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	<title>Weltreise Archive - Halbzeitpause</title>
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	<description>- der Reiseblog für Overlanding, Hiking und Backpacking</description>
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	<title>Weltreise Archive - Halbzeitpause</title>
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		<title>Die Ausgangslage</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hartwig van der Neut]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Dec 2018 12:20:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vorbereitung]]></category>
		<category><![CDATA[Weltreise]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Wenn Du mal 18 bist, ziehen Mama und Papa aus!&#8220; Schon seit langem haben Hetty und ich wieder über eine große Reise nachgedacht. Wir sind beide<span class="excerpt-hellip"> […]</span></p>
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<figure class="wp-block-pullquote alignright has-very-light-gray-background-color is-style-default has-border-color has-very-dark-gray-color has-text-color" style="border-color:#eeeeee"><blockquote><p><em>&#8222;Wenn Du mal 18 bist, ziehen Mama und Papa aus!&#8220;</em></p></blockquote></figure>



<p class="has-drop-cap">Schon seit langem haben Hetty und ich wieder über eine große Reise nachgedacht. Wir sind beide früher viel gereist, gerne auch auf eigene Faust und mit dem Rucksack. Das änderte sich, als wir eine Familie gründeten und unsere drei Kinder bekamen: plötzlich fanden wir uns statt im ratternden 3. Klasse-Abteil eines südostasiatischen Überland-Zuges am Kinderbecken eines Familienhotels in Griechenland wieder und waren damit beschäftigt aufzupassen, dass die Windeln der Tochter im Chlorwasser nicht ausliefen. Aus den selbstorganisierten Reisen wurden Urlaube mit Vollpension. Das war okay, aber auf Dauer fehlte doch etwas.  Daher war klar: irgendwann würden wir wieder &#8222;richtig&#8220; auf Reisen gehen. Gegenüber unserer Jüngsten hatten wir auch schon sehr früh angekündigt:  <em>&#8222;Wenn Du mal 18 bist, ziehen Mama und Papa aus!&#8220;</em>. Das fand sie erstmal  gar nicht so witzig (merkwürdig für eine 4jährige&#8230;).</p>



<p>Sobald die Kinder größer wurden, unternahmen wir auch wieder weitere Reisen. Süd-Afrika, Namibia, Thailand, Sri Lanka, Costa Rica &#8211; das ging auch als Familie. Allerdings waren wir immer an die Schulferien gebunden. Und alle Eltern wissen, dass das die Zeiten sind, zu denen alle Reiseziele dieser Welt teuer und überfüllt sind. </p>



<p>2018 wurde dann klar, dass nach den beiden älteren Brüdern nun auch unsere jüngste Tochter im nächsten Sommer ihr Studium aufnehmen und das Elternhaus verlassen würde. Es war also so weit, die erste Möglichkeit für eine lange Reise zu zweit tat sich auf. Und wir waren bereit, diese zu ergreifen. Auf keinen Fall wollten wir bis zur Pensionierung warten. </p>



<p>Schnell waren wir uns einig, dass es möglichst ein (knappes) Jahr werden sollte, damit das Reisen zu einem Lebensgefühl werden könne und nicht nur eine kurze Periode zur Erholung. Wir hatten über die Jahre genügend Rücklagen gebildet, so dass wir ein Jahr ohne Einkommen über die Runden kommen würden. Ich als freiberuflicher Fernseh-Regisseur würde für den Zeitraum einfach keine Aufträge annehmen. Und Hetty würde als Lehrerin ein Schuljahr aussetzen. Damit war klar, dass wir von Sommer bis Sommer verreisen würden.</p>



<figure class="wp-block-pullquote alignleft has-very-light-gray-background-color is-style-default has-border-color has-very-dark-gray-color has-text-color" style="border-color:#eeeeee"><blockquote><p>Andere haben eine Midlife-Crisis, wir machen eine Midlife-Reise.</p></blockquote></figure>



<p>Wir treten diese Reise mit eine großen Portion Neugier an: was wird uns in dieser Zeit erwarten? Was wird sie mit unserer Beziehung machen? Wie werden wir zwei uns neu erfahren, jetzt, wo wir in dieser Lebensphase auch wieder mehr ein Paar und nicht mehr in erster Linie Eltern sind? Werden wir es überhaupt so lange miteinander aushalten? Im Laufe unserer 27jährigen Beziehung waren wir noch nie so lange ununterbrochen beieinander (mein Beruf als Regisseur bringt es mit sich, dass ich kontinuierlich an verschiedenen Orten arbeite und eigentlich nie länger als 6 &#8211; 8 Wochen zu Hause bin). </p>



<p>Überhaupt wollen wir die Zeit nutzen, um über uns nachzudenken. Einmal die Zeit zum Innehalten zu haben, vielleicht sogar eine erste Bilanz zu ziehen. Wollen wir so weitermachen mit unserem Leben wie bisher? Was war gut und was wollen wir noch verändern? Was wollen wir mit der zweiten Hälfte anfangen?</p>



<p>Wenn es gut läuft, stehen am Ende dieses Blogs ein paar Antworten. Oder es kommen zumindest ein paar gute Geschichten, das wäre auch schon was. </p>
<p>Views: 1305</p><p>Der Beitrag <a href="https://halbzeitpause.blog/erster-beitrag/">Die Ausgangslage</a> erschien zuerst auf <a href="https://halbzeitpause.blog">Halbzeitpause</a>.</p>
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		<title>Der Plan</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hartwig van der Neut]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Dec 2018 11:19:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vorbereitung]]></category>
		<category><![CDATA[Weltreise]]></category>
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<p class="has-drop-cap"> Der Zeitraum war abgesteckt, die Planungen konnten beginnen: aber wohin sollte es gehen? Wenn man an all die reizvollen Reiseziele  denkt, die man  noch so im Hinterkopf hat, dann sind 10 Monate  plötzlich gar nicht  mehr so lang. Und schließlich wollen wir ja auch  die Zeit genießen und  nicht von einem Land ins nächste hetzen, um am  Ende 194 Haken hinter alle Staaten  dieser Welt machen zu können. Also beschlossen wir, Schwerpunkte  zu setzen. Und zwar in erster Linie  dort, wohin man sonst im Rahmen  kürzerer Urlaube nicht so einfach  hinkommt, das &#8222;hintere&#8220; Ende der Welt  (wenn man bei einer Kugel davon sprechen kann): Süd-Amerika,  Südsee, Neuseeland, Australien.  Außerdem wollten wir dem sommerlichen Klima hinterherreisen. Dann müssten wir relativ schnell nach der Abreise auf die Südhalbkugel wechseln.</p>



<figure class="wp-block-pullquote alignleft has-very-light-gray-background-color is-style-default has-border-color has-very-dark-gray-color has-text-color" style="border-color:#eeeeee"><blockquote><p><em>Einmal ans andere Ende der Welt. Dann dort eine Weile bleiben und durchatmen.</em></p></blockquote></figure>



<p>Okay, wir wollten also ans andere Ende der Welt. Ins Abenteuer. Aber vielleicht nicht gleich zu Beginn. Es war klar, dass wir am Anfang wahrscheinlich noch ziemlich gestresst sein würden, nach allem, was es im Vorfelde abzuarbeiten galt. Also erstmal irgendwohin zum Runterkommen, zum Reinkommen. Die Wahl fiel auf Nordamerika, genauer gesagt die Rocky Mountains. Wir waren bereits einige Male in den USA gewesen, aber wir hatten es bisher nie bis zum Yellowstone Nationalpark geschafft. Also sollte unser erster Stopp Salt Lake City werden. Dann eine kleine &#8222;Indian Summer&#8220;-Rundreise mit dem Mietwagen durch verschiedene Nationalparks. Das sollte ein einfacher und entspannter Start sein.</p>



<p>Und von dortaus würden wir dann Südamerika angehen. Peru sollte auf jeden Fall dabei sein. Machu Picchu, klar. Und dann dem guten Wetter nach Süden folgen, also irgendwie weiter nach Bolivien und Argentinien. Hetty wollte immer mal nach Patagonien. Chile wäre dann das Absprungsland in Richtung Südsee, über die Osterinsel nach Französisch-Polynesien. Meine Mutter, die in ihrem Leben fast die ganze Welt bereist hat, hatte mir einmal gesagt, Tahiti sei das Schönste gewesen, was sie je gesehen hätte. Und dann weiter nach Neuseeland, liegt ja quasi auf dem Weg. Und schließlich nach Australien &#8211; ein Kontinent, der bei mir eine besondere Sehnsucht hinterlassen hatte, seitdem ich dort Anfang der 90er Jahre 3 Monate mit dem Rucksack unterwegs war. Und mehr sollte es eigentlich nicht werden, lieber wollten wir an diesen Orten jeweils mehr Zeit verbringen, das Leben aufsaugen.</p>



<p>Als Transportmittel sollte alles dienen, was uns unterwegs unterkommen sollte: Flugzeug, Bus, Eisenbahn, Schiff, Mietwagen. Je nachdem, was Sinn machte und zu bezahlen wäre.</p>



<p>So sieht der Plan heute aus. Was davon in der Realität bleibt, und was sich unterwegs ändern wird, werden wir sehen. Wir wollen offen bleiben für das, was auf unserem Weg passiert.</p>
<p>Views: 51</p><p>Der Beitrag <a href="https://halbzeitpause.blog/der-plan/">Der Plan</a> erschien zuerst auf <a href="https://halbzeitpause.blog">Halbzeitpause</a>.</p>
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		<title>Ein Berg an Vorbereitungen</title>
		<link>https://halbzeitpause.blog/ein-berg-an-vorbereitungen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hartwig van der Neut]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Jan 2019 10:50:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vorbereitung]]></category>
		<category><![CDATA[Weltreise]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Erster Januar 2019: Und da war sie dann, die erste Panikattacke: „Wir lassen es, ich will nicht mehr! Montag gehe ich zu meinem Arbeitgeber und sage,<span class="excerpt-hellip"> […]</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://halbzeitpause.blog/ein-berg-an-vorbereitungen/">Ein Berg an Vorbereitungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://halbzeitpause.blog">Halbzeitpause</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap">Erster Januar 2019: Und da war sie dann, die erste Panikattacke: <br><br><em>„Wir lassen es, ich will nicht mehr! Montag gehe ich zu meinem Arbeitgeber und sage, dass wir doch nicht auf Weltreise gehen!“</em>  </p>



<p>Hetty nutzte einen nachmittäglichen Spaziergang, um sich möglichst dramatisch Luft zu verschaffen, nachdem sich in der Zwischenzeit ein schier unüberwindlicher Berg an notwendigen Vorbereitungen und unerwartet aufgetretenen Schwierigkeiten vor uns aufgetürmt hatte:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Flüge mussten gebucht und Visaanträge gestellt werden,  </li>



<li>Versicherungen geklärt bzw. für die Reise neu abgeschlossen werden, </li>



<li>Vereinbarungen mit den Arbeitgebern mussten getroffen werden </li>



<li>Reisepässe und Ausweise mussten verlängert werden, </li>



<li>die Ausrüstung musste zusammengestellt und auf Funktionalität geprüft werden,</li>



<li>einige Unterkünfte mussten bereits Monate im Voraus gebucht werden,  </li>



<li>ärztliche Checks und Impfungen mussten fristgerecht eingeplant werden,   </li>



<li>ebenso wie die rechtzeitige Abgabe und ggf. Bezahlung von Steuererklärungen, </li>



<li>die Bankverbindungen mussten von unterwegs regelbar sein und die Bankkarten für&#8217;s Ausland freigeschaltet werden,</li>



<li>die Autos sollten abgemeldet und untergestellt werden,  </li>



<li>Postnachsendeanträge waren zu stellen, Zeitschriften-Abonnements und diverse Mitgliedschaften mussten gekündigt werden,</li>



<li>für den Garten musste eine vertrauenswürdige Hilfe gefunden werden,</li>



<li>und, und, und. </li>
</ul>



<p>Und hatten wir ursprünglich noch gehofft, unsere Tochter würde während unserer Reise und ihres  Studiums unser Haus bewohnen, so stellte sich kurzfristig heraus, dass sie doch lieber  in Breda studieren wollte. Also galt es für unsere Abwesenheit passende Mieter für das Haus zu finden, um es nicht 10 Monate lang unbewohnt zu lassen. Das bedeutete aber auch, dass wir alle unsere  persönlichen Gegenstände verpacken und irgendwo verstauen müssten, also quasi einen Umzug organisieren. Außerdem mussten wir einen Platz für unseren Kater finden. Und die  Freunde und Familienmitglieder, die erst noch leichthin zugesagt hatten,  „Socke“ selbstverständlich gerne während unserer Reise aufzunehmen und  zu versorgen, machten jetzt, wo es konkret wurde, plötzlich einen  Rückzieher.  </p>



<figure class="wp-block-pullquote alignleft has-very-light-gray-background-color is-style-default has-border-color has-very-dark-gray-color has-text-color" style="border-color:#eeeeee"><blockquote><p><em>&#8222;Es bleibt ja sowieso <strong>alles</strong> an mir hängen, <strong>du</strong> bist ja <strong>nie</strong> da!&#8220;</em></p></blockquote></figure>



<p>Die aufgestaute Anspannung ob dieser Entwicklung entlud sich also an diesem Neujahrstag in einem emotionalen Gewitter. Und meine Versuche Hetty zu beruhigen, führten lediglich dazu, dass ich selbst zur Zielscheibe wurde:</p>



<p>&#8222;Und ich weiß doch jetzt schon, dass wieder <strong>alles</strong> an mir hängen bleibt. <strong>Du</strong> bist ja sowieso <strong>nie</strong> da&#8230;!“ </p>



<p>Den Tenor und die darin enthaltenen Generalismen kannte ich bereits aus ähnlichen Diskussionen. Das eine oder andere Paar wird sich wiedererkennen. An dieser Stelle gab es für mich nichts zu gewinnen. Zumindest nicht in diesem Augenblick. Zumal mir angesichts der vielen zu bewältigenden Aufgaben, die da vor uns lagen, ebenfalls etwas mulmig zumute wurde. </p>



<p>Nachdem sich das Gewitter verzogen hatte, fingen wir also an to-do-Listen zu schreiben, um diese Schritt für Schritt abzuarbeiten. Hetty macht sich gerne lustig über meinen Hang zu diesen Listen, ich aber bin von ihrer Nützlichkeit zutiefst überzeugt. Für mich gibt es nichts Besseres, um den Stress im Kopf zu reduzieren. </p>



<p>Und bei Hettys größter Sorge half mal wieder der Zufall: Kurze Zeit nach diesem Nachmittag bekam sie Besuch von einer Kollegin und Freundin, die beim Betreten des Wohnzimmers unseren Kater malerisch zusammengerollt auf der Fensterbank liegen sah. Sie seufzte und sprach davon, dass ihre 16jährige Tochter ja unbedingt eine Katze haben wolle. Sie wollten aber keine nehmen, da die Tochter eh in zwei Jahren ausziehen würde und sie dann mit einem Tier so gebunden wären. Und Hetty erkannte die Chance und verkündete strahlend, sie habe da vielleicht die perfekte Lösung für alle Beteiligten!</p>



<p>Eine Sorge weniger. Aber die Listen sind immer noch sehr lang&#8230;</p>
<p>Views: 62</p><p>Der Beitrag <a href="https://halbzeitpause.blog/ein-berg-an-vorbereitungen/">Ein Berg an Vorbereitungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://halbzeitpause.blog">Halbzeitpause</a>.</p>
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		<title>Die Flugbuchungen &#8211; eine Wissenschaft für sich</title>
		<link>https://halbzeitpause.blog/die-flugbuchungen-eine-wissenschaft-fuer-sich/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hartwig van der Neut]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Apr 2019 10:28:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tipps und Erfahrungen]]></category>
		<category><![CDATA[Vorbereitung]]></category>
		<category><![CDATA[Weltreise]]></category>
		<category><![CDATA[Weltreise Planung Flugbuchung Vorbereitung Reisebüro]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Aufgrund der angestrebten Route war klar, dass das Flugzeug eines der wichtigsten Transportmittel für diese Reise sein würde. Nun hatten wir uns in Zeiten des Internets<span class="excerpt-hellip"> […]</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://halbzeitpause.blog/die-flugbuchungen-eine-wissenschaft-fuer-sich/">Die Flugbuchungen &#8211; eine Wissenschaft für sich</a> erschien zuerst auf <a href="https://halbzeitpause.blog">Halbzeitpause</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap">Aufgrund der angestrebten Route war klar, dass das Flugzeug eines der wichtigsten Transportmittel für diese Reise sein würde. Nun hatten wir uns in Zeiten des Internets angewöhnt, unsere Flüge selbst herauszusuchen und direkt auf den Webseiten der Fluggesellschaften zu buchen. Nun stellte ich aber nach einigen Recherchen fest, dass sich das mit den Flügen, Tarifen, Verbindungen, Umbuchungsmöglichkeiten etc. bei einer solchen Weltreise doch deutlich komplexer darstellte und entschied, mir diesmal ausnahmsweise ein Reisebüro zu suchen, das mir bei den Buchungen qualifiziert zur Seite stehen sollte:</p>



<p>Da ich das Frühjahr in Berlin verbrachte, um als Regisseur 10 Folgen der RTL-Soap <em>„Gute Zeiten, schlechte Zeiten“</em> zu inszenieren, sah ich mich dort nach etwas Passendem um. Ich stieß auf eine Reisebürokette, deren Internetauftritt eine Spezialisierung in Weltreisen versprach und die ein Büro in meine Nähe in Charlottenburg besaß. Für eine ausführliche Beratung sollte man einen Termin vereinbaren. Das wirkte schon mal ganz fundiert. Also griff ich zum Telefonhörer. Am anderen Ende meldete sich eine sehr junge weibliche Stimme, stellte sich gleich nur mit ihrem Vornamen vor und duzte mich übergangslos. Ich solle am Besten noch am gleichen Tag vorbeikommen, dann könne man ja über alles „quatschen“. Okay, nicht ganz mein Stil, aber gut&#8230;</p>



<p>Also fand ich mich kurz darauf in einer Art Hipster-Reisebüro wieder, von dem ich aufgrund seiner betont jugendlichen Aufmachung und seiner ebenso jugendlichen Angestellten annahm, dass es sich eher auf junge Backpacker spezialisiert hatte. Sprich: ich hielt mich für die dortige Zielgruppe locker für 30 Jahre zu alt. Die junge Frau, die zu der leicht schnoddrigen Telefonstimme gehörte, war dann auch eher ein Teen als ein Twen. Und als ich ihr so locker-jugendlich, wie es mir möglich war, unseren Reiseplan in groben Zügen darlegte, merkte ich, dass ich an die Auszubildende des Büros geraten war. Na großartig. Eine weitere kaum älterere Reisebüromitarbeiterin gesellte sich dann auch schnell dazu und versprach gegebenenfalls zu helfen, falls es komplizierter werden sollte. An der Stelle begann ich, mir Sorgen zu machen.</p>



<p>Ich referierte unsere bis dato geplante Flugroute Amsterdam – Salt Lake City – Arequipa, dann Santiago de Chile – Osterinsel – Tahiti – Neuseeland – Australien und zurück. Auf meine Nachfrage, ob es denn günstiger sei, Einzelflüge zu buchen oder eher ein sogenanntes „Round the World“-Ticket, hieß es, die Einzelflüge seien sicherlich billiger, aber man würde das schon noch „checken“. Überhaupt war natürlich alles „ganz easy“… Mit leichten Zweifeln verließ ich das Büro.</p>



<figure class="wp-block-pullquote alignleft has-very-light-gray-background-color is-style-default has-border-color has-very-dark-gray-color has-text-color" style="border-color:#eeeeee"><blockquote><p><em>Das Reisebüro und ich &#8211; eine Odyssee</em></p></blockquote></figure>



<p>Kurze Zeit später erreichte mich dann ein erstes Angebot für die Flüge, d. h. es erreichte mich zuerst nicht, da mein Mailprogramm es sofort als „Spam“ identifizierte, womit es nicht ganz falsch lag: Statt von Amsterdam enthielt es einen Abflug von Frankfurt um 6 Uhr morgens (mit der Anmerkung der Flug von Amsterdam sei 1000 Euro teurer, das würde sich nicht lohnen) und statt eines Weiterfluges von Salt Lake City war eine Flugverbindung von Santiago de Chile nach Arequipa aufgeführt. Offensichtlich hatte die junge Azubine den Flughafen-Code verwechselt (SLC und SCL). Hätte man bei sorgfältiger Arbeitsweise drauf kommen können, wäre dann aber vielleicht nicht ganz so „easy“ gewesen. Und die Flüge waren nur bis Auckland/Neuseeland herausgesucht, denn diese ließen sich maximal 12 Monate im Voraus buchen und unsere Reise sollte ja erst im September, also ca. ein halbes Jahr später beginnen. Der Preis für die also noch unvollständige Flugroute sollte sich auf knapp 3400,- Euro pro Person belaufen. Das alles machte auf mich jedenfalls keinen sehr vertrauenserweckenden Eindruck und ich beschloss, ab sofort jede angebotene Verbindung zumindest oberflächlich im Internet nachzurecherchieren.  Als erstes stieß ich dabei auf eine Direktverbindung Amsterdam – Salt Lake City für etwas unter 800 Euro&#8230;</p>



<p>Mit den Ergebnissen fuhr ich dann nochmal ins Reisebüro. Zum Teil hatte ich auf die Schnelle preiswertere, zum Teil aber auch einfach nur zeitlich komfortablere Verbindungen gefunden. Vor allem aber wollte ich wissen, ob es nun wirklich der günstigere Weg sei, alle Verbindungen mit Einzelbuchungen abzudecken. Oder ob es nicht vielleicht doch besser sei, die vorgesehene Flugstrecke mittels eines &#8222;Round the World&#8220;-Tickets zu absolvieren. Vor allem, wenn man auf so einer langen Reise flexibel bleiben und ggf. einen Teil der Flüge nochmal umbuchen wolle. Damit kannte sich meine junge Mitarbeiterin nun leider gar nicht aus, aber es kam wieder eine andere Kollegin dazu, und die hatte in der Vergangenheit wohl schonmal damit zu tun gehabt. Nunja, man würde meine Wünsche einarbeiten und auch mal nach einem passenden &#8222;RTW-Ticket&#8220; fahnden.</p>



<p>Zwei Tage später kam das nächste Angebot: diesmal beinhaltete die Strecke zwar auch die Flüge nach Neuseeland und Australien, aber der Rückflug nach Hause endete statt in Amsterdam in Dubai (was sich auf telefonische Nachfrage als Übermittlungsfehler herausstellte, der schnell korrigiert wurde.) Und trotzdem sollte das Ganze nur 2945,- Euro pro Person kosten &#8211; eben als &#8222;Round the World&#8220;-Ticket einer Fluglinien-Allianz. Allerdings mussten wegen der erwähnten maximalen Vorausbuchungsmöglichkeit die letzten Flüge als Dummy-Buchung innerhalb der Jahresfrist gemacht und dann eben später kostenpflichtig umgebucht werden, sobald die realen Flugtermine zum Ende unserer Reise zur Verfügung standen. Das klang für mich zwar etwas kompliziert, aber ich war insbesondere vom (Grund-)Preis sehr angetan und wollte schon innerlich Abbuße tun. Jedenfalls bis wiederum zwei Tage später mein Telefon klingelte und mir die junge und mittlerweile gut bekannte, aber immer noch recht schnoddrige Stimme mitteilte, dass die Flüge leider doch 3700,- Euro kosten würden, &#8222;weil wir ja auf der von uns gewählten Flugstrecke so viele Meilen verbrauchen würden&#8220;. So wie sie es ausdrückte, klang es, als ob diese plötzliche Preiserhöhung irgendwie unsere Schuld sei. Ich reagierte etwas verschnupft. Aber da es mir aber letztendlich immer noch ein guter Preis für die Route zu sein schien, stimmte ich am nächsten Tag zu.</p>



<p>Ob das, was wir da jetzt gebucht haben, wirklich optimal ist, vermag ich nicht mit letzter Bestimmtheit zu sagen. Wenn man mal intensiver in den Internetforen für Weltreisen liest, ergibt sich kein einheitliches Bild zu der Frage, ob Einzelflugbuchungen oder &#8222;Round the World&#8220;-Tickets die bessere Wahl sind. Zu unterschiedlich sind die individuellen Reiseplanungen und Flugrouten. Auch die Frage &#8222;Selber buchen oder im Reisebüro?&#8220; beantwortet sich nicht so leicht. In diesem Falle wollte ich gerne einen Ansprechpartner haben, an den ich mich dann auch von unterwegs mit den notwendigen Umbuchungen von Flügen wenden kann. Wir werden sehen, ob unser Plan aufgeht.</p>
<p>Views: 72</p><p>Der Beitrag <a href="https://halbzeitpause.blog/die-flugbuchungen-eine-wissenschaft-fuer-sich/">Die Flugbuchungen &#8211; eine Wissenschaft für sich</a> erschien zuerst auf <a href="https://halbzeitpause.blog">Halbzeitpause</a>.</p>
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		<title>Grizzlys, überall Grizzlys!</title>
		<link>https://halbzeitpause.blog/grizzlys-ueberall-grizzlys/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hartwig van der Neut]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jul 2019 18:44:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vorbereitung]]></category>
		<category><![CDATA[Weltreise]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eigentlich läuft mit unseren Vorbereitungen alles sehr gut: große Teile unserer To-do-Listen sind bereits abgearbeitet und seit ein paar Tagen haben sich auch Mieter für unser<span class="excerpt-hellip"> […]</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://halbzeitpause.blog/grizzlys-ueberall-grizzlys/">Grizzlys, überall Grizzlys!</a> erschien zuerst auf <a href="https://halbzeitpause.blog">Halbzeitpause</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap">Eigentlich läuft mit unseren Vorbereitungen alles sehr gut: große Teile unserer To-do-Listen sind bereits abgearbeitet und seit ein paar Tagen haben sich auch Mieter für unser Haus gefunden: eine amerikanische Familie mit drei Kindern wird während unserer Abwesenheit einziehen.  Aber dann kommt wie aus dem Nichts die nächste Panikattacke:</p>



<p>Gestern Abend wollten wir uns an eine grobe Planung unserer erste Reisestation <em>Rocky Mountains</em> machen: was gibt es unterwegs zu entdecken, welche Route bietet sich an, usw. Aber dann stößt Hetty in einem Reiseführer auf ein Kapitel namens &#8222;Bear Country&#8220; und plötzlich sieht sie überall nur noch Grizzlybären! Sowohl im Yellowstone als auch im Glacier Nationalpark gäbe es ein immenses Bärenproblem, glaubt sie herausgefunden zu haben, und eigentlich könne man nirgendwo mehr frei wandern, ohne dass man akut Gefahr laufe, von einem Grizzly aufgefressen zu werden. In den letzten paar Jahren seien sowohl Wanderer als auch Mountainbiker im Yellowstone und Glacier Nationalpark von Grizzlys angefallen und getötet worden. Also, dorthin würde sie keinen Fuß setzen! Auf gar keinen Fall! </p>



<figure class="wp-block-pullquote alignright has-very-light-gray-background-color is-style-default has-border-color has-very-dark-gray-color has-text-color" style="border-color:#eeeeee"><blockquote><p> <em>Ich versuche es mit Statistik, Hetty kontert mit Gefühl. </em></p></blockquote></figure>



<p>Ich versuche sie daran zu erinnern, dass es ursprünglich ihre Idee war, die Reise mit dem Yellowstone Nationalpark zu beginnen, stoße aber (natürlich) auf taube Ohren. Also versuche ich es mit rationellen Erwägungen. Die tatsächliche Zahl der tödlichen Grizzly-Attacken ist schnell gegoogelt: in der gut hundertjährigen Geschichte des Glacier Nationalparks hat es 10 tödliche Bärenangriffe gegeben bei momentan 2,3 Millionen Besuchern im Jahr. Ich versuche einen statistischen Vergleich zu Todesfällen auf deutschen Autobahnen zu ziehen, scheitere aber an Hettys Gefühlslage: </p>



<p><em>&#8222;Ich habe dann aber beim Wandern kein gutes Gefühl, wenn hinter jedem Busch ein Grizzly lauern kann!&#8220;</em>  </p>



<p>Und wenn Hetty sich etwas in den Kopf gesetzt hat, ist sie nur sehr schwer wieder davon abzubringen: </p>



<p><em>&#8222;Wir können doch auch nach Süden fahren, zum Bryce Canyon oder so. Toll zum Wandern und keine Bären!&#8220;</em></p>



<p>Nun waren wir bereits zweimal in den zugegebenermaßen sehr schönen Nationalparks in Utah und Arizona, und irgendwie habe ich keine Lust, unsere Pläne aufgrund nur sehr oberflächlich recherchierter irrationaler Befürchtungen sausen zu lassen. Also versuche ich es weiter:</p>



<p><em>&#8222;In Amerika ist doch alles immer doppelt und dreifach abgesichert. Da kann McDonalds auf Schadenersatz verklagt werden, weil sie keinen Warnhinweis auf ihre Kaffeebecher gedruckt haben, dass man sich am Heißgetränk die Zunge verbrennen kann. Da werden die Ranger in den Nationalparks doch extra gut auf die Sicherheit der Besucher achten.&#8220;</em></p>



<p>Es folgt  gemäß langjährig erprobter Abfolge unserer gemeinsamen Streitkultur die nächste Eskalationsstufe:  passive Aggressivität. Hetty schnaubt kurz aus und dann kommt: </p>



<p><em>&#8222;Gut,  du willst da unbedingt hin. Dann machen wir das. Aber dann setze ICH KEINEN  Fuß vor die Autotür.&#8220; </em></p>



<p>Währenddessen suche ich auf der Website des National Park Services und werde fündig &#8211; leider nicht hilfreich für meine Argumentation, wie sich herausstellt: Unter dem Stichwort &#8222;Bear Encounters&#8220; finden sich genaue Handlungsanweisungen für den Fall des Zusammentreffens mit einem Grizzlybären (die Schwarzbären scheinen ungleich ungefährlicher zu sein):</p>



<div class="wp-block-uagb-info-box uagb-block-cc924f06 uagb-infobox__content-wrap  uagb-infobox-icon-left uagb-infobox-left uagb-infobox-stacked-tablet uagb-infobox-image-valign-top uagb-infobox__outer-wrap" id="uagb-infobox-0535a460-dd66-4ca6-a811-a82cba337bab"><div class="uagb-ifb-icon-wrap"><svg xmlns="https://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 448 512"><path d="M246.6 233.4l-160-160c-12.5-12.5-32.75-12.5-45.25 0s-12.5 32.75 0 45.25L178.8 256l-137.4 137.4c-12.5 12.5-12.5 32.75 0 45.25C47.63 444.9 55.81 448 64 448s16.38-3.125 22.62-9.375l160-160C259.1 266.1 259.1 245.9 246.6 233.4zM438.6 233.4l-160-160c-12.5-12.5-32.75-12.5-45.25 0s-12.5 32.75 0 45.25L370.8 256l-137.4 137.4c-12.5 12.5-12.5 32.75 0 45.25C239.6 444.9 247.8 448 256 448s16.38-3.125 22.62-9.375l160-160C451.1 266.1 451.1 245.9 438.6 233.4z"></path></svg></div><div class="uagb-ifb-content"><div class="uagb-ifb-title-wrap"></div><p class="uagb-ifb-desc">Auf Wanderungen solle man durchgehend möglichst viel Lärm machen, damit  man die Bären nicht überrascht. Überrascht man doch einen, solle man auf  gar keinen Fall dem Fluchtreflex nachgeben und wegrennen. Dies würde  den Beutetrieb der Bären triggern und man habe keine Chance bei einer  Verfolgung zu entkommen, Grizzlys seien viele Male schneller als  Menschen. Auch auf einen Baum zu klettern sei keine Option, sie könnten  ebenfalls klettern. Stattdessen solle man stehenbleiben (&#8222;Hold your  ground&#8220;), beruhigend auf den Bären einsprechen und hoffen, dass er sich  trollt. Und wenn er doch angreifen würde, solle man das sowieso immer  bei sich zu führende Anti-Bären-Spray einsetzen (und da sprechen wir  jetzt nicht von so einem kleinen CS-Gas-Fläschchen, sondern eher von  einem Gerät in der Größe eines kleinen Feuerlöschers). Und wenn auch das  nichts hilft: auf den Boden schmeißen, die Hände zum Schutz in den  Nacken und die Beine ausbreiten. Wenn der Bär dann versuche, einen auf  den Rücken zu drehen, dieses möglichst verhindern (wie das??). Und dann  als letzte Anweisung, wenn gar nichts mehr hilft, man auf dem Rücken  liegt und der Grizzly über einem ist: &#8222;FIGHT BACK!&#8220; (wie soll das aussehen? Ein Klaps auf die Schnauze&#8230;?? * ).  <a href="https://www.nps.gov/glac/planyourvisit/bears.htm">https://www.nps.gov/glac/planyourvisit/bears.htm</a>  </p></div></div>



<p>Okay, gut zu wissen, aber nicht gut für Hettys Gefühl. Ich verschiebe erstmal die weitere Diskussion. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="http://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/07/tinyhutGlacierNP.jpg" alt="" class="wp-image-280" width="423" height="282" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/07/tinyhutGlacierNP.jpg 639w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/07/tinyhutGlacierNP-300x200.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/07/tinyhutGlacierNP-219x146.jpg 219w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/07/tinyhutGlacierNP-50x33.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/07/tinyhutGlacierNP-113x75.jpg 113w" sizes="(max-width:767px) 423px, 423px" /></figure>
</div>


<p>Und dann kommt plötzlich Hilfe aus gänzlich unerwarteter Ecke: Hetty geht zwischenzeitlich ihrem neuesten Hobby nach, der Suche nach schönen Reise-Unterkünften auf der Airbnb-Webseite. Und wie der Zufall es will, findet sie ausgerechnet kurz vor dem Eingang zum Glacier Nationalpark ein entzückendes kleines Tinyhouse, wie gemacht für uns zwei, und schwupps!, sind alle Bedenken bezüglich der angrenzenden Grizzly-Population in den Hintergrund getreten und einem Besuch der Parks wie ursprünglich geplant steht nichts mehr im Wege &#8211; so einfach kann&#8217;s gehen&#8230;</p>



<p>P.S.: Solltet Ihr so ungefähr ab Mitte September hier keine neuen Blog-Einträge mehr finden, dann hat es wahrscheinlich mit dem &#8222;Fight back!&#8220; letztendlich doch nicht funktioniert&#8230; <img alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" consent-required="3187" consent-by="services" consent-id="3188"/></p>



<p></p>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity is-style-wide"/>



<div class="wp-block-uagb-info-box uagb-block-cc80e0df uagb-infobox__content-wrap  uagb-infobox-icon-left uagb-infobox-left uagb-infobox-stacked-tablet uagb-infobox-image-valign-top uagb-infobox__outer-wrap" id="uagb-infobox-7aec4688-818d-4e88-aa00-6e7040bd8a3c"><div class="uagb-ifb-icon-wrap"><svg xmlns="https://www.w3.org/2000/svg" viewBox="0 0 512 512"><path d="M0 256C0 114.6 114.6 0 256 0C397.4 0 512 114.6 512 256C512 397.4 397.4 512 256 512C114.6 512 0 397.4 0 256zM371.8 211.8C382.7 200.9 382.7 183.1 371.8 172.2C360.9 161.3 343.1 161.3 332.2 172.2L224 280.4L179.8 236.2C168.9 225.3 151.1 225.3 140.2 236.2C129.3 247.1 129.3 264.9 140.2 275.8L204.2 339.8C215.1 350.7 232.9 350.7 243.8 339.8L371.8 211.8z"></path></svg></div><div class="uagb-ifb-content"><div class="uagb-ifb-title-wrap"></div><p class="uagb-ifb-desc">Fun Fact am Rande: Ein Mann hat einen Grizzly-Angriff im Glacier-Nationalpark überlebt, weil er sich an den Rat seiner Oma erinnerte, dem Bären die Faust tief ins offene Maul zu rammen, weil diese angeblich über einen sehr empfindlichen Würge-Reflex verfügen. Das soll ihn gerettet haben.  <a href="https://www.welt.de/vermischtes/article147393478/Mann-stoppt-Grizzly-mit-der-blossen-Faust.html">https://www.welt.de/vermischtes/article147393478/Mann-stoppt-Grizzly-mit-der-blossen-Faust.html </a> </p></div></div>
<p>Views: 54</p><p>Der Beitrag <a href="https://halbzeitpause.blog/grizzlys-ueberall-grizzlys/">Grizzlys, überall Grizzlys!</a> erschien zuerst auf <a href="https://halbzeitpause.blog">Halbzeitpause</a>.</p>
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		<title>Onze droomreis</title>
		<link>https://halbzeitpause.blog/onze-droomreis/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hetty van der Neut]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Aug 2019 07:31:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vorbereitung]]></category>
		<category><![CDATA[Weltreise]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Al zolang we samen zijn, dromen we over een wereldreis. We zijn gelukkig beide grote reisfans en hebben met de kinderen ook al vele grote reizen<span class="excerpt-hellip"> […]</span></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap"> Al zolang we samen zijn, dromen we over een wereldreis. We zijn gelukkig  beide grote reisfans en hebben met de kinderen ook al vele grote reizen gemaakt. Daardoor hebben we als gezin prachtige herinneringen en  zijn ook de kinderen reisfanatiek. Fleur is net terug uit Amerika en de jongens zijn ons al voorgegaan en hebben meer dan 8 maanden een  wereldreis gemaakt. We hebben altijd gezegd, als de kinderen uit huis zijn, dan zijn wij weer aan de beurt en zoeken het avontuur op. </p>



<p>Vorig jaar  in de zomervakantie hebben we besloten dat we na de volgende zomervakantie ook een jaar gaan reizen. Toen klonk het nog heel ver weg en  nu is het ineens heel erg dichtbij. Ik heb er zin in, maar vindt het tegelijkertijd ook spannend. Het betekent tijdelijk loslaten, loslaten van  je huis, van onze kat (krijg gelukkig een heel goed huisje bij Rianne), loslaten  van  familie, vrienden, maar ook het loslaten van mijn alles, de kinderen.  Floris en Bastian wonen al een paar jaar op kamers, maar voor Fleur is het  haar eerste jaar, dus ook heel spannend en ze heeft even geen ouderlijk huis om  bij te komen. Gelukkig bezoeken de kinderen ons in Chili en gaan we daar een roadtrip maken naar de Atacamawoestijn, daar houd ik me, als ik  ze teveel mis, maar aan vast.  &nbsp; </p>



<p>Beide hebben altijd hard gewerkt, zijn al ca. 27 jaar samen, maar we waren  meestal maar 6 maanden per jaar samen. Nu gaan we een jaar met elkaar  reizen. Gelukkig weten we dat we goed met elkaar kunnen reizen. We houden van  dezelfde dingen, zijn actief en avontuurlijk. Maar 10 maanden, dat is lang&#8230;.  of toch kort. We zullen het allemaal gaan beleven,&nbsp; ik zal jullie over dit proces  berichten. We hebben er in ieder geval alletwee ontzettend veel zin in en  verheugen ons op de tijd samen. &nbsp;</p>



<figure class="wp-block-pullquote alignleft has-very-light-gray-background-color is-style-default has-border-color has-very-dark-gray-color has-text-color" style="border-color:#eeeeee"><blockquote><p> <em>Spontaan of niet spontaan, dat is de vraag!  </em></p></blockquote></figure>



<p>Reisvoorbereiding bij Hartwig en mij gaat totaal anders. Ik ben van de  spontane, snelle beslissingen, terwijl Hartwig, langzaam en weloverwogen  beslissingen neemt. Zo ook natuurlijk ter voorbereiding op deze reis. Er worden enorme lijsten  geschreven door Hartwig, boeken gelezen, Internet afgespeurd, degelijk en  grondig. Ik lees  natuurlijk ook, kijk op Internet, maar ben veel sneller met iets leuk  vinden en boeken. Vooral nu ik Airbnb gevonden heb, ben ik super enthousiast. We willen  vooral hiervan gebruik maken, omdat we dan zelf kunnen koken en we meer  onder de mensen zijn van het land. Ik ga op de site, zie iets leuks en wil  boeken. Hartwig maakt eerst een selectie, kijkt hoe de ligging is, wat de faciliteiten zijn  enz&#8230;, een lang proces voordat hij overgaat tot boeken. Hetzelfde geldt ook  voor hotels, hostels, apartementen enz. Gelukkig vinden we altijd een middenweg en kunnen we er  nu nog smakelijk om lachen.  </p>
<p>Views: 40</p><p>Der Beitrag <a href="https://halbzeitpause.blog/onze-droomreis/">Onze droomreis</a> erschien zuerst auf <a href="https://halbzeitpause.blog">Halbzeitpause</a>.</p>
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		<title>Der Countdown läuft&#8230;</title>
		<link>https://halbzeitpause.blog/der-countdown-laeuft/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hartwig van der Neut]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Sep 2019 08:01:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Vorbereitung]]></category>
		<category><![CDATA[Weltreise]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zwei Nächte vor Abflug. Das ist schon bei normal langen Reisen traditionell der Moment des Heulens und Zähneklapperns. Die Komfort-Zone schlägt mit kalter Hand zu: &#8222;Warum<span class="excerpt-hellip"> […]</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://halbzeitpause.blog/der-countdown-laeuft/">Der Countdown läuft&#8230;</a> erschien zuerst auf <a href="https://halbzeitpause.blog">Halbzeitpause</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap">Zwei Nächte vor Abflug. Das ist schon bei normal langen Reisen traditionell der Moment des Heulens und Zähneklapperns. Die Komfort-Zone schlägt mit kalter Hand zu: <em>&#8222;Warum tun wir uns diesen Stress eigentlich an? Wir haben doch so ein angenehmes Leben hier zu Hause. Wir könnten es uns so gemütlich machen. Stattdessen all dieser Aufwand und diese Ungewissheit, was auf uns zukommt.&#8220; </em>Aber diesmal ist es anders. Zu lange haben wir auf diesen Zeitpunkt hingearbeitet. Diese Fragen stellen sich alle nicht mehr. Jetzt soll es endlich losgehen!</p>



<p>Die letzten Wochen waren betriebsam, um nicht zu sagen hektisch. Man merkt erst, wie tief man in bürokratische Abhängigkeiten verstrickt ist, wenn man mal versucht, sich für ein Jahr von ihnen zu befreien. Ob es uns überall erfolgreich gelungen ist, ist noch nicht ganz klar. Aber alle weiteren noch ausstehenden Behördenbescheide werden uns halt einfach nicht mehr erreichen. Es ist dann, wie es ist. Wir sind weg.</p>



<p>Eine Woche vor Abflug haben wir unsere jüngste Tochter noch schnell mehr oder minder behutsam aus dem Nest geschubst und in ihr Studentenzimmer in Breda umgezogen. Ein kleines bisschen nagt schon das schlechte Gewissen an uns, dass wir einfach das Zuhause unserer Kinder an Fremde vermietet haben und wir jetzt die drei an ihren verschiedenen Studienorten ihrem Schicksal überlassen. Macht uns das jetzt zu &#8222;Rabeneltern&#8220;? </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft is-resized"><img decoding="async" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/08/PSX_20190831_113600-1024x897.jpg" alt="" class="wp-image-729" width="354" height="310" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/08/PSX_20190831_113600-1024x897.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/08/PSX_20190831_113600-300x263.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/08/PSX_20190831_113600-768x673.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/08/PSX_20190831_113600-167x146.jpg 167w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/08/PSX_20190831_113600-50x44.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/08/PSX_20190831_113600-86x75.jpg 86w" sizes="(max-width:767px) 354px, 354px" /></figure>
</div>


<p>Zur Vermietung haben wir alle persönlichen Gegenstände aus dem Haus geräumt und hier und da noch kleinere Renovierungen durchgeführt. Computer und Wertsachen sind bei Hettys Schwester sicher verstaut. Der Garten ist ordentlich hergerichtet, der Rasen nochmal extra kurz gemäht. Und mittendrin war ich als letzter beruflicher Akt noch schnell drei Tage in Leipzig zur Tonmischung von drei Folgen der ARD-Serie &#8222;In aller Freundschaft &#8211; die jungen Ärzte&#8220;, während Hettys sich in Holland weiter um alles andere kümmerte. Aber jetzt sind wir auf der Zielgeraden, die Rucksäcke sind gepackt und wir sind leicht erschöpft&#8230;</p>



<p>Und irgendwie habe ich trotz aller umfangreichen Vorarbeiten das Gefühl, noch nie so schlecht auf eine Reise vorbereitet gewesen zu sein. Die meiste Energie mussten wir in das Regeln aller Angelegenheiten zu Hause stecken. Die genaue Vorbereitung der Reise selbst ist dabei irgendwie etwas auf der Strecke geblieben. Normalerweise recherchiere ich vorher bereits haarklein, was es am Zielort alles zu tun gibt, was man sich anschauen sollte, welche Streckenabschnitte wieviel Zeit in Anspruch nehmen werden, usw. Und dann mache ich einen Plan und zwar einen sehr genauen. Wahrscheinlich ist das eine Art Berufskrankheit. Auch bei meiner Arbeit als Regisseur bereite ich meine Drehtage gerne akribisch vor.</p>



<p class="has-text-align-left">Hetty ist da völlig anders. Ich werde wohl nie ihren entsetzten Gesichtsausdruck vergessen, als ich ihr zu Beginn unserer ersten gemeinsamen Reise noch am Abflughafen einen Computerausdruck mit einem minutiös ausgearbeiteten Zeit- und Ablaufplan überreichte. Es dauerte eine Weile, bis sie sich von dem Schock erholt hatte. Aber seitdem haben wir uns als Reiseteam eigentlich sehr gut eingespielt (soll heißen: ich habe den Plan jetzt gewöhnlich in meinem Kopf und drucke ihn nicht mehr aus&#8230;).</p>



<figure class="wp-block-pullquote alignright has-very-light-gray-background-color is-style-default has-border-color has-very-dark-gray-color has-text-color" style="border-color:#eeeeee"><blockquote><p>&#8222;Bolivien? Liegt irgendwie auf der Strecke, das nehmen wir noch mit&#8230;&#8220;</p></blockquote></figure>



<p>Aber diesmal ist die akribische Planung schon aufgrund der Länge der Reise und Strecke einfach nicht möglich. Die ersten Tage sind noch relativ klar, aber dann wird man unterwegs weitersehen. Von vielen Abschnitten haben wir bislang nur eine eher vage Vorstellung (&#8222;<em>Bolivien? Liegt irgendwie auf der Strecke, nehmen wir mit. Da soll es so eine Salzpfanne geben, die man sich ansehen könnte&#8230;&#8220;</em>) Und bei vielen Orten haben wir bislang nur mal schnell die Google-Bildersuche überflogen. <em>(&#8222;Hier, hast du gesehen: Salta in Argentinien, sieht gut aus. Wollen wir uns da nicht mit Freunden aus Holland treffen?&#8220;</em>)</p>



<p>Aber vielleicht ist das auch ganz gut so. So lernt man vielleicht mal los- und sich treiben zu lassen. Dass es auch anders geht, haben uns unsere Söhne vorgemacht. Als die beiden auf eine 8-monatige Weltreise gingen, hat unser Ältester seinen Rucksack ganz lässig in der Nacht vor dem Abflug gepackt. Obendrauf kam der Lonely Planet-Reiseführer und fertig. So kann es auch gehen. Wir versuchen mal den Mittelweg.</p>



<p>Und okay, ich gebe es zu: jetzt, 48 Stunden vor Abflug, ist auch ein bißchen Heulen Und Zähneklappern dabei. Jedenfalls eine gehörige Portion Anspannung, aber keine Panik. Eher ein Gefühl von <em>&#8222;Jetzt oder nie!&#8220; </em></p>



<p></p>
<p>Views: 36</p><p>Der Beitrag <a href="https://halbzeitpause.blog/der-countdown-laeuft/">Der Countdown läuft&#8230;</a> erschien zuerst auf <a href="https://halbzeitpause.blog">Halbzeitpause</a>.</p>
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		<title>Wir sind unterwegs (in Salt Lake City)!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hartwig van der Neut]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Sep 2019 13:02:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nordamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Weltreise]]></category>
		<category><![CDATA[Abreise]]></category>
		<category><![CDATA[Flugverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Mietwagen]]></category>
		<category><![CDATA[Salt Lake City]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir haben es getan. Wir sind in ein Flugzeug gestiegen, losgeflogen und haben alles hinter uns gelassen. Bis zum Schluss war es ganz schön stressig: noch<span class="excerpt-hellip"> […]</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://halbzeitpause.blog/wir-sind-unterwegs-in-salt-lake-city/">Wir sind unterwegs (in Salt Lake City)!</a> erschien zuerst auf <a href="https://halbzeitpause.blog">Halbzeitpause</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap">Wir haben es getan. Wir sind in ein Flugzeug gestiegen, losgeflogen und haben alles hinter uns gelassen. Bis zum Schluss war es ganz schön stressig: noch am letzten Tag kam nachmittags der Bauunternehmer und reparierte einen Schaden an den Dachpfannen unseres Hauses, bis 20 Minuten vor der Abholung zum Bahnhof haben wir noch geputzt und geräumt. Aber wie auch immer &#8211; es hat geklappt!</p>



<p>Als wir dann am Flughafen Amsterdam-Schiphol die Briefe lesen, die uns die Kinder zum Abschied geschrieben und mitgegeben haben, bekomme ich doch noch feuchte Augen. Aber hey, wir sehen sie ja bald wieder,  in Chile, wenn alles gut läuft.</p>



<p>Ansonsten musste ich mal wieder feststellen, dass sich der Flugreiseverkehr in den letzten 30 Jahren kaum verändert hat: das gesamte Prozedere ist noch genauso wie zu der Zeit, zu der ich meine ersten Flugreisen unternommen habe: Check-in und Kontrollen laufen weitestgehend so ab wie früher, die Flugzeuge sind nicht nennenswert schneller geworden, der Service hat sich kaum geändert und man sitzt nicht bequemer &#8211; lediglich das Bordunterhaltungsprogramm ist deutlich opulenter geworden. Viel hat sich nicht getan. Merkwürdig eigentlich, wo sich doch sonst alles so schnell weiterentwickelt und verändert. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright is-resized"><img decoding="async" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190905_050158-1024x520.jpg" alt="" class="wp-image-803" width="475" height="241" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190905_050158-1024x520.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190905_050158-300x152.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190905_050158-768x390.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190905_050158-260x132.jpg 260w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190905_050158-50x25.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190905_050158-148x75.jpg 148w" sizes="(max-width:767px) 475px, 475px" /></figure>
</div>


<p>An unserem Ankunftsflughafen Salt Lake City braucht der freundliche mexikanische Mitarbeiter der Mietwagenfirma dann gefühlt eine Stunde, um unsere Daten in den Computer zu tippen (wofür schickt man eigentlich vorher alles online?). Aber anschließend verkündet er freudestrahlend, dass er uns ein &#8222;free upgrade&#8220; geben könne und überreicht uns die Schlüssel zu einem überdimensionalen amerikanischen Pickup-Truck statt zu dem georderten Kleinwagen. Ich bin begeistert, Hetty nörgelt, dass die offene Ladefläche total unpraktisch sei (<em>&#8222;Wo sollen wir denn da unsere Einkäufe verstauen?</em>&#8222;). Egal, zack!, den nehmen wir!</p>



<p>Wir übernachten in einem typisch amerikanischen Motel, das wir bereits vorgebucht hatten. Nach nunmehr gut 24 Stunden auf den Beinen sind wir beide ganz schön erschöpft und mit den Nerven schon ein wenig zu Fuß unterwegs. Das führt dazu, dass Hetty meint, im Motelzimmer ein ungemein störendes Brummen zu vernehmen, das jeglichen Schlaf unmöglich machen würde. Also versuche ich die vermeintliche Lärmquelle zu orten und reiße von sämtlichen elektrischen Geräten inklusive des Kühlschranks und der Klimaanlage die Stecker aus der Dose. Das hat aber nicht den gewünschten Effekt, das Brummen bleibt. Also rate ich ihr, Ohrenstöpsel einzusetzen, aber die hat sie vergessen. Also gebe ich ihr meine, aber die findet sie zu groß für ihre Ohren. Daraufhin bin ich mit meiner Weisheit am Ende. &#8222;<em>Na gut</em>&#8222;, konstatiert sie, <em>&#8222;dann werde ich die ganze Nacht kein Auge zutun</em>&#8230;&#8220; &#8212; Als ich kurze Zeit später aus dem Dämmerschlaf aufschrecke, zersägt Hetty neben mir einen ganzen Redwood-Wald. Vom Jetlag geplagt kann ich nicht mehr einschlafen. Aus lauter Langeweile nehme ich mit dem Handy Hettys Schnarchkonzert auf und setze es als Sprachnachricht in die WhatsApp-Gruppe der Familie. Schnarchgeräusche sind auch ein Lebenszeichen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft is-resized"><img decoding="async" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190905_053122-1024x740.jpg" alt="" class="wp-image-812" width="500" height="360" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190905_053122-1024x740.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190905_053122-300x217.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190905_053122-768x555.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190905_053122-202x146.jpg 202w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190905_053122-50x36.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190905_053122-104x75.jpg 104w" sizes="(max-width:767px) 480px, 500px" /></figure>
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<p>Am nächsten Tag schauen wir uns Salt Lake City an. Die Mormonen-Stadt erfüllt so ziemlich alle Erwartungen: irgendwie erscheint sie wie eine Mischung aus Disneyland und Singapur. Alles ist unglaublich ordentlich, sauber und gepflegt. Auf den Bürgersteigen findet sich kein einziges Blatt, die Grünanlagen wirken wie mit der Nagelschere zurechtgeschnitten. Die Menschen auf der Straße sind ausnahmslos adrett und bürgerlich gekleidet. Ist es einer nicht, ist er sofort als Tourist zu erkennen. Alles wirkt eher wie die Fassade eines Filmsets und gar nicht wirklich wie bewohnt. </p>


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<figure class="alignright is-resized"><img decoding="async" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/DSC03854-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-810" width="482" height="321" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/DSC03854-1024x683.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/DSC03854-300x200.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/DSC03854-768x512.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/DSC03854-219x146.jpg 219w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/DSC03854-50x33.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/DSC03854-113x75.jpg 113w" sizes="(max-width:767px) 480px, 482px" /></figure>
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<p>Selbst mitten in der Innenstadt sind die Straßen 6-spurig und so breit, dass man es beinahe nicht von einer Straßenseite auf die andere in den von den Fußgängerampeln vorgesehenen und deutlich angegebenen 20 Sekunden schafft. Angeblich soll der Mormonenführer und Stadtbegründer Brigham Young dafür gesorgt haben, damit damals die Pferdegespanne zu jeder Zeit auf der Straße einen U-Turn machen konnten. Am saubersten von allem aber ist der Tempel Square mit den pompösen religiösen Gebäuden der &#8222;Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage&#8220;. Zwei junge chinesische Missionarinnen zeigen sie uns und nutzen die Gelegenheit, dabei über ihren Glauben zu referieren. Das ist alles reizend gemacht, überzeugt uns aber letztendlich inhaltlich dann doch nicht.</p>



<p>Aber endlich, endlich kommt hier nach den letzten Wochen, in denen alles noch so irreal erschien, zum ersten Mal ein Gefühl von Reisefieber auf, von der Lust auf das, was uns in den nächsten Monaten erwarten wird, ein erstes Kribbeln bei dem Gedanken, dass es morgen auf einen Roadtrip in die Rocky Mountains gehen wird.</p>



<p></p>
<p>Views: 99</p><p>Der Beitrag <a href="https://halbzeitpause.blog/wir-sind-unterwegs-in-salt-lake-city/">Wir sind unterwegs (in Salt Lake City)!</a> erschien zuerst auf <a href="https://halbzeitpause.blog">Halbzeitpause</a>.</p>
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		<title>Bizon alarm!</title>
		<link>https://halbzeitpause.blog/bizon-alarm/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hetty van der Neut]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Sep 2019 02:38:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nordamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Weltreise]]></category>
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<p>Der Beitrag <a href="https://halbzeitpause.blog/bizon-alarm/">Bizon alarm!</a> erschien zuerst auf <a href="https://halbzeitpause.blog">Halbzeitpause</a>.</p>
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<p class="has-drop-cap">Onze tweede dag, ik had dus heerlijk geslapen ondanks het bromgeluid, dat echt aanwezig was en heel irritant. De eerste dag hebben we Salt Lake City bekeken, de mormonenstad. Nog nooit zo&#8217;n schone stad gezien, geen blaadje op de grond. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft is-resized"><img decoding="async" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190907_041858-1024x580.jpg" alt="" class="wp-image-844" width="387" height="218" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190907_041858-1024x580.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190907_041858-300x170.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190907_041858-768x435.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190907_041858-258x146.jpg 258w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190907_041858-50x28.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190907_041858-132x75.jpg 132w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190907_041858-1200x675.jpg 1200w" sizes="(max-width:767px) 387px, 387px" /></figure>
</div>


<p>Maar de tweede dag begon ons natuuravontuur, we zijn naar Antilope eiland gereden, dit is een soort schiereiland in een enorm zoutmeer bij Salt Lake City. Er lopen ook bizons rond. We zijn een paar meter het park in en ja hoor daar grazen een paar in het hoge gras. Gelukkig zaten we in de auto en kon ik er heerlijk van genieten. Je kunt er meerdere dingen doen en wij gingen natuurlijk wandelen. Het was warm, maar echt prachtig. We liepen echt over de prairie, met mooie vergezichten en prachtige zonnenbloemenvelden. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright is-resized"><img decoding="async" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190907_042023-632x1024.jpg" alt="" class="wp-image-848" width="401" height="649" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190907_042023-632x1024.jpg 632w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190907_042023-185x300.jpg 185w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190907_042023-768x1244.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190907_042023-90x146.jpg 90w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190907_042023-31x50.jpg 31w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190907_042023-46x75.jpg 46w" sizes="(max-width:767px) 401px, 401px" /></figure>
</div>


<p>Maar ja, ineens wees Hartwig naar voren, een bizon op ons pad. Hij stond lekker te grazen en ik was nog wel relaxed, zie foto! Maar opeens hoorde hij ons en staarde ons aan, echt geen fijn gevoel, het zijn echt enorme beesten. Ik schoot meteen in de stress en wilde teruglopen. Hartwig wilde nog snel een selfie maken met de bizon, maar laat nu op dat moment zijn accu van de kamera op zijn.. Ondertussen bleef de bizon starren, hij had ons duidelijk gezien. Ik was al weg en keek waar Hartwig bleef. Hij kwam toch maar achter me aan, balend dat hij geen selfie had kunnen maken met het enorme beest. We moesten hele omweg lopen om weer aan de andere kant van het beest door te kunnen gaan. Daarna was het nog spannend, want meestal zijn ze in een kudde/groep en we konden niet zien of deze bizon alleen was of met meer. Gelukkig was hij alleen. Ik vind zoiets echt zenuwslopend, ben dan echt geen held. Ik heb echt respect voor dat soort dieren, dat wordt nog wat in Glacier en Yellowstone met de beren, bizons enz. </p>



<p>Daarna moesten we nodig even ontspannen en zijn gaan drijven in het zoute meer, zwemmen gaat niet, want je wordt een soort naar boven geduwd. Een leuke ervaring. Het water is echt heel zout, toen we eruit kwamen hadden we een zoutlaagje op onze huid. We hadden de keuze tussen koud water voor niets of afspoelen met warm water voor een dollar. Wat zouden we hebben gekozen?</p>



<p>Vandaag naar Craters of the moon geweest, een bizar park, rond 2100 jaar geleden is hier een vulkaan uitgebroken. Nu is het een maanlandschap, zwart, dor en heel apart. Zit dit nu in een typisch amerikaans motel te schrijven. Onze auto staat geparkeerd voor de deur, de airco staat aan, een enorm kingsizebed en super ouderwets. Toch is het reizen hier ontzettend makkelijk, de mensen zijn aardig, de wegen leeg, kunt overal eten en de natuur is prachtig. Overmorgen zijn we dan in BEAR country, hopelijk kom ik geen beer tegen&#8230;&#8230;.</p>
<p>Views: 53</p><p>Der Beitrag <a href="https://halbzeitpause.blog/bizon-alarm/">Bizon alarm!</a> erschien zuerst auf <a href="https://halbzeitpause.blog">Halbzeitpause</a>.</p>
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		<title>Roadtrippin&#8216; USA</title>
		<link>https://halbzeitpause.blog/roadtrippin-usa/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hartwig van der Neut]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Sep 2019 17:13:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nordamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Weltreise]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie ein Schlachtschiff gleitet unser Pick up &#8211; Truck über den Asphalt, nur ganz leise dringt das sonore Motorengeräusch in den Innenraum. Der Highway vor uns<span class="excerpt-hellip"> […]</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://halbzeitpause.blog/roadtrippin-usa/">Roadtrippin&#8216; USA</a> erschien zuerst auf <a href="https://halbzeitpause.blog">Halbzeitpause</a>.</p>
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<p class="has-drop-cap">Wie ein Schlachtschiff gleitet unser Pick up &#8211; Truck über den Asphalt, nur ganz leise dringt das sonore Motorengeräusch in den Innenraum. Der Highway vor uns ist wie mit dem Lineal durch die Landschaft gezogen, schon seit geraumer Zeit geht es nur geradeaus. Aus dem Radio tönt Countrymusik (sonst nicht unser Ding, aber hier passt sie perfekt), und um uns herum zieht eine endlos scheinende Prairie-Landschaft vorbei. Hetty sitzt dösend auf dem Beifahrersitz, und ich genieße dieses völlig entspannte &#8222;Cruisen&#8220;. Wie automatisch beginnen meine Gedanken zu wandern:</p>



<p>Ich denke darüber nach, wie sehr die USA ein Land der Autofahrer sind. Alles ist auf den Autoverkehr ausgerichtet, und zwar auf den Verkehr mit großen Autos, riesigen Autos. Ich staune immer wieder über die gigantischen Wohnmobile, die uns regelmäßig entgegenkommen und die unsere europäischen Omnibusse geradezu klein aussehen lassen, viele davon sogar noch einen PKW an einer Abschleppstange hinter sich herziehend.<br></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft is-resized"><img decoding="async" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_063615-503x1024.jpg" alt="" class="wp-image-861" width="312" height="635" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_063615-503x1024.jpg 503w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_063615-147x300.jpg 147w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_063615-768x1564.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_063615-72x146.jpg 72w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_063615-25x50.jpg 25w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_063615-37x75.jpg 37w" sizes="(max-width:767px) 312px, 312px" /></figure>
</div>


<p>Die Amerikaner erledigen einfach alles gerne mit dem Auto. Von nahezu allem begegnen wir auch einer &#8222;Drive thru&#8220;-Variante: &#8222;Drive thru&#8220;-Fastfood-Restaurants, &#8222;Drive thru&#8220;-Coffeeshops, &#8222;Drive thru&#8220;-Apotheken und sogar &#8222;Drive thru&#8220;-Banken. Nur Fußgänger sieht man fast überhaupt nicht. Und offenbar damit diese seltene Spezies nicht vollständig ausgerottet wird, hat man sich jetzt eine neue Sicherheitsmaßnahme einfallen lassen: an den wenigen Fußgängerüberwegen gibt es zu beiden Seiten am Straßenrand aufgestellte Köcher mit kreischroten Signalflaggen, die die Fußgänger beim Überqueren der Straße deutlich sichtbar bei sich tragen sollen, damit sie nicht von unachtsamen Autofahrern überfahren werden. Gesehen haben wir diese Flaggenbehältnisse jetzt öfter, dass sie auch benutzt werden allerdings noch nicht.<br></p>



<p>Zum Glück fahren die Amerikaner im Durchschnitt und für europäische Verhältnisse eh sehr defensiv. Ich erinnere mich an die Reise mit unseren Kindern im Wohnmobil durch den Südwesten der USA. Bei der Mietwagenfirma hatte man uns ein sehr viel größeres Wohnmobil aufgedrängt als ich bestellt hatte (noch so ein &#8222;free upgrade&#8220;). Da aber auch gar kein kleineres Modell verfügbar war, fuhr ich also notgedrungen und mit schweißnassen Händen dieses 9-Meter-Ungetüm vom Hof und auf den achtspurigen innerstädtischen Highway von Los Angeles. An der nächsten Kreuzung versuchte ich einen U-Turn hinzulegen, scheiterte aber kläglich: aufgrund des LKW-artigen Wendekreises bekam ich das Wohnmobil gerade mal um 90 Grad herum und blockierte so alle 4 Spuren der Gegenfahrbahn. Nur durch minutenlanges vor- und zurückrangieren gelang es mir, das Fahrzeug in die richtige Spur zu bringen. Die Amerikaner in den Autos, deren Weg ich blockierte, warteten das Manöver mit dankenswerter Ruhe stoisch ab. Man stelle sich das Hupkonzert bei einem gleichen Vorfall in Italien vor.<br></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright is-resized"><img decoding="async" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190908_045839-725x1024.jpg" alt="" class="wp-image-865" width="292" height="412" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190908_045839-725x1024.jpg 725w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190908_045839-212x300.jpg 212w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190908_045839-768x1085.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190908_045839-103x146.jpg 103w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190908_045839-35x50.jpg 35w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190908_045839-53x75.jpg 53w" sizes="(max-width:767px) 292px, 292px" /></figure>
</div>


<p>Und so lässt sich Nord-Amerika halt auch am besten und wirklich sehr entspannt mit dem Auto er-fahren (jedenfalls wenn man mal den Umweltaspekt außen vor lässt). Die Benzinpreise sind nach wie vor moderat, die Übernachtungspreise in den allgegenwärtigen Motels leider nicht mehr so ganz. Dafür kann man aber eben auch mit dem Auto bis vor die eigene Zimmertür fahren. Nur innendrin sind diese Herbergen auch gerne mal etwas schäbiger. Vorgestern zum Beispiel übernachteten wir in einem Motel, dessen Wände so dünn waren, dass wir akustisch das Fernsehprogramm unseres Zimmernachbarns deutlich mitverfolgen konnten. Offenbar schlief er währenddessen ein, denn das Fernsehgeräusch lief bis morgens früh um fünf. Und da wären wir dann wieder bei den Ohrstöpseln… </p>



<p>Ich glaube, das größte Problem bei Autoreisen durch die USA ist der Kaffee. Echt. Hetty hat extra einen metallenen Thermosbecher für die langen Autofahrten im Rucksack mitgenommen. Ganz wichtig auch deshalb, weil bei ihr sofort akute Schlechtlaunigkeit droht, sobald der Koffeinlevel unter einen bestimmten Wert sinkt. Und jetzt schwappt in dem Behälter diese Plörre, die es in jedem Motel zum Frühstück gibt, wässrig und im schlimmsten Fall von Creamerpulver durchsetzt. Schon bei dem Gedanken daran schüttelt es mich. Aber gut, wenn man dann irgendwo doch mal wieder einen richtig guten Cappucino bekommt, ist es auf diesem Roadtrip auch ein echtes Ereignis, das Hetty und ich so richtig genießen können. </p>



<p class="has-text-align-left">Und wie die Straße jetzt am Horizont langsam beginnt, in eine weitläufige Kurve überzugehen, mache ich mir nochmal bewusst, was für ein großes Privileg es ist, dass wir zusammen diese Reise machen können. Dass wir beide die gleiche Lust dazu haben. Und dass unsere Lebensumstände es zulassen, unsere körperliche Fitness und auch unsere finanziellen Möglichkeiten. Was für ein Geschenk.</p>
<p>Views: 42</p><p>Der Beitrag <a href="https://halbzeitpause.blog/roadtrippin-usa/">Roadtrippin&#8216; USA</a> erschien zuerst auf <a href="https://halbzeitpause.blog">Halbzeitpause</a>.</p>
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