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	<title>Hartwig van der Neut, Autor bei Halbzeitpause</title>
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	<description>- der Reiseblog für Overlanding, Hiking und Backpacking</description>
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		<title>Die Ausgangslage</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hartwig van der Neut]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Dec 2018 12:20:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vorbereitung]]></category>
		<category><![CDATA[Weltreise]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Wenn Du mal 18 bist, ziehen Mama und Papa aus!&#8220; Schon seit langem haben Hetty und ich wieder über eine große Reise nachgedacht. Wir sind beide<span class="excerpt-hellip"> […]</span></p>
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<figure class="wp-block-pullquote alignright has-very-light-gray-background-color is-style-default has-border-color has-very-dark-gray-color has-text-color" style="border-color:#eeeeee"><blockquote><p><em>&#8222;Wenn Du mal 18 bist, ziehen Mama und Papa aus!&#8220;</em></p></blockquote></figure>



<p class="has-drop-cap">Schon seit langem haben Hetty und ich wieder über eine große Reise nachgedacht. Wir sind beide früher viel gereist, gerne auch auf eigene Faust und mit dem Rucksack. Das änderte sich, als wir eine Familie gründeten und unsere drei Kinder bekamen: plötzlich fanden wir uns statt im ratternden 3. Klasse-Abteil eines südostasiatischen Überland-Zuges am Kinderbecken eines Familienhotels in Griechenland wieder und waren damit beschäftigt aufzupassen, dass die Windeln der Tochter im Chlorwasser nicht ausliefen. Aus den selbstorganisierten Reisen wurden Urlaube mit Vollpension. Das war okay, aber auf Dauer fehlte doch etwas.  Daher war klar: irgendwann würden wir wieder &#8222;richtig&#8220; auf Reisen gehen. Gegenüber unserer Jüngsten hatten wir auch schon sehr früh angekündigt:  <em>&#8222;Wenn Du mal 18 bist, ziehen Mama und Papa aus!&#8220;</em>. Das fand sie erstmal  gar nicht so witzig (merkwürdig für eine 4jährige&#8230;).</p>



<p>Sobald die Kinder größer wurden, unternahmen wir auch wieder weitere Reisen. Süd-Afrika, Namibia, Thailand, Sri Lanka, Costa Rica &#8211; das ging auch als Familie. Allerdings waren wir immer an die Schulferien gebunden. Und alle Eltern wissen, dass das die Zeiten sind, zu denen alle Reiseziele dieser Welt teuer und überfüllt sind. </p>



<p>2018 wurde dann klar, dass nach den beiden älteren Brüdern nun auch unsere jüngste Tochter im nächsten Sommer ihr Studium aufnehmen und das Elternhaus verlassen würde. Es war also so weit, die erste Möglichkeit für eine lange Reise zu zweit tat sich auf. Und wir waren bereit, diese zu ergreifen. Auf keinen Fall wollten wir bis zur Pensionierung warten. </p>



<p>Schnell waren wir uns einig, dass es möglichst ein (knappes) Jahr werden sollte, damit das Reisen zu einem Lebensgefühl werden könne und nicht nur eine kurze Periode zur Erholung. Wir hatten über die Jahre genügend Rücklagen gebildet, so dass wir ein Jahr ohne Einkommen über die Runden kommen würden. Ich als freiberuflicher Fernseh-Regisseur würde für den Zeitraum einfach keine Aufträge annehmen. Und Hetty würde als Lehrerin ein Schuljahr aussetzen. Damit war klar, dass wir von Sommer bis Sommer verreisen würden.</p>



<figure class="wp-block-pullquote alignleft has-very-light-gray-background-color is-style-default has-border-color has-very-dark-gray-color has-text-color" style="border-color:#eeeeee"><blockquote><p>Andere haben eine Midlife-Crisis, wir machen eine Midlife-Reise.</p></blockquote></figure>



<p>Wir treten diese Reise mit eine großen Portion Neugier an: was wird uns in dieser Zeit erwarten? Was wird sie mit unserer Beziehung machen? Wie werden wir zwei uns neu erfahren, jetzt, wo wir in dieser Lebensphase auch wieder mehr ein Paar und nicht mehr in erster Linie Eltern sind? Werden wir es überhaupt so lange miteinander aushalten? Im Laufe unserer 27jährigen Beziehung waren wir noch nie so lange ununterbrochen beieinander (mein Beruf als Regisseur bringt es mit sich, dass ich kontinuierlich an verschiedenen Orten arbeite und eigentlich nie länger als 6 &#8211; 8 Wochen zu Hause bin). </p>



<p>Überhaupt wollen wir die Zeit nutzen, um über uns nachzudenken. Einmal die Zeit zum Innehalten zu haben, vielleicht sogar eine erste Bilanz zu ziehen. Wollen wir so weitermachen mit unserem Leben wie bisher? Was war gut und was wollen wir noch verändern? Was wollen wir mit der zweiten Hälfte anfangen?</p>



<p>Wenn es gut läuft, stehen am Ende dieses Blogs ein paar Antworten. Oder es kommen zumindest ein paar gute Geschichten, das wäre auch schon was. </p>
<p>Views: 1312</p><p>Der Beitrag <a href="https://halbzeitpause.blog/erster-beitrag/">Die Ausgangslage</a> erschien zuerst auf <a href="https://halbzeitpause.blog">Halbzeitpause</a>.</p>
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		<title>Der Plan</title>
		<link>https://halbzeitpause.blog/der-plan/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hartwig van der Neut]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Dec 2018 11:19:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vorbereitung]]></category>
		<category><![CDATA[Weltreise]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap"> Der Zeitraum war abgesteckt, die Planungen konnten beginnen: aber wohin sollte es gehen? Wenn man an all die reizvollen Reiseziele  denkt, die man  noch so im Hinterkopf hat, dann sind 10 Monate  plötzlich gar nicht  mehr so lang. Und schließlich wollen wir ja auch  die Zeit genießen und  nicht von einem Land ins nächste hetzen, um am  Ende 194 Haken hinter alle Staaten  dieser Welt machen zu können. Also beschlossen wir, Schwerpunkte  zu setzen. Und zwar in erster Linie  dort, wohin man sonst im Rahmen  kürzerer Urlaube nicht so einfach  hinkommt, das &#8222;hintere&#8220; Ende der Welt  (wenn man bei einer Kugel davon sprechen kann): Süd-Amerika,  Südsee, Neuseeland, Australien.  Außerdem wollten wir dem sommerlichen Klima hinterherreisen. Dann müssten wir relativ schnell nach der Abreise auf die Südhalbkugel wechseln.</p>



<figure class="wp-block-pullquote alignleft has-very-light-gray-background-color is-style-default has-border-color has-very-dark-gray-color has-text-color" style="border-color:#eeeeee"><blockquote><p><em>Einmal ans andere Ende der Welt. Dann dort eine Weile bleiben und durchatmen.</em></p></blockquote></figure>



<p>Okay, wir wollten also ans andere Ende der Welt. Ins Abenteuer. Aber vielleicht nicht gleich zu Beginn. Es war klar, dass wir am Anfang wahrscheinlich noch ziemlich gestresst sein würden, nach allem, was es im Vorfelde abzuarbeiten galt. Also erstmal irgendwohin zum Runterkommen, zum Reinkommen. Die Wahl fiel auf Nordamerika, genauer gesagt die Rocky Mountains. Wir waren bereits einige Male in den USA gewesen, aber wir hatten es bisher nie bis zum Yellowstone Nationalpark geschafft. Also sollte unser erster Stopp Salt Lake City werden. Dann eine kleine &#8222;Indian Summer&#8220;-Rundreise mit dem Mietwagen durch verschiedene Nationalparks. Das sollte ein einfacher und entspannter Start sein.</p>



<p>Und von dortaus würden wir dann Südamerika angehen. Peru sollte auf jeden Fall dabei sein. Machu Picchu, klar. Und dann dem guten Wetter nach Süden folgen, also irgendwie weiter nach Bolivien und Argentinien. Hetty wollte immer mal nach Patagonien. Chile wäre dann das Absprungsland in Richtung Südsee, über die Osterinsel nach Französisch-Polynesien. Meine Mutter, die in ihrem Leben fast die ganze Welt bereist hat, hatte mir einmal gesagt, Tahiti sei das Schönste gewesen, was sie je gesehen hätte. Und dann weiter nach Neuseeland, liegt ja quasi auf dem Weg. Und schließlich nach Australien &#8211; ein Kontinent, der bei mir eine besondere Sehnsucht hinterlassen hatte, seitdem ich dort Anfang der 90er Jahre 3 Monate mit dem Rucksack unterwegs war. Und mehr sollte es eigentlich nicht werden, lieber wollten wir an diesen Orten jeweils mehr Zeit verbringen, das Leben aufsaugen.</p>



<p>Als Transportmittel sollte alles dienen, was uns unterwegs unterkommen sollte: Flugzeug, Bus, Eisenbahn, Schiff, Mietwagen. Je nachdem, was Sinn machte und zu bezahlen wäre.</p>



<p>So sieht der Plan heute aus. Was davon in der Realität bleibt, und was sich unterwegs ändern wird, werden wir sehen. Wir wollen offen bleiben für das, was auf unserem Weg passiert.</p>
<p>Views: 53</p><p>Der Beitrag <a href="https://halbzeitpause.blog/der-plan/">Der Plan</a> erschien zuerst auf <a href="https://halbzeitpause.blog">Halbzeitpause</a>.</p>
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		<title>Ein Berg an Vorbereitungen</title>
		<link>https://halbzeitpause.blog/ein-berg-an-vorbereitungen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hartwig van der Neut]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Jan 2019 10:50:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vorbereitung]]></category>
		<category><![CDATA[Weltreise]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Erster Januar 2019: Und da war sie dann, die erste Panikattacke: „Wir lassen es, ich will nicht mehr! Montag gehe ich zu meinem Arbeitgeber und sage,<span class="excerpt-hellip"> […]</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://halbzeitpause.blog/ein-berg-an-vorbereitungen/">Ein Berg an Vorbereitungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://halbzeitpause.blog">Halbzeitpause</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap">Erster Januar 2019: Und da war sie dann, die erste Panikattacke: <br><br><em>„Wir lassen es, ich will nicht mehr! Montag gehe ich zu meinem Arbeitgeber und sage, dass wir doch nicht auf Weltreise gehen!“</em>  </p>



<p>Hetty nutzte einen nachmittäglichen Spaziergang, um sich möglichst dramatisch Luft zu verschaffen, nachdem sich in der Zwischenzeit ein schier unüberwindlicher Berg an notwendigen Vorbereitungen und unerwartet aufgetretenen Schwierigkeiten vor uns aufgetürmt hatte:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Flüge mussten gebucht und Visaanträge gestellt werden,  </li>



<li>Versicherungen geklärt bzw. für die Reise neu abgeschlossen werden, </li>



<li>Vereinbarungen mit den Arbeitgebern mussten getroffen werden </li>



<li>Reisepässe und Ausweise mussten verlängert werden, </li>



<li>die Ausrüstung musste zusammengestellt und auf Funktionalität geprüft werden,</li>



<li>einige Unterkünfte mussten bereits Monate im Voraus gebucht werden,  </li>



<li>ärztliche Checks und Impfungen mussten fristgerecht eingeplant werden,   </li>



<li>ebenso wie die rechtzeitige Abgabe und ggf. Bezahlung von Steuererklärungen, </li>



<li>die Bankverbindungen mussten von unterwegs regelbar sein und die Bankkarten für&#8217;s Ausland freigeschaltet werden,</li>



<li>die Autos sollten abgemeldet und untergestellt werden,  </li>



<li>Postnachsendeanträge waren zu stellen, Zeitschriften-Abonnements und diverse Mitgliedschaften mussten gekündigt werden,</li>



<li>für den Garten musste eine vertrauenswürdige Hilfe gefunden werden,</li>



<li>und, und, und. </li>
</ul>



<p>Und hatten wir ursprünglich noch gehofft, unsere Tochter würde während unserer Reise und ihres  Studiums unser Haus bewohnen, so stellte sich kurzfristig heraus, dass sie doch lieber  in Breda studieren wollte. Also galt es für unsere Abwesenheit passende Mieter für das Haus zu finden, um es nicht 10 Monate lang unbewohnt zu lassen. Das bedeutete aber auch, dass wir alle unsere  persönlichen Gegenstände verpacken und irgendwo verstauen müssten, also quasi einen Umzug organisieren. Außerdem mussten wir einen Platz für unseren Kater finden. Und die  Freunde und Familienmitglieder, die erst noch leichthin zugesagt hatten,  „Socke“ selbstverständlich gerne während unserer Reise aufzunehmen und  zu versorgen, machten jetzt, wo es konkret wurde, plötzlich einen  Rückzieher.  </p>



<figure class="wp-block-pullquote alignleft has-very-light-gray-background-color is-style-default has-border-color has-very-dark-gray-color has-text-color" style="border-color:#eeeeee"><blockquote><p><em>&#8222;Es bleibt ja sowieso <strong>alles</strong> an mir hängen, <strong>du</strong> bist ja <strong>nie</strong> da!&#8220;</em></p></blockquote></figure>



<p>Die aufgestaute Anspannung ob dieser Entwicklung entlud sich also an diesem Neujahrstag in einem emotionalen Gewitter. Und meine Versuche Hetty zu beruhigen, führten lediglich dazu, dass ich selbst zur Zielscheibe wurde:</p>



<p>&#8222;Und ich weiß doch jetzt schon, dass wieder <strong>alles</strong> an mir hängen bleibt. <strong>Du</strong> bist ja sowieso <strong>nie</strong> da&#8230;!“ </p>



<p>Den Tenor und die darin enthaltenen Generalismen kannte ich bereits aus ähnlichen Diskussionen. Das eine oder andere Paar wird sich wiedererkennen. An dieser Stelle gab es für mich nichts zu gewinnen. Zumindest nicht in diesem Augenblick. Zumal mir angesichts der vielen zu bewältigenden Aufgaben, die da vor uns lagen, ebenfalls etwas mulmig zumute wurde. </p>



<p>Nachdem sich das Gewitter verzogen hatte, fingen wir also an to-do-Listen zu schreiben, um diese Schritt für Schritt abzuarbeiten. Hetty macht sich gerne lustig über meinen Hang zu diesen Listen, ich aber bin von ihrer Nützlichkeit zutiefst überzeugt. Für mich gibt es nichts Besseres, um den Stress im Kopf zu reduzieren. </p>



<p>Und bei Hettys größter Sorge half mal wieder der Zufall: Kurze Zeit nach diesem Nachmittag bekam sie Besuch von einer Kollegin und Freundin, die beim Betreten des Wohnzimmers unseren Kater malerisch zusammengerollt auf der Fensterbank liegen sah. Sie seufzte und sprach davon, dass ihre 16jährige Tochter ja unbedingt eine Katze haben wolle. Sie wollten aber keine nehmen, da die Tochter eh in zwei Jahren ausziehen würde und sie dann mit einem Tier so gebunden wären. Und Hetty erkannte die Chance und verkündete strahlend, sie habe da vielleicht die perfekte Lösung für alle Beteiligten!</p>



<p>Eine Sorge weniger. Aber die Listen sind immer noch sehr lang&#8230;</p>
<p>Views: 66</p><p>Der Beitrag <a href="https://halbzeitpause.blog/ein-berg-an-vorbereitungen/">Ein Berg an Vorbereitungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://halbzeitpause.blog">Halbzeitpause</a>.</p>
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		<item>
		<title>Die Flugbuchungen &#8211; eine Wissenschaft für sich</title>
		<link>https://halbzeitpause.blog/die-flugbuchungen-eine-wissenschaft-fuer-sich/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hartwig van der Neut]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Apr 2019 10:28:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tipps und Erfahrungen]]></category>
		<category><![CDATA[Vorbereitung]]></category>
		<category><![CDATA[Weltreise]]></category>
		<category><![CDATA[Weltreise Planung Flugbuchung Vorbereitung Reisebüro]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Aufgrund der angestrebten Route war klar, dass das Flugzeug eines der wichtigsten Transportmittel für diese Reise sein würde. Nun hatten wir uns in Zeiten des Internets<span class="excerpt-hellip"> […]</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://halbzeitpause.blog/die-flugbuchungen-eine-wissenschaft-fuer-sich/">Die Flugbuchungen &#8211; eine Wissenschaft für sich</a> erschien zuerst auf <a href="https://halbzeitpause.blog">Halbzeitpause</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap">Aufgrund der angestrebten Route war klar, dass das Flugzeug eines der wichtigsten Transportmittel für diese Reise sein würde. Nun hatten wir uns in Zeiten des Internets angewöhnt, unsere Flüge selbst herauszusuchen und direkt auf den Webseiten der Fluggesellschaften zu buchen. Nun stellte ich aber nach einigen Recherchen fest, dass sich das mit den Flügen, Tarifen, Verbindungen, Umbuchungsmöglichkeiten etc. bei einer solchen Weltreise doch deutlich komplexer darstellte und entschied, mir diesmal ausnahmsweise ein Reisebüro zu suchen, das mir bei den Buchungen qualifiziert zur Seite stehen sollte:</p>



<p>Da ich das Frühjahr in Berlin verbrachte, um als Regisseur 10 Folgen der RTL-Soap <em>„Gute Zeiten, schlechte Zeiten“</em> zu inszenieren, sah ich mich dort nach etwas Passendem um. Ich stieß auf eine Reisebürokette, deren Internetauftritt eine Spezialisierung in Weltreisen versprach und die ein Büro in meine Nähe in Charlottenburg besaß. Für eine ausführliche Beratung sollte man einen Termin vereinbaren. Das wirkte schon mal ganz fundiert. Also griff ich zum Telefonhörer. Am anderen Ende meldete sich eine sehr junge weibliche Stimme, stellte sich gleich nur mit ihrem Vornamen vor und duzte mich übergangslos. Ich solle am Besten noch am gleichen Tag vorbeikommen, dann könne man ja über alles „quatschen“. Okay, nicht ganz mein Stil, aber gut&#8230;</p>



<p>Also fand ich mich kurz darauf in einer Art Hipster-Reisebüro wieder, von dem ich aufgrund seiner betont jugendlichen Aufmachung und seiner ebenso jugendlichen Angestellten annahm, dass es sich eher auf junge Backpacker spezialisiert hatte. Sprich: ich hielt mich für die dortige Zielgruppe locker für 30 Jahre zu alt. Die junge Frau, die zu der leicht schnoddrigen Telefonstimme gehörte, war dann auch eher ein Teen als ein Twen. Und als ich ihr so locker-jugendlich, wie es mir möglich war, unseren Reiseplan in groben Zügen darlegte, merkte ich, dass ich an die Auszubildende des Büros geraten war. Na großartig. Eine weitere kaum älterere Reisebüromitarbeiterin gesellte sich dann auch schnell dazu und versprach gegebenenfalls zu helfen, falls es komplizierter werden sollte. An der Stelle begann ich, mir Sorgen zu machen.</p>



<p>Ich referierte unsere bis dato geplante Flugroute Amsterdam – Salt Lake City – Arequipa, dann Santiago de Chile – Osterinsel – Tahiti – Neuseeland – Australien und zurück. Auf meine Nachfrage, ob es denn günstiger sei, Einzelflüge zu buchen oder eher ein sogenanntes „Round the World“-Ticket, hieß es, die Einzelflüge seien sicherlich billiger, aber man würde das schon noch „checken“. Überhaupt war natürlich alles „ganz easy“… Mit leichten Zweifeln verließ ich das Büro.</p>



<figure class="wp-block-pullquote alignleft has-very-light-gray-background-color is-style-default has-border-color has-very-dark-gray-color has-text-color" style="border-color:#eeeeee"><blockquote><p><em>Das Reisebüro und ich &#8211; eine Odyssee</em></p></blockquote></figure>



<p>Kurze Zeit später erreichte mich dann ein erstes Angebot für die Flüge, d. h. es erreichte mich zuerst nicht, da mein Mailprogramm es sofort als „Spam“ identifizierte, womit es nicht ganz falsch lag: Statt von Amsterdam enthielt es einen Abflug von Frankfurt um 6 Uhr morgens (mit der Anmerkung der Flug von Amsterdam sei 1000 Euro teurer, das würde sich nicht lohnen) und statt eines Weiterfluges von Salt Lake City war eine Flugverbindung von Santiago de Chile nach Arequipa aufgeführt. Offensichtlich hatte die junge Azubine den Flughafen-Code verwechselt (SLC und SCL). Hätte man bei sorgfältiger Arbeitsweise drauf kommen können, wäre dann aber vielleicht nicht ganz so „easy“ gewesen. Und die Flüge waren nur bis Auckland/Neuseeland herausgesucht, denn diese ließen sich maximal 12 Monate im Voraus buchen und unsere Reise sollte ja erst im September, also ca. ein halbes Jahr später beginnen. Der Preis für die also noch unvollständige Flugroute sollte sich auf knapp 3400,- Euro pro Person belaufen. Das alles machte auf mich jedenfalls keinen sehr vertrauenserweckenden Eindruck und ich beschloss, ab sofort jede angebotene Verbindung zumindest oberflächlich im Internet nachzurecherchieren.  Als erstes stieß ich dabei auf eine Direktverbindung Amsterdam – Salt Lake City für etwas unter 800 Euro&#8230;</p>



<p>Mit den Ergebnissen fuhr ich dann nochmal ins Reisebüro. Zum Teil hatte ich auf die Schnelle preiswertere, zum Teil aber auch einfach nur zeitlich komfortablere Verbindungen gefunden. Vor allem aber wollte ich wissen, ob es nun wirklich der günstigere Weg sei, alle Verbindungen mit Einzelbuchungen abzudecken. Oder ob es nicht vielleicht doch besser sei, die vorgesehene Flugstrecke mittels eines &#8222;Round the World&#8220;-Tickets zu absolvieren. Vor allem, wenn man auf so einer langen Reise flexibel bleiben und ggf. einen Teil der Flüge nochmal umbuchen wolle. Damit kannte sich meine junge Mitarbeiterin nun leider gar nicht aus, aber es kam wieder eine andere Kollegin dazu, und die hatte in der Vergangenheit wohl schonmal damit zu tun gehabt. Nunja, man würde meine Wünsche einarbeiten und auch mal nach einem passenden &#8222;RTW-Ticket&#8220; fahnden.</p>



<p>Zwei Tage später kam das nächste Angebot: diesmal beinhaltete die Strecke zwar auch die Flüge nach Neuseeland und Australien, aber der Rückflug nach Hause endete statt in Amsterdam in Dubai (was sich auf telefonische Nachfrage als Übermittlungsfehler herausstellte, der schnell korrigiert wurde.) Und trotzdem sollte das Ganze nur 2945,- Euro pro Person kosten &#8211; eben als &#8222;Round the World&#8220;-Ticket einer Fluglinien-Allianz. Allerdings mussten wegen der erwähnten maximalen Vorausbuchungsmöglichkeit die letzten Flüge als Dummy-Buchung innerhalb der Jahresfrist gemacht und dann eben später kostenpflichtig umgebucht werden, sobald die realen Flugtermine zum Ende unserer Reise zur Verfügung standen. Das klang für mich zwar etwas kompliziert, aber ich war insbesondere vom (Grund-)Preis sehr angetan und wollte schon innerlich Abbuße tun. Jedenfalls bis wiederum zwei Tage später mein Telefon klingelte und mir die junge und mittlerweile gut bekannte, aber immer noch recht schnoddrige Stimme mitteilte, dass die Flüge leider doch 3700,- Euro kosten würden, &#8222;weil wir ja auf der von uns gewählten Flugstrecke so viele Meilen verbrauchen würden&#8220;. So wie sie es ausdrückte, klang es, als ob diese plötzliche Preiserhöhung irgendwie unsere Schuld sei. Ich reagierte etwas verschnupft. Aber da es mir aber letztendlich immer noch ein guter Preis für die Route zu sein schien, stimmte ich am nächsten Tag zu.</p>



<p>Ob das, was wir da jetzt gebucht haben, wirklich optimal ist, vermag ich nicht mit letzter Bestimmtheit zu sagen. Wenn man mal intensiver in den Internetforen für Weltreisen liest, ergibt sich kein einheitliches Bild zu der Frage, ob Einzelflugbuchungen oder &#8222;Round the World&#8220;-Tickets die bessere Wahl sind. Zu unterschiedlich sind die individuellen Reiseplanungen und Flugrouten. Auch die Frage &#8222;Selber buchen oder im Reisebüro?&#8220; beantwortet sich nicht so leicht. In diesem Falle wollte ich gerne einen Ansprechpartner haben, an den ich mich dann auch von unterwegs mit den notwendigen Umbuchungen von Flügen wenden kann. Wir werden sehen, ob unser Plan aufgeht.</p>
<p>Views: 76</p><p>Der Beitrag <a href="https://halbzeitpause.blog/die-flugbuchungen-eine-wissenschaft-fuer-sich/">Die Flugbuchungen &#8211; eine Wissenschaft für sich</a> erschien zuerst auf <a href="https://halbzeitpause.blog">Halbzeitpause</a>.</p>
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		<title>Grizzlys, überall Grizzlys!</title>
		<link>https://halbzeitpause.blog/grizzlys-ueberall-grizzlys/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hartwig van der Neut]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jul 2019 18:44:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vorbereitung]]></category>
		<category><![CDATA[Weltreise]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eigentlich läuft mit unseren Vorbereitungen alles sehr gut: große Teile unserer To-do-Listen sind bereits abgearbeitet und seit ein paar Tagen haben sich auch Mieter für unser<span class="excerpt-hellip"> […]</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://halbzeitpause.blog/grizzlys-ueberall-grizzlys/">Grizzlys, überall Grizzlys!</a> erschien zuerst auf <a href="https://halbzeitpause.blog">Halbzeitpause</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap">Eigentlich läuft mit unseren Vorbereitungen alles sehr gut: große Teile unserer To-do-Listen sind bereits abgearbeitet und seit ein paar Tagen haben sich auch Mieter für unser Haus gefunden: eine amerikanische Familie mit drei Kindern wird während unserer Abwesenheit einziehen.  Aber dann kommt wie aus dem Nichts die nächste Panikattacke:</p>



<p>Gestern Abend wollten wir uns an eine grobe Planung unserer erste Reisestation <em>Rocky Mountains</em> machen: was gibt es unterwegs zu entdecken, welche Route bietet sich an, usw. Aber dann stößt Hetty in einem Reiseführer auf ein Kapitel namens &#8222;Bear Country&#8220; und plötzlich sieht sie überall nur noch Grizzlybären! Sowohl im Yellowstone als auch im Glacier Nationalpark gäbe es ein immenses Bärenproblem, glaubt sie herausgefunden zu haben, und eigentlich könne man nirgendwo mehr frei wandern, ohne dass man akut Gefahr laufe, von einem Grizzly aufgefressen zu werden. In den letzten paar Jahren seien sowohl Wanderer als auch Mountainbiker im Yellowstone und Glacier Nationalpark von Grizzlys angefallen und getötet worden. Also, dorthin würde sie keinen Fuß setzen! Auf gar keinen Fall! </p>



<figure class="wp-block-pullquote alignright has-very-light-gray-background-color is-style-default has-border-color has-very-dark-gray-color has-text-color" style="border-color:#eeeeee"><blockquote><p> <em>Ich versuche es mit Statistik, Hetty kontert mit Gefühl. </em></p></blockquote></figure>



<p>Ich versuche sie daran zu erinnern, dass es ursprünglich ihre Idee war, die Reise mit dem Yellowstone Nationalpark zu beginnen, stoße aber (natürlich) auf taube Ohren. Also versuche ich es mit rationellen Erwägungen. Die tatsächliche Zahl der tödlichen Grizzly-Attacken ist schnell gegoogelt: in der gut hundertjährigen Geschichte des Glacier Nationalparks hat es 10 tödliche Bärenangriffe gegeben bei momentan 2,3 Millionen Besuchern im Jahr. Ich versuche einen statistischen Vergleich zu Todesfällen auf deutschen Autobahnen zu ziehen, scheitere aber an Hettys Gefühlslage: </p>



<p><em>&#8222;Ich habe dann aber beim Wandern kein gutes Gefühl, wenn hinter jedem Busch ein Grizzly lauern kann!&#8220;</em>  </p>



<p>Und wenn Hetty sich etwas in den Kopf gesetzt hat, ist sie nur sehr schwer wieder davon abzubringen: </p>



<p><em>&#8222;Wir können doch auch nach Süden fahren, zum Bryce Canyon oder so. Toll zum Wandern und keine Bären!&#8220;</em></p>



<p>Nun waren wir bereits zweimal in den zugegebenermaßen sehr schönen Nationalparks in Utah und Arizona, und irgendwie habe ich keine Lust, unsere Pläne aufgrund nur sehr oberflächlich recherchierter irrationaler Befürchtungen sausen zu lassen. Also versuche ich es weiter:</p>



<p><em>&#8222;In Amerika ist doch alles immer doppelt und dreifach abgesichert. Da kann McDonalds auf Schadenersatz verklagt werden, weil sie keinen Warnhinweis auf ihre Kaffeebecher gedruckt haben, dass man sich am Heißgetränk die Zunge verbrennen kann. Da werden die Ranger in den Nationalparks doch extra gut auf die Sicherheit der Besucher achten.&#8220;</em></p>



<p>Es folgt  gemäß langjährig erprobter Abfolge unserer gemeinsamen Streitkultur die nächste Eskalationsstufe:  passive Aggressivität. Hetty schnaubt kurz aus und dann kommt: </p>



<p><em>&#8222;Gut,  du willst da unbedingt hin. Dann machen wir das. Aber dann setze ICH KEINEN  Fuß vor die Autotür.&#8220; </em></p>



<p>Währenddessen suche ich auf der Website des National Park Services und werde fündig &#8211; leider nicht hilfreich für meine Argumentation, wie sich herausstellt: Unter dem Stichwort &#8222;Bear Encounters&#8220; finden sich genaue Handlungsanweisungen für den Fall des Zusammentreffens mit einem Grizzlybären (die Schwarzbären scheinen ungleich ungefährlicher zu sein):</p>



<div class="wp-block-uagb-info-box uagb-block-cc924f06 uagb-infobox__content-wrap  uagb-infobox-icon-left uagb-infobox-left uagb-infobox-stacked-tablet uagb-infobox-image-valign-top uagb-infobox__outer-wrap" id="uagb-infobox-0535a460-dd66-4ca6-a811-a82cba337bab"><div class="uagb-ifb-icon-wrap"><svg xmlns="https://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 448 512"><path d="M246.6 233.4l-160-160c-12.5-12.5-32.75-12.5-45.25 0s-12.5 32.75 0 45.25L178.8 256l-137.4 137.4c-12.5 12.5-12.5 32.75 0 45.25C47.63 444.9 55.81 448 64 448s16.38-3.125 22.62-9.375l160-160C259.1 266.1 259.1 245.9 246.6 233.4zM438.6 233.4l-160-160c-12.5-12.5-32.75-12.5-45.25 0s-12.5 32.75 0 45.25L370.8 256l-137.4 137.4c-12.5 12.5-12.5 32.75 0 45.25C239.6 444.9 247.8 448 256 448s16.38-3.125 22.62-9.375l160-160C451.1 266.1 451.1 245.9 438.6 233.4z"></path></svg></div><div class="uagb-ifb-content"><div class="uagb-ifb-title-wrap"></div><p class="uagb-ifb-desc">Auf Wanderungen solle man durchgehend möglichst viel Lärm machen, damit  man die Bären nicht überrascht. Überrascht man doch einen, solle man auf  gar keinen Fall dem Fluchtreflex nachgeben und wegrennen. Dies würde  den Beutetrieb der Bären triggern und man habe keine Chance bei einer  Verfolgung zu entkommen, Grizzlys seien viele Male schneller als  Menschen. Auch auf einen Baum zu klettern sei keine Option, sie könnten  ebenfalls klettern. Stattdessen solle man stehenbleiben (&#8222;Hold your  ground&#8220;), beruhigend auf den Bären einsprechen und hoffen, dass er sich  trollt. Und wenn er doch angreifen würde, solle man das sowieso immer  bei sich zu führende Anti-Bären-Spray einsetzen (und da sprechen wir  jetzt nicht von so einem kleinen CS-Gas-Fläschchen, sondern eher von  einem Gerät in der Größe eines kleinen Feuerlöschers). Und wenn auch das  nichts hilft: auf den Boden schmeißen, die Hände zum Schutz in den  Nacken und die Beine ausbreiten. Wenn der Bär dann versuche, einen auf  den Rücken zu drehen, dieses möglichst verhindern (wie das??). Und dann  als letzte Anweisung, wenn gar nichts mehr hilft, man auf dem Rücken  liegt und der Grizzly über einem ist: &#8222;FIGHT BACK!&#8220; (wie soll das aussehen? Ein Klaps auf die Schnauze&#8230;?? * ).  <a href="https://www.nps.gov/glac/planyourvisit/bears.htm">https://www.nps.gov/glac/planyourvisit/bears.htm</a>  </p></div></div>



<p>Okay, gut zu wissen, aber nicht gut für Hettys Gefühl. Ich verschiebe erstmal die weitere Diskussion. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="http://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/07/tinyhutGlacierNP.jpg" alt="" class="wp-image-280" width="423" height="282" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/07/tinyhutGlacierNP.jpg 639w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/07/tinyhutGlacierNP-300x200.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/07/tinyhutGlacierNP-219x146.jpg 219w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/07/tinyhutGlacierNP-50x33.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/07/tinyhutGlacierNP-113x75.jpg 113w" sizes="(max-width:767px) 423px, 423px" /></figure>
</div>


<p>Und dann kommt plötzlich Hilfe aus gänzlich unerwarteter Ecke: Hetty geht zwischenzeitlich ihrem neuesten Hobby nach, der Suche nach schönen Reise-Unterkünften auf der Airbnb-Webseite. Und wie der Zufall es will, findet sie ausgerechnet kurz vor dem Eingang zum Glacier Nationalpark ein entzückendes kleines Tinyhouse, wie gemacht für uns zwei, und schwupps!, sind alle Bedenken bezüglich der angrenzenden Grizzly-Population in den Hintergrund getreten und einem Besuch der Parks wie ursprünglich geplant steht nichts mehr im Wege &#8211; so einfach kann&#8217;s gehen&#8230;</p>



<p>P.S.: Solltet Ihr so ungefähr ab Mitte September hier keine neuen Blog-Einträge mehr finden, dann hat es wahrscheinlich mit dem &#8222;Fight back!&#8220; letztendlich doch nicht funktioniert&#8230; <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" consent-required="3187" consent-by="services" consent-id="3188"/></p>



<p></p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity is-style-wide"/>



<div class="wp-block-uagb-info-box uagb-block-cc80e0df uagb-infobox__content-wrap  uagb-infobox-icon-left uagb-infobox-left uagb-infobox-stacked-tablet uagb-infobox-image-valign-top uagb-infobox__outer-wrap" id="uagb-infobox-7aec4688-818d-4e88-aa00-6e7040bd8a3c"><div class="uagb-ifb-icon-wrap"><svg xmlns="https://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 512 512"><path d="M0 256C0 114.6 114.6 0 256 0C397.4 0 512 114.6 512 256C512 397.4 397.4 512 256 512C114.6 512 0 397.4 0 256zM371.8 211.8C382.7 200.9 382.7 183.1 371.8 172.2C360.9 161.3 343.1 161.3 332.2 172.2L224 280.4L179.8 236.2C168.9 225.3 151.1 225.3 140.2 236.2C129.3 247.1 129.3 264.9 140.2 275.8L204.2 339.8C215.1 350.7 232.9 350.7 243.8 339.8L371.8 211.8z"></path></svg></div><div class="uagb-ifb-content"><div class="uagb-ifb-title-wrap"></div><p class="uagb-ifb-desc">Fun Fact am Rande: Ein Mann hat einen Grizzly-Angriff im Glacier-Nationalpark überlebt, weil er sich an den Rat seiner Oma erinnerte, dem Bären die Faust tief ins offene Maul zu rammen, weil diese angeblich über einen sehr empfindlichen Würge-Reflex verfügen. Das soll ihn gerettet haben.  <a href="https://www.welt.de/vermischtes/article147393478/Mann-stoppt-Grizzly-mit-der-blossen-Faust.html">https://www.welt.de/vermischtes/article147393478/Mann-stoppt-Grizzly-mit-der-blossen-Faust.html </a> </p></div></div>
<p>Views: 54</p><p>Der Beitrag <a href="https://halbzeitpause.blog/grizzlys-ueberall-grizzlys/">Grizzlys, überall Grizzlys!</a> erschien zuerst auf <a href="https://halbzeitpause.blog">Halbzeitpause</a>.</p>
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		<title>Der Countdown läuft&#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hartwig van der Neut]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Sep 2019 08:01:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vorbereitung]]></category>
		<category><![CDATA[Weltreise]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zwei Nächte vor Abflug. Das ist schon bei normal langen Reisen traditionell der Moment des Heulens und Zähneklapperns. Die Komfort-Zone schlägt mit kalter Hand zu: &#8222;Warum<span class="excerpt-hellip"> […]</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://halbzeitpause.blog/der-countdown-laeuft/">Der Countdown läuft&#8230;</a> erschien zuerst auf <a href="https://halbzeitpause.blog">Halbzeitpause</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap">Zwei Nächte vor Abflug. Das ist schon bei normal langen Reisen traditionell der Moment des Heulens und Zähneklapperns. Die Komfort-Zone schlägt mit kalter Hand zu: <em>&#8222;Warum tun wir uns diesen Stress eigentlich an? Wir haben doch so ein angenehmes Leben hier zu Hause. Wir könnten es uns so gemütlich machen. Stattdessen all dieser Aufwand und diese Ungewissheit, was auf uns zukommt.&#8220; </em>Aber diesmal ist es anders. Zu lange haben wir auf diesen Zeitpunkt hingearbeitet. Diese Fragen stellen sich alle nicht mehr. Jetzt soll es endlich losgehen!</p>



<p>Die letzten Wochen waren betriebsam, um nicht zu sagen hektisch. Man merkt erst, wie tief man in bürokratische Abhängigkeiten verstrickt ist, wenn man mal versucht, sich für ein Jahr von ihnen zu befreien. Ob es uns überall erfolgreich gelungen ist, ist noch nicht ganz klar. Aber alle weiteren noch ausstehenden Behördenbescheide werden uns halt einfach nicht mehr erreichen. Es ist dann, wie es ist. Wir sind weg.</p>



<p>Eine Woche vor Abflug haben wir unsere jüngste Tochter noch schnell mehr oder minder behutsam aus dem Nest geschubst und in ihr Studentenzimmer in Breda umgezogen. Ein kleines bisschen nagt schon das schlechte Gewissen an uns, dass wir einfach das Zuhause unserer Kinder an Fremde vermietet haben und wir jetzt die drei an ihren verschiedenen Studienorten ihrem Schicksal überlassen. Macht uns das jetzt zu &#8222;Rabeneltern&#8220;? </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft is-resized"><img decoding="async" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/08/PSX_20190831_113600-1024x897.jpg" alt="" class="wp-image-729" width="354" height="310" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/08/PSX_20190831_113600-1024x897.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/08/PSX_20190831_113600-300x263.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/08/PSX_20190831_113600-768x673.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/08/PSX_20190831_113600-167x146.jpg 167w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/08/PSX_20190831_113600-50x44.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/08/PSX_20190831_113600-86x75.jpg 86w" sizes="(max-width:767px) 354px, 354px" /></figure>
</div>


<p>Zur Vermietung haben wir alle persönlichen Gegenstände aus dem Haus geräumt und hier und da noch kleinere Renovierungen durchgeführt. Computer und Wertsachen sind bei Hettys Schwester sicher verstaut. Der Garten ist ordentlich hergerichtet, der Rasen nochmal extra kurz gemäht. Und mittendrin war ich als letzter beruflicher Akt noch schnell drei Tage in Leipzig zur Tonmischung von drei Folgen der ARD-Serie &#8222;In aller Freundschaft &#8211; die jungen Ärzte&#8220;, während Hettys sich in Holland weiter um alles andere kümmerte. Aber jetzt sind wir auf der Zielgeraden, die Rucksäcke sind gepackt und wir sind leicht erschöpft&#8230;</p>



<p>Und irgendwie habe ich trotz aller umfangreichen Vorarbeiten das Gefühl, noch nie so schlecht auf eine Reise vorbereitet gewesen zu sein. Die meiste Energie mussten wir in das Regeln aller Angelegenheiten zu Hause stecken. Die genaue Vorbereitung der Reise selbst ist dabei irgendwie etwas auf der Strecke geblieben. Normalerweise recherchiere ich vorher bereits haarklein, was es am Zielort alles zu tun gibt, was man sich anschauen sollte, welche Streckenabschnitte wieviel Zeit in Anspruch nehmen werden, usw. Und dann mache ich einen Plan und zwar einen sehr genauen. Wahrscheinlich ist das eine Art Berufskrankheit. Auch bei meiner Arbeit als Regisseur bereite ich meine Drehtage gerne akribisch vor.</p>



<p class="has-text-align-left">Hetty ist da völlig anders. Ich werde wohl nie ihren entsetzten Gesichtsausdruck vergessen, als ich ihr zu Beginn unserer ersten gemeinsamen Reise noch am Abflughafen einen Computerausdruck mit einem minutiös ausgearbeiteten Zeit- und Ablaufplan überreichte. Es dauerte eine Weile, bis sie sich von dem Schock erholt hatte. Aber seitdem haben wir uns als Reiseteam eigentlich sehr gut eingespielt (soll heißen: ich habe den Plan jetzt gewöhnlich in meinem Kopf und drucke ihn nicht mehr aus&#8230;).</p>



<figure class="wp-block-pullquote alignright has-very-light-gray-background-color is-style-default has-border-color has-very-dark-gray-color has-text-color" style="border-color:#eeeeee"><blockquote><p>&#8222;Bolivien? Liegt irgendwie auf der Strecke, das nehmen wir noch mit&#8230;&#8220;</p></blockquote></figure>



<p>Aber diesmal ist die akribische Planung schon aufgrund der Länge der Reise und Strecke einfach nicht möglich. Die ersten Tage sind noch relativ klar, aber dann wird man unterwegs weitersehen. Von vielen Abschnitten haben wir bislang nur eine eher vage Vorstellung (&#8222;<em>Bolivien? Liegt irgendwie auf der Strecke, nehmen wir mit. Da soll es so eine Salzpfanne geben, die man sich ansehen könnte&#8230;&#8220;</em>) Und bei vielen Orten haben wir bislang nur mal schnell die Google-Bildersuche überflogen. <em>(&#8222;Hier, hast du gesehen: Salta in Argentinien, sieht gut aus. Wollen wir uns da nicht mit Freunden aus Holland treffen?&#8220;</em>)</p>



<p>Aber vielleicht ist das auch ganz gut so. So lernt man vielleicht mal los- und sich treiben zu lassen. Dass es auch anders geht, haben uns unsere Söhne vorgemacht. Als die beiden auf eine 8-monatige Weltreise gingen, hat unser Ältester seinen Rucksack ganz lässig in der Nacht vor dem Abflug gepackt. Obendrauf kam der Lonely Planet-Reiseführer und fertig. So kann es auch gehen. Wir versuchen mal den Mittelweg.</p>



<p>Und okay, ich gebe es zu: jetzt, 48 Stunden vor Abflug, ist auch ein bißchen Heulen Und Zähneklappern dabei. Jedenfalls eine gehörige Portion Anspannung, aber keine Panik. Eher ein Gefühl von <em>&#8222;Jetzt oder nie!&#8220; </em></p>



<p></p>
<p>Views: 41</p><p>Der Beitrag <a href="https://halbzeitpause.blog/der-countdown-laeuft/">Der Countdown läuft&#8230;</a> erschien zuerst auf <a href="https://halbzeitpause.blog">Halbzeitpause</a>.</p>
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		<title>Wir sind unterwegs (in Salt Lake City)!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hartwig van der Neut]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Sep 2019 13:02:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nordamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Weltreise]]></category>
		<category><![CDATA[Abreise]]></category>
		<category><![CDATA[Flugverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Mietwagen]]></category>
		<category><![CDATA[Salt Lake City]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir haben es getan. Wir sind in ein Flugzeug gestiegen, losgeflogen und haben alles hinter uns gelassen. Bis zum Schluss war es ganz schön stressig: noch<span class="excerpt-hellip"> […]</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://halbzeitpause.blog/wir-sind-unterwegs-in-salt-lake-city/">Wir sind unterwegs (in Salt Lake City)!</a> erschien zuerst auf <a href="https://halbzeitpause.blog">Halbzeitpause</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap">Wir haben es getan. Wir sind in ein Flugzeug gestiegen, losgeflogen und haben alles hinter uns gelassen. Bis zum Schluss war es ganz schön stressig: noch am letzten Tag kam nachmittags der Bauunternehmer und reparierte einen Schaden an den Dachpfannen unseres Hauses, bis 20 Minuten vor der Abholung zum Bahnhof haben wir noch geputzt und geräumt. Aber wie auch immer &#8211; es hat geklappt!</p>



<p>Als wir dann am Flughafen Amsterdam-Schiphol die Briefe lesen, die uns die Kinder zum Abschied geschrieben und mitgegeben haben, bekomme ich doch noch feuchte Augen. Aber hey, wir sehen sie ja bald wieder,  in Chile, wenn alles gut läuft.</p>



<p>Ansonsten musste ich mal wieder feststellen, dass sich der Flugreiseverkehr in den letzten 30 Jahren kaum verändert hat: das gesamte Prozedere ist noch genauso wie zu der Zeit, zu der ich meine ersten Flugreisen unternommen habe: Check-in und Kontrollen laufen weitestgehend so ab wie früher, die Flugzeuge sind nicht nennenswert schneller geworden, der Service hat sich kaum geändert und man sitzt nicht bequemer &#8211; lediglich das Bordunterhaltungsprogramm ist deutlich opulenter geworden. Viel hat sich nicht getan. Merkwürdig eigentlich, wo sich doch sonst alles so schnell weiterentwickelt und verändert. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright is-resized"><img decoding="async" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190905_050158-1024x520.jpg" alt="" class="wp-image-803" width="475" height="241" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190905_050158-1024x520.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190905_050158-300x152.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190905_050158-768x390.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190905_050158-260x132.jpg 260w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190905_050158-50x25.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190905_050158-148x75.jpg 148w" sizes="(max-width:767px) 475px, 475px" /></figure>
</div>


<p>An unserem Ankunftsflughafen Salt Lake City braucht der freundliche mexikanische Mitarbeiter der Mietwagenfirma dann gefühlt eine Stunde, um unsere Daten in den Computer zu tippen (wofür schickt man eigentlich vorher alles online?). Aber anschließend verkündet er freudestrahlend, dass er uns ein &#8222;free upgrade&#8220; geben könne und überreicht uns die Schlüssel zu einem überdimensionalen amerikanischen Pickup-Truck statt zu dem georderten Kleinwagen. Ich bin begeistert, Hetty nörgelt, dass die offene Ladefläche total unpraktisch sei (<em>&#8222;Wo sollen wir denn da unsere Einkäufe verstauen?</em>&#8222;). Egal, zack!, den nehmen wir!</p>



<p>Wir übernachten in einem typisch amerikanischen Motel, das wir bereits vorgebucht hatten. Nach nunmehr gut 24 Stunden auf den Beinen sind wir beide ganz schön erschöpft und mit den Nerven schon ein wenig zu Fuß unterwegs. Das führt dazu, dass Hetty meint, im Motelzimmer ein ungemein störendes Brummen zu vernehmen, das jeglichen Schlaf unmöglich machen würde. Also versuche ich die vermeintliche Lärmquelle zu orten und reiße von sämtlichen elektrischen Geräten inklusive des Kühlschranks und der Klimaanlage die Stecker aus der Dose. Das hat aber nicht den gewünschten Effekt, das Brummen bleibt. Also rate ich ihr, Ohrenstöpsel einzusetzen, aber die hat sie vergessen. Also gebe ich ihr meine, aber die findet sie zu groß für ihre Ohren. Daraufhin bin ich mit meiner Weisheit am Ende. &#8222;<em>Na gut</em>&#8222;, konstatiert sie, <em>&#8222;dann werde ich die ganze Nacht kein Auge zutun</em>&#8230;&#8220; &#8212; Als ich kurze Zeit später aus dem Dämmerschlaf aufschrecke, zersägt Hetty neben mir einen ganzen Redwood-Wald. Vom Jetlag geplagt kann ich nicht mehr einschlafen. Aus lauter Langeweile nehme ich mit dem Handy Hettys Schnarchkonzert auf und setze es als Sprachnachricht in die WhatsApp-Gruppe der Familie. Schnarchgeräusche sind auch ein Lebenszeichen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft is-resized"><img decoding="async" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190905_053122-1024x740.jpg" alt="" class="wp-image-812" width="500" height="360" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190905_053122-1024x740.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190905_053122-300x217.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190905_053122-768x555.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190905_053122-202x146.jpg 202w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190905_053122-50x36.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190905_053122-104x75.jpg 104w" sizes="(max-width:767px) 480px, 500px" /></figure>
</div>


<p>Am nächsten Tag schauen wir uns Salt Lake City an. Die Mormonen-Stadt erfüllt so ziemlich alle Erwartungen: irgendwie erscheint sie wie eine Mischung aus Disneyland und Singapur. Alles ist unglaublich ordentlich, sauber und gepflegt. Auf den Bürgersteigen findet sich kein einziges Blatt, die Grünanlagen wirken wie mit der Nagelschere zurechtgeschnitten. Die Menschen auf der Straße sind ausnahmslos adrett und bürgerlich gekleidet. Ist es einer nicht, ist er sofort als Tourist zu erkennen. Alles wirkt eher wie die Fassade eines Filmsets und gar nicht wirklich wie bewohnt. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright is-resized"><img decoding="async" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/DSC03854-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-810" width="482" height="321" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/DSC03854-1024x683.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/DSC03854-300x200.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/DSC03854-768x512.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/DSC03854-219x146.jpg 219w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/DSC03854-50x33.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/DSC03854-113x75.jpg 113w" sizes="(max-width:767px) 480px, 482px" /></figure>
</div>


<p>Selbst mitten in der Innenstadt sind die Straßen 6-spurig und so breit, dass man es beinahe nicht von einer Straßenseite auf die andere in den von den Fußgängerampeln vorgesehenen und deutlich angegebenen 20 Sekunden schafft. Angeblich soll der Mormonenführer und Stadtbegründer Brigham Young dafür gesorgt haben, damit damals die Pferdegespanne zu jeder Zeit auf der Straße einen U-Turn machen konnten. Am saubersten von allem aber ist der Tempel Square mit den pompösen religiösen Gebäuden der &#8222;Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage&#8220;. Zwei junge chinesische Missionarinnen zeigen sie uns und nutzen die Gelegenheit, dabei über ihren Glauben zu referieren. Das ist alles reizend gemacht, überzeugt uns aber letztendlich inhaltlich dann doch nicht.</p>



<p>Aber endlich, endlich kommt hier nach den letzten Wochen, in denen alles noch so irreal erschien, zum ersten Mal ein Gefühl von Reisefieber auf, von der Lust auf das, was uns in den nächsten Monaten erwarten wird, ein erstes Kribbeln bei dem Gedanken, dass es morgen auf einen Roadtrip in die Rocky Mountains gehen wird.</p>



<p></p>
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		<title>Roadtrippin&#8216; USA</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hartwig van der Neut]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Sep 2019 17:13:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nordamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Weltreise]]></category>
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<p class="has-drop-cap">Wie ein Schlachtschiff gleitet unser Pick up &#8211; Truck über den Asphalt, nur ganz leise dringt das sonore Motorengeräusch in den Innenraum. Der Highway vor uns ist wie mit dem Lineal durch die Landschaft gezogen, schon seit geraumer Zeit geht es nur geradeaus. Aus dem Radio tönt Countrymusik (sonst nicht unser Ding, aber hier passt sie perfekt), und um uns herum zieht eine endlos scheinende Prairie-Landschaft vorbei. Hetty sitzt dösend auf dem Beifahrersitz, und ich genieße dieses völlig entspannte &#8222;Cruisen&#8220;. Wie automatisch beginnen meine Gedanken zu wandern:</p>



<p>Ich denke darüber nach, wie sehr die USA ein Land der Autofahrer sind. Alles ist auf den Autoverkehr ausgerichtet, und zwar auf den Verkehr mit großen Autos, riesigen Autos. Ich staune immer wieder über die gigantischen Wohnmobile, die uns regelmäßig entgegenkommen und die unsere europäischen Omnibusse geradezu klein aussehen lassen, viele davon sogar noch einen PKW an einer Abschleppstange hinter sich herziehend.<br></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft is-resized"><img decoding="async" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_063615-503x1024.jpg" alt="" class="wp-image-861" width="312" height="635" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_063615-503x1024.jpg 503w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_063615-147x300.jpg 147w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_063615-768x1564.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_063615-72x146.jpg 72w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_063615-25x50.jpg 25w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_063615-37x75.jpg 37w" sizes="(max-width:767px) 312px, 312px" /></figure>
</div>


<p>Die Amerikaner erledigen einfach alles gerne mit dem Auto. Von nahezu allem begegnen wir auch einer &#8222;Drive thru&#8220;-Variante: &#8222;Drive thru&#8220;-Fastfood-Restaurants, &#8222;Drive thru&#8220;-Coffeeshops, &#8222;Drive thru&#8220;-Apotheken und sogar &#8222;Drive thru&#8220;-Banken. Nur Fußgänger sieht man fast überhaupt nicht. Und offenbar damit diese seltene Spezies nicht vollständig ausgerottet wird, hat man sich jetzt eine neue Sicherheitsmaßnahme einfallen lassen: an den wenigen Fußgängerüberwegen gibt es zu beiden Seiten am Straßenrand aufgestellte Köcher mit kreischroten Signalflaggen, die die Fußgänger beim Überqueren der Straße deutlich sichtbar bei sich tragen sollen, damit sie nicht von unachtsamen Autofahrern überfahren werden. Gesehen haben wir diese Flaggenbehältnisse jetzt öfter, dass sie auch benutzt werden allerdings noch nicht.<br></p>



<p>Zum Glück fahren die Amerikaner im Durchschnitt und für europäische Verhältnisse eh sehr defensiv. Ich erinnere mich an die Reise mit unseren Kindern im Wohnmobil durch den Südwesten der USA. Bei der Mietwagenfirma hatte man uns ein sehr viel größeres Wohnmobil aufgedrängt als ich bestellt hatte (noch so ein &#8222;free upgrade&#8220;). Da aber auch gar kein kleineres Modell verfügbar war, fuhr ich also notgedrungen und mit schweißnassen Händen dieses 9-Meter-Ungetüm vom Hof und auf den achtspurigen innerstädtischen Highway von Los Angeles. An der nächsten Kreuzung versuchte ich einen U-Turn hinzulegen, scheiterte aber kläglich: aufgrund des LKW-artigen Wendekreises bekam ich das Wohnmobil gerade mal um 90 Grad herum und blockierte so alle 4 Spuren der Gegenfahrbahn. Nur durch minutenlanges vor- und zurückrangieren gelang es mir, das Fahrzeug in die richtige Spur zu bringen. Die Amerikaner in den Autos, deren Weg ich blockierte, warteten das Manöver mit dankenswerter Ruhe stoisch ab. Man stelle sich das Hupkonzert bei einem gleichen Vorfall in Italien vor.<br></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright is-resized"><img decoding="async" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190908_045839-725x1024.jpg" alt="" class="wp-image-865" width="292" height="412" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190908_045839-725x1024.jpg 725w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190908_045839-212x300.jpg 212w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190908_045839-768x1085.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190908_045839-103x146.jpg 103w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190908_045839-35x50.jpg 35w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190908_045839-53x75.jpg 53w" sizes="(max-width:767px) 292px, 292px" /></figure>
</div>


<p>Und so lässt sich Nord-Amerika halt auch am besten und wirklich sehr entspannt mit dem Auto er-fahren (jedenfalls wenn man mal den Umweltaspekt außen vor lässt). Die Benzinpreise sind nach wie vor moderat, die Übernachtungspreise in den allgegenwärtigen Motels leider nicht mehr so ganz. Dafür kann man aber eben auch mit dem Auto bis vor die eigene Zimmertür fahren. Nur innendrin sind diese Herbergen auch gerne mal etwas schäbiger. Vorgestern zum Beispiel übernachteten wir in einem Motel, dessen Wände so dünn waren, dass wir akustisch das Fernsehprogramm unseres Zimmernachbarns deutlich mitverfolgen konnten. Offenbar schlief er währenddessen ein, denn das Fernsehgeräusch lief bis morgens früh um fünf. Und da wären wir dann wieder bei den Ohrstöpseln… </p>



<p>Ich glaube, das größte Problem bei Autoreisen durch die USA ist der Kaffee. Echt. Hetty hat extra einen metallenen Thermosbecher für die langen Autofahrten im Rucksack mitgenommen. Ganz wichtig auch deshalb, weil bei ihr sofort akute Schlechtlaunigkeit droht, sobald der Koffeinlevel unter einen bestimmten Wert sinkt. Und jetzt schwappt in dem Behälter diese Plörre, die es in jedem Motel zum Frühstück gibt, wässrig und im schlimmsten Fall von Creamerpulver durchsetzt. Schon bei dem Gedanken daran schüttelt es mich. Aber gut, wenn man dann irgendwo doch mal wieder einen richtig guten Cappucino bekommt, ist es auf diesem Roadtrip auch ein echtes Ereignis, das Hetty und ich so richtig genießen können. </p>



<p class="has-text-align-left">Und wie die Straße jetzt am Horizont langsam beginnt, in eine weitläufige Kurve überzugehen, mache ich mir nochmal bewusst, was für ein großes Privileg es ist, dass wir zusammen diese Reise machen können. Dass wir beide die gleiche Lust dazu haben. Und dass unsere Lebensumstände es zulassen, unsere körperliche Fitness und auch unsere finanziellen Möglichkeiten. Was für ein Geschenk.</p>
<p>Views: 46</p><p>Der Beitrag <a href="https://halbzeitpause.blog/roadtrippin-usa/">Roadtrippin&#8216; USA</a> erschien zuerst auf <a href="https://halbzeitpause.blog">Halbzeitpause</a>.</p>
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		<title>Fotogalerie Utah &#038; Idaho</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hartwig van der Neut]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Sep 2019 17:50:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fotogalerie]]></category>
		<category><![CDATA[Weltreise]]></category>
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<p>Der Beitrag <a href="https://halbzeitpause.blog/fotogalerie-utah-idaho/">Fotogalerie Utah &#038; Idaho</a> erschien zuerst auf <a href="https://halbzeitpause.blog">Halbzeitpause</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Eine Auswahl an Fotos, die auf unserer Reise im September 2019 in Salt Lake City, auf Antilope Island, bei den Shoshone Falls und im Craters of the Moon State Park entstanden sind:</h4>



<p>(Die Berichte zu dem Reiseabschnitt findet Ihr hier: <a href="https://halbzeitpause.blog/wir-sind-unterwegs-in-salt-lake-city//">Wir sind unterwegs in Salt Lake City</a> und <a href="https://halbzeitpause.blog/bizon-alarm/">Bizon-Alarm!</a>.)</p>


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		<a data-image-id="883" role="button" tabindex="0" rel="jtg-3319" data-caption="Mormonen-Tempel" aria-label="Bilder in Lightbox öffnen" class="tile-inner modula-item-link"></a><img decoding="async" class="pic wp-image-883"  data-valign="middle" data-halign="center" alt="Mormonen-Tempel Salt Lake City" data-full="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_060349.jpg" title="PSX_20190909_060349" crop="" width="599" height="1024" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_060349-599x1024.jpg" data-src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_060349-599x1024.jpg" data-caption="Mormonen-Tempel" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_060349.jpg 2847w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_060349-176x300.jpg 176w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_060349-768x1312.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_060349-599x1024.jpg 599w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_060349-85x146.jpg 85w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_060349-29x50.jpg 29w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_060349-44x75.jpg 44w" sizes="(max-width:767px) 480px, 599px" />
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		<a data-image-id="872" role="button" tabindex="0" rel="jtg-3319" data-caption="Stat Captol" aria-label="Bilder in Lightbox öffnen" class="tile-inner modula-item-link"></a><img decoding="async" class="pic wp-image-872"  data-valign="middle" data-halign="center" alt="State Capitol Salt Lake City" data-full="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_170551.jpg" title="PSX_20190909_170551" crop="" width="720" height="1024" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_170551-720x1024.jpg" data-src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_170551-720x1024.jpg" data-caption="Stat Captol" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_170551.jpg 3648w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_170551-211x300.jpg 211w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_170551-768x1092.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_170551-720x1024.jpg 720w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_170551-103x146.jpg 103w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_170551-35x50.jpg 35w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_170551-53x75.jpg 53w" sizes="(max-width:767px) 480px, 720px" />
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		<a data-image-id="874" role="button" tabindex="0" rel="jtg-3319" data-caption="" aria-label="Bilder in Lightbox öffnen" class="tile-inner modula-item-link"></a><img decoding="async" class="pic wp-image-874"  data-valign="middle" data-halign="center" alt="Antilope Island" data-full="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_063125.jpg" title="PSX_20190909_063125" crop="" width="1024" height="232" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_063125-1024x232.jpg" data-src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_063125-1024x232.jpg" data-caption="" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_063125.jpg 8192w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_063125-300x68.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_063125-768x174.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_063125-1024x232.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_063125-260x59.jpg 260w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_063125-50x11.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_063125-150x34.jpg 150w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" />
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		<a data-image-id="884" role="button" tabindex="0" rel="jtg-3319" data-caption="" aria-label="Bilder in Lightbox öffnen" class="tile-inner modula-item-link"></a><img decoding="async" class="pic wp-image-884"  data-valign="middle" data-halign="center" alt="Antilope Island" data-full="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/DSC03919.jpg" title="DSC03919" crop="" width="1024" height="683" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/DSC03919-1024x683.jpg" data-src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/DSC03919-1024x683.jpg" data-caption="" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/DSC03919.jpg 5472w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/DSC03919-300x200.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/DSC03919-768x512.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/DSC03919-1024x683.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/DSC03919-219x146.jpg 219w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/DSC03919-50x33.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/DSC03919-113x75.jpg 113w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" />
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		<a data-image-id="873" role="button" tabindex="0" rel="jtg-3319" data-caption="" aria-label="Bilder in Lightbox öffnen" class="tile-inner modula-item-link"></a><img decoding="async" class="pic wp-image-873"  data-valign="middle" data-halign="center" alt="Shoshone Falls" data-full="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_063352.jpg" title="PSX_20190909_063352" crop="" width="1024" height="683" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_063352-1024x683.jpg" data-src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_063352-1024x683.jpg" data-caption="" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_063352.jpg 5202w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_063352-300x200.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_063352-768x512.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_063352-1024x683.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_063352-219x146.jpg 219w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_063352-50x33.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_063352-113x75.jpg 113w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" />
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		<a data-image-id="880" role="button" tabindex="0" rel="jtg-3319" data-caption="" aria-label="Bilder in Lightbox öffnen" class="tile-inner modula-item-link"></a><img decoding="async" class="pic wp-image-880"  data-valign="middle" data-halign="center" alt="Craters of the Moon State Park" data-full="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_060943.jpg" title="PSX_20190909_060943" crop="" width="1024" height="231" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_060943-1024x231.jpg" data-src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_060943-1024x231.jpg" data-caption="" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_060943.jpg 7130w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_060943-300x68.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_060943-768x173.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_060943-1024x231.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_060943-260x59.jpg 260w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_060943-50x11.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_060943-150x34.jpg 150w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" />
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		<a data-image-id="882" role="button" tabindex="0" rel="jtg-3319" data-caption="" aria-label="Bilder in Lightbox öffnen" class="tile-inner modula-item-link"></a><img decoding="async" class="pic wp-image-882"  data-valign="middle" data-halign="center" alt="Craters of the Moon State Park" data-full="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_060502.jpg" title="PSX_20190909_060502" crop="" width="708" height="1024" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_060502-708x1024.jpg" data-src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_060502-708x1024.jpg" data-caption="" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_060502.jpg 3648w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_060502-207x300.jpg 207w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_060502-768x1111.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_060502-708x1024.jpg 708w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_060502-101x146.jpg 101w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_060502-35x50.jpg 35w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_060502-52x75.jpg 52w" sizes="(max-width:767px) 480px, 708px" />
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		<a data-image-id="879" role="button" tabindex="0" rel="jtg-3319" data-caption="" aria-label="Bilder in Lightbox öffnen" class="tile-inner modula-item-link"></a><img decoding="async" class="pic wp-image-879"  data-valign="middle" data-halign="center" alt="Lava at the Craters of the Moon State Park" data-full="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_061215.jpg" title="PSX_20190909_061215" crop="" width="1024" height="542" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_061215-1024x542.jpg" data-src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_061215-1024x542.jpg" data-caption="" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_061215.jpg 5472w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_061215-300x159.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_061215-768x406.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_061215-1024x542.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_061215-260x138.jpg 260w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_061215-50x26.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_061215-142x75.jpg 142w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" />
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		<a data-image-id="878" role="button" tabindex="0" rel="jtg-3319" data-caption="" aria-label="Bilder in Lightbox öffnen" class="tile-inner modula-item-link"></a><img decoding="async" class="pic wp-image-878"  data-valign="middle" data-halign="center" alt="Squirrel" data-full="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_062125.jpg" title="PSX_20190909_062125" crop="" width="1024" height="781" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_062125-1024x781.jpg" data-src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_062125-1024x781.jpg" data-caption="" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_062125.jpg 1803w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_062125-300x229.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_062125-768x586.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_062125-1024x781.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_062125-191x146.jpg 191w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_062125-50x38.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_062125-98x75.jpg 98w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" />
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<p>Views: 47</p><p>Der Beitrag <a href="https://halbzeitpause.blog/fotogalerie-utah-idaho/">Fotogalerie Utah &#038; Idaho</a> erschien zuerst auf <a href="https://halbzeitpause.blog">Halbzeitpause</a>.</p>
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		<title>“Where are the bears?“ &#8211; Wandern im Glacier Nationalpark</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hartwig van der Neut]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Sep 2019 02:50:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nordamerika]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;We would like to do some hikes, but my wife is a bit concerned about bear encounters…&#8220; Der freundliche Ranger im Visitor Center des Glacier Nationalparks<span class="excerpt-hellip"> […]</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://halbzeitpause.blog/where-are-the-bears-wandern-im-glacier-nationalpark/">“Where are the bears?“ &#8211; Wandern im Glacier Nationalpark</a> erschien zuerst auf <a href="https://halbzeitpause.blog">Halbzeitpause</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap">&#8222;We would like to do some hikes, but my wife is a bit concerned about bear encounters…&#8220; <br> Der freundliche Ranger im Visitor Center des Glacier Nationalparks zuckt kurz mit den Schultern: &#8222;Well, there are bears everywhere. There are no trails without bears.&#8220;<br> Okay, okay, verstanden. Dann kaufen wir also gleich am Tresen nebenan wie empfohlen Bärenabwehrspray für den Fall des Falles. Dessen richtige Handhabung demonstriert uns der nächste freundliche Ranger an einem Dummymodell. <br> &#8222;Just yesterday there was a bear right behind me&#8220;, plaudert der junge Mann munter drauflos,  während ich ihm hinter Hettys Rücken gestisch versuche klarzumachen, dass es nicht notwendig sei, weitere Bären-Geschichten herauszukramen. Aber er fährt schon fort: &#8222;But don&#8217;t worry, I&#8217;ve been here at Glacier since june and in the whole summer bear spray has only been used twice.&#8220; &#8211; TWICE??? Okay, jetzt bin auch ich beunruhigt.<br> </p>


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<figure class="alignright is-resized"><img decoding="async" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190910_052846-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-911" width="200" height="299" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190910_052846-683x1024.jpg 683w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190910_052846-200x300.jpg 200w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190910_052846-768x1152.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190910_052846-97x146.jpg 97w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190910_052846-33x50.jpg 33w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190910_052846-50x75.jpg 50w" sizes="(max-width:767px) 200px, 200px" /></figure>
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<p>Jedenfalls baumelt das Spray ab sofort bei jeder Wanderung griffbereit auf Brusthöhe an meinem Rucksackgurt, zumal die an den Wegen aufgehängten Schilder mit dem Hinweis &#8222;There is no guarantee of your safety while hiking in bear country&#8220; auch keine wirklich beruhigende Wirkung haben.<br></p>


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<figure class="alignleft is-resized"><img decoding="async" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190910_052758-1024x687.jpg" alt="" class="wp-image-913" width="360" height="241" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190910_052758-1024x687.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190910_052758-300x201.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190910_052758-768x515.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190910_052758-218x146.jpg 218w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190910_052758-50x34.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190910_052758-112x75.jpg 112w" sizes="(max-width:767px) 360px, 360px" /></figure>
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<p>Unsere erste Wanderung am &#8222;Avalanche Creek&#8220; führt eine gute Stunde durch den Wald zu einem malerisch wilden Bergsee. Und zum ersten Mal sind wir beide heilfroh, in regelmäßigen Abständen von lärmenden amerikanischen Touristen umgeben zu sein, deren Geräuschpegel jeden Bären von Weitem in die Flucht schlagen müsste. Ansonsten müssten wir nämlich gemäß den Anweisungen der Ranger selbst ständig laute Gespräche führen oder in kurzen Abständen in die Hände klatschen. Die meisten anderen Wanderer sind ebenfalls mit Sprayflaschen bewaffnet, manche tragen auch spezielle Glocken bei sich, die beim Gehen laute Geräusche machen. Denn wenn ein Bär einen Menschen sich nähern hört, wird er sich im Normalfall davon machen. Gefährlich wird es lediglich, wenn man ihn überrascht und plötzlich unerwartet vor dem Bären steht.</p>



<p>Unsere zweite Wanderung führt uns dann in ein etwas einsameres Waldgebiet, wo wir kaum noch anderen Wanderern begegnen. Wir sind die meiste Zeit von dichtem Gestrüpp umgeben, wodurch wir das Gelände um uns herum nicht sehr weit einsehen können. Also achten wir während des gesamten Weges darauf, ständig genügend Geräusche von uns zu geben. Zeitweilig rezitiere ich lautstark ein altes Kindergedicht immer wieder von vorne (&#8222;Es war einmal ein Mann, der hieß Pupan. Pupan hieß er…&#8220;). Ein etwas mulmiges Gefühl bleibt.<br> </p>


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<figure class="alignright is-resized"><img decoding="async" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190910_053307-1024x596.jpg" alt="" class="wp-image-915" width="415" height="240" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190910_053307-251x146.jpg 251w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190910_053307-50x29.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190910_053307-129x75.jpg 129w" sizes="(max-width:767px) 415px, 415px" /></figure>
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<p>Insgesamt haben wir uns für vier Tage ein winzigkleines &#8222;Tiny house&#8220; in einer kleinen Ortschaft 20 Minuten vom Parkeingang entfernt gemietet (siehe auch <a href="https://halbzeitpause.blog/grizzlys-ueberall-grizzlys/">&#8222;Grizzlys, überall Grizzlys!</a>&#8222;). Der Nationalpark selbst befindet sich im nördlichen Montana, direkt an der Grenze zu Kanada. Einer der vier Tage ist so verregnet, dass wir beschließen, ihn mit Wäschewaschen und Internetcafe-Aufenthalten zu verbringen. An den anderen Tagen wandern wir auf verschiedenen oftmals mehrstündigen und immer landschaftlich sehr schönen Routen durch den Park (immer auf der Hut vor aber ohne Sichtung von Bären!). <br> </p>



<p>Den letzten Tag wollen wir mit der wohl schönsten und dadurch auch beliebtesten Wanderung zum &#8222;Hidden Lake&#8220; beschließen. Sie startet ziemlich in der Mitte des Parks an der Wetterscheide des Logan-Passes auf 2025 m Höhe, wo nur ein begrenztes Parkplatz-Kontingent für Wanderer zur Verfügung steht. Am ersten Tag unseres Besuches war dieser Parkplatz bereits morgens um 08:15 Uhr voll belegt und damit geschlossen, wie wir von den Rangern im Visitor Center erfahren. Also stehen wir am letzten Tag um 5 Uhr auf und machen uns noch vor Sonnenaufgang auf den Weg &#8211; nur um dann um 7 Uhr mit einer Handvoll anderer Fahrzeuge im dichten Nebel auf der Anhöhe zu stehen. Eine niedrig hängende Wolkendecke hat alles eingehüllt, man sieht keine 20 Meter weit, es ist saukalt, und die Wanderung zu beginnen, macht so überhaupt keinen Sinn. Wir beschließen abzuwarten und erstmal unser Frühstück im warmen Auto einzunehmen. Leider treibt der Wind eher noch mehr Nebel über die Bergkuppen, und Hetty wird langsam nörgelig und ungeduldig. Ich übe mich in Zweckoptimismus, bin mir aber auch nicht sicher, ob meine Hoffnung auf Wetterbesserung wirklich berechtigt ist. Aber kurz bevor wir schon aufgeben wollen, reißt dann doch die Wolkendecke auf. Und so wandern wir also schließlich mehrere Stunden durch eine wirklich atemberaubende Szenerie entlang an schroffen Berggipfeln, vorbei an Wasserfällen hinunter zum malerischen &#8222;Verborgenen See&#8220;, an dessen Ufer wir schließlich rasten und zum zweiten Mal frühstücken. Unterwegs klatschen wir nach wie vor immer ein paar Mal in die Hände, wenn das Gelände unübersichtlich wird, aber ansonsten sind außer uns auch genügend andere Wanderer unterwegs, so dass wir uns auf dieser Tour halbwegs sicher sein können, keinen Bären zu überraschen.<br> </p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="591" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190913_070151-1024x591.jpg" alt="" class="wp-image-920" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190913_070151-1024x591.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190913_070151-300x173.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190913_070151-768x443.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190913_070151-253x146.jpg 253w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190913_070151-50x29.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190913_070151-130x75.jpg 130w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Und die Pointe der Geschichte ist, dass wir letztendlich auf keiner Wanderung im ganzen Glacier Nationalpark einen Bären zu Gesicht bekommen haben. Keinen einzigen. Keinen Schwarzbären und keinen Grizzly-Bären. Und Hetty ist überhaupt nicht enttäuscht. Ich ein bißchen.<br> Aber gut. Es geht ja noch weiter. Im Yellowstone-Nationalpark.</p>
<p>Views: 67</p><p>Der Beitrag <a href="https://halbzeitpause.blog/where-are-the-bears-wandern-im-glacier-nationalpark/">“Where are the bears?“ &#8211; Wandern im Glacier Nationalpark</a> erschien zuerst auf <a href="https://halbzeitpause.blog">Halbzeitpause</a>.</p>
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