Albanien offroadfahren und wildcampen" class="wp-image-5126 size-full" style="object-position:61% 54%" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/FahneAlbanien-1024x683.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/FahneAlbanien-300x200.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/FahneAlbanien-768x512.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/FahneAlbanien-1536x1024.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/FahneAlbanien-2048x1365.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/FahneAlbanien-113x75.jpg 113w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/07/FahneAlbanien-480x320.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p><em>Eine Galerie mit den schönsten Fotos</em> <em>von unserer Albanien-Reise findet Ihr <a href="https://halbzeitpause.blog/fotogalerie-albanien/">hier</a>!</em></p>
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<div class="wp-block-uagb-column uagb-column__wrap uagb-column__background-undefined uagb-block-7eeb5487"><div class="uagb-column__overlay"></div>
<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile is-image-fill-element" style="grid-template-columns:55% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><a href="https://halbzeitpause.blog/video-offroad-albanien/"><img decoding="async" width="1024" height="586" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/11/Videotitelfoto2-1024x586.jpg" alt="Video vom Roadtrip in unserem Land Rover Defender - Camper durch Albanien" class="wp-image-5381 size-full" style="object-position:39% 55%" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/11/Videotitelfoto2-1024x586.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/11/Videotitelfoto2-300x172.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/11/Videotitelfoto2-768x439.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/11/Videotitelfoto2-1536x879.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/11/Videotitelfoto2-2048x1172.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/11/Videotitelfoto2-131x75.jpg 131w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2024/11/Videotitelfoto2-480x275.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></a></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p><em>Und ein Video mit Aufnahmen von den spannendsten Teilen der Reise findet Ihr <a href="https://halbzeitpause.blog/video-offroad-albanien/">hier!</a></em></p>
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<p>Views: 1439</p><p>Der Beitrag <a href="https://halbzeitpause.blog/abenteuer-albanien-offroad-fahren-und-wild-campen-am-balkan/">Abenteuer Albanien: Offroad-Fahren und Wild-Campen am Balkan</a> erschien zuerst auf <a href="https://halbzeitpause.blog">Halbzeitpause</a>.</p>
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		<title>Hardangervidda crossing</title>
		<link>https://halbzeitpause.blog/wandelen-hardangervidda-nationalpark-noorwegen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hetty van der Neut]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Jul 2025 22:45:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Norwegen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Prachtige natuur, ontstoken voeten, rivieren en ijsvelden, Noorwegen op zijn mooist, maar ook op zijn zwaarst!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://halbzeitpause.blog/wandelen-hardangervidda-nationalpark-noorwegen/">Hardangervidda crossing</a> erschien zuerst auf <a href="https://halbzeitpause.blog">Halbzeitpause</a>.</p>
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<div class="wp-block-uagb-icon-list-child uagb-block-3e752b9a"><a target="_self" aria-label="English" rel="noopener noreferrer" href="https://halbzeitpause.blog/hardangervidda-np-crossing/"> </a><span class="uagb-icon-list__source-wrap"><img decoding="async" class="uagb-icon-list__source-image" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/Flag_of_the_United_Kingdom.png" width="31" height="15" loading="lazy" alt=""/></span><span class="uagb-icon-list__label">English</span></div>
</div></div>



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<h2 class="wp-block-heading" id="tw-target-text">Prachtige natuur, ontstoken voeten, rivieren en ijsvelden, Noorwegen op zijn mooist, maar ook op zijn zwaarst!</h2>



<p><strong>Daar zit ik dan na 6 dagen wandelen in de Hardangervidda, met de benen omhoog, ijs op de voeten en pijn bij elke stap. Doktersbezoek gehad, gelukkig niets gebroken, maar voeten ernstig gekneusd, ontstoken en enorme imposante blaren. Ja hoe dit nu is gekomen….</strong></p>


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<figure class="aligncenter size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/DSC01933-1024x683.jpg" alt="wandelen hardangervidda nationalpark noorwegen" class="wp-image-5570" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/DSC01933-1024x683.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/DSC01933-300x200.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/DSC01933-768x512.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/DSC01933-1536x1024.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/DSC01933-2048x1365.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/DSC01933-113x75.jpg 113w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/DSC01933-480x320.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>


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<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" width="493" height="1024" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/finse-hut-1-493x1024.jpg" alt="hardangervidda nationalpark noorwegen" class="wp-image-5567" style="width:251px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/finse-hut-1-493x1024.jpg 493w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/finse-hut-1-144x300.jpg 144w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/finse-hut-1-768x1596.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/finse-hut-1-739x1536.jpg 739w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/finse-hut-1-985x2048.jpg 985w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/finse-hut-1-36x75.jpg 36w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/finse-hut-1-462x960.jpg 462w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/finse-hut-1-scaled.jpg 1232w" sizes="(max-width:767px) 480px, 493px" /></figure>
</div>


<p>Fleur en ik staan voor een rivier, hoe komen we hierover zonder al te nat te worden. Heen en weer langs de oever, maar nergens is een goede plek om erover te gaan. We gaan nat worden, dan maar schoenen uit, sandalen aan en gaan. Met zijn tweeën, elkaar vasthoudend over de snelstromende rivier. Het is gelukt, nog geen 4 minuten later, weer een rivier, ik ga erover, Fleur trekt aan me, gigantische kramp in mijn been, we krijgen de slappe lach, ook deze rivier is weer gepasseerd. Mijn schoenen zijn inmiddels erg nat en beginnen los te laten, ik begin zelfs stukjes te verliezen, hmmm niet echt geweldig. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="869" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/image_edited-1024x869.jpg" alt="" class="wp-image-5574" style="width:299px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/image_edited-1024x869.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/image_edited-300x255.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/image_edited-768x652.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/image_edited-88x75.jpg 88w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/image_edited-480x408.jpg 480w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/image_edited.jpg 1259w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<p>Thuis, in Groningen hadden we nog de discussie, welke schoenen trek ik aan, mijn oude vertrouwde bergschoenen of mijn nieuwe lichtere lowa’s. Toch maar de oude bergschoenen mee genomen, helaas waren ze helemaal op en vooral doordat ze op dag 1 drijfnat werden en mijn voeten hierdoor ook gingen ze al snel uit elkaar vallen. Dit schijnt vaker voor te komen, want bij elke hut hebben ze tape en wel goed gorilla tape!</p>



<p>We gingen wandelen in Noorwegen, van Finse naar Haukeliseter (gebied Hardangervidda), moet te doen zijn in 6 dagen, dacht Fleur, mama is super fit en we hoeven maar tussen de 17 en 25 km per dag te lopen. Zelf dacht ik dat ook. </p>



<div style="height:17px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div class="wp-block-cover aligncenter is-light"><img decoding="async" width="1024" height="367" class="wp-block-cover__image-background wp-image-5586 size-large" alt="" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/Huette-1024x367.jpg" data-object-fit="cover" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/Huette-1024x367.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/Huette-300x107.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/Huette-768x275.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/Huette-150x54.jpg 150w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/Huette-480x172.jpg 480w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/Huette.jpg 1100w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /><span aria-hidden="true" class="wp-block-cover__background has-background-dim" style="background-color:#738996"></span><div class="wp-block-cover__inner-container is-layout-constrained wp-block-cover-is-layout-constrained">
<p class="has-text-align-center has-white-color has-text-color has-link-color wp-elements-ec6d0d2bf515b71b43146558b8f75330" style="font-size:28px">Ons schema, dit zijn de hutten:</p>



<p class="has-white-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-d17d33509072df523773be09ef7b7226">Finse &#8211; Kraekkja 24 km</p>



<p class="has-white-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-15924e9909e1dd5241b76a93b96ac393">Kraekkja &#8211; Stigstuv 20 km</p>



<p class="has-white-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-04f9486f0c95520a80a8389a8bd68550">Stigstuv &#8211; Sandhaug 23 km</p>



<p class="has-white-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-7bd85c91edfc4ccece0fead1410340ed">Sandhaug &#8211; Litlos 26 km</p>



<p class="has-white-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-152b4e327abfb94ceeb1e8ce62bb8b0d">Liltos &#8211; Hellevassbu 17 km </p>



<p class="has-white-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-be0b8b73652fff287493a39b1ee22158">Hellevassbu &#8211; Haukeliseter 21 km</p>



<p class="has-white-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-7deef8c77092d793a6c254bd75cedaf3">Totaal: 131 km</p>
</div></div>



<div style="height:14px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div style="height:0px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>We kwamen in Finse aan met de trein, dat ligt aan 1 van de grootste gletchers in Noorwegen, echt prachtig, er gaat alleen een trein naar toe. Nachtje geslapen en toen vol goede moed aan de wandeling begonnen, we hadden er echt zin in. Al gauw kwamen we de eerste rivieren tegen en moerasland, niet leuk natuurlijk, maar we gaan door. We moesten die dag 24 km lopen. We hebben in totaal 11 uur gelopen en het was zwaar terrein, met veel rotsen, niks leuke wandelpaden zoals in de Alpen. </p>



<p>Eindelijk na 11 uur zagen we de hut, wat waren we blij, het mooiste moment van de dag! Mijn schoenen waren toen al kapot, maar we dachten we gaan ze intapen en dan komt alles weer goed. De hut was prachtig en de natuur geweldig, maar we waren kapot en ook wel een beetje bang voor de volgende dagen, want zo zwaar hadden we het niet verwacht. Ambitieus, maar te doen dachten we, volgens Fleur was het een plateau, maar helaas wel een plateau met bergen, dalen, ijsvelden, gletchervelden, rotsen, rivieren, moerasgebieden, etc.</p>



<div style="height:11px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" width="683" height="1024" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/DSC01775-683x1024.jpg" alt="wandelen hardangervidda nationalpark noorwegen" class="wp-image-5569" style="width:392px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/DSC01775-683x1024.jpg 683w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/DSC01775-200x300.jpg 200w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/DSC01775-768x1152.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/DSC01775-1024x1536.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/DSC01775-1365x2048.jpg 1365w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/DSC01775-50x75.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/DSC01775-480x720.jpg 480w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/DSC01775-scaled.jpg 1707w" sizes="(max-width:767px) 480px, 683px" /></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading">Dag 2</h2>



<p>Op dag 2 begonnen mijn voeten al zeer te doen, ik kon er niet meer goed op lopen, we hadden de schoen vakkundig ingetapet, maar het liet steeds los doordat we zo vaak door moerasland moesten en door rivieren. </p>



<p>De omgeving is prachtig, sneeuw, toendra, er groeien geen bomen, geweldige uitzichten, rauw, leeg en we hadden fantastisch weer. Veel zon, op de eerste dag dreigde nog een beetje onweer (grieselig, wat moet je dan doen, tips, stokken weggooien, in elkaar zitten, niet bij water in de buurt zijn, niet op het hoogste punt zitten, niet je vast houden aan rotsen, niet doorlopen) <a href="https://www.rtl.nl/nieuws/sport/artikel/5518902/audun-groenvold-blikseminslag-dood">In </a><a href="https://www.rtl.nl/nieuws/sport/artikel/5518902/audun-groenvold-blikseminslag-dood" target="_blank" rel="noreferrer noopener">de tijd dat wij er waren is een bekende Noorse atleet door onweer daar omgekomen. </a>Maar na dag 1 hadden we alleen maar geweldig weer, alleen op de laatste dag een beetje regen, maar dat was alles.</p>



<div style="height:16px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" width="683" height="1024" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/DSC01912-683x1024.jpg" alt="wandelen hardangervidda nationalpark noorwegen" class="wp-image-5579" style="width:380px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/DSC01912-683x1024.jpg 683w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/DSC01912-200x300.jpg 200w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/DSC01912-768x1152.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/DSC01912-1024x1536.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/DSC01912-1365x2048.jpg 1365w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/DSC01912-50x75.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/DSC01912-480x720.jpg 480w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/DSC01912-scaled.jpg 1707w" sizes="(max-width:767px) 480px, 683px" /></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading">Dag 3 en 4</h2>



<p>Ik begon steeds langzamer te lopen en had steeds meer pijn. Fleur en ik spraken af, dat zij de volgende dag mijn schoenen aan zou doen en ik haar nieuwe bergschoenen, anders zou ik het niet kunnen volhouden. Elke kilometer duurde gevoeld minstens 10 km, het was erg zwaar. Ik had in mijn ene voet nog heel weinig evenwichtsgevoel, dus moest bij elke stap kijken waar ik hem neerzette, niet makkelijk. Gelukkig met hulp van Fleur toch weer vele rivieren overwonnen.</p>



<p>Wat ook een probleem is, is dat we in hutten slapen, maar de wc’s zijn niet in de hut, die zitten in een aparte hut. Nu kon ik bijna al niet meer lopen en dan ga je er ook tegen op zien om naar de wc te gaan. Helemaal niet fijn.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="679" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/huette03-1024x679.jpg" alt="Sandhaug Turisthytte" class="wp-image-5617" style="width:432px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/huette03-1024x679.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/huette03-300x199.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/huette03-768x510.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/huette03-1536x1019.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/huette03-2048x1359.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/huette03-113x75.jpg 113w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/huette03-480x319.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<p>Maar goed, we begonnen aan dag 4, ik stevig ingesnoerd in de schoenen van Fleur, dat ging best aardig, ik had nu steun en stevigheid. Fleur op mijn schoenen, na 4 uurtjes was Fleur er helemaal klaar mee, ik ga op mijn sandalen, dit is niet te doen. En dappere Fleur heeft de rest van de tocht uitgelopen op haar sandalen, dus 2,5 dag, ja, ook door grote ijsvelden!</p>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Dag 5 en 6</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/DSC01959-1024x683.jpg" alt="wandelen hardangervidda nationalpark noorwegen" class="wp-image-5572" style="width:679px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/DSC01959-1024x683.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/DSC01959-300x200.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/DSC01959-768x512.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/DSC01959-1536x1024.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/DSC01959-2048x1365.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/DSC01959-113x75.jpg 113w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/DSC01959-480x320.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<p></p>



<p>Zwaar en veel pijn, ik had mijn voeten helemaal ingetaped of laten intapen (door een knappe Noorse man) en dan strak in de schoenen, een fysiotherapeute heeft me nog tips gegeven. Iedereen was super lief en behulpzaam. </p>



<p>Dan eindelijk, de laatste hut, het mooiste moment van de dag! Maar helaas, hoe kan het ook anders, een hele steile afdaling, nat, glibberig, want het had net geregend en dan nog minstens een uur afdalen. Fleur viel nog, gewoon van vermoeiheid, gelukkig is er niets gebeurd. Wat waren wij blij dat we er waren, eerst douchen en dan lekker aan de patat!</p>



<p>Wat heel grappig was, is dat de beste vriend van Floris (Jules) hier werkt en aangezien wij dagen lang geen bereik hadden waren de mannen (het thuisfront) erg ongerust over de vrouwen in de natuur, zonder compass, weinig richtingsvermogen en zwaar terrein. Floris wist van Jules dat we die dag zouden aankomen, dus dat was wel een geruststelling. In de familieapp hadden de heren de tocht even opgezocht en daar stond dus ook bij, code rood, zware bergtour. Dat hadden Fleur en ik dus niet gezien, oepsie!</p>



<div style="height:9px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="788" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/image1_edited-1024x788.jpg" alt="hardangervidda nationalpark noorwegen" class="wp-image-5575" style="width:292px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/image1_edited-1024x788.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/image1_edited-300x231.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/image1_edited-768x591.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/image1_edited-97x75.jpg 97w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/image1_edited-480x369.jpg 480w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/image1_edited.jpg 1471w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<p>Maar kortom, Fleur en ik zijn super trots op onszelf, we hebben dit gedaan en genoten van de natuur, leuke en lieve mensen ontmoet in de hutten. Je kunt veel meer dan je zelf denkt. Fleur zei op een gegeven moment, mam, je voeten kunnen het wel, het is vooral het mentale gedeelte en dat is zeker waar! WE MADE IT!</p>



<p>Alt kjaerlighet</p>



<p>Fleur en Hetty</p>



<div style="height:48px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="has-cyan-bluish-gray-background-color has-background" id="tw-target-rmn"><strong>Waarschuwing:</strong> De Noord-Zuidoversteek van de Hardangervidda nationaal park wordt over het algemeen als een zeer uitdagende route beschouwd. U kunt er doorgaans op rekenen dat de tocht eigenlijk 7 tot 10 dagen in beslag neemt!</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full is-resized"><a href="https://www.komoot.com/de-de/tour/4746065/zoom" target="_blank" rel=" noreferrer noopener"><img decoding="async" width="681" height="468" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/PSX_20250729_210053-1.jpg" alt="" class="wp-image-5637" style="width:250px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/PSX_20250729_210053-1.jpg 681w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/PSX_20250729_210053-1-300x206.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/PSX_20250729_210053-1-109x75.jpg 109w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/PSX_20250729_210053-1-480x330.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, 681px" /></a></figure>
</div>


<div class="wp-block-uagb-image alignleft uagb-block-4068e2a1 wp-block-uagb-image--layout-default wp-block-uagb-image--effect-static wp-block-uagb-image--align-left"><figure class="wp-block-uagb-image__figure"><img decoding="async" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/PSX_20250729_210203.jpg ,https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/PSX_20250729_210203.jpg 780w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/PSX_20250729_210203.jpg 360w" sizes="auto, (max-width: 480px) 150px" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/PSX_20250729_210203.jpg" alt="" class="uag-image-5636" width="329" height="137" title="PSX_20250729_210203" loading="lazy" role="img"/></figure></div>



<div class="wp-block-uagb-image uagb-block-017cfa06 wp-block-uagb-image--layout-default wp-block-uagb-image--effect-static wp-block-uagb-image--align-none"><figure class="wp-block-uagb-image__figure"><a class="" href="https://www.komoot.com/de-de/tour/4746065/zoom" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img decoding="async" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/PSX_20250729_210133.jpg ,https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/PSX_20250729_210133.jpg 780w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/PSX_20250729_210133.jpg 360w" sizes="auto, (max-width: 480px) 150px" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/PSX_20250729_210133.jpg" alt="" class="uag-image-5635" width="277" height="276" title="PSX_20250729_210133" loading="lazy" role="img"/></a></figure></div>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<div class="wp-block-uagb-image alignleft uagb-block-3d1d75f2 wp-block-uagb-image--layout-default wp-block-uagb-image--effect-static wp-block-uagb-image--align-left"><figure class="wp-block-uagb-image__figure"><a class="" href="https://halbzeitpause.blog/camping-im-landrover-defender-in-schweden/" target="" rel="noopener"><img decoding="async" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/TitelfotoDefenderinSchweden-1024x576.jpg ,https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/TitelfotoDefenderinSchweden-scaled.jpg 780w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/TitelfotoDefenderinSchweden-scaled.jpg 360w" sizes="auto, (max-width: 480px) 150px" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/TitelfotoDefenderinSchweden-1024x576.jpg" alt="Land Rover Defender mit Dachzelt am see in Schweden" class="uag-image-2846" width="364" height="204" title="TitelfotoDefenderinSchweden" loading="lazy" role="img"/></a></figure></div>



<p>Wil je nog meer Scandinavië? Bekijk dan <a href="http://Wil je nog meer Scandinavië? Bekijk dan onze Land Rover Defender-tour door Zweden:">hier</a> onze Land Rover Defender-tour door Zweden:</p>



<p id="tw-target-rmn"></p>
<p>Views: 213</p><p>Der Beitrag <a href="https://halbzeitpause.blog/wandelen-hardangervidda-nationalpark-noorwegen/">Hardangervidda crossing</a> erschien zuerst auf <a href="https://halbzeitpause.blog">Halbzeitpause</a>.</p>
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