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	<title>Südamerika Archive - Halbzeitpause</title>
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	<description>- der Reiseblog für Overlanding, Hiking und Backpacking</description>
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	<title>Südamerika Archive - Halbzeitpause</title>
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		<title>Transfer nach Peru (mit Hindernissen) &#8211; en eerste indrukken van Arequipa</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hartwig van der Neut]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Sep 2019 19:44:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Südamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Weltreise]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach dem Yellowstone Nationalpark geht es mit einem Zwischenstopp im Grand Tetons Park zurück nach Salt Lake City. Und jetzt fühlt es sich zum ersten Mal<span class="excerpt-hellip"> […]</span></p>
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<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="has-drop-cap wp-block-paragraph">Nach dem Yellowstone Nationalpark geht es mit einem Zwischenstopp im Grand Tetons Park zurück nach Salt Lake City. Und jetzt fühlt es sich zum ersten Mal an wie eine Weltreise: statt wie normalerweise die Heimreise anzutreten, geht es einfach weiter. Auf zur nächsten Station der Reise, wir wechseln auf die Südhalbkugel nach Peru. Spannend!<br></p>



<p class="wp-block-paragraph">Spannend auch deshalb, weil irgendetwas mit unseren Flugbuchungen nicht zu stimmen scheint: Für diesen Reiseabschnitt benötigen wir drei Flüge in Reihe: Salt Lake City &#8211; Los Angeles, Los Angeles &#8211; Lima und Lima &#8211; Arequipa, durchgeführt von zwei unterschiedlichen Fluggesellschaften: American und Latam Airlines. Am Vorabend des Weiterfluges versuche ich im Motel einen Online-Check-in durchzuführen, aber ich kann Hetty als Mitreisende im System der Fluglinien nicht finden. Was ich auch probiere, immer wieder taucht nur mein Name auf. Hetty und mich beschleicht ein ungutes Gefühl, aber wir beschließen, uns nicht verrückt machen zu lassen. Morgen am Check-in &#8211; Schalter wird sich schon alles klären. Sicherheitshalber machen wir uns aber dann doch mit großzügigen Vorlauf auf den Weg zum Flughafen.<br></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit einiger Wehmut geben wir dort unseren Pick up &#8211; Truck wieder ab (okay zugegeben, die offene Ladefläche war wirklich zu gar nichts zu gebrauchen, aber Spaß gemacht hat der Wagen trotzdem!). Dann eilen wir zum &#8222;American Arlines&#8220;-Schalter, um dort für die gesamte Flugstrecke bis Arequipa einzuchecken. Es erwartet uns ein gesetzter älterer etwas wortkarger Mitarbeiter. Es beginnt ganz gut, schnell sind meine Bordkarten und die Labels für unser Gepäck bis Arequipa ausgedruckt. Aber dann wird seine Miene merklich düsterer. Er tippt abwechselnd auf seiner Tastatur und starrt regungslos auf seinen Bildschirm. Dann wieder tippen. Dann starren. Schliesslich greift er zu seinem Telefon und murmelt hinein. Hetty und ich werfen uns angespannte Blicke zu: &#8222;Es wird doch wohl nicht…?&#8220; Schließlich seufzt er und eröffnet uns, dass Hettys Reservierung gecancelt sei, es gäbe keinen Sitzplatz für sie und wir sollten uns doch bitte mit unserem Reisebüro in Verbindung setzen. Wir sind entsetzt. Auf unsere Frage, wie es dazu kommen konnte, zuckt er nur bedauernd mit den Schultern.<br> &#8222;Our Travel Agency is in Germany and closed right now. So is there anything we can do right here?&#8220;, frage ich ihn. <br>Aber der Mitarbeiter kann Hetty lediglich auf &#8222;Stand by&#8220; für den Flug nach Los Angeles setzen, und wie es um Hettys weitere Flüge bis Peru bestellt sei, könne er nicht sagen, da diese von Latam durchgeführt würden. Hettys Mundwinkel erreichen Bodennähe, &#8222;gestresst&#8220; beschreibt unseren nervlichen Zustand unzureichend. Wir können es nicht glauben. Auf keinen Fall lassen wir uns trennen. Der Mitarbeiter entschuldigt sich, fordert uns aber auf, alles weitere am Gate selbst zu regeln. Immerhin murmelt er, dass er versuchen werde, noch etwas glattzubügeln. Also bleibt uns nichts anderes übrig, als uns in aller Eile auf den Weg durch die Sicherheitskontrolle zum Abfluggate zu machen. Als wir ankommen,  stecken die Mitarbeiter dort schon die Köpfe zusammen, und auch unser Schaltermitarbeiter steht überraschend wieder dabei: <br> &#8222;Are you good to go?&#8220; empfängt er uns, &#8222;We&#8217;ve got a plane to Los Angeles leaving right now that we can put you on!&#8220; <br> &#8222;And our luggage?&#8220;, frage ich noch. <br> &#8222;Your bags will catch up with you in LA.&#8220; <br> Ich bin skeptisch, aber da winkt schon eine Mitarbeiterin ungeduldig von der Gangway, also rennen wir los. Im Flugzeug lassen wir uns in der letzten Reihe in die Sitze fallen und atmen erstmal angestrengt durch. <br>Aber wie geht es weiter? Was ist mit Hettys Flügen von LA bis Arequipa? Bei der Ankunft in Los Angeles hetzen wir also mittlerweile schon reichlich verschwitzt als erstes zum Latam-Schalter. Und ja, zum Glück finden sich im dortigen Computersystem ihre Reservierungen wieder! Höchst erleichtert nehmen wir ihre Bordkarten für die restliche Flugstrecke in Empfang. Und man versichert uns sogar, dass auch das Gepäck mit auf dem Wege sei. Uff, Freuden des Flugverkehrs!</p>



<p class="has-text-align-center wp-block-paragraph">&#8212;</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190924_005010-1024x612.jpg" alt="" class="wp-image-998" width="486" height="290" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190924_005010-1024x612.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190924_005010-300x179.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190924_005010-768x459.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190924_005010-244x146.jpg 244w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190924_005010-50x30.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190924_005010-126x75.jpg 126w" sizes="(max-width:767px) 480px, 486px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">We komen aanvliegen over hoge kale bergen, voordat we landen zie ik kilometerlange glinsteringen beneden op de grond, dat zijn de kleine hutjes gemaakt van zilveren golfplaten. Dat is vaak een teken dat het een derde wereldland is. Dan landen we, we stappen uit en zijn overweldigd. Voor ons een gigantische vulkaan van bijna 6000 meter hoog en iets opzij een gebergte van meer dan 6000 meter hoog. We zijn aangekomen in Arequipa. We gaan eerst even wat eten, we zijn een beetje gaar van de hele nacht vliegen en we hebben te weinig gegeten, tenminste ik. Hartwig kan daar beter tegen. Nadat we wat gegeten hebben spreek ik een taxichauffeur aan, die ons keurig voor het afsproken geld naar ons apartementje brengt, waar we de komende 3 weken zullen wonen. Tijdens de rit kijken we al een beetje om ons heen, het is echt een totaal andere wereld, lawaai, chaos, vervallen gebouwen, overal bovengrondse elektriciteit, gebouwen half afgemaakt en het blaffen van de straathonden. Ons apartement ligt gelukkig in een rustige en veilige omgeving, dicht bij het talencentrum, waar we Spaans gaan leren. We hebben een heerlijk terras erbij, het is niet echt schoon, maar we zijn dan ook niet in Europa, hier gelden andere standaards. We zitten een paar straten af van een supermarkt en het is maar 20 minuutjes lopen naar het oude centrum. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft is-resized"><img decoding="async" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190924_004825-1024x919.jpg" alt="" class="wp-image-999" width="232" height="207" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190924_004825-1024x919.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190924_004825-300x269.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190924_004825-768x689.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190924_004825-163x146.jpg 163w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190924_004825-50x45.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190924_004825-84x75.jpg 84w" sizes="(max-width:767px) 232px, 232px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Het weekend hebben we besteed aan het ontdekken van de stad, het is een gezellige stad, we hebben al een paar leuke koffietentjes gezien en heerlijk peruaans gegeten in een klein restaurantje, waar we toevallig langs kwamen. Je kon goed in de keuken kijken en Hartwig zei, daar hangen onze kippen, ik draaide me om en zag dat het geen kippen waren maar cavia&#8217;s. Dat schijnt hier een grote delicatesse te zijn. Gelukkig hadden we polo (kip) besteld. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Morgen begint onze cursus. Elke dag 4 uur Spaans, ben benieuwd hoeveel we gaan leren. </p>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph">P.S.: Für wen die Zweisprachlichkeit unseres Blogs eine Hürde darstellt: viele Browser verfügen mittlerweile über eine Übersetzungsfunktion, die recht ordentlich funktioniert und mit der man sich die einzelnen Artikel übersetzen lassen kann. Oder man kann sich auch z. B. vom Google-Übersetzer den gesamten Blog in der Sprache seiner Wahl anzeigen lassen:<br><a href="http://translate.google.com/translate?hl=&amp;sl=nl&amp;tl=de&amp;u=https%3Awww.halbzeitpause.blog&amp;sandbox=1">http://translate.google.com/translate?hl=&amp;sl=nl&amp;tl=de&amp;u=https%3Awww.halbzeitpause.blog&amp;sandbox=1</a></p>
<p>Views: 204</p><p>Der Beitrag <a href="https://halbzeitpause.blog/transfer-nach-peru-mit-hindernissen-en-eerste-indrukken-van-arequipa/">Transfer nach Peru (mit Hindernissen) &#8211; en eerste indrukken van Arequipa</a> erschien zuerst auf <a href="https://halbzeitpause.blog">Halbzeitpause</a>.</p>
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		<title>Ausflug zum Colca Canyon oder der Kampf gegen die Höhenkrankheit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hartwig van der Neut]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Oct 2019 00:59:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Südamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Weltreise]]></category>
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<p>Der Beitrag <a href="https://halbzeitpause.blog/ausflug-zum-colca-canyon-oder-der-kampf-gegen-die-hoehenkrankheit/">Ausflug zum Colca Canyon oder der Kampf gegen die Höhenkrankheit</a> erschien zuerst auf <a href="https://halbzeitpause.blog">Halbzeitpause</a>.</p>
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<p class="has-drop-cap wp-block-paragraph">Nachdem wir eine Woche lang brav und eifrig jeden Morgen zur Spanisch-Schule gepilgert sind, nutzen wir das freie Wochenende, um von Arequipa aus einen Ausflug zu machen: wir wollen uns den nahe gelegenen Colca Canyon ansehen und hoffen, dort die berühmten Kondore zu Gesicht zu bekommen. Außerdem ist der Ausflug ein guter Test für uns, wie gut wir mit der Höhe zurechtkommen werden: Der Canyonrand liegt auf gut 3900 Metern und auf dem Weg dorthin muss die Pata Pampa überquert werden, deren höchster Punkt auf 4910 Metern liegt. Die Höhenkrankheit ist unter Reisenden in Peru und Bolivien berüchtigt: Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel, Erbrechen, Rauschzustände &#8211; die Liste der möglichen Symptome ist lang. Und während Hetty bei einer Besteigung des Kilimanjaros bereits einige Erfahrung mit dem Wandern auf Höhe sammeln konnte, bin ich in meinem Leben über 3000 Meter noch nicht hinaus gekommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir buchen eine 2-Tagestour bei einem Veranstalter in Arequipa. Es klingt alles recht solide, allerdings werden wir ein wenig stutzig, als wir bei der Buchung aufgefordert werden, unsere Krankenversicherung und einen Ansprechpartner für Notfälle anzugeben. Aber wir sollten uns keine Sorgen machen, winkt die freundliche Mitarbeiterin ab, sowohl im Tour-Bus als auch im Hotel würde man Sauerstoff-Flaschen für Notfälle bereit halten. Außerdem empfiehlt man uns, sogenannte &#8222;Sorojchi-Pillen&#8220; (nach dem peruanischen Begriff &#8222;Soroche&#8220; für Höhenkrankheit) zu besorgen und vorsorglich einzunehmen. Wir müssen mehrere Apotheken abklappern, um diese zu bekommen, aber immerhin gelingt uns dies unter Einsatz unserer neu erworbenen Spanisch-Kenntnisse (keiner der Mitarbeiter in den Apotheken spricht auch nur ein Wort Englisch) &#8211; ein erster Erfolg unseres Kurses! Außerdem versorgt uns Lara, eine junge Backpackerin aus München, die wir in unserer Spanischschule kennengelernt haben, mit Coca-haltigen Bonbons, die ebenfalls helfen sollen. Derart ausgerüstet machen wir uns also am Samstagmorgen auf den Weg.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright is-resized"><img decoding="async" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190930_230537-773x1024.jpg" alt="" class="wp-image-1026" width="455" height="602" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190930_230537-773x1024.jpg 773w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190930_230537-226x300.jpg 226w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190930_230537-768x1018.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190930_230537-110x146.jpg 110w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190930_230537-38x50.jpg 38w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190930_230537-57x75.jpg 57w" sizes="(max-width:767px) 455px, 455px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Kleinbus und einer bunt zusammengewürfelten Truppe aus Deutschland, Holland, England und Taiwan geht es los. Die Straße windet sich in unendlich scheinenden Schleifen hinauf in die Berge. Beim ersten Stop haben wir bereits eine Hochebene von 4000 Metern erreicht. Für alle Tourteilnehmer gibt es erstmal einen &#8222;Andean Tea&#8220;, gebraut aus Coca-Blättern und weiteren Kräutern, um gegebenfalls erste Symptome der Höhenkrankheit abzumildern. Zum Glück merken wir bislang noch wenig davon. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Als es anschließend in Richtung des höchsten Punktes der Reise, dem &#8222;Mirador de los Volcanes&#8220; geht, verteilt Luiz, unser peruanischer Guide, dann aber vorsichtshalber kleine Säckchen mit getrockneten Coca-Blättern und fordert uns auf, diese zu zerkauen und im Mund zu behalten. (Auch unser Busfahrer kaut bereits seit geraumer Zeit diese Blätter und insgeheim frage ich mich, ob dies seine Fahrtüchtigkeit wohl eher befördert oder vermindert. Ich hoffe mal auf ersteres.) Zu den etwas bitter schmeckenden Blättern reicht Luiz dann noch &#8222;Llipta&#8220;, eine zähe dunkle Paste, die aus Quinoa-Asche, Limonensaft, Minze und anderen Kräutern hergestellt wird, und die als Katalysator für die Wirkung der Coca-Blätter wirken soll. Als erstes Zeichen seiner betäubenden Wirkung stellt sich jedenfalls unmittelbar nach dem Genuss ein taubes Gefühl in der Zunge ein. Und Luis versichert uns, dass wir damit jetzt bestens gegen die Höhenkrankheit gewappnet sein sollten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und tatsächlich: als wir schließlich am höchsten Punkt der Reise aus dem Bus steigen, um die grandiose Aussicht auf eine ganze Reihe von (teilweise noch aktiven) Vulkane in der Umgebung von Arequipa zu genießen, merken wir zwar ein leicht schwummriges Gefühl im Kopf und eine gewisse Schweratmigkeit, sind ansonsten aber erleichtert darüber, wie gut es uns in der ungewohnten Höhe geht. Lediglich der bittere Coca-Geschmack im Mund ist nicht gerade angenehm, und am liebsten würden wir die giftgrüne Masse schnell wieder ausspucken, aber Luiz hatte uns ermahnt, dies sei respektlos gegenüber diesem Geschenk der Götter. Also folgen wir seinen Anweisungen, graben mit den Händen ein kleines Loch in den Sand, spucken hinein und bedecken die Opfergabe für &#8222;Pachamama&#8220; (Mutter Erde) mit einem kleinen Turm aus Steinen. Man weiß ja nie, wofür es gut ist. Und dann geht es auch schon weiter in Richtung Colca Canyon, der zum Glück bereits wieder ein gutes Stück tiefer liegt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was auch immer von alledem, was wir da in uns hineingestopft haben, ausschlaggebend war, dass wir auf diesem Ausflug letztendlich kaum unter der Höhenkrankheit zu leiden hatten, ist schwer zu sagen. Auf jeden Fall sehen wir damit jetzt auch dem Inkatrail einigermaßen beruhigt entgegen, den wir von Cusco aus wandern werden und der uns ebenfalls in Höhen bis 4200 Metern führen wird. Das einzige, was wir in den nächsten drei Monaten nicht machen dürfen (wie wir von verschiedenen Seiten aufgeklärt wurden), ist ein Drogentest. Denn so lange sei angeblich das Coca in unseren Haarspitzen noch nachzuweisen und würde in Deutschland und Holland als Drogenmissbrauch eingestuft werden. Naja, damit können wir leben.</p>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity is-style-wide"/>



<p class="wp-block-paragraph">Een beetje zenuwachtig zijn we, als we &#8217;s ochtends naar het reisburo lopen. Het is echt niet niks om over een pas te gaan van bijna 5000 meter. Maar zoals je hebt kunnen lezen, hebben we er alles aan gedaan om niet hoogteziek te worden. Eerst rijden we Arequipa uit, langs de voorsteden, die bestaan voor 80% uit hele kleine, vaak kapote simpele huisjes. Het is er stoffig, vies en erg vol met mensen. Daarna is er de stilte van het landschap. We zien meerdere vulkanen van allemaal rond de 6000 meter hoog, 1 daarvan is ook nog actief en spuugt elke 20 minuten stof. Langzaam rijden we door, over een plateau van 4400 meter, we zien lamas en alpachas. Uiteindelijk komen we aan op het hoogste punt, de wereld is hier als de maan, geen groen meer te zien, dor, droog maar ook prachtig. Het lijkt een beetje alsof je on top of the world staat. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Daarna dalen we af naar de Colca Canyon, we rijden langs terrassen in de bergen, die de inca&#8217;s al gemaakt hebben om het land te bewerken. Ze hadden 1000 jaar geleden al een heel ingewikkeld irrigatie systeem, zodat de grond voorzien kon worden van water. Het is echt indrukwekkend hoeveel terassen er zijn en hoe ongelofelijk veel werk dat moet zijn geweest om die allemaal te maken. Ze worden nu nog steeds door de bevolking gebruikt. We stoppen bij een heel klein dorpje, waar we die nacht gaan slapen. In de namiddag maken we nog een wandeling met onze gids, we merken de hoogte, het is daar 3800 meter wel, vooral berg op dan ben je snel buiten adem. We doen rustig aan, onze gids Luiz weet ontzettend veel over gebruiken, planten, dieren en de bevolking in de canyon. Wat ons opviel was de grote armoede. Kleine hele simpele huisje met geen verwaming (het is daar &#8217;s nachts altijd heel erg koud), geen keuken, ze koken buiten. Een paar varkens scharrelen om het huis, er ligt wat rommel . De mensen hier zijn heel klein, rond de 1.55, wij zijn echt reuzen voor ze. We slapen in een simpele, maar geweldige lodge. Het doet ons aan afrika denken.</p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191001_025308-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-1058" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191001_025308-1024x683.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191001_025308-300x200.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191001_025308-768x512.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191001_025308-219x146.jpg 219w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191001_025308-50x33.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191001_025308-113x75.jpg 113w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">De volgende dag om 5.00 uur op, vandaag gaan we naar het Cruz del Condor point. Om de beroemde Condoren te zien, de grootste vogels die kunnen vliegen ter wereld. Spanwijdte van meer dan 3 meter. We zoeken een plekje en wachten af. Dan komen ze van onder in de canyon omhoog op de termiek van de wind. Ze glijden door de lucht, het is een fantastisch schouwspel. Voor ons (op 3 meter afstand) landen 5 condoren op een steen. Even, dan glijden ze weer door de lucht. Gefasineerd kijken we naar deze prachtige vogels. Na een half uurtje zijn ze 300 meter boven ons op zoek naar eten en al snel uitzicht. Hartwig heeft een paar opnames gemaakt, die moet je zien, het is echt prachtig.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=tu5qdcODZYo" title="Kondore am Colca Canyon" width="1220" height="686" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen consent-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/tu5qdcODZYo?feature=oembed" consent-required="3180" consent-by="services" consent-id="3181" consent-click-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/tu5qdcODZYo?feature=oembed&amp;autoplay=1"></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph">We rijden langzaam, via een paar uitzichtpunten en kleine dorpjes de canyon weer uit, we moeten nog uren terug rijden. Luiz zet prachtige inca muziek op en wij dromen nog even van de mooie vogels, de prachtige natuur en hoe dankbaar en gelukkig we zijn, dat we dit hebben kunnen zien. </p>



<p class="wp-block-paragraph">PS: Hartwig had zoveel sorojchi pillen geslikt en coca bladeren gegeten, dat hij zelfs in Arequipa niet lekker kon slapen&#8230; en hij kan altijd slapen, dus&#8230;&#8230;</p>
<p>Views: 140</p><p>Der Beitrag <a href="https://halbzeitpause.blog/ausflug-zum-colca-canyon-oder-der-kampf-gegen-die-hoehenkrankheit/">Ausflug zum Colca Canyon oder der Kampf gegen die Höhenkrankheit</a> erschien zuerst auf <a href="https://halbzeitpause.blog">Halbzeitpause</a>.</p>
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		<title>Leven in een andere stad, ver van huis&#8230;. en Cavia eten, ja of nee&#8230;.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hetty van der Neut]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Oct 2019 01:29:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Südamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Weltreise]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ik stond vanochtend op en Hartwig kondigde aan, we gaan vandaag Cuy eten of ook wel genoemd Cavia. Cavia is hier echt een lekkernij, vroeger aten<span class="excerpt-hellip"> […]</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://halbzeitpause.blog/leven-in-een-andere-stad-ver-van-huis-en-cavia-eten-ja-of-nee/">Leven in een andere stad, ver van huis&#8230;. en Cavia eten, ja of nee&#8230;.</a> erschien zuerst auf <a href="https://halbzeitpause.blog">Halbzeitpause</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap wp-block-paragraph">Ik stond vanochtend op en Hartwig kondigde aan, we gaan vandaag Cuy eten of ook wel genoemd Cavia. Cavia is hier echt een lekkernij, vroeger aten ze het heel veel, maar nu worden er niet meer veel cavias gefokt, te duur en daarom is het echt iets specials. Ik twijfelde even, dacht aan alle vrienden die cavias als huisdier hebben, maar we besloten het toch te doen. We zijn in Peru en waarom ook niet. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright is-resized"><img decoding="async" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191007_023512-1024x641.jpg" alt="" class="wp-image-1097" width="403" height="252" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191007_023512-1024x641.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191007_023512-300x188.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191007_023512-768x481.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191007_023512-233x146.jpg 233w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191007_023512-50x31.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191007_023512-120x75.jpg 120w" sizes="(max-width:767px) 403px, 403px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Dus wij naar een goed restaurant, daar waar ze al als lijkjes boven de keuken hingen en we hebben Cuy besteld. Daar dronken we chicha bij (maisdrankje) en voelden ons al heel peruaans. Toen kwam de cavia, je kon zijn tandjes en zijn klauwtjes nog zien, zie foto en het smaakt een beetje naar kip, veel vlees zit er niet aan, het velletje is lekker knapperig gebakken en ook het lekkerste. We probeerden heel beschaafd het met vork en mes te eten, toen kwam onze redding. Een peruaan van de tafel naast ons,  die ons had zien worstelen met de cavia vertelde ons dat we het met onze handen moesten eten, dat hoorde zo. Dus, wij dit doen en kregen 2 duimpjes omhoog van hem. Voor alle cavia liefhebbers, sorry, we zullen het hier niet meer eten. Maar we moesten het toch een keer proberen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">We verblijven nu 2 weken in Arequipa, een grote stad in het zuiden van Peru. We hebben deze stad gekozen om Spaans te leren omdat het niet te hoog ligt (op 2400 meter) en het leek ons wel een interessante stad, niet te groot zoals Lima en niet te hoog zoals Cucso. Het wordt ook wel de witte stad genoemd omdat de mensen hier van de spanjaarden afstammen en daarom witter zijn als de peruanen. Bovendien zijn heel veel gebouwen wit, dit komt door de stenen die ze gebruiken. We hebben les in de tuin van een klein taalinstituut, dat in handen is van een familie. We krijgen les van Malena, een pittige dame met een sterke eigen mening. We leren van haar veel over de gebruiken, denkbeelden en het dagelijkse leven in Peru. Nu is er ook nog eens heel veel onrust op politiek gebied, maar daar merken we in Arequipa gelukkig weinig van. Elke dag gaan we braaf naar school, maken ons huiswerk braaf en kunnen best al aardig wat lezen en verstaan. Spreken en horen is moeilijker, maar dat is altijd zo bij een taal. Ze werken nog wel erg met de grammatica-vertaal methode, dus worden we dood gegooid met onregelmatige en regelmatige werkwoorden. Een kleine nachtmerrie, dan denk je dat je iets weet en dan is er weer een uitzondering op de regel. Hartwig en ik willen dit weekend een uurtje gaan zitten en de belangrijkste werkwoorden en zinnen opschrijven zodat we ons een beetje verstaanbaar kunnen maken, met Engels kom je hier niet ver. </p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="627" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191007_032233-1024x627.jpg" alt="" class="wp-image-1112" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191007_032233-1024x627.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191007_032233-300x184.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191007_032233-768x471.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191007_032233-238x146.jpg 238w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191007_032233-50x31.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191007_032233-122x75.jpg 122w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">We hebben wel al hele grappige dingen beleefd en hebben in de apotheek sorochi pillen kunnen bestellen, onze was bij de wasserette laten wassen (een heel oud mannetje regelt het daar, hij heeft echt zo&#8217;n ontzettend lieve uitstraling) en we hebben een keer veels te veel tip gegeven, ook door een taalmisverstand. We hebben in ieder geval de ober helemaal gelukkig gemaakt. Ondertussen kennen we onze omgeving goed, we hebben een aantal goede koffiezaakje ontdekt, lekkere restaurantjes, al kook ik meestal zelf. We weten waar de supermarkt is en kennen meerdere wegen naar de stad. Wat ik vooral mis is het groen, de parken, het rustig wandelen. Dat is er hier niet bij, zodra je buiten komt is er lawaai. De auto&#8217;s hebben allemaal heftige verschillende toeters, de bussen sowieso en ze houden gewoon van herrie. Verder is er erg veel vervuiling van de oude auto&#8217;s en bussen en dat ruik je. Parken zijn er niet echt, logisch want het regent hier 2 tot 4 weken per jaar. Bovendien is het om 18.00 donker en loop je niet meer echt lekker op straat. We wonen echt in een veilige buurt, maar mijn avondloopjes kan ik hier niet maken. Om 6.00 &#8217;s ochtends begint de herrie alweer met vuurwerk, er wordt weer een heilige maria feest gehouden en dan knallen ze er op los, de eerste keer dachten Hartwig en ik dat de vulkaan aan het uitbarsten was. Wie verwacht er nu op 6.00 al vuurwerk. De vulkaan misti is heel goed te zien vanuit ons terras en staat heel dicht op de stad. Bovendien is dit aardbeving gebied en hebben ze zo&#8217;n 3 aardbevingen per jaar. Vaak niet sterk, maar er zijn ook flinke bij. Je weet nooit wanneer ze gaan toeslaan. Tot nu toe, is het rustig en hebben we nog niets gevoeld. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft is-resized"><img decoding="async" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191007_030355-1024x600.jpg" alt="" class="wp-image-1107" width="453" height="265" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191007_030355-1024x600.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191007_030355-300x176.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191007_030355-768x450.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191007_030355-249x146.jpg 249w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191007_030355-50x29.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191007_030355-128x75.jpg 128w" sizes="(max-width:767px) 453px, 453px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Verder is er een heel groot verschil tussen arm en rijk. Er zijn hier prachtige moderne winkelcentra, waar je geen verschil ziet met die bij ons, aan de andere kant heb je heel veel straatverkopers, mensen die bedelen. en hele kleine winkeltjes.  In de voorsteden kun je echt niet wezen, daar zijn de hele arme wijken, waar geimproviseerde huisjes staan en waar heel veel armoede is. Een grote uitdaging is ook, hoe kom je over de straat. Het is echt super druk, er zijn geen verkeerslichten, er zijn wel zebrapaden, maar daar stopt niemand voor. Je moet niet gaan wachten, ze stoppen toch niet, dus gaan Hartwig en ik &#8218;zelfbewust&#8216; de straat over, situatie overzien, blikcontact opnemen (voor zover mogelijk) en gaan. Tot nu toe is het goed gegaan. Anders kom je er echt niet overheen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright is-resized"><img decoding="async" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191007_025519-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-1102" width="431" height="287" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191007_025519-1024x683.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191007_025519-300x200.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191007_025519-768x512.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191007_025519-219x146.jpg 219w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191007_025519-50x33.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191007_025519-113x75.jpg 113w" sizes="(max-width:767px) 431px, 431px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Het weer is echt prachtig, elke dag tussen de 21 en 27 graden, in de ochtend altijd zon, af en toe bewolkt het in de middag. Zodra de zon ondergaat wordt het koel, rond de 10 tot 13 graden. en dat 10 maanden per jaar. In januari en februari is het hier zomer en regentijd. Maar veel regen valt er niet. Elke ochtend ontbijten we op ons terras en kijken naar de Misti vulkaan en andere hoge bergen van over de 6000 meter, die we vanaf ons terras kunnen zien. Dat is echt heerlijk, daar genieten we elke ochtend weer van. Ons apartement is prima, we hebben, buiten het terras, een kamer, slaapkamer, badkamer en keuken. Het is hier voor peruaanse begrippen heel erg rustig en dat is heel erg fijn. Het enige probleem wat ik heb is dat ik nog steeds niet goed kan slapen door de hoogte en dat wordt in Cusco (3600 meter) natuurlijk ook niet beter. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Aanstaande vrijdag gaan we naar Cusco en dan begint het echte reizen door Peru en Bolivia. We gaan met de nachtbus, er rijdt overdag geen bus, dus dat wordt ook weer spannend.</p>
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		<title>Cuzco &#8211; Inca stad met uitzicht over de rode daken</title>
		<link>https://halbzeitpause.blog/cuzco-inca-stad-met-uitzicht-over-de-rode-daken/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hetty van der Neut]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Oct 2019 03:07:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Südamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Weltreise]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Daar zitten we in de nachtbus, vooraan, boven in, want dan kun je goed kijken, volgens Hartwig. Maar we zien dan toch niets, het is donker,<span class="excerpt-hellip"> […]</span></p>
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<p class="has-drop-cap wp-block-paragraph">Daar zitten we in de nachtbus, vooraan, boven in, want dan kun je goed kijken, volgens Hartwig. Maar we zien dan toch niets, het is donker, is mijn argument en bovendien is het de doodszone als er een ongeluk gebeurd. We hebben gekozen voor de goedkopere variant. De stoel kan niet echt in slaappositie, maar 140 graden naar achteren. Het zijn goede stoelen en we zitten er lekker in. De bus zet zich in beweging, we hebben een rustige buschauffeur, heel erg fijn. Hoppelend en schommelend rijden we over de eindeloze wegen. Elk klein dorp heeft meerdere drempels, daar moet de bus afremmen over een enorme drempel en weer gas geven. Ondertussen krijgen we een echte maaltijd. Een broodje met kaas, een cake en een kopje thee. Heerlijk. Langzaam kruipt de bus door de Andes, over hoge bergen, door kleine dorpjes, veel slapen is er niet bij, de wegen zijn daarvoor te slecht of is het mijn slaapprobleem. Als het licht wordt, kijken we naar de natuur die aan ons voorbij glijdt en genieten van de prachtige ruige bergen. Na 10 uur rijden wordt het drukker op straat, je merkt aan het straatbeeld dat je een grote stad gaat naderen. Dan rijden we Cuzco binnen na ca. 11 uur in de bus. Lawaai, drukte, stank, chaos, maar ook opwinding, ons avontuur gaat verder. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright is-resized"><img decoding="async" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191021_042305-1024x593.jpg" alt="" class="wp-image-1188" width="485" height="280" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191021_042305-1024x593.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191021_042305-300x174.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191021_042305-768x445.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191021_042305-252x146.jpg 252w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191021_042305-50x29.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191021_042305-129x75.jpg 129w" sizes="(max-width:767px) 480px, 485px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Met de taxi komen we aan bij een trap, volgens de taxichauffeur moeten we de trap op en daar is onze tweede Air B&amp;B. De eerste uitdaging, de trap is enorm, we zijn op 3400 meter en hebben beide een zware rugzak en dagrugzak. We lopen hijgend en puffend naar boven, we merken nu echt de hoogte. Onze nieuwe kleine woning is geweldig, het is super klein, maar zo gezellig en als je bed ligt kijk je uit over de daken van Cuzco. We genieten weer, het is fantastisch. We zijn &#8217;s ochtend om 7 uur al bij de Air B&amp;B omdat we om half 7 aan kwamen, gelukkig konden we er direct in, super fijn, eerst even een uurtje relaxen en dan ontbijten. We lopen door de stad en vinden een leuk restaurantje voor het ontbijt. Beste ontbijt in hele lange tijd, met verse broodjes en allerlei hele smakelijke kleine hapjes. Echt verrukkelijk.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft is-resized"><img decoding="async" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191021_043512-1024x651.jpg" alt="" class="wp-image-1192" width="478" height="304" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191021_043512-1024x651.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191021_043512-300x191.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191021_043512-768x488.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191021_043512-230x146.jpg 230w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191021_043512-50x32.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191021_043512-118x75.jpg 118w" sizes="(max-width:767px) 478px, 478px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Cuzco is de Inca stad, het middelpunt van de Inca cultuur, die overigens maar 95 jaar duurde, tot de Spanjaarden met hun geweren de Inca&#8217;s hebben afgeslacht. Het is werkelijk onvoorstelbaar wat ze gebouwd hebben, met geen zwaar gereedschap, alleen mankracht en vakmanschap op architectonisch gebied. De katholieke kerken zijn op de inca fundamenten van paleizen en religieuze gebouwen gemaakt van de Inca&#8217;s omdat die bestand waren tegen aardbevingen. We bezoeken de Sacred Valley, de heilige vallei van de Inca&#8216;. Het was en is nog steeds de belangrijkste centra van de landbouw. Hier zijn heel veel archelogische overblijfselen en dorpen gevonden van de Inca cultuur. We zijn verbaasd over het vakmanschap en de prachtige terrassen en gebouwen die ze hebben gemaakt. Hoe krijg je zulke grote stenen naar boven en hoe kunnen ze in elkaar passen zonder iets van cement. Bovendien staan ze al 500 jaar, terwijl het ook aardbevingsgebied is. Echt wonderbaarlijk. In Cuzco zelf bezoeken we ook nog overblijfselen van gebouwen. Cuzco is gebouwd in de vorm van een poema, een heilig dier voor de Inca&#8217;s. De Plaza de Armas (het centrale plein) is prachtig, helaas is in de stad zelf alles van de Inca&#8217;s verwoest door de Spanjaarden. Dus wat je ziet zijn vooral spaanse gebouwen en invloeden. Het is wel een hele gezellig stad, waar we ons na een paar dagen echt goed voelen. Wat we wel merken is dat al onze gidsen en peruanen zich als Inca afstammelingen voelen en niets van de Spaanse invloed willen weten. De laatste Incakoning is gestorven in een Spaanse gevangenis. Daarmee stierf het Incavolk uit. Lijkt me niet makkelijk om hier als Spaanse toerist te zijn, want ze zijn helemaal niet te spreken over de Spanjaarden. Ze nemen hun het heel erg kwalijk, dat ze een prachtig, heel begaafd volk hebben uitgeroeid en vermoord. </p>



<p class="wp-block-paragraph">We gaan ons opmaken voor 4 dagen wandelen, de Inca Trail. Ruim een half jaar geleden geboekt en nu moet het gaan gebeuren. We hebben zin in de natuur, de uitdaging, maar hebben ook respect voor de hoogte en het weer. We zullen het gaan zien.</p>
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		<title>Inca Trail, there is no plan B!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hetty van der Neut]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Oct 2019 10:54:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Südamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Weltreise]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Lopen, lopen en strijden We kijken beide omhoog, hoever moeten we nog, zouden we bij de volgende bocht dan eindelijk boven zijn. Langzaam lopen we door,<span class="excerpt-hellip"> […]</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://halbzeitpause.blog/inca-trail-there-is-no-plan-b/">Inca Trail, there is no plan B!</a> erschien zuerst auf <a href="https://halbzeitpause.blog">Halbzeitpause</a>.</p>
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<h2 class="wp-block-heading">Lopen, lopen en strijden</h2>



<p class="has-drop-cap wp-block-paragraph">We kijken beide omhoog, hoever moeten we nog, zouden we bij de volgende bocht dan eindelijk boven zijn. Langzaam lopen we door, tree voor tree, stap voor stap, het is dag 2 van de Inca trail en we moeten 1,2 kilometer omhoog. Dit betekent 5 tot 6 uur alleen maar omhoog lopen en dat op 4000 meter. Door langzaam en regelmatig te lopen raak je niet buitenadem en kun je, als je goed in ritme bent, dit urenlang volhouden. Dag 1 was geweldig en echt niet moeilijk, een klein heuveltje, aan het eind nog berg op, dat was het dan wel. We zijn 4 dagen onderweg naar Matchu Picchu, we lopen de beroemde Inca Trail en slapen in tenten, heel basis op matjes.  Maar dag 2 is anders, eerst 1,2 kilometer in hoogte omhoog en dan nog 600 meter vrij steil via trappen naar beneden. Nog een keer omhoog kijken, we zien een aantal mensen van en ander groepje stilstaan, we zijn er bijna, roep ik blij en ja, nog een paar grote treden en we zijn op de top, geweldig. </p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="690" height="1024" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191026_042019-690x1024.jpg" alt="" class="wp-image-1247" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191026_042019-690x1024.jpg 690w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191026_042019-202x300.jpg 202w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191026_042019-768x1140.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191026_042019-98x146.jpg 98w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191026_042019-34x50.jpg 34w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191026_042019-51x75.jpg 51w" sizes="(max-width:767px) 480px, 690px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bij het ontbijt &#8217;s ochtends vroegen we ons af als groep, wat als je nu niet meer kan. Waarop 1 van onze gidsen antwoord, er is geen plan B, je moet de berg over. Dag 3, regen, regen en nog eens regen. We staan op van onze natte matjes en kijken de mistige sombere dag in, misschien is het na het ontbijt droog, opper ik tegen Hartwig. Hij probeert ondertussen blauwe gaten te kijken in de grijze massa. Na het ontbijt, keiharde regen, maar ja, de volgende berg wacht, dus regenpak aan en gaan. Eerst weer 2 uur vrij steil omhoog lopen, daarna 6 uur naar beneden lopen, veelal over trappen en stenen. Gelukkig wordt het na de lunch droog en kunnen we gaan genieten van de mooie uitzichten. Als we eindelijk rond 17.45 aankomen bij onze laatste camping zijn we blij dat we er zijn. We blijken beide een klein blaartje te hebben bij onze grote teen, maar dat was het dan wel. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Sexy Baby Lamas</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright is-resized"><img decoding="async" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/IMG-20191019-WA0001-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-1251" width="379" height="283" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/IMG-20191019-WA0001-1024x768.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/IMG-20191019-WA0001-300x225.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/IMG-20191019-WA0001-768x576.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/IMG-20191019-WA0001-195x146.jpg 195w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/IMG-20191019-WA0001-50x38.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/IMG-20191019-WA0001-100x75.jpg 100w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/IMG-20191019-WA0001-960x720.jpg 960w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/IMG-20191019-WA0001.jpg 1600w" sizes="(max-width:767px) 379px, 379px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Dat zijn wij dus, de groep, onze Gids Francisco noemde ons zo, hij kon niet elke moeilijke naam onthouden en riep ons altijd met Sexy Baby Lamas, we hebben daar heel vaak enorm om moeten lachen. Onze groep bestond uit, 4 Engelsen, waarvan er 2 in Canada wonen, een man uit Australië, een vader en zoon uit Argentië en wij. Verschillende leeftijden, verschillende achtergronden, maar allemaal even leuk en vooral positief, geen gezeur, ondanks de verschillende niveau&#8217;s van fitheid,  veel humor en iedereen vol goede moed. Zelfs op de dag na onze trail zijn we nog gaan lunchen met elkaar in Cusco.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gids, porters en Jorge, The Chef</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft is-resized"><img decoding="async" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191026_041407-924x1024.jpg" alt="" class="wp-image-1246" width="336" height="371" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191026_041407-924x1024.jpg 924w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191026_041407-271x300.jpg 271w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191026_041407-132x146.jpg 132w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191026_041407-45x50.jpg 45w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191026_041407-68x75.jpg 68w" sizes="(max-width:767px) 336px, 336px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Francisco was onze gids, een ervaren gids, die ons de berg op en af praatte. Helemaal prima. De porters, die minstens 25 kilo berg op en berg af moesten dragen. Ze liepen op gewone schoenen, sandalen of goedkope gympen. Kleine dunne mannen, traag liepen ze de berg op met zoveel gewicht en daarna sprongen ze van steen tot steen de berg weer af. We hadden als groep heel veel respect voor deze bescheiden mannen, die daarnaast ook nog ons kamp elke keer weer moesten opzetten. Dan Jorge, de Chef-kok, in hele primitieve omstandigheden kon hij een fantastische maaltijd maken. Hij had tijdens het koken zijn kokspak aan, altijd spierwit met koksmuts. Zijn keuken was namelijk een klein stukje tent  en hij moest niet alleen voor ons koken,  maar ook voor de gidsen en alle porters. We vonden dat hij eruit zag als een Inca Koning, maar ook hij was weer een hele bescheiden man. Ook hij sleepte 25 kilo gewicht de bergen op en af. We moesten op de laatste dag zo vroeg op, omdat de porters de eerste trein naar Cusco moeten halen en die gaat om half 6. Ze moeten dan alles opgeruimd hebben en ingepakt en dan nog zeker een uur naar beneden lopen met al die spullen. Ze kunnen alleen die trein nemen, de rest van alle treinen is voor de toeristen, een hele merkwaardige zak. Vandaar dat wij 2 uur moeten wachten voor de gate van Matchu Picchu. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Baño</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Even een klein stukje over het toilet, dit was echt een dieptepunt tijdens de wandeling. Van ver rook je de toilettenhuisjes al, we vroegen ons af of het bruin zand was op de vloer of toch iets anders. Mijn persoonlijke dieptepunt was een wc gat met 4 blikken muurtjes er omheen. 1 stuk blik was de deur, er zat een touwtje aan om vast te houden, anders vloog de deur weer open. Daar zit je dan, touwtje vasthouden, en dan ook nog de rest regelen is echt een opgave. Het rook er vreselijk, het gat zelf was bijna niet meer te zien en er was natuurlijk nergens water om je handen te wassen. Mannen hebben het dan toch iets makkelijker. Maar goed, ook dat hoorde bij de uitdaging.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Machu Picchu</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Dag 4, de grote dag, om 3.00 &#8217;s nachts worden we wakker gemaakt, we lopen met ons ontbijt naar beneden en staan vervolgens 2 uur lang voor een dicht hek. Als om half 6 het hek open gaat moeten we nog een uurtje lopen naar de beroemde Sungate om een eerste blik te werpen op deze prachtige Inca stad. Het regent iets, we hopen na alle inspanningen wel op droog weer. Dan moeten we weer omhoog, via de elevator, heel steil omhoog. Met handen en voeten kruipen we naar boven, nog even en we zijn er. Net op het moment dat we aankomen trek de mist op, is het opgehouden te regenen en hebben we een fantastische blik op Matchu Picchu. Pachamama, belangrijkste Inca God, is ons goed gezind. Niet alleen is er veel van de stad te zien, ook de plek waar het is gebouwd is ongelofelijk. Tussen de hoge bergen, midden in de Andes verscholen. Het heeft iets magisch en dat zagen de Inca&#8217;s 500 jaar geleden ook al. We moeten dan nog een uur naar de ingang lopen, en elke keer blijft het prachtig om te kijken. We krijgen nog een rondleiding van onze gids en genieten van de uurtjes die we daar mogen zijn. We zijn trots op onszelf, dat we dit toch maar even gedaan hebben.</p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="518" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191026_045125-1024x518.jpg" alt="" class="wp-image-1248" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191026_045125-1024x518.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191026_045125-300x152.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191026_045125-768x388.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191026_045125-260x131.jpg 260w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191026_045125-50x25.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191026_045125-148x75.jpg 148w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe hcb-fetch-image-from="https://m.youtube.com/watch?v=FF18E60hQ9c" title="There&#39;s no Plan B - 4 Tage auf dem Inka-Trail nach Machu Picchu" width="1220" height="686" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen consent-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/FF18E60hQ9c?feature=oembed" consent-required="3180" consent-by="services" consent-id="3181" consent-click-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/FF18E60hQ9c?feature=oembed&amp;autoplay=1"></iframe>
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		<title>Das Dschungelgefühl &#8211; 4 Tage am Rio Madre de Dios</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hartwig van der Neut]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Oct 2019 01:04:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Südamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Weltreise]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Und da ist sie wieder, diese hitzig-feuchte Luft, die uns entgegenschlägt, als wir in Puerto Maldonado aus dem Flugzeug steigen und über das Rollfeld laufen. Und<span class="excerpt-hellip"> […]</span></p>
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<p class="has-drop-cap wp-block-paragraph">Und da ist sie wieder, diese hitzig-feuchte Luft, die uns entgegenschlägt, als wir in Puerto Maldonado aus dem Flugzeug steigen und über das Rollfeld laufen. Und dieser leicht modrige Geruch, der vom Rand des Urwalds herüberzieht. Sofort bildet sich ein leichter Schweißfilm am ganzen Körper. Und gleich fühle ich mich wieder an zahlreiche andere Aufenthalte in den Tropen erinnert und an das besondere Gefühl, das mich dort jedes Mal beschleicht: das Dschungelgefühl.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Irgendwie scheinen sich die Dschungelgebiete entlang des Äquators unabhängig vom Kontinent stark zu gleichen: ob es jetzt in Malaysien, auf Sumatra, in Costa Rica, Japan oder Australien war, sobald man sich dem Dschungel nähert, ähneln sich die Eindrücke: die Dörfer am Rande sind zumeist kleine staubige Nester aus Holz, Wellblech und Plastikstühlen, die Hütten notdürftig zusammengezimmert, aber dafür bunt bemalt und die Straßen ungeteert und von einem Gemengsel aus Motorradrikshaws, Kleinbussen und Geländewagen bevölkert. Und meistens gibt es einen großen braunen Fluss als zentralen Verkehrsweg in den Dschungel. An seinem Ufer warten dann zahlreiche hölzerne Langboote darauf, Einheimische und Reisende in die entlegeneren Urwaldunterkünfte zu bringen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright is-resized"><img decoding="async" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191028_013541-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-1273" width="411" height="274" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191028_013541-1024x683.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191028_013541-300x200.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191028_013541-768x512.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191028_013541-219x146.jpg 219w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191028_013541-50x33.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191028_013541-113x75.jpg 113w" sizes="(max-width:767px) 411px, 411px" /></figure>
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<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft is-resized"><img decoding="async" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191028_012849-872x1024.jpg" alt="" class="wp-image-1278" width="283" height="331" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191028_012849-872x1024.jpg 872w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191028_012849-768x902.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191028_012849-124x146.jpg 124w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191028_012849-43x50.jpg 43w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191028_012849-64x75.jpg 64w" sizes="(max-width:767px) 283px, 283px" /></figure>
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<p class="wp-block-paragraph">Und so ist es auch hier: Hetty und ich haben uns nach den Strapazen des Inka-Trails für vier Tage in einer kleinen Dschungel-Lodge am Rande des Tambopata-Nationalparks im südöstlichen Amazonasbecken eingemietet. Als uns das unvermeidliche Langboot nach einer gut dreiviertelstündigen Fahrt auf dem Rio Madre de los Dios am Anleger unserer Lodge absetzt, erwartet uns ein wunderschöner tropischer Garten mit kleinen palmwedelgedeckten Bungalows &#8211; ausgestattet mit wenig Komfort, einfachen Betten mit Moskitonetzen und elektrischen Strom gibt es nur zu bestimmten Tageszeiten, aber dafür hat jeder Bungalow eine eigene kleine Terasse mit Hängematten. Und wie sehr liebe ich diese Terassen mit Hängematten! Für kein Geld der Welt würde ich sie gegen eine Suite im Luxushotel eintauschen. Dort im Schatten zu liegen und der Geräuschkulisse des Urwalds zu lauschen, ist Entspannung pur. Je nach Tageszeit variert die Orchestrierung von Vogelgeschrei (Papageien) über Brüllaffen hin zu Zikadengezirpe. Und während ich so ganz leicht in der Matte hin und herschwinge, vermischt sich der Schweißfilm auf meiner Haut mit dem Moskitorepellent zu einer ganz eigenen Melange, auch das gehört zum Dschungelgefühl. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright is-resized"><img decoding="async" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191028_013910-1024x616.jpg" alt="" class="wp-image-1279" width="365" height="219" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191028_013910-1024x616.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191028_013910-300x181.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191028_013910-768x462.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191028_013910-243x146.jpg 243w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191028_013910-50x30.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191028_013910-125x75.jpg 125w" sizes="(max-width:767px) 365px, 365px" /></figure>
</div>


<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Nach der Wüste ist der Dschungel der Ort, an dem ich mich am schnellsten wohl fühle. Vielleicht hat es auch mit einer starken Kindheitserinnerung an meinen Vater zu tun, der als Universitätsprofessor in den 70er Jahren eine Forschungsreise nach Papua Neuguinea unternahm und dort mehrere Monate im Urwald unter Pygmäen lebte. Die Bilder, Filme und Artefakte, die er von dieser Reise mitbrachte, haben auf mich als kleinen Jungen einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Es war auf jeden Fall eine Erfahrung, um die ich ihn auf ewig beneiden werde. (Weniger darum, dass die Ureinwohner ihn als großen weißen Krieger für ihre Stammesfehden einspannen wollten &#8211; ein Ansinnen, das er angeblich nur schwer abweisen konnte. Aber vielleicht ist das auch nur eine Familienlegende….)</p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191028_014045-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-1275" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191028_014045-1024x683.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191028_014045-300x200.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191028_014045-768x512.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191028_014045-219x146.jpg 219w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191028_014045-50x33.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191028_014045-113x75.jpg 113w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Von unserer Lodge aus unternehmen wir einige Ausflüge in den angrenzenden Dschungel. Im Langboot fahren wir über den Sandoval-See, der von nicht weniger als sechs verschiedenen Piranha-Arten bevölkert wird. Lachend erzählt uns Franklin, unser Guide, dass einmal Touristen versucht hätten, hier zu schwimmen und dass es ihnen aber nicht gut bekommen sei. Auf Nachfrage ergänzt er, nein, sie hätten es überlebt, sie seien von den Piranhas nur ein paar Mal gebissen worden. Da wir bereits sehr früh morgens unterwegs sind, haben wir Glück und können eine Gruppe von Riesenottern bei der Jagd beobachten. Dabei kommen sie dem Boot erstaunlich nahe, ein großartiges Erlebnis, wir sind ganz beseelt!</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft is-resized"><img decoding="async" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191028_013146-1024x664.jpg" alt="" class="wp-image-1276" width="370" height="239" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191028_013146-1024x664.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191028_013146-300x194.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191028_013146-768x498.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191028_013146-225x146.jpg 225w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191028_013146-50x32.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191028_013146-116x75.jpg 116w" sizes="(max-width:767px) 370px, 370px" /></figure>
</div>


<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Bei einer Nachtwanderung zeigt Franklin uns dann, dass der Garten unserer Lodge nicht nur von Aras und einem Tukan, sondern auch von zahlreichen Taranteln bewohnt wird. Durchaus faszinierend, diese Tiere mal ganz aus der Nähe zu sehen! Nur unter dem eigenen Bett möchte man sie vielleicht nicht gleich haben&#8230;</p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Stark beeinträchtigt bzw. sogar jäh beendet wird das Dschungelgefühl übrigens dann, wenn man irgendwann zu sogenannten authentischen indigenen Ureinwohnern gebracht wird und dort ihren Vorführungen beiwohnen bzw. noch schlimmer an diesen sogar teilnehmen muss. Und leider so auch hier: nachdem wir die ersten Tage herrlich zwischen Hängematte und Urwaldausflügen verbracht haben, erwischt es uns am letzten Tag dann doch noch: der unvermeidliche Besuch bei den Vertretern des lokalen Stammes Esse Ejja. Natürlich werden wir erwartet und natürlich wird ein routiniertes Besuchsprogramm abgespult, das seinen hochnotpeinlichen Höhepunkt darin findet, dass wir uns alle an den Händen fassen und mit dem Häuptling zu nur bedingt rhythmischen Trommelklängen um sein Anwesen tanzen müssen. Weitere Details erspare ich mir an dieser Stelle.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright is-resized"><img decoding="async" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191028_012521-1024x740.jpg" alt="" class="wp-image-1274" width="402" height="290" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191028_012521-1024x740.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191028_012521-300x217.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191028_012521-768x555.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191028_012521-202x146.jpg 202w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191028_012521-50x36.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191028_012521-104x75.jpg 104w" sizes="(max-width:767px) 402px, 402px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Und stattdessen liege ich nochmal in der Hängematte auf der Terasse, schließe die Augen, genieße die tropische Hitze und sauge nochmal das Dschungelgefühl in mich auf, bevor es mit dem Flieger wieder zurück nach Cusco geht.</p>
<p>Views: 45</p><p>Der Beitrag <a href="https://halbzeitpause.blog/das-dschungelgefuehl-4-tage-am-rio-madre-de-dios/">Das Dschungelgefühl &#8211; 4 Tage am Rio Madre de Dios</a> erschien zuerst auf <a href="https://halbzeitpause.blog">Halbzeitpause</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Krise in Bolivien &#8211; Flucht aus La Paz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hartwig van der Neut]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Oct 2019 15:53:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Südamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Weltreise]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Irgendwie müssen wir feststellen, dass in allen südamerikanischen Ländern, die wir auf unserer Reise besuchen, politische Unruhen ausbrechen: während unseres Spanischkurses in Arequipa hat der peruanische<span class="excerpt-hellip"> […]</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://halbzeitpause.blog/krise-in-bolivien-flucht-aus-la-paz/">Krise in Bolivien &#8211; Flucht aus La Paz</a> erschien zuerst auf <a href="https://halbzeitpause.blog">Halbzeitpause</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap wp-block-paragraph">Irgendwie müssen wir feststellen, dass in allen südamerikanischen Ländern, die wir auf unserer Reise besuchen, politische Unruhen ausbrechen: während unseres Spanischkurses in Arequipa hat der peruanische Präsident den Kongress entmachtet und aufgelöst, weil dieser ihn in seinem Kampf gegen die Korruption blockiert hatte. Argentinien hat gerade einen neuen Präsidenten gewählt, der die soziale Situation im Land grundlegend verbessern soll. Aber die beiden Argentinier, mit denen wir den Inka-Trail gelaufen sind, meinten nur lakonisch, sie hätten lediglich die Wahl zwischen einem schlechten und einem noch schlechteren Präsidenten gehabt. In Chile sind gewalttätige Unruhen ausgebrochen, als der dortige Präsident vor kurzem die U-Bahn-Tarife erhöht hat und in Bolivien hält die Opposition das Wahlergebnis für gefälscht, das den bisherigen Präsidenten in seinem Amt bestätigt haben soll. All das führt zu einigem Aufruhr in diesen Ländern. Aber irgendwie glauben wir, uns als Touristen aus dem politischen Geschehen heraushalten zu können. Eine Einschätzung, die sich als nicht zu 100 % richtig herausstellen soll:</p>



<p class="wp-block-paragraph">La Paz lag eigentlich nur so zufällig auf unserer Route, und wir wollten hier lediglich einen kleinen Zwischenstopp einlegen. Mit dem Bus aus Puno am Titicacasee kommend, waren wir zu Mittag angekommen und hatten gleich einen ersten Erkundungsspaziergang gemacht. Für den nächsten Tag hatten wir dann einen Ausflug mit der Kabelbahn zum &#8222;Valle de la luna&#8220; geplant, einem kleinen Park mit interessanten Felsformationen im Außenbereich von La Paz. Am Abend sollte es dann mit dem Nachtbus weiter nach Sucre gehen. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright is-resized"><img decoding="async" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191029_162746-1024x590.jpg" alt="" class="wp-image-1294" width="468" height="269" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191029_162746-1024x590.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191029_162746-300x173.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191029_162746-768x443.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191029_162746-253x146.jpg 253w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191029_162746-50x29.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191029_162746-130x75.jpg 130w" sizes="(max-width:767px) 468px, 468px" /></figure>
</div>

<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft is-resized"><img decoding="async" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191029_162242-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-1297" width="433" height="243" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191029_162242-1024x576.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191029_162242-300x169.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191029_162242-768x432.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191029_162242-260x146.jpg 260w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191029_162242-50x28.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191029_162242-133x75.jpg 133w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191029_162242-1200x675.jpg 1200w" sizes="(max-width:767px) 433px, 433px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Als wir am Morgen das Hotel verlassen, stellt Hetty erfreut fest, dass die Straßen ausgesprochen ruhig seien und kaum störender Verkehr vorhanden sei. Allerdings entdecken wir bald, dass das nicht auf einen Mangel an Autos zurückzuführen ist, sondern dass Demonstranten an jeder größeren Kreuzung Straßenssperren errichtet haben und lautstark ihren Unmut über die gerade abgehaltenen und in ihren Augen gefälschten Wahlen des Präsidenten zum Ausdruck bringen. Hoch gehaltene Plakate mit der Aufschrift &#8222;Democracia si &#8211; Dictadura no!&#8220; sind auch für uns verständlich. Als wir den Paseo El Prado, die Hauptstraße der Stadt, erreichen, haben sich dort bereits größere Mengen von Demonstranten zusammengefunden, und an jeder Ecke stehen auch schon Gruppen von schwer bewaffneten Polizisten bereit. Anspannung liegt in der Luft, keinesfalls wollen wir da zwischen die Fronten geraten. Wir versuchen in Seitenstraßen auszuweichen und dem Geschehen aus dem Weg zu gehen. Aber auch dort ist fortwährend lautes Knallen zu hören, was wohl von den Demonstranten gezündete Feuerwerkskörper sind, die gleichzeitig aber sehr unschön an Gewehrschüsse erinnern und ein ungutes Gefühl auslösen. </p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191029_162834-1-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-1305" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191029_162834-1-1024x683.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191029_162834-1-300x200.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191029_162834-1-768x512.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191029_162834-1-219x146.jpg 219w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191029_162834-1-50x33.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191029_162834-1-113x75.jpg 113w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Wir beschließen trotzdem mit der &#8222;Teleferico&#8220; in Richtung Valle de la Luna zu fahren. Die Tickets sind unglaublich günstig und aus den Gondeln hat man eine herrliche Aussicht über die Stadt. Allerdings sehen wir von oben auch sehr gut, dass so gut wie der gesamte Verkehr in La Paz zum Erliegen gekommen ist. Die Demonstranten halten so gut wie jede Kreuzung besetzt. Das hat auch zur Folge, dass sich unser Vorhaben, von der Endstation der Kabelbahn mit einem Taxi zum Mondtal zu fahren, als undurchführbar erweist. Es fahren schlichtweg keine Taxen mehr. Also beschließen wir nach kurzem Umherwandern den Rückweg ins Hotel anzutreten. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright is-resized"><img decoding="async" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191029_162932-1024x642.jpg" alt="" class="wp-image-1296" width="410" height="256" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191029_162932-1024x642.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191029_162932-300x188.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191029_162932-768x481.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191029_162932-233x146.jpg 233w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191029_162932-50x31.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/10/PSX_20191029_162932-120x75.jpg 120w" sizes="(max-width:767px) 410px, 410px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">An einer Station steigen zwei junge Bolivianerinnen in unsere Gondel, von denen eine eine bolivianische Flagge um ihre Schultern geschlungen hat und damit als oppositionelle Demonstrantin zu erkennen ist. Hetty spricht sie auf die Lage in der Stadt an. Sie bedauert die Unanehmlichkeiten für uns, meint zu gleich aber, dass sie jetzt für die Demokratie kämpfen müssten. Hetty erklärt sich sogleich solidarisch mit ihr. Als sie sich erkundigt, wie lange die Proteste denn wohl dauern würden und ob sie vielleicht schnell wieder vorbei sein würden, antwortet die Bolivianerin nur etwas vage &#8222;Things are going to be worse…&#8220; Als sie aussteigt, ruft sie uns noch mit ernster Miene zu: &#8222;Be careful!&#8220; So langsam wird uns dann doch mulmig zu mute. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Als wir zu unserem Hotel zurückkehren, sind aus den über die Straße gespannten Fahnen mittlerweile massive Straßenbarrikaden aus Müllcontainern geworden. Things are getting worse…</p>



<p class="wp-block-paragraph">An der Rezeption erkundigen wir uns, ob es denn überhaupt noch möglich sei, heute Abend mit dem Taxi zum Busbahnhof zu fahren, und man erklärt uns, dass dies wohl aufgrund der Straßenblockaden nicht möglich sei. Also stellen wir uns auf einen längeren Fußmarsch mit Gepäck ein. Als wir uns dann allerdings nach dem Nachtbus erkundigen, der uns am Abend nach Sucre bringen soll, erklärt uns die junge Mitarbeiterin der Travel Agency, dass der Bus gecancelt sei. Kein Bus könne den Bahnhof verlassen. Und auch an den folgenden Tagen sei nicht sicher, ob die Busse wieder fahren würden. Das hatten wir schon befürchtet. Die Aussicht, in dieser angespannten Situation in La Paz festzusitzen, behagt uns nicht sehr. Eigentlich wollen wir nur noch so schnell wie möglich weg. Also fragen wir, ob es möglich sei, per Flugzeug aus der Stadt zu kommen. Ja, eine Flugverbindung gäbe es heute noch, aber sie müsse erst nachfragen, ob ein Taxi zum Flughafen durchkommen würde. Es findet sich ein Taxifahrer, er fordert aber einen Aufwandszuschlag, da er die Straßensperren umfahren müsse. Unwidersprochen gehen wir darauf ein. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Buchen des Fluges dauert ein wenig, aber dann sitzen wir zwei Stunden im später im Flugzeug nach Cochabamba, von wo aus uns dann ein weiterer Flug nach Sucre bringen soll. Allerdings gibt es auch dort Komplikationen. Die Straßenblockaden haben sich mittlerweile landesweit ausgebreitet, und nach mehrstündigem Warten und immer weiterem Verschieben der Abflugszeit teilt man uns mit, dass der Pilot und die Crew aufgrund der Sperren nicht zum Flughafen durchkommen. Einige Stunden später geht es dann aber überraschend doch noch los und gegen Mitternacht erreichen wir Sucre. Ein Umstand, der sich insofern als hilfreich erweist, als dass die Demonstranten die Straßensperren über Nacht vorübergehend aufgegeben haben und wir daher mit dem Taxi problemlos zu unserem Hotel durchkommen (lediglich einige verbrannte Autoreifen und Müllcontainer auf den Straßen zeugen davon, dass die Proteste auch hier stattfinden). Erschöpft und ziemlich ausgebrannt lassen wir uns am frühen Morgen in unsere Betten fallen. Immerhin, wir sind in Sucre. Wie es von hier aus weitergeht, wird sich zeigen.</p>



<hr class="wp-block-separator has-css-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.reuters.com/article/us-bolivia-election/bolivian-election-rivals-end-day-of-protests-with-rallies-injuries-idUSKBN1X71M5">Reuters Bericht zur Sitation in La Paz</a></p>
<p>Views: 142</p><p>Der Beitrag <a href="https://halbzeitpause.blog/krise-in-bolivien-flucht-aus-la-paz/">Krise in Bolivien &#8211; Flucht aus La Paz</a> erschien zuerst auf <a href="https://halbzeitpause.blog">Halbzeitpause</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Tegenstellingen en hoe komen we uit Sucre weg!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hetty van der Neut]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Nov 2019 19:30:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Südamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Weltreise]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>We zitten in de bus van Puno naar la Paz en verlaten hiermee het prachtige Peru. Ik kijk naar buiten, terwijl Hartwig slaapt. Eindeloze bergen, groene<span class="excerpt-hellip"> […]</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://halbzeitpause.blog/tegenstellingen-en-hoe-komen-we-uit-sucre-weg/">Tegenstellingen en hoe komen we uit Sucre weg!</a> erschien zuerst auf <a href="https://halbzeitpause.blog">Halbzeitpause</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap wp-block-paragraph">We zitten in de bus van Puno naar la Paz en verlaten hiermee het prachtige Peru. Ik kijk naar buiten, terwijl Hartwig slaapt. Eindeloze bergen, groene vlaktes, we rijden door de Andes. Prachtige vergezichten, maar ook magere koeien, veel straathonden en kleine 1 kamer woningen, zonder verwarming en veelal stroom. Echte armoede. Elk huisje heeft een klein stukje land om wat op te verbouwen, af en toe hebben ze een varken of een paar kippen. Het is er stoffig, want er zijn geen vaste wegen. Toch zien ze er kleurrijk en niet ongelukkig uit. Francisco, onze Inca trail guide vertelde dat zijn opa en oma hoog in de bergen ook heel eenvoudig leven hebben en heel gelukkig zijn. Zijn opa was 1 keer in Cusco en vond het allemaal veels te druk, hij wilde weer zo snel mogelijk terug naar zijn berg. Aan de andere kant, er is geen sociaal stelsel, heb je geen werk, heb je geen geld. Er is geen AOW of pensioen. Veel oude mensen zijn compleet afhankelijk van hun kinderen of familie. </p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="576" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/11/PSX_20191101_201743-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-1337" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/11/PSX_20191101_201743-1024x576.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/11/PSX_20191101_201743-300x169.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/11/PSX_20191101_201743-768x432.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/11/PSX_20191101_201743-260x146.jpg 260w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/11/PSX_20191101_201743-50x28.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/11/PSX_20191101_201743-133x75.jpg 133w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/11/PSX_20191101_201743-1200x675.jpg 1200w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Er is veel onrust in Zuid Amerika, deels door de verkiezingen, maar ook een groot deel door dat de bevolking de corruptie van de regeringen zat zijn. Peru is bijvoorbeeld een rijk land, met veel goud en zilver, maar wordt geregeerd door een braziliaans bedrijf, die de regering koopt. Ook de trein naar Machu Picchu is in handen van een chileens bedrijf. Daarmee gaat alle winst naar het buitenland en hebben ze er in Peru niet veel aan. Logisch dat er onrusten zijn. Zoals jullie hebben kunnen lezen in Hartwig&#8217;s blog zijn er in Bolivia echt heel veel problemen en daar zitten wij dus midden in. We weten bijvoorbeeld nog niet wanneer we Sucre kunnen verlaten. Er rijden nog steeds geen bussen en er zijn nog overal straatbarricades. Dus de taxi kan overdag niet naar het vliegveld rijden. We hebben sowieso een paar rustdagen ingepland in Sucre. Hartwig is flink verkouden en we hebben na alles wat we gedaan hebben even rust nodig. Hier hebben we Fransen ontmoet, die gisteren naar het vliegveld in Santa Cruz moesten en met een auto door 23 straatbarricades zich moesten praten, het is ze gelukt, maar toen ze op het vliegveld aankwamen moesten ze daar overnachten in een heel eenvoudig hotelletje voor heel veel geld. Er zaten natuurlijk heel veel toeristen vast en daar maken ze natuurlijk gebruik van. Wij hebben ook meer geld betaald voor de taxi in La Paz om ons naar het vliegveld te brengen. Je hebt geen keuze, dus doe je dat. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright is-resized"><img decoding="async" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/11/PSX_20191101_201249-1024x603.jpg" alt="" class="wp-image-1338" width="473" height="278" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/11/PSX_20191101_201249-1024x603.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/11/PSX_20191101_201249-300x177.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/11/PSX_20191101_201249-768x452.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/11/PSX_20191101_201249-248x146.jpg 248w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/11/PSX_20191101_201249-50x29.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/11/PSX_20191101_201249-127x75.jpg 127w" sizes="(max-width:767px) 473px, 473px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Sucre is een fantastische stad en lijkt helemaal niet op de andere steden. Het is goed onderhouden, mooie parken en vooral belangrijk, hele leuke kleine cafeetjes met goede koffie voor mij :). maar ja, nu na een paar dagen, stellen we onszelf de vraag, hoe komen we hier weg. Er rijden geen bussen, overal in het land zijn roadblocks, bijna elke straat in de stad hier is geblokkeerd. Wij kunnen er gewoon overheen, doorheen, onderdoor, maar ja auto&#8217;s en vooral taxi&#8217;s niet. We zijn 1 dag bezig geweest met plannen hoe we Sucre kunnen verlaten, we hebben meerdere reisbureau&#8217;s, mensen hier gevraagd. Het is allemaal niet makkelijk en helemaal niet goedkoop. Iedereen wil namelijk Bolivia uit, omdat je hier niet meer kunt reizen. Het is niet gevaarlijk, maar je bent opgesloten in een stad of dorp. Uiteindelijk hebben we een lieve behulpzame jongen gevonden in een reisbureau, die ons geholpen heeft. Het plan ziet er als volgt uit:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Met de taxi voor 6.00 &#8217;s ochtends naar het vliegveld (dan zijn er hopelijk geen blokkades opgebouwd)</li>



<li>Vliegen naar Tarija, deze plaats ligt het dichtste bij de Argentijnse grens</li>



<li>Naar het centrum lopen (proberen) en daar vanaf &#8217;s avonds 7 uur een taxi te krijgen naar een grensplaats (2 tot 3 uur in de taxi)</li>



<li>Overnachten in grensplaats (nog steeds Bolivia) omdat de grens alleen van &#8217;s ochtends 6.00 tot &#8217;s middags 12.00 open is</li>



<li>De volgende ochtend vroeg, taxi nemen naar de grens met Argentinie</li>



<li>Grens oversteken, naar het volgende dorp lopen (busstation)</li>



<li>Bus naar Salta nemen</li>



<li>Heel blij in Salta aankomen!!!!</li>
</ol>



<p class="wp-block-paragraph">Dit is de goedkope variant, er was ook een hele dure, met vluchten overal heen, overnachtingen enz. We hebben voor deze variant gekozen omdat dit een hele realistische mogelijkheid is. We zullen het zien. Het blijft spannend. We willen nu graag weg hier omdat je niet vrij kunt reizen. We verheugen ons op Argentinie. Het is een enorm probleem voor de toeristenindustrie hier, iedereen zit vast in de plaats waar hij is en we horen van bijna iedereen dat ze weg willen uit Bolivia, omdat je hier nu niet meer normaal kunt reizen. Erg jammer voor het land. Het volgende bericht schrijven we hopelijk uit Salta!</p>
<p>Views: 40</p><p>Der Beitrag <a href="https://halbzeitpause.blog/tegenstellingen-en-hoe-komen-we-uit-sucre-weg/">Tegenstellingen en hoe komen we uit Sucre weg!</a> erschien zuerst auf <a href="https://halbzeitpause.blog">Halbzeitpause</a>.</p>
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		<item>
		<title>Adios Bolivia, buenas dias Argentina!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hartwig van der Neut]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Nov 2019 02:29:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Südamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Weltreise]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jetzt hat es bei den Auseinandersetzungen zwischen Regierungstreuen und -gegnern im Lande die ersten Toten gegeben, und niemand weiß, wohin sich die Unruhen noch entwickeln werden.<span class="excerpt-hellip"> […]</span></p>
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<p class="has-drop-cap wp-block-paragraph">Jetzt hat es bei den Auseinandersetzungen zwischen Regierungstreuen und -gegnern im Lande die ersten Toten gegeben, und niemand weiß, wohin sich die Unruhen noch entwickeln werden. Also haben Hetty und ich uns entschlossen, auf den Besuch der Salar de Uyuni zu verzichten und das Land vorzeitig in Richtung Argentinien zu verlassen. Was gar nicht so einfach ist: für die 640 km Luftlinie zwischen Sucre in Bolivien und Salta in Argentinien benötigen wir ein Flugzeug (mit Zwischenlandung), einen Bus, ein Boot und vier Taxen:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Morgens um 5:45 Uhr starten wir mit dem Taxi von unserem Hotel aus zum Flughafen, denn um diese Zeit sollen noch keine Straßensperren aufgebaut sein. Zum Glück erweist sich diese Annahme als richtig. Dann geht es mit dem Flugzeug über Cochabamba (Umsteigezeit 35 Minuten, hoffentlich kommen die Rucksäcke mit!) nach Tarija im Süden des Landes. Dort angekommen verhandeln wir mit dem erstbesten Taxifahrer auf dem Vorplatz des Flughafens, ob er uns in das 200 km entfernte Grenzdorf Bermejo bringen kann. Er ruft einen recht stattlichen Fahrpreis auf und lässt sich auch nicht runterhandeln. Als wir uns darauf einlassen, wirft er kurzerhand die Fahrgäste, die er bereits auf seiner Rücksitzbank hatte, wieder aus dem Taxi und lädt hocherfreut unser Gepäck in den Kofferraum. Sie tun uns ein wenig leid, aber für die 5-Minuten-Fahrt ins Stadtzentrum findet sich sicherlich auch ein anderes passendes Fahrzeug.</p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Die Fahrt nach Bermejo dauert fast drei Stunden, verläuft aber weitgehend reibungslos (dass die offenbar altersschwachen Hinterreifen des Taxis in den Kurven der Bergstraße mehrfach &#8222;wegschmieren&#8220;, versuchen wir bestmöglich zu ignorieren. Hauptsache, wir kommen voran!). Immerhin scheint es heute keine Straßensperren zu geben. Ich denke immer wieder an das französische Paar, das wir in unserem Hotel in Sucre getroffen haben und die es tatsächlich geschafft haben, sich in ihrem Mietwagen innerhalb von 5 Stunden durch sage und schreibe 23 (dreiundzwanzig!) Straßenblockaden durchzuverhandeln! Leider verfügt unser Fahrer nicht über das gleiche Talent, als völlig unverhofft 5 km vor unserem Zielort und gleichzeitig unmittelbar am Grenzübergang zu Argentinien plötzlich doch noch eine Straßensperre auftaucht. Die Oppositionellen mit ihren Plakaten und Fahnen sind nicht bereit, uns durch zu lassen, weder in den Grenzort noch über die Grenze nach Argentinien. Oder vielleicht nutzt unser Fahrer auch einfach nur die günstige Gelegenheit, um vorzeitig wieder umkehren und nach Hause fahren zu können. Wie auch immer, es bleibt uns nichts anderes übrig, als unsere Rucksäcke auszuladen, und uns in der Nachmittagshitze von mittlerweile 40 Grad (laut Wetter-App gefühlte 42 Grad) zu Fuß auf den Weg in das Dorf zu machen. Von dort aus hoffen wir, am nächsten Morgen die Grenze überqueren zu können.</p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Wir schaffen gut zwei Kilometer, kommen an weiteren Blockaden von quer gestellten Lastwagen vorbei, müssen aber auch immer wieder pausieren, um auf dem heißen Asphaltweg keinen Hitzschlag zu riskieren. Dann erwischen wir doch noch ein Taxi, das unverhofft des Weges kommt. Der Fahrer stellt sich uns als Adolfo vor, wie &#8222;Adolfo Hitler&#8220;. Haha, selten so gelacht. Aber egal, Hautpsache wir müssen unsere Rucksäcke nicht weiterschleppen bis zu dem Hotel, dass Hetty für uns per Internet in dem Nest vorgebucht hat (eines von zwei möglichen). </p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="535" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/11/PSX_20191104_021950-1-1024x535.jpg" alt="" class="wp-image-1359" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/11/PSX_20191104_021950-1-1024x535.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/11/PSX_20191104_021950-1-300x157.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/11/PSX_20191104_021950-1-768x402.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/11/PSX_20191104_021950-1-260x136.jpg 260w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/11/PSX_20191104_021950-1-50x26.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/11/PSX_20191104_021950-1-143x75.jpg 143w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>


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<figure class="alignleft is-resized"><img decoding="async" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/11/PSX_20191104_022755-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-1352" width="444" height="297" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/11/PSX_20191104_022755-1024x683.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/11/PSX_20191104_022755-300x200.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/11/PSX_20191104_022755-768x512.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/11/PSX_20191104_022755-219x146.jpg 219w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/11/PSX_20191104_022755-50x33.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/11/PSX_20191104_022755-113x75.jpg 113w" sizes="(max-width:767px) 444px, 444px" /></figure>
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<figure class="alignright is-resized"><img decoding="async" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/11/PSX_20191104_021432-674x1024.jpg" alt="" class="wp-image-1353" width="289" height="438" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/11/PSX_20191104_021432-674x1024.jpg 674w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/11/PSX_20191104_021432-197x300.jpg 197w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/11/PSX_20191104_021432-768x1167.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/11/PSX_20191104_021432-96x146.jpg 96w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/11/PSX_20191104_021432-33x50.jpg 33w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/11/PSX_20191104_021432-49x75.jpg 49w" sizes="(max-width:767px) 289px, 289px" /></figure>
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<figure class="alignleft is-resized"><img decoding="async" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/11/PSX_20191104_021526-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-1368" width="287" height="429" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/11/PSX_20191104_021526-683x1024.jpg 683w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/11/PSX_20191104_021526-200x300.jpg 200w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/11/PSX_20191104_021526-97x146.jpg 97w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/11/PSX_20191104_021526-33x50.jpg 33w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/11/PSX_20191104_021526-50x75.jpg 50w" sizes="(max-width:767px) 287px, 287px" /></figure>
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<p class="wp-block-paragraph">Es entpuppt sich als erbärmlich heruntergekommene Absteige direkt neben dem völlig verweisten Busbahnhof (klar, es fahren ja zur Zeit keine Überlandbusse). Fast könnte man meinen, es sei so häßlich, dass es fast schon wieder malerisch sei: in der tristen und nur karg eingerichteten Eingangshalle erwartet uns ein dicklicher, schwitzender Rezeptionist, freut sich augenscheinlich über unsere Ankunft, kann aber gleichzeitig unsere Reservierung in seinem altmodischen Computer nicht finden. Ist aber egal, das Hotel ist nicht ausgebucht (wie sich später herausstellt, sind wir die einzigen Gäste neben einem jungen bolivianischen Paar, dass dieses Hotel wohl gerne auch nur stundenweise gebucht hätte…). Der Rezeptionist spricht kaum Englisch hat aber gutes Wifi, also läuft unsere Kommunikation mittels Google-Translator und unseren Smartphones, die wir uns abwechelnd gegenseitig unter die Nase halten. Den Zimmerpreis verlangt er im Voraus, was mir verdächtig erscheint und weswegen ich lieber das &#8222;Deluxe-Zimmer&#8220; (O-Ton Webseite) erstmal inspizieren möchte. Das sorgt für Verwunderung, aber dem Wunsch wird stattgegeben. Und das Zimmer ist dann auch wirklich &#8222;spektakulär&#8220;: die Wände sind grün gestrichen, was besonders im Licht der einzelnen Neonröhre an der Decke für äußerst behagliche Stimmung sorgt. Dazu gibt es zwei knarzende Betten, einen Stuhl, einen Tisch und einen Garderobenständer. Fertig. Im angeschlossenen Badezimmer gibt es keine Klobrille auf dem WC und aus der Wand hängen offen elektrische Drähte. Dafür gibt es nur ein Handtuch. Ich mache mir etwas Sorgen, was wohl Hetty zu dem Ganzen sagen wird. Aber zum Glück nimmt auch sie es mit Humor. Hauptsache ein Platz zum Schlafen. Als allerdings der Rezeptionist nach der Inspektion die Unverfrorenheit besitzt und mich darum bittet, doch gleich mal auf seinem Handy eine positive Bewertung für sein Hotel abzugeben, bin ich dann doch echt perplex. Um ihm ob seiner Unverschämtheit nicht gleich eine wüste Beschimpfung an den Kopf zu werfen, winde ich mich heraus, ja wohl erstmal eine Nacht im Hotel schlafen zu müssen, bevor ich etwas bewerten könne. Hinterher müssen Hetty und ich sehr über dieses Ansinnen lachen, und ich überlege, ob ich ihm mal eine ehrliche Meinung bei &#8222;Tripadvisor&#8220; zum besten geben solle, aber man weiß ja nie, unter welchen möglicherweise schwierigen Bedingungen solche Etablissements überhaupt am Leben gehalten werden. Achja, hatte ich erwähnt, dass es das auf der Buchungsseite versprochene kontinentale Frühstück und die Möglichkeit zum Geldwechsel im Hotel natürlich nicht gab?</p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Wie auch immer, wir verbringen unsere letzte Nacht in Bolivien verschwitzt unter einem dröhnenden Deckenventilator. Am nächsten Morgen um halb sieben machen wir uns dann mit einem völlig desolaten Taxi (die Heckklappe lässt sich nicht schließen, das Armaturenbrett hängt an Drähten herunter) auf den staubigen und nicht asphaltierten Weg zum Bootshafen am Grenzfluss. Zum Glück dauert die Fahrt nur wenige Minuten. Dort sollte es laut Angaben unseres Freundes von der Hotelrezeption die Möglichkeit geben, bolivianisches Geld in argentinisches umzuwechseln. Dieses würden wir brauchen, um auf der argentinischen Seite das Busticket nach Salta zu kaufen. Dort würde es nämlich gemäß mehrerer Quellen überhaupt keine Möglichkeit zum Geldwechsel geben (was stimmte, wie sich herausstellen sollte). Nur leider findet sich so früh am Morgen auch auf bolivianischer Seite kein einziger Geldwechsler. Also &#8222;parke&#8220; ich Hetty mit unserem Gepäck am Bootsanleger und fahre mit einem weiteren Taxi (diesmal lässt sich die Beifahrertür nur öffnen, indem man von innen die Scheibe herunterkurbelt und den Türgriff von außen betätigt) zu einer Wechselstube im Dorfzentrum. Dort erwartet mich hinter einer Theke ein dicker, unvermeidlich schwitzender und grantig dreinblickender Bolivianer (innerlich taufe ich ihn sofort &#8222;Jabba the Hutt&#8220;). Ich schiebe ihm meine verbliebenen Bolivianos zu, und er tippt im Gegenzuge mit seinen fleischigen Fingern eine Summe auf einen Tischrechner und dreht mir wortlos das Display zu. Ich nicke gottergeben (was bleibt mir auch für eine Wahl?), er greift hinter sich in einen Tresor und holt ein dickes Geldbündel hervor, aus dem er 40 Hunderterscheine abzählt. Ich versuche, einen Rest Coolness zu bewahren, indem ich sie zumindest mit ernster Miene nachzähle. Er bleibt unbeeindruckt. Dann geht es zurück zum Hafen.</p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="567" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/11/PSX_20191104_021240-1024x567.jpg" alt="" class="wp-image-1356" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/11/PSX_20191104_021240-1024x567.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/11/PSX_20191104_021240-300x166.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/11/PSX_20191104_021240-768x425.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/11/PSX_20191104_021240-260x144.jpg 260w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/11/PSX_20191104_021240-50x28.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/11/PSX_20191104_021240-135x75.jpg 135w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Überfahrt hat etwas von einem Western: wir besteigen mit unseren Rucksäcken einen kleinen Holzkahn, der uns dann die gut 100 Meter quer über den braun-trüben Grenzfluss schippert. An der anderen Seite springen wir über einige lose Holzplanken an Land und sind in Argentinien. Ein kleiner Sandweg führt uns dann aber immerhin noch zu einem kleinen Zöllnerhäuschen, in dem enige sowohl bolivianische wie auch argentinische Beamte ihren Dienst versehen und unsere Pässe immerhin mit hübschen Stempeln verzieren.<br> Irgendwie hatten wir gedacht, dass es auf der argentinischen Seite gleich sehr viel zivilisierter aussehen würde als in dem kleinen &#8222;Westerndorf&#8220; auf der anderen Seite. Aber dem ist nicht so, der nur wenige hundert Meter vom Ufer entfernte Busbahnhof besteht nur aus einer offenen Wartehalle und zwei kleinen Ticketbüros und ist mindestens so trostlos wie sein Pendant auf der bolivianischen Seite. Zumindest stürzt sofort ein hocherfreuter Mitarbeiter der lokalen Buslinie auf uns zu, bugsiert uns zum Ticketverkauf und verlädt gleichzeitig unsere Rucksäcke schon in den wartenden Bus. Wir sind etwas erstaunt ob der so gar nicht südamerikanischen Eile, bis uns plötzlich bewusst wird, dass wir den einstündigen Zeitunterschied zwischen Bolivien und Argentinien vergessen haben. Offenbar hatte die Busbesatzung uns schon von Weitem gesehen und nur auf uns gewartet. Zum Glück! </p>



<p class="wp-block-paragraph">Und so kommen wir dann schließlich am frühen Nachmittag etwas erschöpft aber auch glücklich in Salta an. Bei Heinz und Monika, wie sich die Hoteliers an der Rezeption unseres nächsten Gästehauses vorstellen. Aber das wird eine andere Geschichte, hoffentlich ohne Unruhen und Straßenblockaden. Bitte.</p>
<p>Views: 38</p><p>Der Beitrag <a href="https://halbzeitpause.blog/adios-bolivia-buenas-dias-argentina/">Adios Bolivia, buenas dias Argentina!</a> erschien zuerst auf <a href="https://halbzeitpause.blog">Halbzeitpause</a>.</p>
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		<title>Argentijns Intermezzo</title>
		<link>https://halbzeitpause.blog/argentijns-intermezzo/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hetty van der Neut]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Nov 2019 03:21:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Südamerika]]></category>
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<p class="has-drop-cap wp-block-paragraph">We waren blij na Bolivia, we voelden weer vrijheid, we zaten niet meer opgesloten in een stad/land. Even voelde dat heel goed, maar ja, we moesten nog zeker 9 dagen wachten op Richard en Paula, vrienden van ons uit Groningen. Zij gaan samen met ons door Noord Argentinië reizen. Dus wat doe je dan, dan huur je een oud golfje en trek je er op uit. We werden daarbij erg geholpen door de mensen (Monica en Heinz) bij wie we in de B&amp;B zaten. Zij hadden wat tips voor ons en wij namen die graag aan. We wilden wel iets anders gaan doen als met Richard en Paula, dus zochten we een ander gebied uit. Twee dagen na Bolivia zaten we alweer on the road. Heerlijk, pure vrijheid, eigen autootje in prachtige natuur. We voelden ons weer een beetje in Afrika, 24 jaar geleden, toen reden we ook in een oud golfje, wat rammelde en klapperde, door de woestijn, net als nu. We rijden de bergen in en voelen ons heel klein, ruimte, kleine dorpjes, groene en bruine bergen, reusachtige cactussen. Het is allemaal prachtig en zo komen we na een aantal uren in Amaicha de Valle bij Miguel, de eigenaar van een klein hospedaje. Als de zon niet scheen hoefde je bij hem de kamer niet te betalen, want in Amaiche de Valle was het namelijk 360 dagen mooi weer. Wij hadden ook zon en moesten dus betalen.</p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/11/PSX_20191109_203453-1-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-1405" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/11/PSX_20191109_203453-1-1024x683.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/11/PSX_20191109_203453-1-300x200.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/11/PSX_20191109_203453-1-768x512.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/11/PSX_20191109_203453-1-219x146.jpg 219w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/11/PSX_20191109_203453-1-50x33.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/11/PSX_20191109_203453-1-113x75.jpg 113w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright is-resized"><img decoding="async" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/11/PSX_20191111_035925-1024x570.jpg" alt="" class="wp-image-1406" width="455" height="253" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/11/PSX_20191111_035925-1024x570.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/11/PSX_20191111_035925-300x167.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/11/PSX_20191111_035925-768x427.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/11/PSX_20191111_035925-260x146.jpg 260w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/11/PSX_20191111_035925-50x28.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/11/PSX_20191111_035925-135x75.jpg 135w" sizes="(max-width:767px) 455px, 455px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Ahhh vos (argentijns voor jij) eres un amigo de Heinz?&#8220; Zo werd Hartwig heel vrolijk door Miguel begroet, hij sprak geen woord Engels en brabbelde vrolijk in rap Spaans tegen ons aan. Wij glimlachten en probeerden hem te verstaan. Een beetje lukte dat ook en hij begeleide ons naar onze kamer. Een prachtige grote kamer in rood, met een enorme witte bank en een gigantisch bed. Hij zorgde ook voor het avondeten en voor het ontbijt. We waren de enige gasten. Het was eigenlijk een hele leuke hospedaje, maar er zijn niet echt veel dingen te doen in Amaicha de Valle. Binnen een dag hadden we de waterval (in kloof, wel mooi, maar je kon er niet echt bijkomen, want dan moest je tot je middel toe in het water), het museum (Patchamama), moeder aarde, prachtig gemaakt, maar ook binnen een uurtje bekeken en een kunstwerk van Ludwig Schumacher (2 minuten) en een kleine wandeling door het dorp (klein uurtje) echt wel bekeken. In het dorp waren de meeste restaurantjes dicht, gelukkig kookte Miguel met passie voor ons. De eerste avond waagden we ons aan iets lokals, ik had een soort humus van mais met kaas erin en Hartwig had iets met vlees met botjes. Was te eten, we hadden honger, de volgende avond gingen we aan de pasta en patat. Alles echt met smaak gemaakt.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft is-resized"><img decoding="async" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/11/PSX_20191109_202859-1024x685.jpg" alt="" class="wp-image-1407" width="424" height="283" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/11/PSX_20191109_202859-1024x685.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/11/PSX_20191109_202859-300x201.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/11/PSX_20191109_202859-768x514.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/11/PSX_20191109_202859-218x146.jpg 218w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/11/PSX_20191109_202859-50x33.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/11/PSX_20191109_202859-112x75.jpg 112w" sizes="(max-width:767px) 424px, 424px" /></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Na 2 dagen reden we door een prachtige vallei naar Termas de Rio Hondo. De volgende bestemming. Ik had wat last van mijn maag en toen we het stadje binnenreden werd het niet beter. We zagen in de auto dat het 40 graden buiten was, het stadje zag er niet echt aantrekkelijk uit en toen we bij onze volgende bestemming aankwamen, was mijn stemming op een dieptepunt gezakt. Het was een huisje, wat uitkeek op een weg. Ik had gedacht dat we aan een meer zouden staan, maar nee, er was een meer in de buurt, maar ons huisje stond op een stukje grond aan een weg. Hartwig, vrolijk als altijd, animeerde om mee te gaan wandelen. Daar liepen we dan, langs een weg in 42 graden, met gestressde darmen, mijn stemming was nu onder het dieptepunt aangekomen. We gaan nu terug naar Salta, bromde ik. Uiteindelijk besloten we hier 2 nachten te blijven en het beste ervan te maken. Er was een natuurpark in de buurt, daar zijn we de volgende dag naartoe gelopen, echt prachtig, we hebben 2 grote leguanen gezien en prachtige vogels. Dat en dat mijn darmen weer een beetje in orde waren, maakte mijn dag weer goed. We deden die avond nog een poging om het stadje te bekijken, ik geloof dat Hartwig 1 foto heeft gemaakt, dat zegt dan ook alles over het stadje. </p>


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<figure class="alignleft is-resized"><img decoding="async" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/11/PSX_20191111_041325-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-1414" width="423" height="283" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/11/PSX_20191111_041325-1024x683.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/11/PSX_20191111_041325-300x200.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/11/PSX_20191111_041325-768x512.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/11/PSX_20191111_041325-219x146.jpg 219w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/11/PSX_20191111_041325-50x33.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/11/PSX_20191111_041325-113x75.jpg 113w" sizes="(max-width:767px) 423px, 423px" /></figure>
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<p class="wp-block-paragraph">De volgende dag zijn we naar een prachtige waterval gelopen, dat was niet zo bijzonder, maar wat het heel speciaal maakte was dat we werden begeleid door honderden vlinders, de meeste felgel. Het was echt prachtig, we hadden beide nog nooit zoveel vlinders gezien, het was een soort sprookje waarin we liepen. Bovendien waren we helemaal alleen, we hebben niemand gezien tijdens onze wandeling. Hartwig en zijn navigatie-app &#8222;MapsMe&#8220; is voor mij altijd wel een uitdaging, meestal belanden we op een berghang, met geen weg meer of op een bergpad, wat op niets uitloopt. Dat betekent dan altijd kruip en sluip door, want terug gaan is geen optie. Ook dit keer was er niet echt een pad, we moesten wel 10 keer over stenen dwars over het riviertje, maar het was er zo prachtig, dat ik er enorm van kon genieten. <br></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h2 class="wp-block-heading">Overnachten</h2>


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<figure class="alignright is-resized"><img decoding="async" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/11/PSX_20191111_040221-550x1024.jpg" alt="" class="wp-image-1409" width="308" height="573" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/11/PSX_20191111_040221-550x1024.jpg 550w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/11/PSX_20191111_040221-161x300.jpg 161w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/11/PSX_20191111_040221-768x1429.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/11/PSX_20191111_040221-78x146.jpg 78w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/11/PSX_20191111_040221-27x50.jpg 27w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/11/PSX_20191111_040221-40x75.jpg 40w" sizes="(max-width:767px) 308px, 308px" /></figure>
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<p class="wp-block-paragraph">Op een reis zoals wij nu maken, kom je in de meest uiteenlopende hostels, Air B&amp;B, tenten, Bed &amp; Breakfast, Hospedajes, enz. Ons dieptepunt tot nu toe hebben jullie al gelezen, dat was ons laatste hostel in Bolivia. Deze week bijvoorbeeld hebben we in een kleine lodge, bij Miquel geslapen, in een soort vakantiehuisje, in een kunstenaarswoning, met overal schilderijen en &#8217;s avonds organiseerde de eigenaar/kunstenaar muziekuitvoeringen en nu slapen we in een 100 jaar oud Casa Colonial, echt prachtig bij Veronica, die 2 kamers verhuurd. Wij zijn vandaag de enige gasten. We hebben hier heel veel ruimte, een soort keuken, woonkamer en slaapkamer, en dat allemaal voor nog geen 20 euro met ontbijt. Dit maakt het allemaal heel afwisselend. Wel is het zo dat niemand hier Engels spreekt, ze praten allemaal heel snel Spaans (logisch) maar Engels, echt niet. Dus Hartwig en ik stotteren wat af in het Spaans. Het lukt ons aardig, maar echt een conversatie dat lukt nog niet, de meeste dingen wat ze zeggen snappen we over het algemeen wel. Dus onze cursus Spaans heeft toch nog iets geholpen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Overmorgen komen vrienden van ons uit Nederland we gaan samen 2 weken reisen door het noorden van Argentinië. Heel gezellig, na bijna 9 weken met zijn tweetjes is dat weer eens wat anders. We hebben wel al heel veel leuke mensen ontmoet. Morgen gaan we bv. koffie drinken met Ria (komt uit Australië), haar hebben we ontmoet op het vliegveld naar Sukre. Zij is nu ook toevallig in Salta en door WhatsApp is het heel makkelijk contact te houden. </p>
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