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	<title>Afrika Archive - Halbzeitpause</title>
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	<description>- der Reiseblog für Overlanding, Hiking und Backpacking</description>
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		<title>Afrika &#8211; das letzte große Abenteuer?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hartwig van der Neut]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2026 17:22:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Afrika]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>3 Monate im Land Rover durch die Wildnis von Namibia und Botswana Es soll nochmal losgehen. Einmal noch das ganz große Abenteuer. Drei Monate durch&#8217;s südliche<span class="excerpt-hellip"> […]</span></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">3 Monate im Land Rover durch die Wildnis von Namibia und Botswana</h2>



<p class="has-drop-cap wp-block-paragraph">Es soll nochmal losgehen. Einmal noch das ganz große Abenteuer. Drei Monate durch&#8217;s südliche Afrika. Von Ende August bis Ende November. Drei Monate im eigenen Geländewagen durch Savanne, Busch und Wüste. Entlang der Küste und tief durch&#8217;s einsame Inland. Schlafen im Dachzelt und Kochen am Lagerfeuer. Namibia, Botswana, eventuell noch etwas Sambia und Südafrika. Vielleicht unser letztes Abenteuer dieser Art. Klingt spektakulär? Absolut. Macht es Angst? Auch ein wenig. Zugegeben.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="679" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/Namibia1996-Golf1-1024x679.jpg" alt="Im Golf durch Namibia" class="wp-image-7387" style="aspect-ratio:1.5080877210810906;width:521px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/Namibia1996-Golf1-1024x679.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/Namibia1996-Golf1-300x199.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/Namibia1996-Golf1-768x509.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/Namibia1996-Golf1-1536x1018.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/Namibia1996-Golf1-2048x1357.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/Namibia1996-Golf1-113x75.jpg 113w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/Namibia1996-Golf1-480x318.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
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<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="670" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/Namibia1996-Golf2-1024x670.jpg" alt="Im Golf durch Namibia" class="wp-image-7388" style="aspect-ratio:1.5283732660781841;width:475px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/Namibia1996-Golf2-1024x670.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/Namibia1996-Golf2-300x196.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/Namibia1996-Golf2-768x502.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/Namibia1996-Golf2-1536x1005.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/Namibia1996-Golf2-2048x1340.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/Namibia1996-Golf2-115x75.jpg 115w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/Namibia1996-Golf2-480x314.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Für Hetty und mich ist es nicht das erste Mal, dass wir afrikanischen Boden betreten werden. Beide waren wir unabhängig voneinander in Kenia und Tansania unterwegs und zusammen bereits mehrfach in Namibia und Südafrika. Das erste Mal 1996. Damals mieteten wir uns in Windhoek das billigste Mietauto, das dort zu kriegen war: ein Golf 1. Der war damals in Europa schon fast ein Oldtimer, aber durch die Namibwüste fuhr er noch. Über hunderte Kilometer ausgewaschene Wellblechpiste. Bis die Tür hinten klemmte und ständig roter Staub ins Wageninnere wehte. Und ein Reifen ging unterwegs natürlich auch kaputt. Aber egal, wir waren in Afrika unterwegs &#8211; auf eigene Faust!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diesmal wollen wir unser eigenes Auto mitnehmen. Den Land Rover Defender, den wir in den letzten Jahren zum Reisefahrzeug ausgebaut haben (<a href="https://halbzeitpause.blog/ausbau-neuer-land-rover-defender-zum-overland-camper/">Details zum Ausbau siehe hier</a>). Mit ihm waren wir in den letzten Jahren schon in einigen europäischen Ländern unterwegs und haben Offroad- und Camping-Erfahrung gesammelt (hier die jeweiligen Reiseberichte aus <a href="https://halbzeitpause.blog/camping-im-landrover-defender-in-schweden/">Schweden</a> &#8211; <a href="https://halbzeitpause.blog/roadtrip-durch-england-und-schottland/">Schottland</a> &#8211; <a href="https://halbzeitpause.blog/rundreise-ueber-korsika-im-fruehling/">Korsika</a> &#8211; <a href="https://halbzeitpause.blog/abenteuer-albanien-offroad-fahren-und-wild-campen-am-balkan/">Albanien</a>).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für diese Reise muss der Defender nun per Schiffscontainer nach Walvis Bay gebracht werden, Namibias einzigem Tiefseehafen. Die Anreise auf dem Landwege wäre viel zu aufwändig und zeitraubend. Die Verschiffung allerdings ist völliges Neuland für uns und eine ziemlich komplizierte (und auch durchaus kostspielige) Operation. Aber bei 3 Monaten Aufenthalt ist sie immer noch billiger, als ein entsprechend ausgerüstetes Fahrzeug vor Ort zu mieten.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" width="683" height="1024" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/grafik-683x1024.png" alt="3 Monate Namibia und Botswana" class="wp-image-7372" style="aspect-ratio:0.6669968720951535;width:220px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/grafik-683x1024.png 683w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/grafik-200x300.png 200w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/grafik-768x1152.png 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/grafik-50x75.png 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/grafik-480x720.png 480w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/grafik.png 1024w" sizes="(max-width:767px) 480px, 683px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Etwas preiswerter wird es, wenn man sich einen der riesigen standardisierten 40-Fuß-Container mit einem anderen Fahrzeug teilt. Platz genug ist darin. Also haben wir einen Aufruf in diversen Internetforen geschaltet, um einen sogenannten &#8222;Container Buddy&#8220; zu finden. Schließlich hat sich ein junges Paar aus Frankfurt gemeldet: Alica und Benedikt. Die beiden haben sich ein Sabbatical genommen und wollen mit ihrem alten Defender auf Weltreise gehen. Startpunkt ist für sie ebenfalls Walvis Bay.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gut 4 Wochen werden unsere Land Rover im Schiff unterwegs sein. So ganz genau weiß man das vorher nicht. Die Ankunft kann sich aufgrund von schwierigen Wetterbedingungen auf See immer noch verschieben. Entsprechend haben wir etwas &#8222;Luft&#8220; eingeplant für die Wagenübernahme im Hafen. Und dann hoffen wir mal, dass das Schiff rechtzeitig eintrifft und wir nicht plötzlich ohne Auto dastehen&#8230;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Rücktour müssen wir noch Partner für die Verschiffung finden, aber dafür ist es noch etwas früh. Die meisten &#8222;Overlander&#8220;, die gerade in Afrika unterwegs sind, planen nicht so lange im Voraus. Also kümmern wir uns später darum.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="995" height="541" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/06/elefanten-Schild.jpg" alt="" class="wp-image-7510" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/06/elefanten-Schild.jpg 995w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/06/elefanten-Schild-300x163.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/06/elefanten-Schild-768x418.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/06/elefanten-Schild-138x75.jpg 138w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/06/elefanten-Schild-480x261.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:995px) 100vw, 995px" /></figure>



<div style="height:8px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Einen Teil unserer Reise werden wir diesmal nicht alleine unterwegs sein: die ersten 2 Wochen werden unser Sohn Floris und seine Partnerin Felicitas mit dabei sein. Sie werden uns mit einem eigenen Mietwagen durch die Mitte und den Norden Namibias sowie die Zambesi-Region bis nach Botswana begleiten.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/grafik-1-1024x683.png" alt="3 Monate Namibia und Botswana" class="wp-image-7379" style="aspect-ratio:1.4992820977858385;width:412px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/grafik-1-1024x683.png 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/grafik-1-300x200.png 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/grafik-1-768x512.png 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/grafik-1-1536x1024.png 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/grafik-1-2048x1365.png 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/grafik-1-113x75.png 113w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/grafik-1-480x320.png 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Und zum Ende der Reise im November erwarten wir meine Schwester Gudrun und ihren Mann Maic in Windhoek. Sie werden sich dort ebenfalls ein expeditionsfähiges Fahrzeug mieten. Und wenn alles so läuft, wie wir es uns vorstellen, dann wagen wir uns zum Abschluss mit ihnen im Konvoi auch in die entlegeneren und einsameren Gebiete im Nordwesten Namibias: die Skelettküste und das Kaokoveld. Wie realistisch diese Planung ist, wird sich letztendlich erst vor Ort herausstellen. Auch die klimatischen Bedingungen werden dann eine Rolle spielen. Zu der Zeit wird es langsam Sommer auf der Südhalbkugel und in der Wüste kann es dann unangenehm heiß werden.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="685" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/DSC_0449-1024x685.jpg" alt="Elefanten in Namibia" class="wp-image-7378" style="aspect-ratio:1.4949327506310515;width:352px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/DSC_0449-1024x685.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/DSC_0449-300x201.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/DSC_0449-768x514.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/DSC_0449-1536x1028.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/DSC_0449-2048x1371.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/DSC_0449-112x75.jpg 112w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/DSC_0449-480x321.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Dazwischen freuen wir uns auf abenteuerliche Camping-Safaris in den ausgedehnten Nationalparks Botswanas, einen zweiwöchigen Arbeitsaufenthalt in einer Eco-Lodge in Nata, auf Wüstentouren im namibischen Teil der Kalahari und Wanderungen am Fish River Canyon an der Grenze zu Südafrika. Und dann werden wir uns wohl zwischendurch auch mal eine kleine Auszeit vom Reisen in dem urigen Küstenstädtchen Swakopmund gönnen &#8211; Urlaub vom Reisen sozusagen. <img alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" consent-required="3187" consent-by="services" consent-id="3188"/></p>



<p class="wp-block-paragraph">Vieles wird für uns Neuland sein. Einiges wird uns ganz schön fordern. Und bei Manchem werden wir uns fragen, ob wir uns vielleicht zu viel zugetraut haben. Aber das wird sich vor Ort zeigen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full"><img decoding="async" width="1024" height="596" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/06/Deadvalei.jpg" alt="" class="wp-image-7511" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/06/Deadvalei.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/06/Deadvalei-300x175.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/06/Deadvalei-768x447.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/06/Deadvalei-129x75.jpg 129w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/06/Deadvalei-480x279.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<div style="height:16px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht gibt es unter Euch ja auch Reisende, die im südlichen Afrika bereits Erfahrungen auf ähnlichen Touren gesammelt haben? Vielleicht könnt Ihr uns praktische Tipps und Hinweise geben? Orte oder Unterkünfte, die Euch besonders gut gefallen haben, Dinge die Ihr vielleicht nicht mehr oder eben ganz anders machen würdet? Dann schreibt uns gerne einen Kommentar unter diesen Artikel, wir freuen uns über jede Anregung und jeden Austausch!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und bis wir endlich aufbrechen, versuchen wir uns so gut es geht vorzubereiten und uns wenn schon nicht auf alle, so doch zumindest auf möglichst viele Eventualitäten einer solchen komplett selbst organisierten Reise einzustellen. Aber ein Rest Abenteuer wird immer bleiben. Und irgendwie habe ich das Gefühl, dass der Rest in diesem Fall ein ganz schön großer sein wird&#8230;.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber wie heißt es so schön: &#8222;<em>Outside the comfortzone is where the magic happens!&#8220;</em></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/DSC04271-1024x683.jpg" alt="3 Monate Namibia und Botswana" class="wp-image-7381" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/DSC04271-1024x683.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/DSC04271-300x200.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/DSC04271-768x512.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/DSC04271-1536x1024.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/DSC04271-2048x1365.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/DSC04271-113x75.jpg 113w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/DSC04271-480x320.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<div style="height:24px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile is-vertically-aligned-top has-cyan-bluish-gray-background-color has-background" style="grid-template-columns:25% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img decoding="async" width="747" height="1024" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Hetty-Profil-747x1024.jpg" alt="" class="wp-image-4385 size-full" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Hetty-Profil-747x1024.jpg 747w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Hetty-Profil-219x300.jpg 219w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Hetty-Profil-768x1053.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Hetty-Profil-55x75.jpg 55w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Hetty-Profil-480x658.jpg 480w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/09/Hetty-Profil.jpg 852w" sizes="(max-width:767px) 480px, 747px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<div class="wp-block-group"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained">
<div class="wp-block-uagb-inline-notice uagb-inline_notice__align-left uagb-block-a5c68fb6"><button class="uagb-notice-close-button" type="button" aria-label="Close"></button><h4 class="uagb-notice-title">Hettys perspektief:</h4><div class="uagb-notice-text">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Letztes Jahr drei Monate Australien und jetzt drei Monate Afrika</strong>:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was für ein unglaublicher Luxus eigentlich. Wir lieben Afrika: die Luft, den Geruch, die wunderschönen Farben, die atemberaubende Landschaft, die überwältigende Natur und die herrlichen Tiere. Die Leute fragen oft: Habt ihr keine Angst, ausgeraubt zu werden, oder ist es dort nicht gefährlich? Das empfinden wir nicht so; ich persönlich habe mehr Angst vor den Tieren als vor den lieben Menschen, die wir dort bisher getroffen haben. Ganz allein in der Wüste zu stehen ist so wunderschön – man fühlt sich eins mit der Natur! Und dann diese herrlichen Nächte, in denen die Milchstraße so klar am Himmel leuchtet. Wirklich spektakulär.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor einigen Jahren war ich sogar mit drei anderen Frauen in Namibia. Wir haben dort ein Auto gemietet und sind zweieinhalb Wochen lang durch ganz Namibia gefahren. Was allerdings lustig war: Bei der Autovermietung mussten wir unglaublich lange warten, und irgendwann fragte ich, wann wir nun an der Reihe wären. Der Herr am Schalter fragte, wann unser Fahrer (ein Mann) kommen würde. Als ich sagte, dass wir vier Frauen seien, wurde er blass und gab uns das beste und zuverlässigste Auto mit. Als wir das Auto wieder abgaben, wurde es von drei Herren auf Kratzer, Dellen usw. untersucht. Sie konnten nichts finden. Da sah ich doch ein kleines bisschen Respekt in ihren Augen – oder war es eher Erleichterung… <img alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" consent-required="3187" consent-by="services" consent-id="3188"/></p>



<p class="wp-block-paragraph">Es bleibt natürlich alles spannend. Ich habe inzwischen 81 Malaria-Tabletten bekommen, da es dort zum ersten Mal seit Jahren sehr viel geregnet hat und es viel Wasser und somit auch viele Mücken gibt. Nicht gerade angenehm. Wir werden sehen, wie es läuft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir werden versuchen, in der Zeit, in der wir zu zweit sind, „Slow Travel“ zu praktizieren. Ich bin gespannt, ob uns das gelingt. Normalerweise wollen wir immer viel sehen und sind viel unterwegs, jetzt wollen wir langsamer reisen. Wir müssen nicht mehr alles machen und sehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hoffe, dass Ihr unseren Blog wieder verfolgt und dass wir wieder ein schönes Abenteuer daraus machen!</p>
</div></div>
</div></div>



<div style="height:13px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="571" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/06/FrauenteamNamibia-1024x571.jpg" alt="" class="wp-image-7472" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/06/FrauenteamNamibia-1024x571.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/06/FrauenteamNamibia-300x167.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/06/FrauenteamNamibia-768x428.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/06/FrauenteamNamibia-134x75.jpg 134w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/06/FrauenteamNamibia-480x268.jpg 480w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/06/FrauenteamNamibia.jpg 1067w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
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		<title>Wie afrikatauglich ist der neue Land Rover Defender? &#8211; Wir finden&#8217;s raus!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hartwig van der Neut]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Jul 2026 14:44:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Camping]]></category>
		<category><![CDATA[Defender]]></category>
		<category><![CDATA[Land Rover]]></category>
		<category><![CDATA[Offroad]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap wp-block-paragraph"><em>Ein sonniger Vormittag auf einem etwas schäbigen Parkplatz am Hamburger Hafen. In der Entfernung sind Möwengeschrei und ein Schiffshorn zu hören. Vor uns stehen zwei Land Rover Defender bereit zur Verschiffung: Ein 20 Jahre alter tiefschwarzer Defender, den seine Besitzer Alica und Benedikt liebevoll &#8222;Elvis&#8220; getauft haben. Ausgestattet mit Hubdach, Seilwinde, Schnorchel, zwei Ersatzrädern und vier metallenen Luftlandeblechen an den Fahrzeugseiten &#8211;&nbsp; ein Traum von einem Expeditionsmobil! Daneben unser neues Defender-Modell: grün, luftgefedert, etwas zu glänzend und vollgestopft mit moderner Elektronik.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Wir teilen uns einen 40-Fuß-Schiffscontainer für die Überfahrt nach Namibia. Hetty und ich werden drei Monate im südlichen Afrika unterwegs sein, Alica und Benedikt sogar ein ganzes Jahr. Der Container steht bereits am Rande des Parkplatzes bereit. Ein Mitarbeiter der Verschiffungs-Company umkreist derweil die Autos und fotografiert sie mit seinem Handy von allen Seiten. Für die Versicherung, falls es bei der Überfahrt zu Schäden kommen sollte.</em></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" width="690" height="1024" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/07/20260715_1039411-690x1024.jpg" alt="" class="wp-image-7656" style="aspect-ratio:0.6738363709018885;width:398px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/07/20260715_1039411-690x1024.jpg 690w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/07/20260715_1039411-202x300.jpg 202w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/07/20260715_1039411-768x1139.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/07/20260715_1039411-1036x1536.jpg 1036w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/07/20260715_1039411-1381x2048.jpg 1381w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/07/20260715_1039411-51x75.jpg 51w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/07/20260715_1039411-480x712.jpg 480w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/07/20260715_1039411-scaled.jpg 1726w" sizes="(max-width:767px) 480px, 690px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph"><em>&#8222;Wird schon nicht!&#8220;, meint er noch, dann überreicht er uns die Frachtpapiere auf einem Klemmbrett zum Unterschreiben. Alica bemerkt es als erstes: als Zielhafen ist statt &#8222;Walvis Bay, Namibia&#8220; &#8222;Montevideo, Uruguay&#8220; eingetragen! &#8222;Falscher Container, falscher Parkplatz, falscher Hafen-Agent?&#8220;, durchzuckt es mich unwillkürlich. Nein, nein, beruhigt uns der Mitarbeiter, da sei wohl bei &#8222;Copy &amp; Paste&#8220; irgendwas schiefgelaufen, wir sollen uns keine Sorgen machen! Natürlich würden unsere Autos nicht nach Südamerika, sondern nach Afrika verschifft. Lässig streicht er mit dem Kugelschreiber &#8222;Montevideo&#8220; durch und schreibt handschriftlich &#8222;Walvis Bay&#8220; auf das Formular. Wird schon klappen, was soll schon passieren&#8230;?</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Und dann ist es soweit. Ich fahre unseren neuen Defender als erstes in den Container. Er ist ein gutes Stück breiter als das alte Modell und passt so gerade eben zwischen die dicken Stahlwände. Trotz schmaler Statur kann ich mich wirklich nur mit Müh und Not aus der Beifahrertür herauszwängen. Ich frage mich noch, wie wohl in Namibia ein Hafenarbeiter einer möglicherweise anderen Gewichtsklasse später den umgekehrten Weg nehmen soll, um das Auto dort aus dem Container zu fahren. Man wird sehen. Die Batterie wird abgeklemmt, der Schlüssel verbleibt im Fahrerhaus.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Dann ist der alte Defender dran. Mit ihm geht es schon etwas einfacher. Kaum steht er drinnen und ist fest verzurrt,&nbsp;</em><em>schließen sich die schweren stählernen Türen hinter den beiden Autos mit einem dumpfen Knall. Die schweren Riegel werden zugeschoben und die Hafenarbeiter in den grellroten Warnwesten verplomben die Tür. Geöffnet werden sie erst wieder in fünf Wochen weit südlich des Äquators, wenn alles gut geht.&nbsp;</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Ein etwas mulmiges Gefühl bleibt zurück: War es die richtige Entscheidung, unser Auto mit auf die große Reise durch Afrika mitzunehmen? Ist auch der neue Land Rover Defender &#8222;afrikatauglich&#8220; oder wird er uns auf den vor uns liegenden hunderten Kilometern Wellblechpiste irgendwann mitten in der Wüste im Stich lassen?</em></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ich den Namen Land Rover Defender höre, kommen bei mir immer sofort Bilder aus meiner Jugend auf, die den ursprünglichen Defender in orangegelber Lackierung zeigen, wie er sich durch Schlammlöcher im Dschungel von Borneo wühlt. Oder beim Durchfurten reißender Flüsse. Oder auf wackelingen Brücken aus einzelnen Baumstämmen über tiefe Schluchten. Und natürlich war es schon damals ein Traum, es den Teilnehmern der legendären Camel-Trophy nachzutun und einmal mit einem solchen ikonischen Auto auf große Reise zu gehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und ich habe tatsächlich eine Weile mit der Idee gespielt, einen solchen alten Defender zu kaufen. Aber bei aller Romantik gab es dann halt auch eine Menge Vernunftgründe, die dagegen sprachen: zu sperrig, zu laut, zu unbequem, zu langsam und auch immer wieder der Unkenruf &#8222;viel zu unzuverlässig!&#8220; (insbesondere aus dem konkurrierenden Lager der Toyota-Fahrer). Und dann wurde 2016 die Produktion des alten Defenders eingestellt. Seine Fahrzeugtechnik konnte die zunehmend strengeren Sicherheits-, Emissions- und Zulassungsvorschriften nicht mehr erfüllen. 2020 kam sein lange angekündigtes Nachfolge-Modell auf den Markt &#8211; der &#8222;New Defender&#8220;.</p>



<h3 class="wp-block-heading">&#8222;Pretender&#8220; statt &#8222;Defender&#8220;</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Und natürlich ging erstmal ein Aufschrei durch die ebenso eingeschworene wie konservative Defender-Fan-Gemeinde: viel zu modern, viel zu viel Elektronik, viel zu teuer! Das wäre ja gar kein echter &#8222;Defender&#8220; mehr, maximal ein &#8222;Pretender&#8220; ;-). Land Rover gab sich alle Mühe, dem neuen Auto das Image zu verleihen, es sei genauso expeditionstauglich wie sein Vorgänger. In ihren Werbevideos (zufällig auch in Namibia gedreht!) sah das dann so aus:</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=MvFxTfKvM7M" title="New Defender in Namibia" width="1220" height="686" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen consent-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/MvFxTfKvM7M?feature=oembed" consent-required="3180" consent-by="services" consent-id="3181" consent-click-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/MvFxTfKvM7M?feature=oembed&amp;autoplay=1"></iframe>
</div></figure>



<div style="height:21px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der neue Defender ist zweifelsohne das weitaus technisch ausgereiftere Fahrzeug, seine Offroad-Qualitäten sind auch unter Puristen unbestritten, sein Komfort auf langen Strecken sowieso. Aber wie ist es um seine Zuverlässigkeit bestellt? Hält er auch unter den widrigen Umständen einer monatelangen Reise durch afrikanische Savanne und Wüste durch? Oder steigt alle Nase lang eines der vielen modernen elektronischen Steuergeräte aus, wie von vielen Kritikern vorausgesagt wird? Und wird er dann zu einem großen unbeweglichen &#8222;Briefbeschwerer&#8220;, wie es der australische Offroad-Guru und Youtuber Andrew St. Pierre-White in einem grantigen Videobeitrag heraufbeschworen hat (hIer sein Video über den neuen Defender als &#8222;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=VikoZmrVj18&amp;t=96s" target="_blank" rel="noreferrer noopener">catastrophic failure</a>&#8222;)? Schließlich kann er nicht von jedem Dorfschmied mit ein paar Hammerschlägen wieder instandgesetzt werden, wie man von dem alten Defender nicht müde wird zu behaupten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Modern, leistungsfähig, aber viel zu anfällige Technik?</h3>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="576" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/20230402_104530-1024x576.jpg" alt="Wie afrikatauglich ist der neue Land Rover Defender?" class="wp-image-7402" style="aspect-ratio:1.7778085351787773;width:421px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/20230402_104530-1024x576.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/20230402_104530-300x169.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/20230402_104530-768x432.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/20230402_104530-1536x864.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/20230402_104530-2048x1152.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/20230402_104530-133x75.jpg 133w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/20230402_104530-1200x675.jpg 1200w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/20230402_104530-480x270.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Um darüber eine endgültige Aussage treffen zu können, ist der &#8222;Neue&#8220; noch nicht lange genug auf dem Markt. Wir haben unseren seit 2022. Und seitdem hat er uns auf eine ganze Reihe von Reisen durch ganz Europa begleitet &#8211; mehr als 100.000 Kilometer von <a href="https://halbzeitpause.blog/roadtrip-durch-england-und-schottland/">Schottland</a> bis <a href="https://halbzeitpause.blog/rundreise-ueber-korsika-im-fruehling/">Korsika</a>, von <a href="https://halbzeitpause.blog/camping-im-landrover-defender-in-schweden/">Schweden</a> bis <a href="https://halbzeitpause.blog/abenteuer-albanien-offroad-fahren-und-wild-campen-am-balkan/">Albanien</a>. Und auch in diversen Offroad-Parks haben wir ihn ausgetestet. Bislang schien er zu 100 % zuverlässig zu sein, er leistete sich nicht die kleinste Macke. Ich war also zuversichtlich, dass Land Rover nun endlich einen zuverlässigen modernen Geländewagen auf den Markt gebracht hatte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Tja, bis es dann vor wenigen Wochen und nur kurz vor seinem 4. Geburtstag auf der deutschen Autobahn nach Erfurt geschah: aus dem Nichts heraus und ohne ersichtlichen Anlass verweigerten plötzlich seine Scheinwerfer ihren Dienst. Einer stieg ganz aus und der andere flackerte unberechenbar zwischen Fernlicht und Tagfahrlicht hin und her. Als ich das Auto zu meiner Land Rover Werkstatt brachte, schienen sich alle Vorurteile zu bestätigen: Fehler in der elektronischen Steuerung der Scheinwerfer. Und wo man sich früher mit dem Auswechseln der Birne behelfen konnte, musste man hier gleich die komplette Scheinwerfereinheit samt elektronischer Steuerung austauschen. Avisierter Kostenpunkt: 3400 Euro. Die 3jährige Garantie war natürlich kurz vorher abgelaufen. Immerhin übernahm Land Rover auf dem Kulanzwege 82 % der Kosten (wie auch immer diese Zahl zustande kam). Fällig waren trotzdem gut 600 Euro für zwei Bauteile, die in diesem Fahrzeugalter nicht hätten ausfallen dürfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich haben wir unser Auto vor der Abreise in der Werkstatt gründlich durchchecken lassen. Aber schon auf die Frage, ob der Defender nach 5 Wochen Verschiffung bei abgeklemmter Fahrzeugbatterie anschließend überhaupt noch anspringen würde, traute man sich in unserer norddeutschen Land Rover &#8211; Vertretung keine zuverlässige Prognose zu. Und wie die zahlreichen batteriegepufferten elektronischen Steuergeräte reagieren werden, konnte man schon gar nicht einschätzen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">&#8222;Und damit wollt Ihr nach Afrika?&#8220;</h3>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="559" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/grafik-2.png" alt="Wie afrikatauglich ist der neue Land Rover Defender?" class="wp-image-7399" style="aspect-ratio:1.8319399178121014;width:453px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/grafik-2.png 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/grafik-2-300x164.png 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/grafik-2-768x419.png 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/grafik-2-137x75.png 137w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2026/04/grafik-2-480x262.png 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Bei all dem begann nun auch bei mir der Zweifel zu nagen: was, wenn der nächste Ausfall nicht auf der deutschen Autobahn sondern irgendwo in der namibischen Wüste passiert? Weit entfernt von jeglicher Zivilisation und Hilfe? In Namibia und Botswana gibt es jeweils landesweit genau <strong>eine</strong> einzige Land Rover Werkstatt. Wenn alles nach Plan geht, werden wir uns im Verlauf der Reise durch die Tiefsandpisten des Central Kalahari Game Reserves in Botswana pflügen und durch die Weiten des Marienflusstals im äußersten Nordwesten Namibias. Beides keine Gegenden, in denen man mit viel Gegenverkehr rechnen muss &#8211; oder eben auf schnelle Hilfe zählen kann. Ist die Elektronik des neuen Defender vielleicht doch zu empfindlich für einen expeditionsähnlichen Einsatz?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Also begann ich zu recherchieren, ob es im Netz Erfahrungsberichte anderer Defender-Besitzer über ähnliche Reisen gibt. Aber die Ausbeute war schmal: ich nahm Kontakt auf zu dem südafrikanischen Youtuber Bruce Turner (&#8222;<em>Overlanding with Bruce</em>&#8222;), der mehrere Videos veröffentlich hatte mit dem Titel &#8222;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=G5CP9O1gjWU&amp;t=31s" target="_blank" rel="noreferrer noopener">New Defender &#8211; can it be used for Overland Travel?</a>&#8220; Er hatte mit seinem neuen Defender zahlreiche Länder des südlichen Afrikas bereist. In einer Reihe von E-Mails, die ich mit ihm austauschte, versicherte er mir, es habe nirgendwo Probleme gegeben. Das beruhigte mich schon mal. Insgesamt fanden sich aber kaum konkret verwertbare Berichte. Möglicherweise ein Indiz dafür, dass sich tatsächlich nur wenige mit dem neuen Defender auf große Fahrt wagen?</p>



<h3 class="wp-block-heading">&#8222;Egal, wir machen das jetzt einfach!&#8220;</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich bleiben die vielen Bedenken, die man von allen Seiten zu hören bekommt, doch irgendwie im Hinterkopf haften. Auch wenn die wenigsten Meinungsäußerungen auf tatsächlichen Erfahrungen mit dem Auto beruhen. Irgendwie scheint jeder zum Defender (egal ob neu oder alt) eine Meinung zu haben. Und irgendwie scheint jede technische Neuerung immer erstmal von den Nutzern der alten Technik abgelehnt zu werden. Manchmal stelle ich mir vor, wie die ersten Expeditionsreisenden auf Autos als Transportmittel umgestiegen sind. Und wie sie damals wahrscheinlich höhnisch von Kamelreitern verspottet wurden:<em> &#8222;Wie wollt Ihr es denn mit diesen neumodischen Motorkutschen durch die Wüste schaffen? Wenn Euch schon längst das Benzin ausgegangen ist, dann laufen unsere Kamele immer noch weiter!&#8220;</em> Aber wer weiß? Vielleicht haben die notorischen Nörgler ja auch recht? Ein letzter Zweifel bleibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber egal. Manchmal muss man etwas einfach mal machen. Und dann sehen, was passiert. Und genau das ist der Plan. Der Plan, der jetzt mit dem Verplomben der Container-Tür konkrete Form annimmt. Und damit ist es für einen Rückzieher eh zu spät! Dafür haben wir mit Alica und Benedikt schonmal einen Wettstreit gestartet, wessen Auto auf dieser Reise als erstes in die Werkstatt muss: unser neuer Defender oder ihr alter &#8222;Elvis&#8220;. Eines ist jedenfalls klar: was auch immer auf dieser Reise passiert, Ihr werdet es hier lesen!</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<ul class="wp-block-list">
<li><em>Ihr wollt erfahren, ob und wie afrikatauglich der neue Defender nun wirklich ist? Oder ob die vielen lautstarken Kritiker Recht behalten und die Reise durch&#8217;s südliche Afrika ein autotechnisches Desaster wird? Dann tragt Euch für unseren Newsletter ein. Wir informieren Euch umgehend per E-Mail, wenn es auf unserem Blog etwas Neues gibt!</em></li>
</ul>



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<p class="wp-block-paragraph"></p>
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