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	<title>Afrika Archive - Halbzeitpause</title>
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	<description>- der Reiseblog für Overlanding, Hiking und Backpacking</description>
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		<title>Afrika &#8211; das letzte große Abenteuer?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hartwig van der Neut]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2026 17:22:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Afrika]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>3 Monate im Land Rover durch die Wildnis von Namibia und Botswana Es soll nochmal losgehen. Einmal noch das ganz große Abenteuer. Drei Monate durch&#8217;s südliche<span class="excerpt-hellip"> […]</span></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">3 Monate im Land Rover durch die Wildnis von Namibia und Botswana</h2>



<p class="has-drop-cap wp-block-paragraph">Es soll nochmal losgehen. Einmal noch das ganz große Abenteuer. Drei Monate durch&#8217;s südliche Afrika. Von Ende August bis Ende November. Drei Monate im eigenen Geländewagen durch Savanne, Busch und Wüste. Entlang der Küste und tief durch&#8217;s einsame Inland. Schlafen im Dachzelt und Kochen am Lagerfeuer. Namibia, Botswana, eventuell noch etwas Sambia und Südafrika. Vielleicht unser letztes Abenteuer dieser Art. Klingt spektakulär? Absolut. Macht es Angst? Auch ein wenig. Zugegeben.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="679" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/Namibia1996-Golf1-1024x679.jpg" alt="Im Golf durch Namibia" class="wp-image-7387" style="aspect-ratio:1.5080877210810906;width:521px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/Namibia1996-Golf1-1024x679.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/Namibia1996-Golf1-300x199.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/Namibia1996-Golf1-768x509.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/Namibia1996-Golf1-1536x1018.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/Namibia1996-Golf1-2048x1357.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/Namibia1996-Golf1-113x75.jpg 113w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/Namibia1996-Golf1-480x318.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
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<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="670" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/Namibia1996-Golf2-1024x670.jpg" alt="Im Golf durch Namibia" class="wp-image-7388" style="aspect-ratio:1.5283732660781841;width:475px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/Namibia1996-Golf2-1024x670.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/Namibia1996-Golf2-300x196.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/Namibia1996-Golf2-768x502.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/Namibia1996-Golf2-1536x1005.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/Namibia1996-Golf2-2048x1340.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/Namibia1996-Golf2-115x75.jpg 115w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/Namibia1996-Golf2-480x314.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Für Hetty und mich ist es nicht das erste Mal, dass wir afrikanischen Boden betreten werden. Beide waren wir unabhängig voneinander in Kenia und Tansania unterwegs und zusammen bereits mehrfach in Namibia und Südafrika. Das erste Mal 1996. Damals mieteten wir uns in Windhoek das billigste Mietauto, das dort zu kriegen war: ein Golf 1. Der war damals in Europa schon fast ein Oldtimer, aber durch die Namibwüste fuhr er noch. Über hunderte Kilometer ausgewaschene Wellblechpiste. Bis die Tür hinten klemmte und ständig roter Staub ins Wageninnere wehte. Und ein Reifen ging unterwegs natürlich auch kaputt. Aber egal, wir waren in Afrika unterwegs &#8211; auf eigene Faust!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diesmal wollen wir unser eigenes Auto mitnehmen. Den Land Rover Defender, den wir in den letzten Jahren zum Reisefahrzeug ausgebaut haben (<a href="https://halbzeitpause.blog/ausbau-neuer-land-rover-defender-zum-overland-camper/">Details zum Ausbau siehe hier</a>). Mit ihm waren wir in den letzten Jahren schon in einigen europäischen Ländern unterwegs und haben Offroad- und Camping-Erfahrung gesammelt (hier die jeweiligen Reiseberichte aus <a href="https://halbzeitpause.blog/camping-im-landrover-defender-in-schweden/">Schweden</a> &#8211; <a href="https://halbzeitpause.blog/roadtrip-durch-england-und-schottland/">Schottland</a> &#8211; <a href="https://halbzeitpause.blog/rundreise-ueber-korsika-im-fruehling/">Korsika</a> &#8211; <a href="https://halbzeitpause.blog/abenteuer-albanien-offroad-fahren-und-wild-campen-am-balkan/">Albanien</a>).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für diese Reise muss der Defender nun per Schiffscontainer nach Walvis Bay gebracht werden, Namibias einzigem Tiefseehafen. Die Anreise auf dem Landwege wäre viel zu aufwändig und zeitraubend. Die Verschiffung allerdings ist völliges Neuland für uns und eine ziemlich komplizierte (und auch durchaus kostspielige) Operation. Aber bei 3 Monaten Aufenthalt ist sie immer noch billiger, als ein entsprechend ausgerüstetes Fahrzeug vor Ort zu mieten.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" width="683" height="1024" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/grafik-683x1024.png" alt="3 Monate Namibia und Botswana" class="wp-image-7372" style="aspect-ratio:0.6669968720951535;width:220px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/grafik-683x1024.png 683w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/grafik-200x300.png 200w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/grafik-768x1152.png 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/grafik-50x75.png 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/grafik-480x720.png 480w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/grafik.png 1024w" sizes="(max-width:767px) 480px, 683px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Etwas preiswerter wird es, wenn man sich einen der riesigen standardisierten 40-Fuß-Container mit einem anderen Fahrzeug teilt. Platz genug ist darin. Also haben wir einen Aufruf in diversen Internetforen geschaltet, um einen sogenannten &#8222;Container Buddy&#8220; zu finden. Schließlich hat sich ein junges Paar aus Frankfurt gemeldet: Alica und Benedikt. Die beiden haben sich ein Sabbatical genommen und wollen mit ihrem alten Defender auf Weltreise gehen. Startpunkt ist für sie ebenfalls Walvis Bay.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gut 4 Wochen werden unsere Land Rover im Schiff unterwegs sein. So ganz genau weiß man das vorher nicht. Die Ankunft kann sich aufgrund von schwierigen Wetterbedingungen auf See immer noch verschieben. Entsprechend haben wir etwas &#8222;Luft&#8220; eingeplant für die Wagenübernahme im Hafen. Und dann hoffen wir mal, dass das Schiff rechtzeitig eintrifft und wir nicht plötzlich ohne Auto dastehen&#8230;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Rücktour müssen wir noch Partner für die Verschiffung finden, aber dafür ist es noch etwas früh. Die meisten &#8222;Overlander&#8220;, die gerade in Afrika unterwegs sind, planen nicht so lange im Voraus. Also kümmern wir uns später darum.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="995" height="541" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/06/elefanten-Schild.jpg" alt="" class="wp-image-7510" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/06/elefanten-Schild.jpg 995w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/06/elefanten-Schild-300x163.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/06/elefanten-Schild-768x418.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/06/elefanten-Schild-138x75.jpg 138w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/06/elefanten-Schild-480x261.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:995px) 100vw, 995px" /></figure>



<div style="height:8px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Einen Teil unserer Reise werden wir diesmal nicht alleine unterwegs sein: die ersten 2 Wochen werden unser Sohn Floris und seine Partnerin Felicitas mit dabei sein. Sie werden uns mit einem eigenen Mietwagen durch die Mitte und den Norden Namibias sowie die Zambesi-Region bis nach Botswana begleiten.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/grafik-1-1024x683.png" alt="3 Monate Namibia und Botswana" class="wp-image-7379" style="aspect-ratio:1.4992820977858385;width:412px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/grafik-1-1024x683.png 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/grafik-1-300x200.png 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/grafik-1-768x512.png 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/grafik-1-1536x1024.png 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/grafik-1-2048x1365.png 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/grafik-1-113x75.png 113w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/grafik-1-480x320.png 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Und zum Ende der Reise im November erwarten wir meine Schwester Gudrun und ihren Mann Maic in Windhoek. Sie werden sich dort ebenfalls ein expeditionsfähiges Fahrzeug mieten. Und wenn alles so läuft, wie wir es uns vorstellen, dann wagen wir uns zum Abschluss mit ihnen im Konvoi auch in die entlegeneren und einsameren Gebiete im Nordwesten Namibias: die Skelettküste und das Kaokoveld. Wie realistisch diese Planung ist, wird sich letztendlich erst vor Ort herausstellen. Auch die klimatischen Bedingungen werden dann eine Rolle spielen. Zu der Zeit wird es langsam Sommer auf der Südhalbkugel und in der Wüste kann es dann unangenehm heiß werden.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="685" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/DSC_0449-1024x685.jpg" alt="Elefanten in Namibia" class="wp-image-7378" style="aspect-ratio:1.4949327506310515;width:352px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/DSC_0449-1024x685.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/DSC_0449-300x201.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/DSC_0449-768x514.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/DSC_0449-1536x1028.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/DSC_0449-2048x1371.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/DSC_0449-112x75.jpg 112w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/DSC_0449-480x321.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Dazwischen freuen wir uns auf abenteuerliche Camping-Safaris in den ausgedehnten Nationalparks Botswanas, einen zweiwöchigen Arbeitsaufenthalt in einer Eco-Lodge in Nata, auf Wüstentouren im namibischen Teil der Kalahari und Wanderungen am Fish River Canyon an der Grenze zu Südafrika. Und dann werden wir uns wohl zwischendurch auch mal eine kleine Auszeit vom Reisen in dem urigen Küstenstädtchen Swakopmund gönnen &#8211; Urlaub vom Reisen sozusagen. <img alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" consent-required="3187" consent-by="services" consent-id="3188"/></p>



<p class="wp-block-paragraph">Vieles wird für uns Neuland sein. Einiges wird uns ganz schön fordern. Und bei Manchem werden wir uns fragen, ob wir uns vielleicht zu viel zugetraut haben. Aber das wird sich vor Ort zeigen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full"><img decoding="async" width="1024" height="596" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/06/Deadvalei.jpg" alt="" class="wp-image-7511" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/06/Deadvalei.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/06/Deadvalei-300x175.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/06/Deadvalei-768x447.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/06/Deadvalei-129x75.jpg 129w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/06/Deadvalei-480x279.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<div style="height:16px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht gibt es unter Euch ja auch Reisende, die im südlichen Afrika bereits Erfahrungen auf ähnlichen Touren gesammelt haben? Vielleicht könnt Ihr uns praktische Tipps und Hinweise geben? Orte oder Unterkünfte, die Euch besonders gut gefallen haben, Dinge die Ihr vielleicht nicht mehr oder eben ganz anders machen würdet? Dann schreibt uns gerne einen Kommentar unter diesen Artikel, wir freuen uns über jede Anregung und jeden Austausch!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und bis wir endlich aufbrechen, versuchen wir uns so gut es geht vorzubereiten und uns wenn schon nicht auf alle, so doch zumindest auf möglichst viele Eventualitäten einer solchen komplett selbst organisierten Reise einzustellen. Aber ein Rest Abenteuer wird immer bleiben. Und irgendwie habe ich das Gefühl, dass der Rest in diesem Fall ein ganz schön großer sein wird&#8230;.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber wie heißt es so schön: &#8222;<em>Outside the comfortzone is where the magic happens!&#8220;</em></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/DSC04271-1024x683.jpg" alt="3 Monate Namibia und Botswana" class="wp-image-7381" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/DSC04271-1024x683.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/DSC04271-300x200.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/DSC04271-768x512.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/DSC04271-1536x1024.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/DSC04271-2048x1365.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/DSC04271-113x75.jpg 113w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/DSC04271-480x320.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<div style="height:24px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile is-vertically-aligned-top has-cyan-bluish-gray-background-color has-background" style="grid-template-columns:25% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" width="747" height="1024" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Hetty-Profil-747x1024.jpg" alt="" class="wp-image-4385 size-full" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Hetty-Profil-747x1024.jpg 747w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Hetty-Profil-219x300.jpg 219w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Hetty-Profil-768x1053.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Hetty-Profil-55x75.jpg 55w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Hetty-Profil-480x658.jpg 480w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Hetty-Profil.jpg 852w" sizes="(max-width:767px) 480px, 747px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<div class="wp-block-group"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained">
<div class="wp-block-uagb-inline-notice uagb-inline_notice__align-left uagb-block-a5c68fb6"><button class="uagb-notice-close-button" type="button" aria-label="Close"></button><h4 class="uagb-notice-title">Hettys perspektief:</h4><div class="uagb-notice-text">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Letztes Jahr drei Monate Australien und jetzt drei Monate Afrika</strong>:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was für ein unglaublicher Luxus eigentlich. Wir lieben Afrika: die Luft, den Geruch, die wunderschönen Farben, die atemberaubende Landschaft, die überwältigende Natur und die herrlichen Tiere. Die Leute fragen oft: Habt ihr keine Angst, ausgeraubt zu werden, oder ist es dort nicht gefährlich? Das empfinden wir nicht so; ich persönlich habe mehr Angst vor den Tieren als vor den lieben Menschen, die wir dort bisher getroffen haben. Ganz allein in der Wüste zu stehen ist so wunderschön – man fühlt sich eins mit der Natur! Und dann diese herrlichen Nächte, in denen die Milchstraße so klar am Himmel leuchtet. Wirklich spektakulär.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor einigen Jahren war ich sogar mit drei anderen Frauen in Namibia. Wir haben dort ein Auto gemietet und sind zweieinhalb Wochen lang durch ganz Namibia gefahren. Was allerdings lustig war: Bei der Autovermietung mussten wir unglaublich lange warten, und irgendwann fragte ich, wann wir nun an der Reihe wären. Der Herr am Schalter fragte, wann unser Fahrer (ein Mann) kommen würde. Als ich sagte, dass wir vier Frauen seien, wurde er blass und gab uns das beste und zuverlässigste Auto mit. Als wir das Auto wieder abgaben, wurde es von drei Herren auf Kratzer, Dellen usw. untersucht. Sie konnten nichts finden. Da sah ich doch ein kleines bisschen Respekt in ihren Augen – oder war es eher Erleichterung… <img alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" consent-required="3187" consent-by="services" consent-id="3188"/></p>



<p class="wp-block-paragraph">Es bleibt natürlich alles spannend. Ich habe inzwischen 81 Malaria-Tabletten bekommen, da es dort zum ersten Mal seit Jahren sehr viel geregnet hat und es viel Wasser und somit auch viele Mücken gibt. Nicht gerade angenehm. Wir werden sehen, wie es läuft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir werden versuchen, in der Zeit, in der wir zu zweit sind, „Slow Travel“ zu praktizieren. Ich bin gespannt, ob uns das gelingt. Normalerweise wollen wir immer viel sehen und sind viel unterwegs, jetzt wollen wir langsamer reisen. Wir müssen nicht mehr alles machen und sehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hoffe, dass Ihr unseren Blog wieder verfolgt und dass wir wieder ein schönes Abenteuer daraus machen!</p>
</div></div>
</div></div>



<div style="height:13px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="571" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/06/FrauenteamNamibia-1024x571.jpg" alt="" class="wp-image-7472" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/06/FrauenteamNamibia-1024x571.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/06/FrauenteamNamibia-300x167.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/06/FrauenteamNamibia-768x428.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/06/FrauenteamNamibia-134x75.jpg 134w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/06/FrauenteamNamibia-480x268.jpg 480w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/06/FrauenteamNamibia.jpg 1067w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
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		<title>Wie afrikatauglich ist der neue Land Rover Defender? &#8211; Wir finden&#8217;s raus!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hartwig van der Neut]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Jul 2026 14:44:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Reisefahrzeug]]></category>
		<category><![CDATA[Camping]]></category>
		<category><![CDATA[Defender]]></category>
		<category><![CDATA[Land Rover]]></category>
		<category><![CDATA[Offroad]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap wp-block-paragraph"><em>Ein sonniger Vormittag auf einem etwas schäbigen Parkplatz am Hamburger Hafen. In der Entfernung sind Möwengeschrei und ein Schiffshorn zu hören. Vor uns stehen zwei Land Rover Defender bereit zur Verschiffung: Ein 20 Jahre alter tiefschwarzer Defender, den seine Besitzer Alica und Benedikt liebevoll &#8222;Elvis&#8220; getauft haben. Ausgestattet mit Hubdach, Seilwinde, Schnorchel, zwei Ersatzrädern und vier metallenen Luftlandeblechen an den Fahrzeugseiten &#8211;&nbsp; ein Traum von einem Expeditionsmobil! Daneben unser neues Defender-Modell: grün, luftgefedert, etwas zu glänzend und vollgestopft mit moderner Elektronik.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Wir teilen uns einen 40-Fuß-Schiffscontainer für die Überfahrt nach Namibia. Hetty und ich werden drei Monate im südlichen Afrika unterwegs sein, Alica und Benedikt sogar ein ganzes Jahr. Der Container steht bereits am Rande des Parkplatzes bereit. Ein Mitarbeiter der Verschiffungs-Company umkreist derweil die Autos und fotografiert sie mit seinem Handy von allen Seiten. Für die Versicherung, falls es bei der Überfahrt zu Schäden kommen sollte.</em></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" width="690" height="1024" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/07/20260715_1039411-690x1024.jpg" alt="" class="wp-image-7656" style="aspect-ratio:0.6738363709018885;width:398px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/07/20260715_1039411-690x1024.jpg 690w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/07/20260715_1039411-202x300.jpg 202w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/07/20260715_1039411-768x1139.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/07/20260715_1039411-1036x1536.jpg 1036w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/07/20260715_1039411-1381x2048.jpg 1381w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/07/20260715_1039411-51x75.jpg 51w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/07/20260715_1039411-480x712.jpg 480w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/07/20260715_1039411-scaled.jpg 1726w" sizes="(max-width:767px) 480px, 690px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph"><em>&#8222;Wird schon nicht!&#8220;, meint er noch, dann überreicht er uns die Frachtpapiere auf einem Klemmbrett zum Unterschreiben. Alica bemerkt es als erstes: als Zielhafen ist statt &#8222;Walvis Bay, Namibia&#8220; &#8222;Montevideo, Uruguay&#8220; eingetragen! &#8222;Falscher Container, falscher Parkplatz, falscher Hafen-Agent?&#8220;, durchzuckt es mich unwillkürlich. Nein, nein, beruhigt uns der Mitarbeiter, da sei wohl bei &#8222;Copy &amp; Paste&#8220; irgendwas schiefgelaufen, wir sollen uns keine Sorgen machen! Natürlich würden unsere Autos nicht nach Südamerika, sondern nach Afrika verschifft. Lässig streicht er mit dem Kugelschreiber &#8222;Montevideo&#8220; durch und schreibt handschriftlich &#8222;Walvis Bay&#8220; auf das Formular. Wird schon klappen, was soll schon passieren&#8230;?</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Und dann ist es soweit. Ich fahre unseren neuen Defender als erstes in den Container. Er ist ein gutes Stück breiter als das alte Modell und passt so gerade eben zwischen die dicken Stahlwände. Trotz schmaler Statur kann ich mich wirklich nur mit Müh und Not aus der Beifahrertür herauszwängen. Ich frage mich noch, wie wohl in Namibia ein Hafenarbeiter einer möglicherweise anderen Gewichtsklasse später den umgekehrten Weg nehmen soll, um das Auto dort aus dem Container zu fahren. Man wird sehen. Die Batterie wird abgeklemmt, der Schlüssel verbleibt im Fahrerhaus.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Dann ist der alte Defender dran. Mit ihm geht es schon etwas einfacher. Kaum steht er drinnen und ist fest verzurrt,&nbsp;</em><em>schließen sich die schweren stählernen Türen hinter den beiden Autos mit einem dumpfen Knall. Die schweren Riegel werden zugeschoben und die Hafenarbeiter in den grellroten Warnwesten verplomben die Tür. Geöffnet werden sie erst wieder in fünf Wochen weit südlich des Äquators, wenn alles gut geht.&nbsp;</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Ein etwas mulmiges Gefühl bleibt zurück: War es die richtige Entscheidung, unser Auto mit auf die große Reise durch Afrika mitzunehmen? Ist auch der neue Land Rover Defender &#8222;afrikatauglich&#8220; oder wird er uns auf den vor uns liegenden hunderten Kilometern Wellblechpiste irgendwann mitten in der Wüste im Stich lassen?</em></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ich den Namen Land Rover Defender höre, kommen bei mir immer sofort Bilder aus meiner Jugend auf, die den ursprünglichen Defender in orangegelber Lackierung zeigen, wie er sich durch Schlammlöcher im Dschungel von Borneo wühlt. Oder beim Durchfurten reißender Flüsse. Oder auf wackelingen Brücken aus einzelnen Baumstämmen über tiefe Schluchten. Und natürlich war es schon damals ein Traum, es den Teilnehmern der legendären Camel-Trophy nachzutun und einmal mit einem solchen ikonischen Auto auf große Reise zu gehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und ich habe tatsächlich eine Weile mit der Idee gespielt, einen solchen alten Defender zu kaufen. Aber bei aller Romantik gab es dann halt auch eine Menge Vernunftgründe, die dagegen sprachen: zu sperrig, zu laut, zu unbequem, zu langsam und auch immer wieder der Unkenruf &#8222;viel zu unzuverlässig!&#8220; (insbesondere aus dem konkurrierenden Lager der Toyota-Fahrer). Und dann wurde 2016 die Produktion des alten Defenders eingestellt. Seine Fahrzeugtechnik konnte die zunehmend strengeren Sicherheits-, Emissions- und Zulassungsvorschriften nicht mehr erfüllen. 2020 kam sein lange angekündigtes Nachfolge-Modell auf den Markt &#8211; der &#8222;New Defender&#8220;.</p>



<h3 class="wp-block-heading">&#8222;Pretender&#8220; statt &#8222;Defender&#8220;</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Und natürlich ging erstmal ein Aufschrei durch die ebenso eingeschworene wie konservative Defender-Fan-Gemeinde: viel zu modern, viel zu viel Elektronik, viel zu teuer! Das wäre ja gar kein echter &#8222;Defender&#8220; mehr, maximal ein &#8222;Pretender&#8220; ;-). Land Rover gab sich alle Mühe, dem neuen Auto das Image zu verleihen, es sei genauso expeditionstauglich wie sein Vorgänger. In ihren Werbevideos (zufällig auch in Namibia gedreht!) sah das dann so aus:</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=MvFxTfKvM7M" title="New Defender in Namibia" width="1220" height="686" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen consent-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/MvFxTfKvM7M?feature=oembed" consent-required="3180" consent-by="services" consent-id="3181" consent-click-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/MvFxTfKvM7M?feature=oembed&amp;autoplay=1"></iframe>
</div></figure>



<div style="height:21px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der neue Defender ist zweifelsohne das weitaus technisch ausgereiftere Fahrzeug, seine Offroad-Qualitäten sind auch unter Puristen unbestritten, sein Komfort auf langen Strecken sowieso. Aber wie ist es um seine Zuverlässigkeit bestellt? Hält er auch unter den widrigen Umständen einer monatelangen Reise durch afrikanische Savanne und Wüste durch? Oder steigt alle Nase lang eines der vielen modernen elektronischen Steuergeräte aus, wie von vielen Kritikern vorausgesagt wird? Und wird er dann zu einem großen unbeweglichen &#8222;Briefbeschwerer&#8220;, wie es der australische Offroad-Guru und Youtuber Andrew St. Pierre-White in einem grantigen Videobeitrag heraufbeschworen hat (hIer sein Video über den neuen Defender als &#8222;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=VikoZmrVj18&amp;t=96s" target="_blank" rel="noreferrer noopener">catastrophic failure</a>&#8222;)? Schließlich kann er nicht von jedem Dorfschmied mit ein paar Hammerschlägen wieder instandgesetzt werden, wie man von dem alten Defender nicht müde wird zu behaupten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Modern, leistungsfähig, aber viel zu anfällige Technik?</h3>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="576" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/20230402_104530-1024x576.jpg" alt="Wie afrikatauglich ist der neue Land Rover Defender?" class="wp-image-7402" style="aspect-ratio:1.7778085351787773;width:421px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/20230402_104530-1024x576.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/20230402_104530-300x169.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/20230402_104530-768x432.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/20230402_104530-1536x864.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/20230402_104530-2048x1152.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/20230402_104530-133x75.jpg 133w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/20230402_104530-1200x675.jpg 1200w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/20230402_104530-480x270.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Um darüber eine endgültige Aussage treffen zu können, ist der &#8222;Neue&#8220; noch nicht lange genug auf dem Markt. Wir haben unseren seit 2022. Und seitdem hat er uns auf eine ganze Reihe von Reisen durch ganz Europa begleitet &#8211; mehr als 100.000 Kilometer von <a href="https://halbzeitpause.blog/roadtrip-durch-england-und-schottland/">Schottland</a> bis <a href="https://halbzeitpause.blog/rundreise-ueber-korsika-im-fruehling/">Korsika</a>, von <a href="https://halbzeitpause.blog/camping-im-landrover-defender-in-schweden/">Schweden</a> bis <a href="https://halbzeitpause.blog/abenteuer-albanien-offroad-fahren-und-wild-campen-am-balkan/">Albanien</a>. Und auch in diversen Offroad-Parks haben wir ihn ausgetestet. Bislang schien er zu 100 % zuverlässig zu sein, er leistete sich nicht die kleinste Macke. Ich war also zuversichtlich, dass Land Rover nun endlich einen zuverlässigen modernen Geländewagen auf den Markt gebracht hatte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Tja, bis es dann vor wenigen Wochen und nur kurz vor seinem 4. Geburtstag auf der deutschen Autobahn nach Erfurt geschah: aus dem Nichts heraus und ohne ersichtlichen Anlass verweigerten plötzlich seine Scheinwerfer ihren Dienst. Einer stieg ganz aus und der andere flackerte unberechenbar zwischen Fernlicht und Tagfahrlicht hin und her. Als ich das Auto zu meiner Land Rover Werkstatt brachte, schienen sich alle Vorurteile zu bestätigen: Fehler in der elektronischen Steuerung der Scheinwerfer. Und wo man sich früher mit dem Auswechseln der Birne behelfen konnte, musste man hier gleich die komplette Scheinwerfereinheit samt elektronischer Steuerung austauschen. Avisierter Kostenpunkt: 3400 Euro. Die 3jährige Garantie war natürlich kurz vorher abgelaufen. Immerhin übernahm Land Rover auf dem Kulanzwege 82 % der Kosten (wie auch immer diese Zahl zustande kam). Fällig waren trotzdem gut 600 Euro für zwei Bauteile, die in diesem Fahrzeugalter nicht hätten ausfallen dürfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich haben wir unser Auto vor der Abreise in der Werkstatt gründlich durchchecken lassen. Aber schon auf die Frage, ob der Defender nach 5 Wochen Verschiffung bei abgeklemmter Fahrzeugbatterie anschließend überhaupt noch anspringen würde, traute man sich in unserer norddeutschen Land Rover &#8211; Vertretung keine zuverlässige Prognose zu. Und wie die zahlreichen batteriegepufferten elektronischen Steuergeräte reagieren werden, konnte man schon gar nicht einschätzen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">&#8222;Und damit wollt Ihr nach Afrika?&#8220;</h3>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="559" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/grafik-2.png" alt="Wie afrikatauglich ist der neue Land Rover Defender?" class="wp-image-7399" style="aspect-ratio:1.8319399178121014;width:453px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/grafik-2.png 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/grafik-2-300x164.png 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/grafik-2-768x419.png 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/grafik-2-137x75.png 137w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/grafik-2-480x262.png 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Bei all dem begann nun auch bei mir der Zweifel zu nagen: was, wenn der nächste Ausfall nicht auf der deutschen Autobahn sondern irgendwo in der namibischen Wüste passiert? Weit entfernt von jeglicher Zivilisation und Hilfe? In Namibia und Botswana gibt es jeweils landesweit genau <strong>eine</strong> einzige Land Rover Werkstatt. Wenn alles nach Plan geht, werden wir uns im Verlauf der Reise durch die Tiefsandpisten des Central Kalahari Game Reserves in Botswana pflügen und durch die Weiten des Marienflusstals im äußersten Nordwesten Namibias. Beides keine Gegenden, in denen man mit viel Gegenverkehr rechnen muss &#8211; oder eben auf schnelle Hilfe zählen kann. Ist die Elektronik des neuen Defender vielleicht doch zu empfindlich für einen expeditionsähnlichen Einsatz?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Also begann ich zu recherchieren, ob es im Netz Erfahrungsberichte anderer Defender-Besitzer über ähnliche Reisen gibt. Aber die Ausbeute war schmal: ich nahm Kontakt auf zu dem südafrikanischen Youtuber Bruce Turner (&#8222;<em>Overlanding with Bruce</em>&#8222;), der mehrere Videos veröffentlich hatte mit dem Titel &#8222;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=G5CP9O1gjWU&amp;t=31s" target="_blank" rel="noreferrer noopener">New Defender &#8211; can it be used for Overland Travel?</a>&#8220; Er hatte mit seinem neuen Defender zahlreiche Länder des südlichen Afrikas bereist. In einer Reihe von E-Mails, die ich mit ihm austauschte, versicherte er mir, es habe nirgendwo Probleme gegeben. Das beruhigte mich schon mal. Insgesamt fanden sich aber kaum konkret verwertbare Berichte. Möglicherweise ein Indiz dafür, dass sich tatsächlich nur wenige mit dem neuen Defender auf große Fahrt wagen?</p>



<h3 class="wp-block-heading">&#8222;Egal, wir machen das jetzt einfach!&#8220;</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich bleiben die vielen Bedenken, die man von allen Seiten zu hören bekommt, doch irgendwie im Hinterkopf haften. Auch wenn die wenigsten Meinungsäußerungen auf tatsächlichen Erfahrungen mit dem Auto beruhen. Irgendwie scheint jeder zum Defender (egal ob neu oder alt) eine Meinung zu haben. Und irgendwie scheint jede technische Neuerung immer erstmal von den Nutzern der alten Technik abgelehnt zu werden. Manchmal stelle ich mir vor, wie die ersten Expeditionsreisenden auf Autos als Transportmittel umgestiegen sind. Und wie sie damals wahrscheinlich höhnisch von Kamelreitern verspottet wurden:<em> &#8222;Wie wollt Ihr es denn mit diesen neumodischen Motorkutschen durch die Wüste schaffen? Wenn Euch schon längst das Benzin ausgegangen ist, dann laufen unsere Kamele immer noch weiter!&#8220;</em> Aber wer weiß? Vielleicht haben die notorischen Nörgler ja auch recht? Ein letzter Zweifel bleibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber egal. Manchmal muss man etwas einfach mal machen. Und dann sehen, was passiert. Und genau das ist der Plan. Der Plan, der jetzt mit dem Verplomben der Container-Tür konkrete Form annimmt. Und damit ist es für einen Rückzieher eh zu spät! Dafür haben wir mit Alica und Benedikt schonmal einen Wettstreit gestartet, wessen Auto auf dieser Reise als erstes in die Werkstatt muss: unser neuer Defender oder ihr alter &#8222;Elvis&#8220;. Eines ist jedenfalls klar: was auch immer auf dieser Reise passiert, Ihr werdet es hier lesen!</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<ul class="wp-block-list">
<li><em>Ihr wollt erfahren, ob und wie afrikatauglich der neue Defender nun wirklich ist? Oder ob die vielen lautstarken Kritiker Recht behalten und die Reise durch&#8217;s südliche Afrika ein autotechnisches Desaster wird? Dann tragt Euch für unseren Newsletter ein. Wir informieren Euch umgehend per E-Mail, wenn es auf unserem Blog etwas Neues gibt!</em></li>
</ul>



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<p class="wp-block-paragraph">P.S.: wir haben eine neue <a href="https://halbzeitpause.blog/empfehlenswerte-links/">Seite mit empfehlenswerten Links zum Thema Reise, Offroad, New Defender</a> eingerichtet. Schaut gerne mal rein!</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Views: 547</p><p>Der Beitrag <a href="https://halbzeitpause.blog/wie-afrikatauglich-ist-der-neue-defender/">Wie afrikatauglich ist der neue Land Rover Defender? &#8211; Wir finden&#8217;s raus!</a> erschien zuerst auf <a href="https://halbzeitpause.blog">Halbzeitpause</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Walvis Bay und Swakopmund: Glücks-Prognosen und Glücks-Momente</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hartwig van der Neut]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2026 15:16:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Camping]]></category>
		<category><![CDATA[Dachzelt]]></category>
		<category><![CDATA[Defender]]></category>
		<category><![CDATA[Land Rover]]></category>
		<category><![CDATA[Offroad]]></category>
		<category><![CDATA[Rundreise]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach erfolgreicher Verschiffung unseres Land Rover Defenders starten wir unsere 3monatige Rundreise durch Namibia und Botswana</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://halbzeitpause.blog/namibia-walvis-bay-swakopmund/">Walvis Bay und Swakopmund: Glücks-Prognosen und Glücks-Momente</a> erschien zuerst auf <a href="https://halbzeitpause.blog">Halbzeitpause</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap wp-block-paragraph"><em>Es ist irgendwie immer das Gleiche: in den letzten Tagen vor einer großen Reise kommt es irgendwann zum Moment des Heulens und Zähneklapperns: die großen Zweifel schlagen zu und ich stelle mir unwillkürlich die Frage: &#8222;Warum tun wir uns das eigentlich an?&#8220;. Und das war bei dieser Reise natürlich nicht anders. Zu groß waren die Unwägbarkeiten in der Organisation, zu vieles konnte schiefgehen&#8230; </em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Zum Glück gibt es da ein quasi unfehlbares Mittel, um diese Frage zuverlässig und treffsicher zu beantworten: genau, chinesische Glückskekse! Also griffen Hetty und ich beherzt zu, als uns kurz vor unserer Abreise in einem etwas obskuren China-Restaurant in Regensburg nach der Mahlzeit ein Korb mit &#8222;Fortune Cookies&#8220; gereicht wurde. Wir hatten es etwas eilig und nahmen die Kekse ungeöffnet mit  uns ins Auto.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Und während ich gerade unseren Wagen durch die verengten Fahrbahnen einer Autobahnbaustelle lenkte, bat ich Hetty, mir die Zukunftsprognose auf dem kleinen Zettel im Cookie vorzulesen. Aber sie meinte, ich müsse zuerst den Keks essen, den sie mir herüber reichte. Während meine Aufmerksamkeit auf die etwas kitzlige Verkehrslage vor mir gerichtet war, griff ich zum Cookie, stopfte ihn weisungsgemäß in den Mund und zerkaute ihn. Das war der Moment, in dem ich feststellte, dass der Keks noch unversehrt war und sich der Zettel demzufolge noch in seinem Inneren befunden hatte. Zu spät, ich hatte ihn bereits herunter geschluckt. Hetty neben mir prustete los. Angesichts der Wichtigkeit des Zettelinhalts für den Verlauf unserer Reise dachte ich kurz über die Möglichkeit einer Magenspiegelung nach, verwarf den Gedanken aber ebenso schnell wieder. Immerhin hatten wir ja noch einen zweiten Glückskeks.&nbsp;</em></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="914" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/20260809_1348561-1024x914.jpg" alt="" class="wp-image-7724" style="aspect-ratio:1.1203743825288153;width:408px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/20260809_1348561-1024x914.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/20260809_1348561-300x268.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/20260809_1348561-768x686.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/20260809_1348561-1536x1371.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/20260809_1348561-84x75.jpg 84w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/20260809_1348561-480x429.jpg 480w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/20260809_1348561.jpg 1976w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph"><em>Und dessen Zettel lieferte dann tatsächlich und wie erhofft die Antwort auf die oben gestellte Frage: &#8222;Warum tun wir uns das eigentlich an?&#8220; &#8211; nämlich: &#8222;Sie sind für Abenteuer zu haben.&#8220; Und mehr brauchte es eigentlich nicht. Damit war alles gesagt. Also konnte es losgehen:</em></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<h2 class="wp-block-heading">Abenteuer Auto-Verschiffung</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img decoding="async" width="1024" height="439" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/GoldenKaroo-1-1024x439.jpg" alt="" class="wp-image-7733" style="aspect-ratio:2.3325915679316775" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/GoldenKaroo-1-1024x439.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/GoldenKaroo-1-300x129.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/GoldenKaroo-1-768x329.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/GoldenKaroo-1-1536x658.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/GoldenKaroo-1-2048x878.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/GoldenKaroo-1-150x64.jpg 150w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/GoldenKaroo-1-480x206.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
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<div style="height:21px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der erste Teil des Abenteuers war die Auto-Verschiffung. Nachdem unser Reisefahrzeug in Hamburg erstmal im Schiffscontainer verladen war, konnten wir allerdings erstmal nur warten. Immerhin konnte man beim Warten zumindest per Schiffstracker zusehen, wo sich &#8222;unser&#8220; Schiff, die &#8222;Golden Karoo&#8220;, gerade befand. Und ob es irgendwann nicht doch vielleicht plötzlich nach Montevideo abbiegen würde statt nach Walvis Bay zu fahren (siehe unser letzter Reisebericht <a href="https://halbzeitpause.blog/wie-afrikatauglich-ist-der-neue-defender/">&#8222;Wie afrikatauglich ist der neue Land Rover Defender?&#8220;</a>). Jedenfalls warf ich während der folgenden Wochen nun ab und zu einen beiläufigen Blick auf die entsprechende Webseite &#8211; oder wenn man Hettys Darstellung Glauben schenken mag: quasi täglich. <img alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" consent-required="3187" consent-by="services" consent-id="3188"/> Aber das hatte auch seinen Grund: sollte sich das Schiff auch nur um ein paar Tage verspäten (was durchaus sein konnte), würde das unsere Reisepläne ganz schön durcheinander werfen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="742" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/IMG-20260827-WA0045_1-1024x742.jpg" alt="" class="wp-image-7754" style="aspect-ratio:1.3801152942851043;width:384px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/IMG-20260827-WA0045_1-1024x742.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/IMG-20260827-WA0045_1-300x217.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/IMG-20260827-WA0045_1-768x557.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/IMG-20260827-WA0045_1-1536x1113.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/IMG-20260827-WA0045_1-2048x1484.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/IMG-20260827-WA0045_1-103x75.jpg 103w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/IMG-20260827-WA0045_1-480x348.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
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<p class="wp-block-paragraph">Aber wir hatten Glück: die &#8222;Golden Karoo&#8220; erreichte den Hafen von Walvis Bay auf den Tag genau pünktlich! Allerdings dauerte es anschließend noch geschlagene 8 Tage, bis der Container vom Schiff abgeladen und die beiden Autos vom lokalen Handling Agent herausgeholt und durch den Zoll gebracht waren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unsere &#8222;Container-Buddies&#8220; Benedikt und Alica, deren alter Land Rover Defender sich zusammen mit unserem den Container geteilt hatte, waren beim Öffnen desselben bereits vor Ort. Hetty und ich befanden uns zu diesem Zeitpunkt noch mitten auf der Anreise. Aufgrund der möglichen technischen Probleme beim Neustart unseres Defenders nach 5 Wochen ohne angeschlossener Batterie war ich etwas angespannt. Umso erfreuter war ich, als uns während eines Stopovers auf dem Flughafen Frankfurt eine WhatsApp-Nachricht von Benedikt und Alica erreichte: alles hatte gut geklappt, die Autos waren im Hafen! Mit Fotobeweis! Ich atmete erstmal durch. Das war schonmal geschafft. Und zwar gerade rechtzeitig: am nächsten Tag wollten wir den Wagen in Empfang nehmen. Wir hatten nur den Freitag-Nachmittag. Danach wäre das Hafenbüro geschlossen und wir würden bis Montag warten müssen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Flüge von Amsterdam über Frankfurt und Johannesburg bis nach Walvis Bay verliefen wie halt internationale Flugreisen so verlaufen. Lange Wartezeiten, viel Sitzen auf engen Flugsesseln, dann wieder Warten und zwischendurch plötzlich doch noch Hektik, weil so manche Abläufe plötzlich unerwartet langwierig waren &#8211; Hetty weiß ein Lied davon zu singen (siehe &#8222;Hettys perspektief&#8220;).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwischendurch überlegten wir noch, ob wir für den Nachtflug Frankfurt &#8211; Johannesburg uns ein Last minute-Upgrade in die Business Class leisten sollten &#8211; so nach dem Motto: &#8222;Einmal im Leben müsste man das doch mal erlebt haben!&#8220;. Also fragten wir treuherzig im Lufthansa Service Center, ob so etwas kurzfristig und irgendwie noch halbwegs kostengünstig zu regeln sei. Ja, sei es, allerdings war es auch zu diesem Zeitpunkt keineswegs wirklich billig: es hätte den Preis des Flugtickets immer noch mal eben locker verdoppelt. Da haben wir dann doch bedauernd aber dankend abgelehnt. Wer weiß, vielleicht irgendwann einmal&#8230;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Walvis Bay, Namibias einziger Tiefseehafen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Also kamen wir nicht ganz so ausgeruht am nächsten Tag in Walvis Bay an. Der Flughafen war winzig und rundum von den Sanddünen der Namibwüste umgeben. Schon beim Anflug hatten wir das unendlich wirkende Meer aus ockerfarbenem Sand und braunem Felsgestein bewundern können.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="624" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/20260828_125421-1-1024x624.jpg" alt="Walvis Bay Swakopmund Namibia" class="wp-image-7755" style="aspect-ratio:1.6410950789150764;width:423px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/20260828_125421-1-1024x624.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/20260828_125421-1-300x183.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/20260828_125421-1-768x468.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/20260828_125421-1-1536x936.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/20260828_125421-1-2048x1247.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/20260828_125421-1-123x75.jpg 123w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/20260828_125421-1-480x292.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
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<p class="wp-block-paragraph">Aus der Maschine kletterten wir über eine wackelige Treppe nach draußen und begaben uns zu Fuß über die Landebahn zum kleinen Empfangsgebäude. Die Formalitäten konnten sich schon aufgrund der überschaubaren Passagierzahl nicht unendlich in die Länge ziehen. Und so waren wir relativ schnell in der Empfangshalle gelandet. Also wie gewohnt als erstes Bargeld aus dem Automaten ziehen und eine lokale Simcard für das Handy besorgen. Ja, von wegen! Der Flughafen von Walvis Bay ist so klein, dass weder ein Geldautomat noch ein Telefonprovider vor Ort vertreten waren. Und einen offiziellen Taxistand gab es natürlich auch nicht. Aber selbstverständlich fand sich trotzdem ganz schnell ein netter Privatunternehmer, der bereit war, uns in seinem Taxi in die Stadt zu befördern. Und natürlich bewahrheitete sich auch hier wieder die alte Reise-Weisheit: das erste Taxi in einem neuen Land ist immer das teuerste! <img alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" consent-required="3187" consent-by="services" consent-id="3188"/></p>



<p class="wp-block-paragraph">In Walvis Bay begaben wir uns dann eilig zum Hafen, wo uns ein Mitarbeiter des Hafenagenten zum Lagerhaus fuhr, in dem unser Defender bereits auf uns wartete. Als wir das mit Stacheldraht umzäunte Gelände erreichten, musste sich unser Fahrer am Wächterhäuschen nicht nur in eine Liste eintragen, sondern auch gleich noch routinemäßig in einen Alkoholtester blasen, bevor wir eingelassen wurden. Eine interessante Sicherheitsmaßnahme, zumal unsere Legitimation unmittelbar vorher im Büro der Firma ausgesprochen lax gehandhabt wurde: Ein &#8222;Oh, you are Mr. Hartwig?&#8220; &#8211; &#8222;Yes!&#8220; hatte ausgereicht, um uns bedenkenlos die Autoschlüssel samt Zollpapieren zu übergeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Defender ließ sich dann &#8211; zum Glück! &#8211; völlig problemlos starten. Auch von irgendwelchen elektronischen Problemen keine Spur. Erleichterung machte sich breit. Also machten wir uns guter Dinge auf den Weg in das nahegelegene Swakopmund. Hier würden wir erstmal zwei Tage bleiben, um uns zu organisieren und umfangreiche Einkäufe zu erledigen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Swakopmund: deutsche Spuren aller Orten</h2>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="690" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/20260830_213747-1024x690.jpg" alt="Walvis Bay Swakopmund Namibia" class="wp-image-7757" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/20260830_213747-1024x690.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/20260830_213747-300x202.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/20260830_213747-768x518.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/20260830_213747-1536x1035.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/20260830_213747-2048x1381.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/20260830_213747-111x75.jpg 111w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/20260830_213747-480x324.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



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<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="575" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/20260829_104250-1024x575.jpg" alt="Walvis Bay Swakopmund Namibia" class="wp-image-7741" style="aspect-ratio:1.7809615649538504;width:473px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/20260829_104250-1024x575.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/20260829_104250-300x168.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/20260829_104250-768x431.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/20260829_104250-1536x862.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/20260829_104250-2048x1149.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/20260829_104250-134x75.jpg 134w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/20260829_104250-1200x675.jpg 1200w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/20260829_104250-480x269.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
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<figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" width="784" height="1024" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/DSC00041-784x1024.jpg" alt="" class="wp-image-7748" style="aspect-ratio:0.7656348704990524;width:289px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/DSC00041-784x1024.jpg 784w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/DSC00041-230x300.jpg 230w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/DSC00041-768x1003.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/DSC00041-1176x1536.jpg 1176w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/DSC00041-1568x2048.jpg 1568w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/DSC00041-57x75.jpg 57w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/DSC00041-480x627.jpg 480w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/DSC00041-scaled.jpg 1960w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:784px) 100vw, 784px" /></figure>
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<p class="wp-block-paragraph">Swakopmund wurde 1892 von deutschen Kolonisten gegründet und gilt bis heute als die deutscheste Stadt Namibias. Es leben noch rund 1200 deutschstämmige Einwohner in der Stadt. Und an allen Ecken und Enden findet man Spuren der kolonialen Vergangenheit. Auch wenn die Hauptstraße mittlerweile von &#8222;Kaiser Wilhelm Straße&#8220; in Sam Nujoma Avenue umbenannt wurde. Zahllose historische Fachwerkhäuser sowie eine irgendwie bayerisch anmutende Kirche mit Zwiebelturm bilden einen bizarren Kontrast zu der die Stadt umgebende Namib-Wüste.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Karneval in der Wüste</h2>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="553" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/DSC00034-1024x553.jpg" alt="Walvis Bay Swakopmund Namibia" class="wp-image-7743" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/DSC00034-1024x553.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/DSC00034-300x162.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/DSC00034-768x415.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/DSC00034-1536x830.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/DSC00034-2048x1106.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/DSC00034-139x75.jpg 139w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/DSC00034-480x259.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



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<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" width="773" height="1024" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/DSC00030-773x1024.jpg" alt="Walvis Bay Swakopmund Namibia" class="wp-image-7745" style="aspect-ratio:0.754890320571462;width:177px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/DSC00030-773x1024.jpg 773w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/DSC00030-226x300.jpg 226w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/DSC00030-768x1017.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/DSC00030-1159x1536.jpg 1159w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/DSC00030-1546x2048.jpg 1546w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/DSC00030-57x75.jpg 57w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/DSC00030-480x636.jpg 480w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/DSC00030-scaled.jpg 1932w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:773px) 100vw, 773px" /></figure>
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<figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" width="890" height="1024" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/DSC00035-890x1024.jpg" alt="" class="wp-image-7746" style="aspect-ratio:0.8691481971180781;width:201px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/DSC00035-890x1024.jpg 890w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/DSC00035-261x300.jpg 261w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/DSC00035-768x883.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/DSC00035-1336x1536.jpg 1336w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/DSC00035-1781x2048.jpg 1781w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/DSC00035-65x75.jpg 65w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/DSC00035-480x552.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:890px) 100vw, 890px" /></figure>
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<p class="wp-block-paragraph">Aber auch deutsches Brauchtum wird nach wie vor in Swakopmund ausgiebig gepflegt: Als wir am nächsten Tag einen Stadtrundgang machten, stießen wir mitten im Zentrum auf eine deutsche Karnevalsveranstaltung: einen Monat vor Karnevalsbeginn findet hier nämlich der sogenannte &#8222;Narrenwecker&#8220; statt, der Tag, an dem der offizielle Kartenverkauf für die Karnevalsveranstaltungen beginnt. Dabei soll schonmal ein Vorgeschmack auf die närrische Saison ganz im deutschen Stil gegeben werden. Und so trafen wir also auf zahlreiche bunt kostümierte Mitglieder des Swakopmunder Karnevalsvereins. An langen Reihen von Biertischen schunkelten Närrinnen und Narren glückselig zur Musik einer Schlagerband und aßen Bratwürste mit Sauerkraut. Mir als Norddeutschem erscheint ja schon der Kölner Karneval als höchst exotisch, aber diese Veranstaltung am südlichen Ende des afrikanischen Kontinents übertraf wirklich alles. Leider versäumte ich es, mich zu erkundigen, wie das Swakopmunder Pendant zu &#8222;Kölle Alaaf&#8220; bzw. &#8222;Düsseldorf Helau&#8220; lauten würde. (Wer mehr über den <a href="https://swakopkarneval.com/de/">Swakopmunder Karneval wissen möchte, klickt hier</a>).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vorher hatten wir noch unsere &#8222;Container-Buddies&#8220; Benedikt und Alica in einem Cafe abseits der Hauptstraße getroffen und uns mit ihnen über unsere weiteren Pläne ausgetauscht. Sie werden mit ihrem alten Defender &#8222;Elvis&#8220; wohl gut ein Jahr kreuz und quer durch Afrika fahren und die Rückreise vielleicht sogar auf dem Landwege antreten. Die Kosten für die Verschiffung waren am Ende ganz schön hoch gewesen. Und so gab es die Überlegung: &#8222;Hey, bei den Preisen können wir den Wagen auch gleich selbst zurückfahren!&#8220; Was auch immer es werden wird, wir wünschen Euch eine gute und sichere Reise! (Wer den beiden auf Instagram folgen will, hier ist der <a href="https://www.instagram.com/elvis.are.we.there.yet/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Link</a>.)</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nächster Stopp: Windhoek</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der nächste wichtige Programmpunkt dieser Reise war die Ankunft unseres Sohnes Floris und seiner Verlobten Felicitas. Mit ihnen beiden würden wir die nächsten zwei Wochen die Mitte und den Norden Namibias bereisen. Wir hatten versprochen, sie in Windhoek am Flughafen abzuholen. Also machten Hetty und ich uns am nächsten Tag mit unserem Defender frohen Mutes auf den Weg in die namibische Hauptstadt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber da ahnten wir auch noch nicht, dass uns dort (Glückskeks hin oder her) unser Glück vorerst im Stich lassen würde&#8230;</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile is-vertically-aligned-top has-cyan-bluish-gray-background-color has-background" style="grid-template-columns:25% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" width="747" height="1024" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Hetty-Profil-747x1024.jpg" alt="" class="wp-image-4385 size-full" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Hetty-Profil-747x1024.jpg 747w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Hetty-Profil-219x300.jpg 219w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Hetty-Profil-768x1053.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Hetty-Profil-55x75.jpg 55w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Hetty-Profil-480x658.jpg 480w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Hetty-Profil.jpg 852w" sizes="(max-width:767px) 480px, 747px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<div class="wp-block-group"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained">
<div class="wp-block-uagb-inline-notice uagb-inline_notice__align-left uagb-block-a5c68fb6"><button class="uagb-notice-close-button" type="button" aria-label="Close"></button><h4 class="uagb-notice-title">Hettys perspektief:</h4><div class="uagb-notice-text">
<p class="wp-block-paragraph"><em>Opzij opzij opzij<br>Maak plaats maak plaats maak plaats</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">(Lied von Herman van Veen)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da stehen wir nun, in einer riesigen Schlange vor dem Zoll in Johannesburg. Wir haben etwa zwei Stunden Umsteigezeit, da wir nämlich weiter nach Walvis Bay in Namibia fliegen. Man könnte meinen, das sei genug Zeit, aber nun ja, wir sind in Afrika. Hunderte von Menschen stehen in einer einzigen Schlange, denn es ist nur ein einziger Zollbeamter im Einsatz. Er erledigt alles in aller Ruhe und lässt sich nicht von all den Europäern unter Druck setzen, die (genau wie ich) nachsehen wollen, warum es so lange dauert. Es wird ein bisschen gemeckert in der Schlange.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann kommt eine riesige Gruppe vorbei, vielleicht öffnet sich eine andere Schlange – ich stelle mich dort hin, denn inzwischen sind schon 45 Minuten vergangen. Quälend langsam, Schritt für Schritt, komme ich dem Zollschalter näher. Inzwischen habe ich Hartwig schon hektisch gewunken, dass er sich zu mir stellen soll. Er stand noch ganz weit weg in der anderen Schlange. Wir sind an der Reihe, kurz den Pass abstempeln lassen und wir dürfen weiter. Wir haben noch eine Stunde Zeit, schnell weitergehen. Dann das nächste Hindernis: Unser Handgepäck muss wieder durch die Sicherheitskontrolle, wieder eine riesige Schlange. Aber zuerst muss unsere Bordkarte von einer mürrischen Dame gescannt werden; nachdem dreimal ein rotes Licht aufgeleuchtet war, sagte sie uns in afrikanischem Englisch, dass wir uns unten eine andere besorgen müssten – das bedeutete, wieder durch den Zoll, und wo sollten wir eine neue Bordkarte herbekommen? Ich wurde immer nervöser. Hartwig kam mit der Lösung: Wir hatten ja auch noch digitale Bordkarten, und die funktionierten zum Glück. Wir durften weiter, wieder in die Schlange bei der Security.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Langsam gingen wir weiter, auch hier war nur eine Schlange offen und es herrschte ein ziemliches Durcheinander. Endlich hatten wir es hinter uns, schnell zum Gate – dort wurde bereits eingestiegen, wir konnten direkt durchgehen, in den Bus und zum Flugzeug. </p>



<p class="wp-block-paragraph">An dem Nachmittag in Walvis Bay mussten wir dann auch noch zu einem Amt, um die Kfz-Steuer zu bezahlen; auch hier war nur eine Person vor uns, aber die Dame von der Behörde tippte mit zwei Fingern, quälend langsam, außerdem hatte sie einen Computer, der ab und zu ausfiel. Das hat sicher wieder eine Stunde gedauert. Ich habe es wirklich kaum noch ausgehalten und habe mich ins Auto gesetzt und gelesen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir sind in Europa (vor allem im Norden) an schnellen Service und Kundenfreundlichkeit gewöhnt, aber hier ist das anders. Das Tempo ist wirklich viel langsamer – ist das schlecht? Nein, ganz und gar nicht. Es ist einfach anders als bei uns. Ich glaube wirklich, dass es hier viel weniger Burnout-Fälle gibt als bei uns. Die Menschen machen sich weniger Stress, das Tempo beim Gehen und Arbeiten ist viel langsamer (wir rennen nämlich an allen anderen vorbei). Das Ganze ist nicht besonders effizient. Man muss sich vor allem erst wieder daran gewöhnen, aber ansonsten ist es herrlich, wieder in Namibia zu sein. Ein wunderschönes Land, tolle Farben, herrliches Wetter und sehr entspannte Menschen.&nbsp;</p>
</div></div>
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</div></div>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Von technischen Problemen  in Windhoek zu magischen Momenten in der Wüste</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hartwig van der Neut]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Sep 2026 21:33:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Camping]]></category>
		<category><![CDATA[Dachzelt]]></category>
		<category><![CDATA[Land Rover]]></category>
		<category><![CDATA[Namibia]]></category>
		<category><![CDATA[Offroad]]></category>
		<category><![CDATA[Rundreise]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Während unserer Reise durch Namibia treten technische Probleme auf. Aber es geht weiter nach Sossusvlei, Solitaire und in die Namib-Wüste.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://halbzeitpause.blog/sossusvlei-solitaire-namib-desert/">Von technischen Problemen  in Windhoek zu magischen Momenten in der Wüste</a> erschien zuerst auf <a href="https://halbzeitpause.blog">Halbzeitpause</a>.</p>
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<p class="has-drop-cap wp-block-paragraph">Es war noch recht frisch, als wir Swakopmund in Richtung Windhoek verließen. Vom Meer her hatte wie so oft ein kühler Nebel die Stadt eingehüllt. Aber die Temperaturen stiegen schnell an, je weiter wir uns in unserem Defender von der Küste entfernten und ins Landesinnere vordrangen. Also schaltete Hetty die Klimaanlage ein. Bzw. sie wollte sie einschalten. Denn wie wir feststellen mussten, blies sie nur einen stetigen Strom heiße Luft ins Wageninnere. Und je höher man sie stellte, desto mehr nahm einem die einströmende trockene Hitze geradezu den Atem. Welche Einstellung wir auch vornahmen, nichts brachte die erwünschte Abkühlung. Hatte die Elektronik des Autos etwa doch während des Seetransports Schaden genommen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das, was sich in Nordeuropa wie ein Luxus-Problem anhört, kann sich in der Wüste zu einer wirklich unangenehmen Situation ausweiten. Zumal wir uns im Verlauf unserer Reise auf den afrikanischen Sommer zu bewegten, in dem wir mit Temperaturen zwischen 30 und 40 Grad oder sogar noch höher konfrontiert sein würden. Man kann das überleben, aber schön ist es nicht.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Uns blieb nicht viel Zeit, das Problem zu lösen: am nächsten Morgen würden wir unseren Sohn Floris und seine Verlobte Felicitas vom Flughafen Windhoek abholen. Gemeinsam mit ihnen würden wir bis in die Zambesi-Region im Norden Namibias und zum Chobe-Nationalpark in Botswana reisen. Morgen war also der einzige Tag für Wochen, in denen wir in der namibischen Hauptstadt sein würden. Und in Windhoek gab es nunmal die einzige Land Rover Werkstatt im gesamten Land. Während Floris und Felicitas also um halb acht in Windhoek landeten, machten wir uns zeitgleich auf den Weg zu Land Rover, in der vagen Hoffnung, dass man uns dort gleich morgens würde helfen können.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="917" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260831_093242-1024x917.jpg" alt="" class="wp-image-7831" style="aspect-ratio:1.1166968990239268;width:386px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260831_093242-1024x917.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260831_093242-300x269.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260831_093242-768x688.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260831_093242-1536x1375.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260831_093242-2048x1834.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260831_093242-84x75.jpg 84w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260831_093242-480x430.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Der dortige Werkstattleiter begegnete uns sehr freundlich und äußerst hilfsbereit. Aber wie es mit diesen modernen Fahrzeugen halt so ist: Es stellte sich heraus, dass aufgrund der technischen Komplexität der Klimaanlage ihre Reparatur erst am nächsten Tag möglich sein würde. Man müsse erst zusätzliches Material bestellen. Was tun? Eine Nacht in Windhoek bleiben, die beiden frisch in Afrika angekommenen Floris und Felicitas alleine zur vorgebuchten Guestfarm vorausschicken? Und sie dann zur nächsten Reise-Etappe wieder einholen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Währenddessen hatten die beiden am Flughafen die quälend langen Einreise-Prozeduren durchlaufen und waren damit beschäftigt, ihren eigenen Mietwagen abzuholen. Bei Land Rover kam derweil ein weiterer Mitarbeiter mit dem Telefon am Ohr herangelaufen. Er hatte Kontakt mit den örtlichen Kollegen von Volkswagen aufgenommen (<em>&#8222;We are here one family!&#8220;</em>) und teilte uns mit, dass diese alles da hatten, um uns sofort zu helfen. Dankbar und erleichtert wechselten wir von einer Werkstatt innerhalb Windhoeks in die nächste. Dort gelang es uns, mit einer herzzereißenden Geschichte von unseren Kindern, die am Flughafen auf uns warten würden, die Volkswagen-Mechaniker zu einer spontanen Verkürzung ihrer morgendlichen Tee-Pause zu bewegen. Trotzdem dauerte es bis zum Mittag bis die Klimaanlage wieder ordnungsgemäß ihren Dienst versah. Zum Glück zog sich währenddessen auch die Mietwagenübernahme am Flughafen aufgrund fehlender Papiere derart in die Länge, dass sich Floris und Felicitas erst nach geschlagenen 5 Stunden seit Landung auf den Weg machen konnten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Und so trafen wir uns schließlich alle sehr froh und erleichtet mit den beiden Fahrzeugen um 13:15 Uhr am Rande eines kleinen Dorfs südlich von Windhoek. Die Reisegruppe für die nächsten zwei Wochen war komplett!</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ganz allein am Sossusvlei</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" width="768" height="1024" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/IMG-20260901-WA0003-768x1024.jpg" alt="Sossusvlei Solitaire Namib-Wüste" class="wp-image-7852" style="width:412px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/IMG-20260901-WA0003-768x1024.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/IMG-20260901-WA0003-225x300.jpg 225w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/IMG-20260901-WA0003-1152x1536.jpg 1152w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/IMG-20260901-WA0003-56x75.jpg 56w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/IMG-20260901-WA0003-480x640.jpg 480w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/IMG-20260901-WA0003.jpg 1200w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:768px) 100vw, 768px" /></figure>
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<p class="wp-block-paragraph">Das erste große Highlight der gemeinsamen Tour waren die Dünen von Sossusvlei inmitten der Namib-Wüste. Quasi jeder Tourist, der Namibia bereist, fährt auch in dieses Gebiet. Entsprechend überlaufen ist es auch. Insbesondere morgens, wenn sich vor dem Nationalpark-Tor eine lange Schlange von Autos bildet, um bei Sonnenaufgang möglichst schnell zu den noch 60 Kilometern landeinwärts gelegenen Dünen zu gelangen. Im frühen Morgenlicht sehen die Dünen nämlich besonders schön aus. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir hingegen versuchten diesem morgendlichen Ansturm zu entgehen, indem wir das Gebiet antizyklisch besuchten. Wir nutzten das ebenso schöne Licht am späten Nachmittag, waren dadurch aber ganz alleine, als wir die große Sanddüne namens &#8222;Big Mama&#8220; erklommen. Dort oben völlig ungestört die grandiose Aussicht auf die Dünenlandschaft und die unter uns liegende und ganz ausnahmsweise mit Wasser gefüllte Salzpfanne zu genießen, war ein geradezu magischer Moment!</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="679" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260908_212709-1024x679.jpg" alt="Sossusvlei Solitaire Namib-Wüste" class="wp-image-7850" style="aspect-ratio:1.508166122258516;width:344px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260908_212709-1024x679.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260908_212709-300x199.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260908_212709-768x510.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260908_212709-1536x1019.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260908_212709-2048x1359.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260908_212709-113x75.jpg 113w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260908_212709-480x318.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Und übrigens: auch wenn der Aufstieg durch den tiefen Sand recht beschwerlich ist &#8211; danach kann man herrlich federleicht in großen Sätzen einen der seitlichen Hänge wieder herunterspringen! Wenn man sich erstmal traut, ist es ein Heiden-Spaß!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um zum Sossusvlei zu gelangen hatten wir vorher allerdings noch eine Herausforderung meistern müssen. Die letzten 6 Kilometer auf der Strecke zum Dünengebiet sind eine berüchtigte Tiefsandpiste. Hier bleibt man bei falscher Fahrweise auch mit Geländewagen gerne mal stecken. Deswegen wurde dort für die Touristen auch ein Shuttleservice eingerichtet. Man kann dann sein Auto am Parkplatz stehen lassen und wird von Einheimischen gefahren.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="740" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/SossusvleiSandstecken2016-1024x740.jpg" alt="" class="wp-image-7737" style="aspect-ratio:1.383857846285592;width:320px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/SossusvleiSandstecken2016-1024x740.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/SossusvleiSandstecken2016-300x217.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/SossusvleiSandstecken2016-768x555.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/SossusvleiSandstecken2016-1536x1110.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/SossusvleiSandstecken2016-2048x1479.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/SossusvleiSandstecken2016-104x75.jpg 104w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/08/SossusvleiSandstecken2016-480x347.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Aber ich hatte mit der Strecke noch von unserem letzten Besuch eine Rechnung offen: damals war ich mit Familie und Mietgeländewagen und gegen den ausdrücklichen Rat unserer Reiseagentur die Strecke selbst gefahren. Den Hinweg hatte ich noch mit viel Mühe geschafft Aber kurz vor Ende des Rückwegs hatten wir uns irgendwann heillos im tiefen Sand festgefahren. Und damit hatte ich mir schon damals böse Blicke von Hetty auf dem Beifahrersitz eingefangen (<em>&#8222;Du musstest ja unbedingt&#8230;!&#8220;</em>).</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" width="913" height="1024" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260908_212503-913x1024.jpg" alt="" class="wp-image-7854" style="aspect-ratio:0.8916067036023817;width:345px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260908_212503-913x1024.jpg 913w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260908_212503-268x300.jpg 268w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260908_212503-768x861.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260908_212503-67x75.jpg 67w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260908_212503-480x538.jpg 480w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260908_212503.jpg 1054w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:913px) 100vw, 913px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Diese Scharte wollte ich natürlich unbedingt auswetzen. Und diesmal machten wir es besser. Wir ließen ordentlich Luft aus den Reifen, um die Traktion zu verbessern, stellten den Defender auf Sandfahrt ein, und los ging es! Und diesmal lief es auch absolut problemlos. Sowohl die Hin- als auch die Rückfahrt fuhr der Land Rover absolut kraftvoll und geradezu mühelos. Das gab uns auch insofern ein gutes Gefühl, als dass in Botswana noch viele solcher Tiefsandstrecken auf uns warten würden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Den Sonnenaufgang des nächsten Morgens erlebten wir dann ganz entspannt auf den Elim-Düne nur wenige Kilometer von unserem Campingplatz am Parkeingang entfernt. Und während wir so mit unseren warmen Kaffeebechern auf dem Dünenkamm standen, konnten sehen, wie weit in der Ferne wieder eine lange Reihe von Touristenfahrzeugen das allmorgendliche Rennen zum Sossusvlei starteten&#8230;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Solitaire: </h2>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="312" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260908_214127-1024x312.jpg" alt="Sossusvlei Solitaire Namib-Wüste" class="wp-image-7856" style="aspect-ratio:3.282322772768633" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260908_214127-1024x312.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260908_214127-300x91.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260908_214127-768x234.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260908_214127-1536x468.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260908_214127-2048x624.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260908_214127-150x46.jpg 150w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260908_214127-480x146.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<div style="height:11px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" width="715" height="1024" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260908_214538-715x1024.jpg" alt="Sossusvlei Solitaire Namib-Wüste" class="wp-image-7858" style="aspect-ratio:0.6982473428591539;width:338px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260908_214538-715x1024.jpg 715w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260908_214538-209x300.jpg 209w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260908_214538-768x1101.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260908_214538-1072x1536.jpg 1072w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260908_214538-1429x2048.jpg 1429w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260908_214538-52x75.jpg 52w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260908_214538-480x688.jpg 480w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260908_214538-scaled.jpg 1786w" sizes="(max-width:767px) 480px, 715px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Irgendwo auf halber Strecke zwischen dem Sossusvlei und Swakopmund gibt es einen kuriosen kleinen Wüsten-Posten mit dem passenden Namen Solitaire. Eigentlich ist es nur eine kleine Ansammlung von Häuschen, eine Tankstelle und viele malerisch in der Gegend herumliegende Oldtimer-Wracks. Dazu immerhin eine Art Motel, ein Campingplatz und ein Bäckerei-Café. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Und dieses Cafe ist auch der Grund, warum so gut wie alle Namibia-Reisenden in Solitaire einen Stopp einlegen. Hier soll es nämlich angeblich den besten Apfelkuchen des südlichen Afrikas geben. Gebacken wird er auch heute noch nach dem Original-Rezept des inzwischen verstorbenen Betreibers der Bäckerei von Solitaire, dem schottischstämmigen Abenteurer Percy „Moose“ McGregor. Nach Jahren des Herumziehens hatte er sich dort niedergelassen und mehr als 20 Jahre lang die Bäckerei in der Wüste betrieben. Sein Grabstein findet sich heute zwischen den Autowracks. Und auch wir haben uns natürlich in die lange Schlange von Touristen eingereiht und den Apfelkuchen auf der schattigen Terrasse genossen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders schön aber wird es in Solitaire am Abend, wenn die Tagestouristen weitergezogen sind. Wir übernachteten im Motel und genossen daher ausgiebig die besondere Atmosphäre und abendliche Ruhe in diesem kleinen Wüstenörtchen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Eine Nacht in der Namib-Wüste</h2>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="577" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260903_140824-1024x577.jpg" alt="Sossusvlei Solitaire Namib-Wüste" class="wp-image-7859" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260903_140824-1024x577.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260903_140824-300x169.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260903_140824-768x432.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260903_140824-1536x865.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260903_140824-2048x1153.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260903_140824-133x75.jpg 133w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260903_140824-1200x675.jpg 1200w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260903_140824-480x270.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Von Solitaire aus durchquerten wir die Namib-Wüste in Richtung Walvis Bay und Swakopmund. Auch hier bot sich uns aufgrund des vergangenen regenreichen Winters ein äußerst ungewöhnlicher Anblick: in großen Teilen des Randbereichs der Wüste gab es geradezu steppenähnlichen Grasbewuchs. Die Wüste sah erstmal so gar nicht richtig nach Wüste aus. Genauso gut hätte man sich in der Prairie Montanas wähnen können. Aber je weiter wir in das Innere der Namib&nbsp;fuhren, umso sandiger und &#8222;wüstenähnlicher&#8220; wurde sie auch wieder.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="405" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260908_225258-1024x405.jpg" alt="Sossusvlei Solitaire Namib-Wüste" class="wp-image-7895" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260908_225258-1024x405.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260908_225258-300x119.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260908_225258-768x304.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260908_225258-1536x607.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260908_225258-2048x809.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260908_225258-150x59.jpg 150w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260908_225258-480x190.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<div style="height:18px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mitten in der Namib hatten wir schon bei unserer ersten Namibia-Reise vor 30 Jahren den Vogelfederberg entdeckt: eine große Felsformation, die gut 40 Meter aus der sie umgebenden Ebene aufragt. Dort kann man wunderbar campen, vorausgesetzt, man hat sich vorher eine Permit des Nationalpark-Services besorgt. Wir hatten dort seitdem bei jeder Reise einen Stopp eingelegt. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="648" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260908_215354-1024x648.jpg" alt="" class="wp-image-7861" style="aspect-ratio:1.5803113030722842;width:406px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260908_215354-1024x648.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260908_215354-300x190.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260908_215354-768x486.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260908_215354-1536x972.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260908_215354-2048x1296.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260908_215354-119x75.jpg 119w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260908_215354-480x304.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Und auch diesmal schlugen wir am Fuße der Felsen unser Lager für eine Nacht auf. Von hier aus hatte man einen wunderschönen Ausblick in die Weite der Namib. Ich finde, es gibt kaum etwas Schöneres, als so in völliger Abgeschiedenheit und Einsamkeit die Nacht in der Wüste zu verbringen, spektakuläre Sonnenuntergänge und -aufgänge inklusive!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Nächsten Tag starteten wir unsere Autos und setzten die Fahrt nach Norden fort. Ich hoffte inständig, dass die technischen Probleme mit der Klimaanlage die letzten auf dieser Reise sein würden. Ab jetzt würden wir zumeist hunderte, wenn nicht tausende Kilometer von den beiden Land Rover Werkstätten in Windhoek, Namibia und Garborone, Botswana entfernt sein. Aber immerhin wußten wir jetzt: zur Not tut Volkswagen es auch! <img alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" consent-required="3187" consent-by="services" consent-id="3188"/></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="516" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260908_220100-1024x516.jpg" alt="Sossusvlei Solitaire Namib-Wüste" class="wp-image-7863" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260908_220100-1024x516.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260908_220100-300x151.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260908_220100-768x387.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260908_220100-1536x773.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260908_220100-2048x1031.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260908_220100-150x75.jpg 150w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260908_220100-480x242.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<div style="height:17px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile is-vertically-aligned-top has-cyan-bluish-gray-background-color has-background" style="grid-template-columns:25% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" width="747" height="1024" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Hetty-Profil-747x1024.jpg" alt="" class="wp-image-4385 size-full" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Hetty-Profil-747x1024.jpg 747w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Hetty-Profil-219x300.jpg 219w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Hetty-Profil-768x1053.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Hetty-Profil-55x75.jpg 55w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Hetty-Profil-480x658.jpg 480w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Hetty-Profil.jpg 852w" sizes="(max-width:767px) 480px, 747px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<div class="wp-block-group"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained">
<div class="wp-block-uagb-inline-notice uagb-inline_notice__align-left uagb-block-a5c68fb6"><button class="uagb-notice-close-button" type="button" aria-label="Close"></button><h4 class="uagb-notice-title">Hettys perspektief:</h4><div class="uagb-notice-text">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Besondere Begegnungen und ein ganz besonderer Ort!</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Manchmal hat man im Leben Glück, und das hatten wir in Sossusvlei. Wir wollten am Nachmittag die „Big Mama“ besteigen, eine riesige rote Sanddüne mitten in einem Tal. Hartwig hat bereits mehr darüber geschrieben. Wir waren ganz allein auf dem Parkplatz, was schon ein Wunder ist, da es sich um die touristische Attraktion Namibias handelt. Diesmal stand noch ziemlich viel Wasser im Tal, was wir noch nie gesehen hatten, da es dort normalerweise knochentrocken ist&#8230;</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Ferne sahen wir etwas laufen. Zuerst dachten wir, es sei ein Hund, aber als es näher kam, wurde klar, dass es eine große braune Hyäne (Schabrackenhyäne) war. Sie kam immer näher. Feli saß auf der Toilette, und Floris ging zu ihr hin, um sie zu warnen. Sie lief nur wenige Meter an uns vorbei und war offensichtlich auf der Suche nach etwas zu fressen auf dem Parkplatz. Was für ein Tier – es war schon ziemlich beängstigend, sie aus solcher Nähe zu sehen. Wirklich wunderschön, so etwas sieht man wirklich selten, genau wie den Puma, den wir in Patagonien gesehen haben, auch wirklich einmalig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am nächsten Tag machten wir einen Spaziergang durch den Sesriem-Canyon. Dort entdeckte Hartwig eine Eule in ihrem Nest – wirklich wunderschön. Man konnte die Schleiereule wunderbar sitzen sehen; irgendwann hatte sie offensichtlich genug davon, von uns angestarrt zu werden und flog davon. Ein großartiger Anblick. Auf dem Rückweg schauten wir noch einmal kurz nach, ob sie wieder im Nest saß, und tatsächlich, da war sie wieder. Diesmal haben wir sie aber nicht zu lange angestarrt&#8230;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Außerdem waren wir in Solitaire, einer Oase in der Wüste. Bei unserem Abendspaziergang über das Campinggelände, auf dem niemand war, sahen wir mehrere Fuchsmangusten. Die hatten wir auch noch nie zuvor gesehen. Das war so schön! So stößt man doch jedes Mal wieder ganz unerwartet auf etwas ganz Schönes, und die Natur überrascht einen immer wieder.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Apropos Natur: Wir haben natürlich wieder auf dem Vogelvederberg übernachtet. Ein großer Felsen mitten in der Wüste. Ein wunderschöner, einsamer Ort. Diesmal waren wir zu viert dort und haben die Einsamkeit, den Sternenhimmel und die Erhabenheit der Natur genossen. Leider tobte ein Sturm und es war kalt, also ging es früh ins Bett. Natürlich konnte ich wegen des flatternden Zeltes nicht schlafen, woraufhin wir mehrmals die Plätze im Zelt gewechselt haben. Schließlich hat Hartwig heldenhaft seinen Arm ausgestreckt und gehen die Zeltwand gedrückt, um das Flattern am Innenzelt zu verhindern, woraufhin ich endlich einschlafen konnte. Das ist doch wirklich Liebe&#8230;</p>
</div></div>
</div></div>
</div></div>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="575" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260904_225645-1024x575.jpg" alt="" class="wp-image-7826" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260904_225645-1024x575.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260904_225645-300x168.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260904_225645-768x431.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260904_225645-1536x863.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260904_225645-2048x1150.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260904_225645-134x75.jpg 134w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260904_225645-1200x675.jpg 1200w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260904_225645-480x270.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
<p>Views: 234</p><p>Der Beitrag <a href="https://halbzeitpause.blog/sossusvlei-solitaire-namib-desert/">Von technischen Problemen  in Windhoek zu magischen Momenten in der Wüste</a> erschien zuerst auf <a href="https://halbzeitpause.blog">Halbzeitpause</a>.</p>
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		<item>
		<title>Von Giraffen im Fels zu Elefanten im Bad: Twyfelfontein, Etosha und die Sambesi-Region</title>
		<link>https://halbzeitpause.blog/twyfelfontein-etosha-nationalpark-sambesi-region/</link>
					<comments>https://halbzeitpause.blog/twyfelfontein-etosha-nationalpark-sambesi-region/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hartwig van der Neut]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Sep 2026 17:39:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Camping]]></category>
		<category><![CDATA[Dachzelt]]></category>
		<category><![CDATA[Defender]]></category>
		<category><![CDATA[Land Rover]]></category>
		<category><![CDATA[Namibia]]></category>
		<category><![CDATA[Rundreise]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Tierbeobachtungen im Norden Namibias:: im Etosha-Nationalpark und in der Sambesi-Region erleben wir Afrikas Tierwelt aus nächster Nähe!!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://halbzeitpause.blog/twyfelfontein-etosha-nationalpark-sambesi-region/">Von Giraffen im Fels zu Elefanten im Bad: Twyfelfontein, Etosha und die Sambesi-Region</a> erschien zuerst auf <a href="https://halbzeitpause.blog">Halbzeitpause</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap wp-block-paragraph">Die nächsten Tage unserer Reise wurden vor allem von Begegnungen mit der wunderbaren Tierwelt Namibias geprägt. Wenn auch zu Beginn etwas anders, als man denken könnte:</p>



<div style="height:23px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Twyfelfontein</h2>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="577" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260905_173717-1024x577.jpg" alt="" class="wp-image-7921" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260905_173717-1024x577.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260905_173717-300x169.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260905_173717-768x432.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260905_173717-1536x865.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260905_173717-2048x1153.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260905_173717-133x75.jpg 133w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260905_173717-1200x675.jpg 1200w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260905_173717-480x270.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<div style="height:16px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" width="736" height="1024" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260910_221502-736x1024.jpg" alt="" class="wp-image-7919" style="aspect-ratio:0.7187624533565192;width:248px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260910_221502-736x1024.jpg 736w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260910_221502-216x300.jpg 216w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260910_221502-768x1069.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260910_221502-1103x1536.jpg 1103w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260910_221502-1471x2048.jpg 1471w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260910_221502-54x75.jpg 54w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260910_221502-480x668.jpg 480w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260910_221502-scaled.jpg 1839w" sizes="(max-width:767px) 480px, 736px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Unser nächster Streckenabschnit führte uns nach Twyfelfontein. Wir übernachteten in einer sehr schönen in die Felslandschaft integrierten Lodge. In ihrer unmittelbaren Umgebung befanden sich viele Felsgravuren der San (früher auch Buschmänner genannt), den eigentlichen Ur-Einwohnern der Kalahari-Wüste. Die San haben vor 2000 &#8211; 6000 Jahren vor allem Tierdarstellungen auf glatte Felswände geritzt, zum Teil auch Abbildungen von Menschen. Insbesondere die Darstellungen von Giraffen sind hier sehr gut erhalten. Die Felsgravuren haben einerseits spirituelle Bedeutung und wurden andererseits als anschauliches Lehrmaterial für den jungen Jägernachwuchs verwendet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir unternahmen zwei schöne Wanderungen jeweils bei Sonnenuntergang und -aufgang. Dabei stießen wir auch auf einige schöne &#8222;Feenkreise&#8220;. Diese scharf abgegrenzten vegetationslosen Zirkel im Sandboden findet man nur in der Namibwüste in einem schmalen Streifen von Angola durch Namibia bis Südafrika. Der Grund für ihre Entstehung ist nach wie vor ungeklärt. Die Wissenschaft hat im Laufe der Zeit viele Theorien entwickelt. Aber keine hat sich bisher als schlüssig erwiesen.&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="612" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260910_221217-1024x612.jpg" alt="" class="wp-image-7917" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260910_221217-1024x612.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260910_221217-300x179.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260910_221217-768x459.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260910_221217-1536x918.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260910_221217-2048x1224.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260910_221217-126x75.jpg 126w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260910_221217-480x287.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<div style="height:19px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Etosha-Nationalpark</h2>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="358" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260910_222321-1024x358.jpg" alt="Twyfelfontein Etosha-Nationalpark Sambesi-Region" class="wp-image-7923" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260910_222321-1024x358.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260910_222321-300x105.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260910_222321-768x269.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260910_222321-1536x537.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260910_222321-2048x716.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260910_222321-150x52.jpg 150w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260910_222321-480x168.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<div style="height:22px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Etosha-Nationalpark darf natürlich auf keiner Namibia-Reise fehlen. Er ist berühmt für seinen Wildreichtum und ausgezeichnete Beobachtungsmöglichkeiten an zahlreichen Wasserlöchern. Wir hatten zwei Nächte in den dortigen Camps gebucht. Das erste Camp mit dem wohlklingenden Namen Okaukuejo liegt nicht weit vom westlichen Parkeingang entfernt. Als wir dort am späten Nachmittag eintrafen, wurden wir gleich von einer ganzen Herde Elefanten empfangen, die direkt hinter dem Zaun und nur wenige Meter von dem uns zugewiesenen Zeltplatz entfernt entlangwanderten. Wir schlugen unser Lager auf und gingen früh in unseren Zelten schlafen. Ich neige dann auch zu einem sehr festen Schlaf. Ganz im Gegensatz zu Hetty, die einen Großteil der Nacht vom Gebrüll eines männlichen Löwens wachgehalten wurde, der sein Revier absteckte. Immerhin gab es hier zwischen uns und dem Löwen noch einen Zaun. Das würde in Botswana noch ganz anders werden&#8230;&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">In Etosha begannen wir auch mit dem Einnehmen der Malaria-Prophylaxe. Insbesondere die vor uns liegende Sambesi-Region gilt als Malaria-Risikogebiet. Leider reagierte Hettys Körper heftig auf die Tabletten: Bauch- und Kopfschmerzen, Fieber und Durchfall, das volle Programm. Einen Tag lang litt sie heftig an den Nebenwirkungen. Daher entschlossen wir uns, im zweiten Camp namens Namutoni einen Bungalow anzumieten, statt im Dachzelt zu schlafen. Zumindest für die eine Nacht sollte Hetty ein richtiges Bett und eine Toilette in Reichweite haben&#8230; Zum Glück waren die Nebenwirkungen am nächsten Morgen verschwunden.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="669" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260910_225221-1024x669.jpg" alt="Twyfelfontein Etosha-Nationalpark Sambesi-Region" class="wp-image-7935" style="aspect-ratio:1.5306870346796282;width:360px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260910_225221-1024x669.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260910_225221-300x196.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260910_225221-768x502.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260910_225221-1536x1003.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260910_225221-2048x1338.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260910_225221-115x75.jpg 115w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260910_225221-480x314.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
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<p class="wp-block-paragraph">Und so konnte Hetty dann auch wieder unsere Pirschfahrten durch den Nationalpark genießen. Und wir bekamen jede Menge Tiere zu sehen (siehe auch Hettys Perspektief). Und manchmal kamen wir ihnen auch näher, als uns lieb war: So gerieten wir zum Beispiel einmal plötzlich und ganz unverhofft auf einer Piste, die ansonsten durch dichtes Gebüsch führte, mitten in eine Elefanten-Herde. Zu beiden Seiten der Piste befanden sich in unmittelbarer Nähe überall Elefanten. Natürlich stoppten Floris und Felicitas im Auto vor uns, um Fotos zu machen. Dadurch kamen Hetty und ich aber im nachfolgenden Auto mitten auf dem Elefantenpfad zu stehen, der quer über die Piste verlief. Und das letzte, was man will, ist in einer Elefantengruppe zwischen die Leitkuh und die nachfolgenden Tieren zu geraten. Als ich sah, dass aber genau das drohte, riss ich nur schnell das Funkgerät hoch und brüllte &#8222;<em>Fahr</em>!&#8220; hinein. Zum Glück realisierte Floris sofort die Situation, gab Gas und schnell bewegten wir uns aus der potentiellen Gefahrenzone heraus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An und für sich ist der Etosha-Nationalpark aber auch für Selbstfahrer sehr einfach zu befahren. Allerdings muss man wissen, dass zur Zeit kein Benzin und kein Diesel an den Tankstellen im Park zu bekommen ist. Und man weiß auch nicht, wann sich das wieder ändert. Das muss man also einplanen. Außerdem wird gerade die Hauptpiste instandgesetzt. Daher ist man gezwungen, häufig Umleitungen fahren, was viel Zeit kostet und die Streckenabstände erheblich verlängert. Zudem sind die Nebenstrecken teilweise in sehr schlechtem Zustand. Es gibt riesige Schlaglöcher und massive Auswaschungen, durch die man nur im Schrittempo fahren kann. Ohne Geländewagen ist man hier zur Zeit aufgeschmissen.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Sambesi-Region: das &#8222;andere&#8220; Namibia</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="567" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260915_182551-1024x567.jpg" alt="" class="wp-image-7954" style="aspect-ratio:1.806091086895781;width:513px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260915_182551-1024x567.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260915_182551-300x166.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260915_182551-768x425.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260915_182551-1536x850.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260915_182551-2048x1133.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260915_182551-136x75.jpg 136w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260915_182551-480x266.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
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<p class="wp-block-paragraph">Auf dem Weg in die Sambesi-Region (früher &#8222;Caprivi-Streifen&#8220;) im äußersten Nordosten Namibias veränderte sich dann das Bild des Landes. Die Vegetation wurde grüner und üppiger, man merkte, dass hier viel mehr Regen fällt als in der Wüste. Aber auch der Lebensstil der Menschen änderte sich. Aus unserer Sicht wirkte alles sehr viel ärmer. Plötzlich sahen wir wieder Esel- und Ochsenkarren im Einsatz, kleine Wellblechhütten überwogen in den ländlichen Siedlungen als Behausungen. Und je weiter wir kamen, säumten auch immer mehr Gehöfte mit traditionelle Rundhütten in Lehmbauweise mit Strohdächern die Straßen. Viele Menschen waren zu Fuß unterwegs und oft balancierten vor allem Frauen Körbe mit Waren auf dem Kopf. Hetty und Floris fühlten sich stark an Uganda erinnert. Wir übernachteten in Rundu, einer etwas schmucklosen Stadt. In unserem Hotel hatten die&nbsp;Wächter Gewehre und patroullierten bewaffnet nachts auch vor unserer Zimmerterrasse auf und ab.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="400" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260910_223529-1-1024x400.jpg" alt="Twyfelfontein Etosha-Nationalpark Sambesi-Region" class="wp-image-7933" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260910_223529-1-1024x400.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260910_223529-1-300x117.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260910_223529-1-768x300.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260910_223529-1-1536x600.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260910_223529-1-2048x800.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260910_223529-1-150x59.jpg 150w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260910_223529-1-1280x500.jpg 1280w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260910_223529-1-1920x750.jpg 1920w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260910_223529-1-480x187.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



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<figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="567" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260910_224610-1024x567.jpg" alt="Twyfelfontein Etosha-Nationalpark Sambesi-Region" class="wp-image-7930" style="aspect-ratio:1.806091086895781;width:393px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260910_224610-1024x567.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260910_224610-300x166.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260910_224610-768x425.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260910_224610-1536x851.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260910_224610-2048x1134.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260910_224610-135x75.jpg 135w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260910_224610-480x266.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
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<p class="wp-block-paragraph">Auf unser nächstes Großwild trafen wir am bzw. im Kavango River. Bereits bei einem ersten Stopp an seinem Ufer konnten wir zahlreiche Nilpferde im Wasser beobachten. Und dann wohnten wir in einer kleinen, sehr originell und etwas alternativ ausgestalteten Lodge direkt am Flussufer. Sie war bekannt dafür, dass Nilpferde dort nicht nur im Wasser leben, sondern auch insbesondere nachts an Land kommen und zwischen den Hütten und Zeltplätzen herumlaufen, um zu fressen. Nun sind diese Tiere faszinierend anzusehen, aber leider auch ziemlich gefährlich. Statistisch gesehen passieren die meisten (tödlichen) Unfälle mit wilden Tieren in Afrika nicht etwa mit Löwen oder Elefanten, sondern mit Nilpferden. Und daneben sollte es im Fluss auch noch jede Menge Krokodile geben. Insofern war eine unmittelbare Flußuferlage zum Übernachten zwar sehr malerisch, aber irgendwie auch etwas beunruhigend.</p>


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<figure class="aligncenter size-large"><img decoding="async" width="1024" height="461" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260910_224117-1-1024x461.jpg" alt="Twyfelfontein Etosha-Nationalpark Sambesi-Region" class="wp-image-7931" style="aspect-ratio:2.2213058419243987" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260910_224117-1-1024x461.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260910_224117-1-300x135.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260910_224117-1-768x345.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260910_224117-1-1536x691.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260910_224117-1-2048x921.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260910_224117-1-150x67.jpg 150w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260910_224117-1-480x216.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
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<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="638" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260910_223950-1024x638.jpg" alt="" class="wp-image-7927" style="aspect-ratio:1.6050987046310474;width:263px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260910_223950-1024x638.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260910_223950-300x187.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260910_223950-768x479.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260910_223950-1536x958.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260910_223950-2048x1277.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260910_223950-120x75.jpg 120w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260910_223950-480x299.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
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<p class="wp-block-paragraph">Beim Check-In warnte uns der freundliche lächelnde Rezeptionist dann auch: wenn man nachts zu einer der verstreut im Busch aufgebauten Toiletten gehen müsse, solle man eine starke Taschenlampe mitnehmen. Stieße man dann auf eines der Flusspferde, solle man sie mit der Lampe direkt anstrahlen und dann würden sie von sich aus weggehen. Ich war mir ehrlich gesagt nicht sicher, ob ich es darauf ankommen lassen wollte&#8230;</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="600" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260909_1734241-1-1024x600.jpg" alt="" class="wp-image-7943" style="aspect-ratio:1.7067417708149974;width:435px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260909_1734241-1-1024x600.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260909_1734241-1-300x176.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260909_1734241-1-768x450.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260909_1734241-1-1536x900.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260909_1734241-1-2048x1200.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260909_1734241-1-128x75.jpg 128w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260909_1734241-1-480x281.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
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<p class="wp-block-paragraph">Statt eines Pools verfügte das Camp über eine Badestelle im Fluss, die ein wenig an die Haikäfige erinnerte, in denen man als Taucher geschützt inmitten von Haien tauchen kann. Es war eine Art übergroßer Käfig im Wasser, in dem man schwimmen konnte, ohne von Krokodilen oder Flusspferden angegriffen zu werden. Floris war der mutigste von uns allen und traute sich, ein kurzes Bad zu nehmen!</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Nacht hörten wir dann auch tatsächlich in unmittelbarer Nähe unseres Lagers das Grunzen und Brüllen der Flusspferde. Und irgendwie verspürte keiner von uns das Bedürfnis auf die Toilette zu gehen. Und am nächsten Morgen zogen dann auch direkt vor uns im Fluss nur wenige Meter entfernt mehrere Nilpferde grunzend und prustend ihre ansonsten friedlichen Bahnen. Tierbeobachten bleiben einfach ein unvergesslicher Teil einer Afrikareise!</p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile is-vertically-aligned-top has-cyan-bluish-gray-background-color has-background" style="grid-template-columns:25% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" width="747" height="1024" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Hetty-Profil-747x1024.jpg" alt="" class="wp-image-4385 size-full" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Hetty-Profil-747x1024.jpg 747w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Hetty-Profil-219x300.jpg 219w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Hetty-Profil-768x1053.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Hetty-Profil-55x75.jpg 55w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Hetty-Profil-480x658.jpg 480w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Hetty-Profil.jpg 852w" sizes="(max-width:767px) 480px, 747px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<div class="wp-block-group"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained">
<div class="wp-block-uagb-inline-notice uagb-inline_notice__align-left uagb-block-a5c68fb6"><button class="uagb-notice-close-button" type="button" aria-label="Close"></button><h4 class="uagb-notice-title">Hettys perspektief:</h4><div class="uagb-notice-text">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein wunderschönes Schauspiel!</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>„Ich glaube, da kommen noch Elefanten“</em>, sagt Floris über das Walkie-Talkie. Wir stehen am letzten „Wasserloch“ des Etosha-Nationalparks, bevor wir ihn verlassen. Wir beobachten schon eine Weile Giraffen, Kudus, Springböcke und ein Warzenschwein, das vorsichtig zum Wasser läuft. Wir spüren eine Unruhe am Wasserloch und dann sehen wir sie. Die graue Kolonne kommt langsam näher, direkt auf uns zu. Zum Glück liegt das Wasserloch dazwischen. Denn was da ankommt, ist gewaltig. Mindestens neun Elefanten, große, kleine, ganz kleine, Jugendliche – alle sind dabei. Sie nähern sich geräuschlos, wirbeln mit ihren Rüsseln Staub auf, aber es ist wirklich beeindruckend.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Wasserloch weichen alle Tiere zurück, das kleine Warzenschwein ist furchtbar enttäuscht – er war fast am Ziel, doch nun kommen die Herrscher der Wasserlöcher. Da sind sie schon; es werden noch ein paar Antilopen verjagt, die zu nahe stehen, und dann beginnt das Spektakel. Es wird getrunken, geschwommen, gespielt und mit Schlamm geworfen. Es ist wirklich ein wunderschöner Anblick.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schließlich macht sich die Mutterkuh (die Anführerin der Gruppe) auf den Weg; eigentlich sollten alle ihr folgen, aber sie haben noch keine Lust dazu. Die Mutterkuh beginnt, sich mit Sand zu bestreuen, das dient zum Schutz vor Insekten. Der Rest wälzt sich noch im Wasser. Zwei halbwüchsige Elefanten spielen ausgelassen miteinander und haben sichtlich Spaß. Dann macht sich die Anführerin der Herde langsam auf den Weg, der Rest der Gruppe steigt aus dem Wasser und folgt ihr; auch sie bedecken sich mit Staub und Sand und machen sich auf den Weg. Dann müssen auch die beiden Jugendlichen herauskommen, um der Gruppe zu folgen. Im Laufschritt eilen sie der Gruppe hinterher, dabei verscheuchen sie noch ein paar Antilopen und Perlhühner – einfach nur, weil sie es können! Dann ist die Gruppe wieder vereint, die Mutterkuh vorne, eine ältere Tante ganz hinten, und langsam verschwinden sie wieder im Busch; nach ein paar Minuten ist nichts mehr von ihnen zu sehen. Die Ruhe kehrt zurück und mit ihr trauen sich auch die anderen Tiere wieder an das Wasserloch. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Etosha-Nationalpark ist <strong>das</strong> ideale Gebiet für Tierbeobachtungen in Namibia. Es ist wirklich fantastisch. An unserem ersten Abend auf dem Campingplatz sind wir zu einem „Wasserloch“ gegangen (das befindet sich in der Nähe der Campingplätze und ist gut abgeschirmt). Dort haben wir mehrere Elefantenherden gesehen, aber auch drei Nashörner, die sehr selten sind. Außerdem natürlich Zebras, alle möglichen Antilopenarten, kleine Wildschweine, Giraffen und so weiter und so fort. Auf unserer Fahrt durch den Park sahen wir einen Löwen mit Beute, den wir auch gut erkennen konnten. Ganze Herden von Gemsböcken, Zebras. Es gibt wirklich zu viele, um sie alle aufzuzählen. Es ist eine ganz besondere Gegend, die Straßen sind nicht besonders gut, aber man kann dort ja sowieso nicht schnell fahren. Alle paar Minuten sieht man etwas anderes, und es ist großartig, an einem „Wasserloch“ zu stehen und die Tiere dort zu beobachten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Schauspiel mit den Elefanten fuhren wir weiter, immer noch völlig fasziniert von diesen wunderschönen Tieren. Der Elefant ist heutzutage nicht mehr vom Aussterben bedroht, es gibt wieder genug von ihnen; das Nashorn hingegen ist ernsthaft bedroht, was vor allem an den Wilderern liegt, die die Tiere wegen ihres Horns abschlachten. Deshalb gibt es strenge Kontrollen beim Ein- und Ausfahren aus dem Park. Dennoch gelingt es Wilderern immer noch, in den Park zu gelangen und diese wunderschönen Tiere zu töten, denn damit können sie sehr viel Geld verdienen. Wirklich schade. Es ist wunderschön, die Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu sehen. Aber wir fahren weiter zu unserem nächsten Spektakel!<br></p>
</div></div>
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</div></div>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="350" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260910_225754-1024x350.jpg" alt="Twyfelfontein Etosha-Nationalpark Sambesi-Region" class="wp-image-7958" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260910_225754-1024x350.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260910_225754-300x102.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260910_225754-768x262.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260910_225754-1536x525.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260910_225754-2048x700.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260910_225754-150x51.jpg 150w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260910_225754-480x164.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Views: 195</p><p>Der Beitrag <a href="https://halbzeitpause.blog/twyfelfontein-etosha-nationalpark-sambesi-region/">Von Giraffen im Fels zu Elefanten im Bad: Twyfelfontein, Etosha und die Sambesi-Region</a> erschien zuerst auf <a href="https://halbzeitpause.blog">Halbzeitpause</a>.</p>
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		<title>Botswana: Chobe Nationalpark, Kasane und die Victoria-Fälle</title>
		<link>https://halbzeitpause.blog/botswana-chobe-nationalpark-kasane-und-die-victoria-faelle/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hartwig van der Neut]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Sep 2026 19:18:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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		<category><![CDATA[Rundreise]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://halbzeitpause.blog/?p=7988</guid>

					<description><![CDATA[<p>Unsere Reise durch Botswana führt uns in den Chobe-Nationalpark, zu den Victoria-Fällen und etwas unverhofft auf eine Krokodilfarm.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://halbzeitpause.blog/botswana-chobe-nationalpark-kasane-und-die-victoria-faelle/">Botswana: Chobe Nationalpark, Kasane und die Victoria-Fälle</a> erschien zuerst auf <a href="https://halbzeitpause.blog">Halbzeitpause</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap wp-block-paragraph">Wenn Krokodile ihre Kiefer aufeinander krachen lassen, klingt es ein wenig so als würde man schwere Holzbalken gegeneinander schlagen. Jedenfalls ist es ein Geräusch, dass man nicht so leicht vergisst. Insbesondere dann nicht, wenn man es aus nächster Nähe wahrnimmt. So wie in dem Moment, in dem ich mich in roten Badeshorts und Sandalen umringt von unzähligen dieser Riesenechsen wiederfand, die mich mit ihren grünen Augen aus allen Richtungen anstarrten. Wie hatte ich in diese Lage kommen können? Gehen wir ein paar Tage zurück:</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph">Die letzten Tage unserer Reise, die wir mit unserem Sohn Floris und seiner Verlobten Felicitas zusammen verbringen würden, waren angebrochen. Kurz vor der Ortschaft Kasane in der Sambesi-Region verließen wir Namibia und überquerten die Grenze nach Botswana. Wir hatten Glück, es war gerade nicht viel los am Grenzübergang. Trotzdem dauerten die Formalitäten knapp anderthalb Stunden, darunter ist es wohl nicht zu schaffen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="714" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_212903-1024x714.jpg" alt="Botswana Chobe Nationalpark Victoriafälle" class="wp-image-7991" style="aspect-ratio:1.4342134457510538;width:356px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_212903-1024x714.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_212903-300x209.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_212903-768x535.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_212903-1536x1071.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_212903-2048x1428.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_212903-108x75.jpg 108w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_212903-480x335.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Bei Kasane übernachteten wir auf dem Campingplatz einer Lodge direkt am Kwando River, einem Nebenfluss des Sambesi.  Als wir auf das Gelände fuhren, entdeckten wir einen ausgeschilderten &#8222;Nature Trail&#8220;. Hetty als passionierte Wanderin frohlockte sogleich, hier endlich mal wieder ein paar Spaziergänge in der Natur machen zu können. Als wir uns aber an der Rezeption anmeldeten, wurden wir darauf hingewiesen, dass alle Wanderwege geschlossen seien. Seit einiger Zeit würden zwei Büffel das Gelände unsicher machen. Deswegen dürfe man auch nachts vom Zelt zum Toilettengebäude nur in Begleitung eines der beiden Nachtwächter gehen, die durchgehend den Campingplatz bewachten. Und dazu gab es natürlich die obligatorischen Warnschilder, dass man sich auf keinen Fall dem Flussufer nähern solle wegen der Krokodile und Nilpferde. Aber irgendwie gewöhnte man sich irgendwann daran&#8230;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bootssafari im Chobe Nationalpark</h2>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="526" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_213329-1024x526.jpg" alt="Botswana Chobe Nationalpark Victoriafälle" class="wp-image-7993" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_213329-1024x526.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_213329-300x154.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_213329-768x394.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_213329-1536x789.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_213329-2048x1052.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_213329-146x75.jpg 146w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_213329-480x246.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" width="909" height="1024" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_213607-909x1024.jpg" alt="Botswana Chobe Nationalpark Victoriafälle" class="wp-image-7995" style="aspect-ratio:0.887708857862211;width:246px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_213607-909x1024.jpg 909w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_213607-266x300.jpg 266w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_213607-768x865.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_213607-1364x1536.jpg 1364w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_213607-1818x2048.jpg 1818w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_213607-67x75.jpg 67w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_213607-480x541.jpg 480w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_213607.jpg 1957w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:909px) 100vw, 909px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Kasane liegt in unmittelbarer Nähe des Chobe Nationalparks. Der Park besitzt die höchste zusammenhängende Elefantenkonzentration der Welt. Und diese kann man insbesondere sehr eindrucksvoll vom Boot aus betrachten, wenn man auf dem Chobe River eine Boots-Safari unternimmt. Also machten wir genau das &#8211; wie mehr oder minder alle anderen Touristen auch. Aber es lohnte sich wirklich! Wir sahen nicht nur riesige Elefantenherden aus nächsten Nähe, sondern auch Wasserbüffel, Flusspferde und Krokodile. Und insbesondere als die Sonne tiefrot über dem Wasser unterging, ergaben sich wunderschöne und geradezu malerische Bilder. Afrika, wie man es sich vorstellt!</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" width="702" height="1024" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_214741-702x1024.jpg" alt="Botswana Chobe Nationalpark Victoriafälle" class="wp-image-8001" style="aspect-ratio:0.6855563234277816;width:260px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_214741-702x1024.jpg 702w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_214741-206x300.jpg 206w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_214741-768x1120.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_214741-1053x1536.jpg 1053w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_214741-1404x2048.jpg 1404w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_214741-51x75.jpg 51w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_214741-480x700.jpg 480w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_214741-scaled.jpg 1755w" sizes="(max-width:767px) 480px, 702px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Dann war die Zeit für die Trennung gekommen. Floris und Felicitas fuhren mit ihrem Mietwagen alleine weiter. Ihnen blieb nur noch eine Woche Urlaub, um noch einige Attraktionen in Botswana &#8222;abzuhaken&#8220; und dann die Heimreise anzutreten. Wir aber würden ab jetzt ein wenig Tempo aus unserer Reise herausnehmen. Wir waren mit dem Privileg ausgestattet, uns viel mehr Zeit nehmen zu können. Und wir waren absolut gewillt, das auszunutzen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Traumberuf Krokodilpfleger? Wir probieren es aus!</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Und dann war da die Sache mit den Krokodilen. Und es gibt so Geschichten, da sehen Hetty ind ich uns an und denken: &#8222;Das wird uns niemand glauben!&#8220; Aber ich schwöre, die folgenden Ereignisse haben sich wirklich genau so zugetragen:</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="513" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_215020-1024x513.jpg" alt="Botswana Chobe Nationalpark Victoriafälle" class="wp-image-8003" style="aspect-ratio:1.996191260486901;width:444px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_215020-1024x513.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_215020-300x150.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_215020-768x385.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_215020-1536x769.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_215020-2048x1026.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_215020-150x75.jpg 150w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_215020-480x240.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Um also ein wenig zur Ruhe zu kommen, hatte Hetty uns über Airbnb einen kleinen Bungalow in einem Vorort von Kasane gemietet. Er sah sehr hübsch und farbenfroh aus, bot ausreichend Platz, genau das richige für uns. Als wir aber mit unserem Defender an der Unterkunft ankamen, stellten wir fest, dass sich der Bungalow mitten auf dem Gelände einer Krokodilfarm befand. Sue, die Besitzerin der Farm, hatte sie für Touristen eingerichtet, um neben der Krokodilzucht ein zusätzliches Einkommen zu generieren. Und so lagen direkt neben und um unsere Unterkunft herum zahlreiche Freigehege mit insgesamt über 200 (!) Krokodilen. Man brauchte nur einen Blick über die Mauern zu werfen und sah sich unmittelbar mehrere Meter langen Riesenechsen gegenüber.&nbsp;</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="577" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_215620-1024x577.jpg" alt="" class="wp-image-8007" style="aspect-ratio:1.7747562393774041;width:396px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_215620-1024x577.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_215620-300x169.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_215620-768x432.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_215620-1536x865.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_215620-2048x1153.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_215620-133x75.jpg 133w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_215620-1200x675.jpg 1200w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_215620-480x270.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Die Anlage war insgesamt schon etwas in die Jahre gekommen und auch die Umzäunungen der Gehege machten einen etwas zweifelhaften Eindruck. Und dass diese Zweifel absolut gerechtfertig waren, sollten wir noch am ersten Abend erfahren&#8230;!</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" width="725" height="1024" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_215252-725x1024.jpg" alt="" class="wp-image-8005" style="aspect-ratio:0.7080151309685248;width:266px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_215252-725x1024.jpg 725w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_215252-212x300.jpg 212w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_215252-768x1085.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_215252-1087x1536.jpg 1087w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_215252-1450x2048.jpg 1450w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_215252-53x75.jpg 53w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_215252-480x678.jpg 480w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_215252-scaled.jpg 1812w" sizes="(max-width:767px) 480px, 725px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Zuerst aber lernten wir also Sue kennen: eine Frau in mittleren Jahren, graumelierte kurze Haare, zupackendes Wesen. Sie lebte dort nicht nur mit den Krokodilen sondern auch mit 5 Hunden, zwei Eseln, einer Katze sowie einer großen Anzahl von Hühnern und Enten. Nur Angestellte gab es nicht. Sie machte von vorne bis hinten alles alleine. Im Gespräch fragte Hetty sie daher:&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;<em>Aren&#8217;t you sometimes scared being alone out here on your farm?&#8220; </em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Und Sue antwortete:</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;<em>No, people around here are more scared of me. Some think I am a witch living with all these crocodiles. And besides that: I have two guns!&#8220;</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich muss zugeben, wir waren beide schwer beeindruckt!</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" width="856" height="1024" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_215824-856x1024.jpg" alt="" class="wp-image-8008" style="aspect-ratio:0.8359491857501;width:354px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_215824-856x1024.jpg 856w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_215824-251x300.jpg 251w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_215824-768x919.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_215824-1283x1536.jpg 1283w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_215824-1711x2048.jpg 1711w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_215824-63x75.jpg 63w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_215824-480x574.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:856px) 100vw, 856px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Und während wir uns so in dem kleinen Bungalow einrichteten, kam ein Lieferwagen des lokalen Supermarkts auf das Farmgelände gefahren und lud eine ganze Fuhre Plastiksäcke auf der Einfahrt vor dem Tor ab. Es handelte sich um Hühnerfleisch, dessen Haltbarkeitsdatum abgelaufen war und das daher nicht mehr verkäuflich war. Daher sollte heute die Fütterung der Krokodile stattfinden, die nur einmal im Monat durchgeführt wurde. Wir hatten also wirklich Glück. Sue lud uns ein, bei der Fütterung mitzuhelfen. Und das ließen wir uns natürlich nicht zweimal sagen!</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" width="518" height="1024" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_220155-518x1024.jpg" alt="" class="wp-image-8010" style="aspect-ratio:0.5058724416472571;width:322px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_220155-518x1024.jpg 518w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_220155-152x300.jpg 152w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_220155-768x1518.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_220155-777x1536.jpg 777w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_220155-1036x2048.jpg 1036w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_220155-38x75.jpg 38w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_220155-480x949.jpg 480w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_220155-scaled.jpg 1295w" sizes="(max-width:767px) 480px, 518px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Ich gebe zu, wirklich lecker war es nicht, das ganze angetaute Hühnerfleisch mit bloßen Händen aus den Plastiktüten herauszuholen und in Schubkarren umzuladen (Salmonellen? Egal!). Aber das gehörte wohl dazu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und dann fuhren wir also zu dritt immer wieder schubkarrenweise das Fleisch zu den einzelnen Gehegen und warfen es den grunzend heraneilenden Riesenechsen buchstäblich zum Fraß vor. Dabei mußte man durchaus aufpassen, die Hände nicht zu weit über die Umzäunungen zu strecken. Gerade die großen Krokodile kamen mit ihren riesigen Mäulern ziemlich weit nach oben, wenn sie zuschnappten.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="732" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_220309-1024x732.jpg" alt="" class="wp-image-8012" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_220309-1024x732.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_220309-300x214.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_220309-768x549.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_220309-105x75.jpg 105w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_220309-480x343.jpg 480w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_220309.jpg 1374w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<div style="height:21px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Wir hatten bereits einige Fuhren vom Eingang zu den Gehegen gefahren und dort verfüttert, als Hetty hinter dem Tor zum letzten Gehege-Bereich plötzlich entdeckte, dass ein riesiges Krokodil über die Mauer seines Geheges geklettert und entkommen war! Es wartete quasi dort bereits auf uns. Oder zumindest auf die Hunde, die allesamt um uns herum liefen. Sue reagierte bemerkenswert ruhig auf die Situation. Sie nahm mehrere tote Hühner, ging hinter das Tor und warf dem entkommenen Krokodil das Fleisch in den Rachen. Damit sollte es gesättigt sein und Sue erklärte das Problem für gelöst. Ich gebe zu, Hetty und ich hatten ein etwas mulmiges Gefühl im Magen, als wir im Folgenden mit unseren Schubkarren voller Hühnerfleisch nur wenige Meter an dem frei herumlaufenden Krokodil vorbei zu den letzten Gehegen eilten.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="870" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_220615-1024x870.jpg" alt="" class="wp-image-8014" style="aspect-ratio:1.1770289511153298;width:398px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_220615-1024x870.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_220615-300x255.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_220615-768x652.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_220615-1536x1304.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_220615-2048x1739.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_220615-88x75.jpg 88w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_220615-480x408.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
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<p class="wp-block-paragraph">Und das Gefühl wurde nicht besser, als wir feststellten, dass das Krokodil uns folgte. Und die Hunde wiederum dem Krokodil. Sue sah sich bei aller Ruhe genötigt, dann doch einen großen Stock zu ergreifen und damit dem Krokodil auf sein aufgerissenes Maul zu schlagen. &#8222;<em>Move! Move!&#8220;</em>, hörten wir sie wiederholt dem Krokodil Befehle gebend. Aber entweder war es des Englischen nicht mächtig oder einfach nicht gewillt, den Anweisungen der Farmerin Folge zu leisten. Also gab Sue schließlich genervt auf und wies uns an, mit unseren inzwischen leergefütterten Schubkarren außen ums Gehege herum den Rückweg anzutreten. Auf diese Weise umgingen wir das Krokodil und retteten uns schnell wieder hinter das Tor zum Innengelände der Farm.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und damit sollten die Aktivitäten des heutigen Tages abgeschlossen sein. Sue gab uns noch mit, dass es unter den gegebenen Umständen wohl besser sei, wenn wir in der Nacht unser Häuschen nicht verlassen würden. Im Falle eines Falles würden wir aber wahrscheinlich durch lautes Hundegebell gewarnt werden, wenn sich das Krokodil zwischen den Häusern herumtreiben sollte. Wahrscheinlich würde es aber wohl von alleine wieder zurück in sein Gehege klettern. Soweit die Theorie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hetty und ich beschlossen jedenfalls, Sues Anweisungen Folge zu leisten. Auf nächtlichen Spaziergänge würden wir verzichten&#8230;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Zählappell am nächsten Morgen schien sich zu bestätigen, dass der Ausbrecher auch wieder eingebrochen war. Jedenfalls gab es in einem der Gehege jetzt ein Krokodil mehr als am Vortag. Sue stellte das soweit zufrieden. Wir hofften, es war zu Recht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sue würde an dem Tag mit uns einen Ausflug zu den nahgegelegenen Victoria-Wasserfällen in Simbabwe machen (siehe Hettys Perspektief). Dazu benötigten wir ihr Auto. Mit unserem deutschen Defender über die Grenze zu fahren, würde viel zu viele bürokratische Schwierigkeiten mit sich bringen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Als sie mit ihrem Kleinwagen vorfuhr, entdeckte ich auf der Fahrertür eine Reihe von Löchern, die wie Einschschüsse aussahen. Ich fragte sie, ob ich damit richtig lag. Und tatsächlich, sie erklärte, dass es Querschläger gewesen waren, die die Autotür durchsiebt hätten. Hetty und ich machten große Augen. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="576" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260919_221210-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-8021" style="aspect-ratio:1.7778574308884807;width:369px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260919_221210-1024x576.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260919_221210-300x169.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260919_221210-768x432.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260919_221210-1536x864.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260919_221210-2048x1152.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260919_221210-133x75.jpg 133w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260919_221210-1200x675.jpg 1200w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260919_221210-480x270.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
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<p class="wp-block-paragraph">Sue erzählte, dass ein ausgebrochenes Krokodil versucht hatte, in ihr Haus zu gelangen, um die damals noch jungen Hundewelpen zu fressen. Als es dafür versuchte, durch das Glas der Eingangstür zu brechen, sei Sue es satt gewesen und sie hätte zum Gewehr gegriffen. Die Schüsse seien dann aber am Knochenpanzer des Krokodils abgeprallt und als Querschläger in der Autotür gelandet. Und wenn ich mir die Tür so ansah, musste sie eine ganze Gewehrsalve verschossen haben. Zumindest aber hatte sie das Krokodil auf diese Weise wohl verjagt. Kann man die Geschichte glauben? Nun, so wie wir beide Sue kennengelernt hatten, neigten wir jedenfalls dazu&#8230;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber unser Aufenthalt auf der Farm war ja noch nicht zu Ende. Und Sue hatte uns noch gefragt, ob wir Ihr beim Reinigen der Gehege behilflich sein könnten. Nun ist es das eine, Hühnerfleisch über Absperrungen in die aufgerissenen Krokodilmäuler zu werfen. Aber es ist etwas völlig anderes, zu den Krokodilen hineinzugehen und zwischen den Tieren den Betonboden zu schrubben! Aber irgendetwas hatte mich geritten, ja zu sagen. Und jetzt konnten wir also keinen Rückzieher mehr machen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" width="745" height="1024" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260920_220803-745x1024.jpg" alt="" class="wp-image-8034" style="aspect-ratio:0.7275527604099818;width:328px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260920_220803-745x1024.jpg 745w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260920_220803-218x300.jpg 218w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260920_220803-768x1056.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260920_220803-1117x1536.jpg 1117w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260920_220803-1490x2048.jpg 1490w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260920_220803-55x75.jpg 55w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260920_220803-480x660.jpg 480w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260920_220803-scaled.jpg 1862w" sizes="(max-width:767px) 480px, 745px" /></figure>
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<p class="wp-block-paragraph">Also trafen wir uns am frühen Morgen bei den Gehegen, da es zu dieser Zeit noch etwas kühler war und dadurch die Krokodile noch weniger aktiv waren, wie Sue uns erklärte. Und diese Überlegung (und der Umstand, dass wir die Tiere am Tag zuvor reichlich gefüttert hatten) war dann auch die einzige Sicherheitsmaßnahme, die uns davor bewahren sollte, selber zu Krokodilfutter zu werden. Aber gut, wir nahmen also unseren ganzen Mut zusammen und kletterten hinter Sue in die Gehege. Es war schon ein etwas mulmiges Gefühl, sich so komplett den Krokodilen ausgeliefert zu sehen. Zumal man bei ihnen auch keinerlei Gefühlsregung wahrnehmen konnte. Ihre Gesichter verfügen über keinerlei Ausdruck. Man konnte also nie wissen, ob sie einen gerade völlig desinteressiert musterten oder aber im Gegenteil überaus angriffslustig anstarrten. Eine Attacke würde also ohne jegliche Vorwarnung stattfinden.</p>


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<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" width="837" height="1024" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260919_220501-837x1024.jpg" alt="" class="wp-image-8019" style="aspect-ratio:0.8173859305798743;width:349px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260919_220501-837x1024.jpg 837w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260919_220501-245x300.jpg 245w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260919_220501-768x939.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260919_220501-1256x1536.jpg 1256w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260919_220501-1675x2048.jpg 1675w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260919_220501-61x75.jpg 61w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260919_220501-480x587.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:837px) 100vw, 837px" /></figure>
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<p class="wp-block-paragraph">Glücklicherweise kam es aber zu keinerlei Angriffen. Und zwar auch nicht, als wir die morgendlich kühle Passivitäts-Phase der Krokos längst hinter uns gelassen hatten. Das Ausfegen der Gehege und das Reinigen der Wasserbecken dauerte nämlich deutlich länger als vorher angenommen. Insgesamt arbeiteten wir uns gut sechs Stunden durch Schichten von stinkendem Krokodilkot. Selten hatte ich ein so starkes Bedürfnis, mich zu duschen, wie nach dieser Aktion! Und ich war selten froh, dass sich ein Moment von spontanem Wagemut hinterher nicht als verantwortungslose Naivität entpuppt hatte!&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wie heißt es bei uns eigentlich immer: hinterher ist es eine schöne Geschichte! <img alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" consent-required="3187" consent-by="services" consent-id="3188"/></p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile is-vertically-aligned-top has-cyan-bluish-gray-background-color has-background" style="grid-template-columns:25% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" width="747" height="1024" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Hetty-Profil-747x1024.jpg" alt="" class="wp-image-4385 size-full" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Hetty-Profil-747x1024.jpg 747w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Hetty-Profil-219x300.jpg 219w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Hetty-Profil-768x1053.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Hetty-Profil-55x75.jpg 55w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Hetty-Profil-480x658.jpg 480w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Hetty-Profil.jpg 852w" sizes="(max-width:767px) 480px, 747px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<div class="wp-block-group"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained">
<div class="wp-block-uagb-inline-notice uagb-inline_notice__align-left uagb-block-a5c68fb6"><button class="uagb-notice-close-button" type="button" aria-label="Close"></button><h4 class="uagb-notice-title">Hettys perspektief:</h4><div class="uagb-notice-text">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wunderschöne Wasserfälle an der Grenze zwischen Simbabwe und Sambia!</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir rasen in Sues Kleinwagen Richtung Simbabwe. Sue hat uns angeboten, mit uns zu den „Vic Falls“ zu fahren. Das lassen wir uns nicht zweimal sagen, sie kennt den Weg und weiß, wo es dort schöne Ecken gibt. Aber zuerst müssen wir wieder über die Grenze. Wir reihen uns in eine lange Schlange von Tagesausflüglern ein, die alle zu den Wasserfällen wollen. Es geht wieder quälend langsam voran. Nachdem unsere Pässe abgestempelt und ein Tagesvisum gekauft wurden, folgt noch eine kurze Gesundheitskontrolle, und dann steigen wir wieder in das kleine Auto und machen uns auf den Weg zur Grenze von Simbabwe. Dort wiederholt sich das Ganze. Von dort aus ist es noch eine Stunde Fahrt zu den Wasserfällen; wir fahren durch ein Naturschutzgebiet. Dort angekommen, gibt es erst einmal ein leckeres Frühstück, und dann setzt uns Sue an den Wasserfällen ab.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist wirklich ein Naturwunder: Der Sambesi stürzt sich hier über eine Breite von etwa 1.700 Metern mit rasender Gewalt in eine schmale Schlucht hinab. Es rauscht, zischt und wirbelt, etwa 500 Millionen Wasser stürzen pro Minute hinab. Der angelegte Wanderweg ist großartig, denn so kann man den gesamten Wasserfall überblicken. Wir genießen dieses wunderschöne Naturwunder.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach gut einer Stunde holt Sue uns wieder ab und nimmt uns mit zu ihren Lieblingskunstgeschäften. Die Künstler sind ebenfalls vor Ort und erzählen uns von ihrer Kunst. Wir nehmen uns Zeit und genießen all das Schöne um uns herum. Danach fahren wir wieder zurück, schließlich müssen die Krokodile noch gefüttert werden &#8211; zumindest die zweite Hälfte. Nach gut einer Stunde stehen wir wieder bis zu den Ellbogen in den Hühnerresten für die Krokodile und füttern die hungrigen Reptilien. So geht ein wunderschöner afrikanischer Tag zu Ende!<br></p>
</div></div>
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<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="577" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_220850-1024x577.jpg" alt="Botswana Chobe Nationalpark Victoriafälle" class="wp-image-8015" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_220850-1024x577.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_220850-300x169.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_220850-768x432.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_220850-1536x865.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_220850-2048x1153.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_220850-133x75.jpg 133w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_220850-1200x675.jpg 1200w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/09/20260917_220850-480x270.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<div style="height:28px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Und noch ein Hinweis für unsere holländischen Leser: bitte schreibt und lest die Kommentare (sehr gerne auch in Niederländisch!) auf der deutschsprachigen Version des Blogs. Auf der holländisch übersetzten Version versucht das Übersetzungsprogramm sonst, die niederländischen Kommentare nochmals ins Niederländische zu übersetzen. Und das geht natürlich schief! <img alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" consent-required="3187" consent-by="services" consent-id="3188"/></em></p>
<p>Views: 148</p><p>Der Beitrag <a href="https://halbzeitpause.blog/botswana-chobe-nationalpark-kasane-und-die-victoria-faelle/">Botswana: Chobe Nationalpark, Kasane und die Victoria-Fälle</a> erschien zuerst auf <a href="https://halbzeitpause.blog">Halbzeitpause</a>.</p>
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