
Fotogalerie „Best of Botswana“
21. Oktober 2026Es macht einfach Spaß, einen Geländewagen zu fahren. Das Gefühl, mit dem Fahrzeug überall hin- und durchzukommen, hat etwas Faszinierendes (selbst, wenn man sich mitunter täuscht). Und dass wir unseren eigenen Land Rover dabei haben konnten, war natürlich purer Luxus. Mit ihm hatten wir auf unserer Reise eine ganze Reihe von Strecken gemeistert, die mit einem gewöhnlichen Auto nicht machbar gewesen wären. Aber dann irgendwann, wenn man sich stundenlang im Fußgängertempo über eine tief ausgewaschene Matsch-Piste gequält hat, weiß man auch eine gut geteerte Straße wieder zu schätzen:
Und so fühlte es sich ein wenig wie⁸ nach Hause kommen an, als wir den Grenzübergang von Botswana hinter uns gelassen hatten und wieder zurück in Namibia waren. Alles wirkte eine Spur vertrauter, alles schien etwas einfacher. Die Ortschaften waren größer, die Abstände zwischen den Tankstellen kleiner und das Warensortiment der Supermärkte ausgebreiteter. Und die Straßen waren plötzlich wieder in hervorragendem Zustand! Keine „Potholes“ weit und breit, wir konnten unser Glück kaum fassen!
Wir waren den bestens ausgebauten Trans-Kalahari-Highway nach Westen gefahren und dann bei Windhuk nach Süden abgebogen. Und nach vielen Kilometern auf Asphalt waren die Straßen irgendwann auch wieder zu Sandpisten geworden. Aber selbst diese waren im südlichen Namibia größtenteils in exzellentem Zustand.
Nashorn-Wilderei in Namibia

Wir besuchten eine Game Lodge am Rande der Kalahari-Wüste, deren Namen ich mit Bedacht nicht nennen möchte (dazu gleich mehr). Vor Jahren hatten wir hier bereits einmal auf dem angeschlossenen Campingplatz übernachtet und hatten die wenigen mit großem Abstand in der Savanne verteilten Stellplätze noch in guter Erinnerung. Neu für uns aber war, dass auf dem Gelände der Ranch jetzt auch eine kleine Nashorn-Familie wohnte. Das private Wildschutzgebiet der Farm umfasste mehr als 7000 Hektar Savannen- und Dünenlandschaft. Und irgendwo dort lebten jetzt also drei Breitmaulnashörner (Vater, Mutter, Jungtier).
Die Farm machte mit deren Existenz keinerlei Werbung und das hatte seinen guten Grund. Auch in Namibia werden nach wie vor viele Nashörner von Wilderern getötet, um das abgesägte Horn auf dem internationalen Schwarzmarkt zu verkaufen. Gerade im asiatischen Raum gelten sie als Symbol für Wohlstand, Macht und Erfolg und ihnen werden (fälschlicherweise) Heilkräfte zugeschrieben. Das macht sie mittlerweile wertvoller als Gold! Kein Wunder, dass viele Wilderer bereit sind, große Risiken einzugehen, um an ein solches Horn zu gelangen. Und dazu muss das Tier halt vorher erschossen werden.
Um zu verhindern, dass Wilderer die Tiere auf der Farm überhaupt finden, hatte man in der Lobby ein großes Schild platziert, das die Gäste aufforderte, auf allen Fotos, die man von den Nashörnern machte, das sogenannte „Geotagging“ (also die Ortsangabe in den Metadaten des Bildes) abzuschalten. Außerdem möge man auch den Namen der Ranch nicht in Verbindung mit den Fotos z. B. auf Social Media erwähnen. (Ähnliches hatten wir auch im Etosha-Nationalpark gesehen, wo man ebenfalls keinerlei Nashorn-Sichtungen publik machen sollte – siehe „Von Giraffen im Fels zu Elefanten im Bad„) Und daran hielten wir uns natürlich, als wir dort auf „Nashorn-Safari“ gingen.


Aufgrund der Größe des Farmgebietes müssten wir mit dem Geländewagen eine ganze Weile herumfahren, bis unser Guide die Tiere endlich fand. Es handelte sich um Breitmaul-Nashörner. Im Gegensatz zu den Spitzmaul-Nashörnern gelten sie als die friedlichere Variante von den beiden.
Wir hatten bereits einmal bei einer früheren Namibia-Reise auf einer Walking Safari zu Fuß einem Spitzmaulnashorn gegenübergestanden. Das war damals ein sehr eindrucksvolles und auch nicht ganz ungefährliches Erlebnis gewesen. Und eigentlich hatte Hetty seitdem genug von sehr nahen Begegnungen mit Nashörnern. Aber als uns in diesem Falle von unserem Guide erlaubt wurde, den Geländewagen zu verlassen und uns den friedlich fressenden Riesen zu nähern, machte sie dann doch mit.
(Namibia feiert übrigens mittlerweile durchaus Erfolge bei der Bekämpfung der Nashorn-Wilderei, Näheres findet Ihr hier (WWF).)
Seeheim – „a lost place“

Und dann hatte Hetty auf unserer Route wieder einmal einen besonderen Leckerbissen parat: das Hotel „Seeheim“, völlig versteckt gelegen in einem kleinen Tal irgendwo auf dem Weg zum Fish River Canyon. Hetty liebt es, besonders skurile und originelle Unterkünfte herauszusuchen. Und diese erinnerte uns in seiner Verlassenheit ein wenig an das Hotel aus Stanley Kubricks Gruselfilm „The Shining“.

Das 1896 aus Stein erbaute Gebäude diente ursprünglich der deutschen Schutztruppe als Stützpunkt und wurde in den 1920er Jahren zu einem Hotel umfunktioniert. Damals war Seeheim ein Eisenbahnknotenpunkt und Reisende von Windhoek nach Lüderitz mussten hier eine Nacht verbringen, um auf den Anschlusszug zu warten. Seeheim war zu dieser Zeit sogar ein größerer und bedeutender Ort als das nahegelegene Keetmanshoop. Das änderte sich aber in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts, als die Eisenbahnstrecke aufgelassen und auch noch die Überlandstraße an Seeheim vorbei umgelegt wurde. Von der Stadt mit Bahnhof, mehreren Kirchen, Läden und einer Schule blieben nur das Hotel und einige verfallene Gebäude übrig. Seeheim verfiel zu einer Ghost Town.
Als wir mit unserem Defender auf dem Vorplatz des Hotels vorfuhren, kam die Rezeptionistin bereits vom Haupteingang die Treppe heruntergelaufen und rief eifrig winkend auf afrikaans „Welkom, welkom, welkom!“ Wir waren die einzigen Gäste an diesem Tag. Umso erfreuter wurden wir begrüßt und in die Rezeption geleitet. An deren Wänden hingen riesige ausgestopfte und reichlich eingestaubte Antilopen-Köpfe, die uns aus toten Augen anstarrten. Dazwischen gerahmte und reichlich vergilbte Schwarz-Weiß-Fotos aus der Zeit, als Seeheim noch ein florierendes Städtchen gewesen war. Wir erhielten die Schlüssel zu einem etwas muffig riechendes Zimmer ausgestattet mit reichlich antiquiertem Mobiliar, das der frühere Eigner auch noch selber geschreinert hatte.

Vor dem Abendessen erkundeten Hetty und ich noch die Umgebung des Hotels, die vor allem von der verlassenen Bahnstation und ihren von Steppengras überwucherten Bahngleisen geprägt war. Das alte Bahnsteigschild zeigte „Seeheim Nord“ an. Offenbar hatte es irgendwann noch einen zweiten südlicher gelegenen Bahnhof gegeben. Daneben befand sich ein weiteres verfallenes Gebäude, das laut verblichenem Schild eine Veterinär-Station darstellen sollte. Durch die offene Tür eines kleinen Schuppens konnte man unzählige aufgestapelte Tierschädel sehen. Ob es am Ende nicht eher eine Schlachterei gewesen war, ließ sich nicht mehr so recht ausmachen. Irgendwie machte es den Ort noch ein kleines bißchen unheimlicher.
Unser Abendessen, das die Köchin persönlich servierte, nahmen wir dann völlig alleine im großen Speisesaal des Hotels ein. Der Saal war nur spärlich beleuchtet und wir unterhielten uns an unserem Tisch nur im Flüsterton. Unser Gespräch wäre ansonsten von den Wänden der leeren Halle als Echo zurückgeworfen worden. In aller Frühe zogen wir uns in unsere Gemächer zurück und schlossen die Tür doppelt hinter uns ab. Zur Geisterstunde schliefen wir bereits tief und fest.
Farmleben in Namibia

Unser nächstes Ziel war der Fish River Canyon weit im Süden des Landes. Der 160 Kilometer lange und bis zu 550 Meter tiefe Canyon ist der größte in Afrika und nach dem Grand Canyon in den USA der zweitgrößte der Welt. Wir fuhren mehrere spektakuläre Aussichtspunkte an seinem Rand an. In den Canyon hinabsteigen durfte man aber nur von Mai bis Mitte September. In den Sommermonaten war er wegen extremer Hitze für Wanderer gesperrt.

In der Nähe des Canyons hatten wir auf einer Gästefarm ein kleines Chalet gemietet, das sehr malerisch in die Felsen eines Berges gebaut worden war. Es verfügte über eine eigene kleine Dachterasse, von der aus man (wieder einmal) spektakuläre Sonnenuntergänge über der afrikanischen Savanne beobachten konnte. Die Farm lebte mittlerweile ganz überwiegend vom Tourismus. Sie war so abgelegen, dass sie weitgehend autark sein musste. Das Wasser kam aus einem eigenen Brunnen und wurde zu Trinkwasser aufbereitet. Der Strom wurde aus Sonnenenergie gewonnen. Und im Garten wurde Obst und Gemüse gezogen. Außerdem lebte auf dem riesigen Farmgelände eine große Anzahl verschiedener Antilopen, die gejagt, verarbeitet und den Gästen als Fleisch zum Abendessen serviert wurden.
Wir unterhielten uns mit den Gastgebern Abraham und Rozelle über ihr Leben auf der Farm, das sich so sehr von unserem in Europa unterschied. Sie hatten zwei Töchter. In ihrer Familie wurde Afrikaans gesprochen. Englisch war nur die erste Fremdsprache. Auf unsere Frage nach Schulmöglichkeiten, erklärten sie uns, dass viele Farmer die Grundschulbildung in Form von „Home Schooling“ selbst übernahmen. Danach gingen dann viele Kinder ins Internat. Ihre zweite gerade 16jährige Tochter erhielt jetzt aber online mittels Video-Konferenz Schul-Unterricht. Das sei die neueste und inzwischen sehr weit verbreitete Methode.
Hetty fragte sie, wie es denn um ihr Sozialleben bestellt sei. Und die beiden erzählten, dass sie einmal pro Woche mit den Kindern in das 120 Kilometer entfernte Keetmanshoop fuhren. Dort würden dann alle notwendigen Einkäufe erledigt, man würde zur Kirche gehen und die Kinder ihre Freundesgruppen treffen können. Dazu würden sie jeweils auch eine Nacht dort übernachten – dafür hatten sie eine eigenw Dependance in der Stadt. Ähnliches hatten wir auch von anderen namibischen Farmersfamilien gehört. Früher war es Gang und Gäbe gewesen, dass die Kinder in Südafrika auf’s Internat gingen und lediglich einmal im Jahr nach Hause kamen. Heute hatten viele einen Zweitwohnsitz in der nächstgelegenen großen Stadt und verbrachten auch selbst nicht die gesamte Zeit auf der Farm – wenn sie es sich denn leisten konnten.
Die Tiras-Berge: Namibias unterschätztes Paradies

Eine der schönsten Regionen von Namibia sind für Hetty und mich die Tiras-Berge im Süd-Westen Namibias. Unverständlicherweise tauchen sie in den gängigen Reiserouten der großen Veranstalter nur selten auf. Dabei wären sie alleine einen Besuch wert. Sie liegen im Südwesten Namibias neben den Ausläufern des Namib-Naikluft-Parks und sind seit 1998 ein privates Naturschutzgebiet, das von acht großen Farmen gebildet wird. Insgesamt erstreckt es sich über eine Fläche von 125.000 Hektar.
Beim Durchfahren der mitunter fast surreal anmutenden Landschaft wähnt man sich mitunter, als sei man auf einem anderen Planeten. Die Weite, die einen umgibt, kennen wir in dieser Form in Europa überhaupt nicht. Man durchfährt sie auf sandigen Pisten, deren Farbe alle paar Kilometer wechselt. Die extensiv wirtschaftenden Farmen, die dort angesiedelt sind, sind riesig. 20.000 Hektar kommen jeweils leicht zusammen. Wenn man von der Hauptpiste auf ein Farmgelände einbiegt, muss man häufig noch 20 Kilometer Zufahrtsweg hinter sich bringen, bevor man die Farmgebäude erreicht.


Wir übernachteten auf dem Campingplatz einer solchen großen Farm. Es gab gerade mal fünf Stellplätze, die allesamt sehr malerisch in die Felsenlandschaft eingebettet waren. Allerdings musste ich am ersten Abend gleich mal feststellen, dass wir auf unserem Platz nicht ganz alleine waren: unmittelbar neben meinen ziemlich schutzlos in Sandalen steckenden Füßen krabbelte ein großer Skorpion vorbei. Zum Glück beachtete er mich nicht weiter. Denn am nächsten Morgen erzählte uns die deutschstämmige Farmerin, dass ein Stich des Skorpions äußerst schmerzhaft gewesen wäre.
Die kühleren (oder weniger heißen) Morgenstunden nutzten wir für eine Wanderung in der Umgebung. Die Aussichten waren mehr als malerisch. Sie sind schwer fotografisch zu erfassen. Ich versuchte es trotzdem. Tagsüber wurde es so heiß, dass man sich eigentlich nur im Schatten aufhalten konnte. Oder im Wasser. Auch eine gute Lösung. Zumal sich neben dem Camp eine kleine Lodge befand, deren Swimming Pool auf einer Anhöhe in den Fels gebaut war, so dass man aus dem Wasser heraus die Aussicht in die Savanne genießen konnte. Viel paradiesischer ging es kaum!

Wenn Ihr also von uns eine einzige Empfehlung annehmen wollt, dann ist es diese: Fahrt in die Tiras-Berge! Nehmt Euch Zeit. Fahrt die Piste D707. Stoppt bei der alten Farmerin Sonja an ihrem Caravan-Cafe für einen Plausch. Und quartiert Euch für einige Tage auf einer der großen Farmen an den Bergen ein! Dankt uns später. 😉
P.S.: Achja, und der Isabis 4×4 – Trail, von dem Hetty in ihrer „Perspektief“ schreibt, ist beleibe nicht für Offroad-Anfänger geeignet (wie fälschlicherweise in unserem Reiseführer behauptet)! Einige sehr steile und felsige Auf- und Abfahrten haben wir in unserem Land Rover nur mit viel Schweiß und noch mehr Adrenalin bewältigen können….

Hettys perspektief:
Was gibt es heute zu essen?
„Oh, wie schön es hier ist“, das haben Hartwig und ich uns diese Woche mehrmals gesagt. Wir befinden uns gerade auf unserem letzten Abenteuer, bevor Paula und Richard uns besuchen kommen. Ein Bauer hat auf seinem riesigen Gelände einen 4×4-Trail angelegt, an dem es auch einen ganz einfachen Campingplatz gibt. Wir sind ganz allein, denn er lässt jeweils nur eine Gruppe auf sein Land und auf die Strecke. Der Platz, an dem wir unser Dachzelt aufgeschlagen haben, liegt in einem ausgetrockneten Flussbett. Es gibt eine Toilette, „Loo with a view“, und eine sehr einfache Dusche mit kaltem Wasser, einen Platz zum Abwaschen, und er hat Holz an der Feuerstelle bereitgestellt. Wir finden es wunderschön. Unsere Nachbarn sind Warzenschweine, ein Pavian, Kühe, ein Pferd und viele schöne Vögel. Heute Morgen haben wir bereits einen schönen Spaziergang im ausgetrockneten Flussbett gemacht und später wollen wir mit dem Auto eine Runde im Gelände fahren. Wir finden es großartig – kein Lärm, nur wir und die Natur. Er ist wirklich sehr zu empfehlen, der „Isabis 4×4 Trail“ – man findet ihn im Internet.
Wir sind nun schon seit Tagen unterwegs in einer Gegend, in der es keine Geschäfte gibt, und da muss man natürlich Essen für mehrere Tage einkaufen. Was essen wir denn so? Im Allgemeinen ist es einfache Kost, wir haben ein ganz einfaches Kochgerät (ein 40 Jahre alter Trangia-Kocher mit Spiritus). Ich ernähre mich gerne gesund, deshalb koche ich jeden Tag. Meistens mische ich frische Zutaten (Zwiebeln, Tomaten, Paprika, Mais usw.) zusammen und füge eine Dose Tomatenmischung, Bohnen usw. hinzu. Gestern habe ich zum Beispiel eine Poké-Bowl mit Reis zubereitet, und heute gibt es ein gesundes Bohnengericht. Dazu mache ich oft einen Salat aus Gurke, Tomate, Zwiebel, Paprika oder Dosenpfirsichen mit Feta. Dabei variiere ich gerne. Fleisch essen wir nicht oder fast gar nicht. Unser Kühlschrank fällt manchmal aus, und dann möchte man kein Fleisch darin haben. Außerdem ist hier die Maul- und Klauenseuche ausgebrochen, und alle paar hundert Kilometer gibt es an der Straße Lebensmittelkontrollen. Man darf kein rohes Fleisch mitnehmen, aber auch keine rohen Eier, manchmal auch keine Milchprodukte, und an der Grenze von Botswana nach Namibia mussten wir alle Milchprodukte, Fleischprodukte sowie Obst und Gemüse abgeben. Das hat uns schon geärgert, aber zum Glück fuhren wir in eine größere Ortschaft, wo wir wieder einkaufen konnten. Das ist hier allerdings sehr schwierig, da sich die Regeln ständig ändern und es regelmäßig Straßensperren gibt, an denen die Lebensmittel kontrolliert werden. Deshalb haben wir immer einen kleinen Vorrat an Konserven dabei. Morgens essen wir unser Müsli mit Joghurt und mittags ein Sandwich. Um 17 Uhr ist es Zeit für einen Umtrunk mit einem Getränk (mit oder ohne Alkohol) und ein paar Nüssen. Das ist alles ganz einfach, funktioniert für uns aber perfekt.
Was wir allerdings als eine Art Sport betrachten, ist, unterwegs noch einen leckeren Kaffee zu ergattern, und darin sind wir mittlerweile richtig gut geworden – es gibt nämlich kleine Cafés, die wirklich mitten im Nirgendwo liegen. Wir haben bei der Farmerin Sonja Kaffee getrunken, die mitten in den einsamen Tiras-Bergen einen Wohnwagen mit köstlichem Kaffee und Keksen hat. Und in der Nähe der Namib-Wüste haben wir in einem ganz kleinen Dorf namens Klein Aub „Connys Coffie“ entdeckt. Ein unglaublich liebevoll gestalteter Ort mit köstlichem Kaffee aus ganz Afrika. Natürlich habe ich hier ein Geschenk für meine Schwester Conny gekauft ;). Wir reisen gemächlich und entdecken so jede Menge wunderschöne Natur und nette Menschen.
Jetzt genießen wir erst einmal noch ein wenig unseren herrlichen Platz im Schatten. Das Einzige, was man hört, sind die Vögel, das leise Rauschen des Windes und Hartwig, der gerade wieder das Dachzelt abbaut, denn wir wollen später losfahren und den 4×4-Trail befahren. Ach ja, das Dachzelt – Fluch und Segen zugleich. Wir haben im Dachzelt große Probleme mit Mücken, der Hitze und dem Wind. In den Tiras-Bergen wehte so viel Wind, dass wir in unserem kleinen Zelt hin und her geschaukelt wurden. Manchmal ist es wirklich eine Qual, in das Dachzelt hineinzukriechen; umziehen kann man sich dort auch nicht richtig, tagsüber ist es im Zelt wirklich zu heiß und wir haben den Eindruck, dass die Mücken so klein sind, dass sie durch das Moskitonetz kriechen. Hartwig schläft dort meistens gut, ich weniger. Ich schlafe auch viel schlechter als er. Bald machen wir mit Richard und Paula eine Luxusreise durch Namibia – ich freue mich schon jetzt auf die bequemen Betten und die herrlich kühlen Zimmer!

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4 Comments
Ha ha, geen luchtverfrisser nodig.
en een mooi uitzicht in de natuur!
Wie cool
Wieder ein wunderschöner Bericht! So stelle ich mir Afrika vor: Wildnis und Einsamkeit – wunderschön! Was Ihr so alles erlebt! Und die „Essensfrage“ hört sich super an!
Bin gespannt und aufgeregt, was uns in einer guten Woche erwartet.
Viele liebe Grüße und genießt den Luxus momentan