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	<title>Nordamerika Archive - Halbzeitpause</title>
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	<description>- der Reiseblog für Overlanding, Hiking und Backpacking</description>
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	<title>Nordamerika Archive - Halbzeitpause</title>
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		<title>Wir sind unterwegs (in Salt Lake City)!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hartwig van der Neut]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Sep 2019 13:02:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nordamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Weltreise]]></category>
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		<category><![CDATA[Flugverkehr]]></category>
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<p class="has-drop-cap">Wir haben es getan. Wir sind in ein Flugzeug gestiegen, losgeflogen und haben alles hinter uns gelassen. Bis zum Schluss war es ganz schön stressig: noch am letzten Tag kam nachmittags der Bauunternehmer und reparierte einen Schaden an den Dachpfannen unseres Hauses, bis 20 Minuten vor der Abholung zum Bahnhof haben wir noch geputzt und geräumt. Aber wie auch immer &#8211; es hat geklappt!</p>



<p>Als wir dann am Flughafen Amsterdam-Schiphol die Briefe lesen, die uns die Kinder zum Abschied geschrieben und mitgegeben haben, bekomme ich doch noch feuchte Augen. Aber hey, wir sehen sie ja bald wieder,  in Chile, wenn alles gut läuft.</p>



<p>Ansonsten musste ich mal wieder feststellen, dass sich der Flugreiseverkehr in den letzten 30 Jahren kaum verändert hat: das gesamte Prozedere ist noch genauso wie zu der Zeit, zu der ich meine ersten Flugreisen unternommen habe: Check-in und Kontrollen laufen weitestgehend so ab wie früher, die Flugzeuge sind nicht nennenswert schneller geworden, der Service hat sich kaum geändert und man sitzt nicht bequemer &#8211; lediglich das Bordunterhaltungsprogramm ist deutlich opulenter geworden. Viel hat sich nicht getan. Merkwürdig eigentlich, wo sich doch sonst alles so schnell weiterentwickelt und verändert. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190905_050158-1024x520.jpg" alt="" class="wp-image-803" width="475" height="241" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190905_050158-1024x520.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190905_050158-300x152.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190905_050158-768x390.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190905_050158-260x132.jpg 260w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190905_050158-50x25.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190905_050158-148x75.jpg 148w" sizes="(max-width:767px) 475px, 475px" /></figure>
</div>


<p>An unserem Ankunftsflughafen Salt Lake City braucht der freundliche mexikanische Mitarbeiter der Mietwagenfirma dann gefühlt eine Stunde, um unsere Daten in den Computer zu tippen (wofür schickt man eigentlich vorher alles online?). Aber anschließend verkündet er freudestrahlend, dass er uns ein &#8222;free upgrade&#8220; geben könne und überreicht uns die Schlüssel zu einem überdimensionalen amerikanischen Pickup-Truck statt zu dem georderten Kleinwagen. Ich bin begeistert, Hetty nörgelt, dass die offene Ladefläche total unpraktisch sei (<em>&#8222;Wo sollen wir denn da unsere Einkäufe verstauen?</em>&#8222;). Egal, zack!, den nehmen wir!</p>



<p>Wir übernachten in einem typisch amerikanischen Motel, das wir bereits vorgebucht hatten. Nach nunmehr gut 24 Stunden auf den Beinen sind wir beide ganz schön erschöpft und mit den Nerven schon ein wenig zu Fuß unterwegs. Das führt dazu, dass Hetty meint, im Motelzimmer ein ungemein störendes Brummen zu vernehmen, das jeglichen Schlaf unmöglich machen würde. Also versuche ich die vermeintliche Lärmquelle zu orten und reiße von sämtlichen elektrischen Geräten inklusive des Kühlschranks und der Klimaanlage die Stecker aus der Dose. Das hat aber nicht den gewünschten Effekt, das Brummen bleibt. Also rate ich ihr, Ohrenstöpsel einzusetzen, aber die hat sie vergessen. Also gebe ich ihr meine, aber die findet sie zu groß für ihre Ohren. Daraufhin bin ich mit meiner Weisheit am Ende. &#8222;<em>Na gut</em>&#8222;, konstatiert sie, <em>&#8222;dann werde ich die ganze Nacht kein Auge zutun</em>&#8230;&#8220; &#8212; Als ich kurze Zeit später aus dem Dämmerschlaf aufschrecke, zersägt Hetty neben mir einen ganzen Redwood-Wald. Vom Jetlag geplagt kann ich nicht mehr einschlafen. Aus lauter Langeweile nehme ich mit dem Handy Hettys Schnarchkonzert auf und setze es als Sprachnachricht in die WhatsApp-Gruppe der Familie. Schnarchgeräusche sind auch ein Lebenszeichen.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft is-resized"><img decoding="async" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190905_053122-1024x740.jpg" alt="" class="wp-image-812" width="500" height="360" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190905_053122-1024x740.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190905_053122-300x217.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190905_053122-768x555.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190905_053122-202x146.jpg 202w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190905_053122-50x36.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190905_053122-104x75.jpg 104w" sizes="(max-width:767px) 480px, 500px" /></figure>
</div>


<p>Am nächsten Tag schauen wir uns Salt Lake City an. Die Mormonen-Stadt erfüllt so ziemlich alle Erwartungen: irgendwie erscheint sie wie eine Mischung aus Disneyland und Singapur. Alles ist unglaublich ordentlich, sauber und gepflegt. Auf den Bürgersteigen findet sich kein einziges Blatt, die Grünanlagen wirken wie mit der Nagelschere zurechtgeschnitten. Die Menschen auf der Straße sind ausnahmslos adrett und bürgerlich gekleidet. Ist es einer nicht, ist er sofort als Tourist zu erkennen. Alles wirkt eher wie die Fassade eines Filmsets und gar nicht wirklich wie bewohnt. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright is-resized"><img decoding="async" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/DSC03854-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-810" width="482" height="321" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/DSC03854-1024x683.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/DSC03854-300x200.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/DSC03854-768x512.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/DSC03854-219x146.jpg 219w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/DSC03854-50x33.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/DSC03854-113x75.jpg 113w" sizes="(max-width:767px) 480px, 482px" /></figure>
</div>


<p>Selbst mitten in der Innenstadt sind die Straßen 6-spurig und so breit, dass man es beinahe nicht von einer Straßenseite auf die andere in den von den Fußgängerampeln vorgesehenen und deutlich angegebenen 20 Sekunden schafft. Angeblich soll der Mormonenführer und Stadtbegründer Brigham Young dafür gesorgt haben, damit damals die Pferdegespanne zu jeder Zeit auf der Straße einen U-Turn machen konnten. Am saubersten von allem aber ist der Tempel Square mit den pompösen religiösen Gebäuden der &#8222;Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage&#8220;. Zwei junge chinesische Missionarinnen zeigen sie uns und nutzen die Gelegenheit, dabei über ihren Glauben zu referieren. Das ist alles reizend gemacht, überzeugt uns aber letztendlich inhaltlich dann doch nicht.</p>



<p>Aber endlich, endlich kommt hier nach den letzten Wochen, in denen alles noch so irreal erschien, zum ersten Mal ein Gefühl von Reisefieber auf, von der Lust auf das, was uns in den nächsten Monaten erwarten wird, ein erstes Kribbeln bei dem Gedanken, dass es morgen auf einen Roadtrip in die Rocky Mountains gehen wird.</p>



<p></p>
<p>Views: 104</p><p>Der Beitrag <a href="https://halbzeitpause.blog/wir-sind-unterwegs-in-salt-lake-city/">Wir sind unterwegs (in Salt Lake City)!</a> erschien zuerst auf <a href="https://halbzeitpause.blog">Halbzeitpause</a>.</p>
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		<title>Bizon alarm!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hetty van der Neut]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Sep 2019 02:38:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nordamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Weltreise]]></category>
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<p class="has-drop-cap">Onze tweede dag, ik had dus heerlijk geslapen ondanks het bromgeluid, dat echt aanwezig was en heel irritant. De eerste dag hebben we Salt Lake City bekeken, de mormonenstad. Nog nooit zo&#8217;n schone stad gezien, geen blaadje op de grond. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft is-resized"><img decoding="async" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190907_041858-1024x580.jpg" alt="" class="wp-image-844" width="387" height="218" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190907_041858-1024x580.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190907_041858-300x170.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190907_041858-768x435.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190907_041858-258x146.jpg 258w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190907_041858-50x28.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190907_041858-132x75.jpg 132w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190907_041858-1200x675.jpg 1200w" sizes="(max-width:767px) 387px, 387px" /></figure>
</div>


<p>Maar de tweede dag begon ons natuuravontuur, we zijn naar Antilope eiland gereden, dit is een soort schiereiland in een enorm zoutmeer bij Salt Lake City. Er lopen ook bizons rond. We zijn een paar meter het park in en ja hoor daar grazen een paar in het hoge gras. Gelukkig zaten we in de auto en kon ik er heerlijk van genieten. Je kunt er meerdere dingen doen en wij gingen natuurlijk wandelen. Het was warm, maar echt prachtig. We liepen echt over de prairie, met mooie vergezichten en prachtige zonnenbloemenvelden. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright is-resized"><img decoding="async" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190907_042023-632x1024.jpg" alt="" class="wp-image-848" width="401" height="649" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190907_042023-632x1024.jpg 632w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190907_042023-185x300.jpg 185w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190907_042023-768x1244.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190907_042023-90x146.jpg 90w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190907_042023-31x50.jpg 31w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190907_042023-46x75.jpg 46w" sizes="(max-width:767px) 401px, 401px" /></figure>
</div>


<p>Maar ja, ineens wees Hartwig naar voren, een bizon op ons pad. Hij stond lekker te grazen en ik was nog wel relaxed, zie foto! Maar opeens hoorde hij ons en staarde ons aan, echt geen fijn gevoel, het zijn echt enorme beesten. Ik schoot meteen in de stress en wilde teruglopen. Hartwig wilde nog snel een selfie maken met de bizon, maar laat nu op dat moment zijn accu van de kamera op zijn.. Ondertussen bleef de bizon starren, hij had ons duidelijk gezien. Ik was al weg en keek waar Hartwig bleef. Hij kwam toch maar achter me aan, balend dat hij geen selfie had kunnen maken met het enorme beest. We moesten hele omweg lopen om weer aan de andere kant van het beest door te kunnen gaan. Daarna was het nog spannend, want meestal zijn ze in een kudde/groep en we konden niet zien of deze bizon alleen was of met meer. Gelukkig was hij alleen. Ik vind zoiets echt zenuwslopend, ben dan echt geen held. Ik heb echt respect voor dat soort dieren, dat wordt nog wat in Glacier en Yellowstone met de beren, bizons enz. </p>



<p>Daarna moesten we nodig even ontspannen en zijn gaan drijven in het zoute meer, zwemmen gaat niet, want je wordt een soort naar boven geduwd. Een leuke ervaring. Het water is echt heel zout, toen we eruit kwamen hadden we een zoutlaagje op onze huid. We hadden de keuze tussen koud water voor niets of afspoelen met warm water voor een dollar. Wat zouden we hebben gekozen?</p>



<p>Vandaag naar Craters of the moon geweest, een bizar park, rond 2100 jaar geleden is hier een vulkaan uitgebroken. Nu is het een maanlandschap, zwart, dor en heel apart. Zit dit nu in een typisch amerikaans motel te schrijven. Onze auto staat geparkeerd voor de deur, de airco staat aan, een enorm kingsizebed en super ouderwets. Toch is het reizen hier ontzettend makkelijk, de mensen zijn aardig, de wegen leeg, kunt overal eten en de natuur is prachtig. Overmorgen zijn we dan in BEAR country, hopelijk kom ik geen beer tegen&#8230;&#8230;.</p>
<p>Views: 61</p><p>Der Beitrag <a href="https://halbzeitpause.blog/bizon-alarm/">Bizon alarm!</a> erschien zuerst auf <a href="https://halbzeitpause.blog">Halbzeitpause</a>.</p>
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		<title>Roadtrippin&#8216; USA</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hartwig van der Neut]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Sep 2019 17:13:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nordamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Weltreise]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie ein Schlachtschiff gleitet unser Pick up &#8211; Truck über den Asphalt, nur ganz leise dringt das sonore Motorengeräusch in den Innenraum. Der Highway vor uns<span class="excerpt-hellip"> […]</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://halbzeitpause.blog/roadtrippin-usa/">Roadtrippin&#8216; USA</a> erschien zuerst auf <a href="https://halbzeitpause.blog">Halbzeitpause</a>.</p>
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<p class="has-drop-cap">Wie ein Schlachtschiff gleitet unser Pick up &#8211; Truck über den Asphalt, nur ganz leise dringt das sonore Motorengeräusch in den Innenraum. Der Highway vor uns ist wie mit dem Lineal durch die Landschaft gezogen, schon seit geraumer Zeit geht es nur geradeaus. Aus dem Radio tönt Countrymusik (sonst nicht unser Ding, aber hier passt sie perfekt), und um uns herum zieht eine endlos scheinende Prairie-Landschaft vorbei. Hetty sitzt dösend auf dem Beifahrersitz, und ich genieße dieses völlig entspannte &#8222;Cruisen&#8220;. Wie automatisch beginnen meine Gedanken zu wandern:</p>



<p>Ich denke darüber nach, wie sehr die USA ein Land der Autofahrer sind. Alles ist auf den Autoverkehr ausgerichtet, und zwar auf den Verkehr mit großen Autos, riesigen Autos. Ich staune immer wieder über die gigantischen Wohnmobile, die uns regelmäßig entgegenkommen und die unsere europäischen Omnibusse geradezu klein aussehen lassen, viele davon sogar noch einen PKW an einer Abschleppstange hinter sich herziehend.<br></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft is-resized"><img decoding="async" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_063615-503x1024.jpg" alt="" class="wp-image-861" width="312" height="635" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_063615-503x1024.jpg 503w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_063615-147x300.jpg 147w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_063615-768x1564.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_063615-72x146.jpg 72w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_063615-25x50.jpg 25w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190909_063615-37x75.jpg 37w" sizes="(max-width:767px) 312px, 312px" /></figure>
</div>


<p>Die Amerikaner erledigen einfach alles gerne mit dem Auto. Von nahezu allem begegnen wir auch einer &#8222;Drive thru&#8220;-Variante: &#8222;Drive thru&#8220;-Fastfood-Restaurants, &#8222;Drive thru&#8220;-Coffeeshops, &#8222;Drive thru&#8220;-Apotheken und sogar &#8222;Drive thru&#8220;-Banken. Nur Fußgänger sieht man fast überhaupt nicht. Und offenbar damit diese seltene Spezies nicht vollständig ausgerottet wird, hat man sich jetzt eine neue Sicherheitsmaßnahme einfallen lassen: an den wenigen Fußgängerüberwegen gibt es zu beiden Seiten am Straßenrand aufgestellte Köcher mit kreischroten Signalflaggen, die die Fußgänger beim Überqueren der Straße deutlich sichtbar bei sich tragen sollen, damit sie nicht von unachtsamen Autofahrern überfahren werden. Gesehen haben wir diese Flaggenbehältnisse jetzt öfter, dass sie auch benutzt werden allerdings noch nicht.<br></p>



<p>Zum Glück fahren die Amerikaner im Durchschnitt und für europäische Verhältnisse eh sehr defensiv. Ich erinnere mich an die Reise mit unseren Kindern im Wohnmobil durch den Südwesten der USA. Bei der Mietwagenfirma hatte man uns ein sehr viel größeres Wohnmobil aufgedrängt als ich bestellt hatte (noch so ein &#8222;free upgrade&#8220;). Da aber auch gar kein kleineres Modell verfügbar war, fuhr ich also notgedrungen und mit schweißnassen Händen dieses 9-Meter-Ungetüm vom Hof und auf den achtspurigen innerstädtischen Highway von Los Angeles. An der nächsten Kreuzung versuchte ich einen U-Turn hinzulegen, scheiterte aber kläglich: aufgrund des LKW-artigen Wendekreises bekam ich das Wohnmobil gerade mal um 90 Grad herum und blockierte so alle 4 Spuren der Gegenfahrbahn. Nur durch minutenlanges vor- und zurückrangieren gelang es mir, das Fahrzeug in die richtige Spur zu bringen. Die Amerikaner in den Autos, deren Weg ich blockierte, warteten das Manöver mit dankenswerter Ruhe stoisch ab. Man stelle sich das Hupkonzert bei einem gleichen Vorfall in Italien vor.<br></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright is-resized"><img decoding="async" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190908_045839-725x1024.jpg" alt="" class="wp-image-865" width="292" height="412" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190908_045839-725x1024.jpg 725w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190908_045839-212x300.jpg 212w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190908_045839-768x1085.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190908_045839-103x146.jpg 103w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190908_045839-35x50.jpg 35w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190908_045839-53x75.jpg 53w" sizes="(max-width:767px) 292px, 292px" /></figure>
</div>


<p>Und so lässt sich Nord-Amerika halt auch am besten und wirklich sehr entspannt mit dem Auto er-fahren (jedenfalls wenn man mal den Umweltaspekt außen vor lässt). Die Benzinpreise sind nach wie vor moderat, die Übernachtungspreise in den allgegenwärtigen Motels leider nicht mehr so ganz. Dafür kann man aber eben auch mit dem Auto bis vor die eigene Zimmertür fahren. Nur innendrin sind diese Herbergen auch gerne mal etwas schäbiger. Vorgestern zum Beispiel übernachteten wir in einem Motel, dessen Wände so dünn waren, dass wir akustisch das Fernsehprogramm unseres Zimmernachbarns deutlich mitverfolgen konnten. Offenbar schlief er währenddessen ein, denn das Fernsehgeräusch lief bis morgens früh um fünf. Und da wären wir dann wieder bei den Ohrstöpseln… </p>



<p>Ich glaube, das größte Problem bei Autoreisen durch die USA ist der Kaffee. Echt. Hetty hat extra einen metallenen Thermosbecher für die langen Autofahrten im Rucksack mitgenommen. Ganz wichtig auch deshalb, weil bei ihr sofort akute Schlechtlaunigkeit droht, sobald der Koffeinlevel unter einen bestimmten Wert sinkt. Und jetzt schwappt in dem Behälter diese Plörre, die es in jedem Motel zum Frühstück gibt, wässrig und im schlimmsten Fall von Creamerpulver durchsetzt. Schon bei dem Gedanken daran schüttelt es mich. Aber gut, wenn man dann irgendwo doch mal wieder einen richtig guten Cappucino bekommt, ist es auf diesem Roadtrip auch ein echtes Ereignis, das Hetty und ich so richtig genießen können. </p>



<p class="has-text-align-left">Und wie die Straße jetzt am Horizont langsam beginnt, in eine weitläufige Kurve überzugehen, mache ich mir nochmal bewusst, was für ein großes Privileg es ist, dass wir zusammen diese Reise machen können. Dass wir beide die gleiche Lust dazu haben. Und dass unsere Lebensumstände es zulassen, unsere körperliche Fitness und auch unsere finanziellen Möglichkeiten. Was für ein Geschenk.</p>
<p>Views: 50</p><p>Der Beitrag <a href="https://halbzeitpause.blog/roadtrippin-usa/">Roadtrippin&#8216; USA</a> erschien zuerst auf <a href="https://halbzeitpause.blog">Halbzeitpause</a>.</p>
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		<title>“Where are the bears?“ &#8211; Wandern im Glacier Nationalpark</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hartwig van der Neut]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Sep 2019 02:50:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nordamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Weltreise]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;We would like to do some hikes, but my wife is a bit concerned about bear encounters…&#8220; Der freundliche Ranger im Visitor Center des Glacier Nationalparks<span class="excerpt-hellip"> […]</span></p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap">&#8222;We would like to do some hikes, but my wife is a bit concerned about bear encounters…&#8220; <br> Der freundliche Ranger im Visitor Center des Glacier Nationalparks zuckt kurz mit den Schultern: &#8222;Well, there are bears everywhere. There are no trails without bears.&#8220;<br> Okay, okay, verstanden. Dann kaufen wir also gleich am Tresen nebenan wie empfohlen Bärenabwehrspray für den Fall des Falles. Dessen richtige Handhabung demonstriert uns der nächste freundliche Ranger an einem Dummymodell. <br> &#8222;Just yesterday there was a bear right behind me&#8220;, plaudert der junge Mann munter drauflos,  während ich ihm hinter Hettys Rücken gestisch versuche klarzumachen, dass es nicht notwendig sei, weitere Bären-Geschichten herauszukramen. Aber er fährt schon fort: &#8222;But don&#8217;t worry, I&#8217;ve been here at Glacier since june and in the whole summer bear spray has only been used twice.&#8220; &#8211; TWICE??? Okay, jetzt bin auch ich beunruhigt.<br> </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright is-resized"><img decoding="async" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190910_052846-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-911" width="200" height="299" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190910_052846-683x1024.jpg 683w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190910_052846-200x300.jpg 200w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190910_052846-768x1152.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190910_052846-97x146.jpg 97w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190910_052846-33x50.jpg 33w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190910_052846-50x75.jpg 50w" sizes="(max-width:767px) 200px, 200px" /></figure>
</div>


<p>Jedenfalls baumelt das Spray ab sofort bei jeder Wanderung griffbereit auf Brusthöhe an meinem Rucksackgurt, zumal die an den Wegen aufgehängten Schilder mit dem Hinweis &#8222;There is no guarantee of your safety while hiking in bear country&#8220; auch keine wirklich beruhigende Wirkung haben.<br></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft is-resized"><img decoding="async" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190910_052758-1024x687.jpg" alt="" class="wp-image-913" width="360" height="241" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190910_052758-1024x687.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190910_052758-300x201.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190910_052758-768x515.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190910_052758-218x146.jpg 218w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190910_052758-50x34.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190910_052758-112x75.jpg 112w" sizes="(max-width:767px) 360px, 360px" /></figure>
</div>


<p>Unsere erste Wanderung am &#8222;Avalanche Creek&#8220; führt eine gute Stunde durch den Wald zu einem malerisch wilden Bergsee. Und zum ersten Mal sind wir beide heilfroh, in regelmäßigen Abständen von lärmenden amerikanischen Touristen umgeben zu sein, deren Geräuschpegel jeden Bären von Weitem in die Flucht schlagen müsste. Ansonsten müssten wir nämlich gemäß den Anweisungen der Ranger selbst ständig laute Gespräche führen oder in kurzen Abständen in die Hände klatschen. Die meisten anderen Wanderer sind ebenfalls mit Sprayflaschen bewaffnet, manche tragen auch spezielle Glocken bei sich, die beim Gehen laute Geräusche machen. Denn wenn ein Bär einen Menschen sich nähern hört, wird er sich im Normalfall davon machen. Gefährlich wird es lediglich, wenn man ihn überrascht und plötzlich unerwartet vor dem Bären steht.</p>



<p>Unsere zweite Wanderung führt uns dann in ein etwas einsameres Waldgebiet, wo wir kaum noch anderen Wanderern begegnen. Wir sind die meiste Zeit von dichtem Gestrüpp umgeben, wodurch wir das Gelände um uns herum nicht sehr weit einsehen können. Also achten wir während des gesamten Weges darauf, ständig genügend Geräusche von uns zu geben. Zeitweilig rezitiere ich lautstark ein altes Kindergedicht immer wieder von vorne (&#8222;Es war einmal ein Mann, der hieß Pupan. Pupan hieß er…&#8220;). Ein etwas mulmiges Gefühl bleibt.<br> </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright is-resized"><img decoding="async" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190910_053307-1024x596.jpg" alt="" class="wp-image-915" width="415" height="240" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190910_053307-251x146.jpg 251w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190910_053307-50x29.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190910_053307-129x75.jpg 129w" sizes="(max-width:767px) 415px, 415px" /></figure>
</div>


<p>Insgesamt haben wir uns für vier Tage ein winzigkleines &#8222;Tiny house&#8220; in einer kleinen Ortschaft 20 Minuten vom Parkeingang entfernt gemietet (siehe auch <a href="https://halbzeitpause.blog/grizzlys-ueberall-grizzlys/">&#8222;Grizzlys, überall Grizzlys!</a>&#8222;). Der Nationalpark selbst befindet sich im nördlichen Montana, direkt an der Grenze zu Kanada. Einer der vier Tage ist so verregnet, dass wir beschließen, ihn mit Wäschewaschen und Internetcafe-Aufenthalten zu verbringen. An den anderen Tagen wandern wir auf verschiedenen oftmals mehrstündigen und immer landschaftlich sehr schönen Routen durch den Park (immer auf der Hut vor aber ohne Sichtung von Bären!). <br> </p>



<p>Den letzten Tag wollen wir mit der wohl schönsten und dadurch auch beliebtesten Wanderung zum &#8222;Hidden Lake&#8220; beschließen. Sie startet ziemlich in der Mitte des Parks an der Wetterscheide des Logan-Passes auf 2025 m Höhe, wo nur ein begrenztes Parkplatz-Kontingent für Wanderer zur Verfügung steht. Am ersten Tag unseres Besuches war dieser Parkplatz bereits morgens um 08:15 Uhr voll belegt und damit geschlossen, wie wir von den Rangern im Visitor Center erfahren. Also stehen wir am letzten Tag um 5 Uhr auf und machen uns noch vor Sonnenaufgang auf den Weg &#8211; nur um dann um 7 Uhr mit einer Handvoll anderer Fahrzeuge im dichten Nebel auf der Anhöhe zu stehen. Eine niedrig hängende Wolkendecke hat alles eingehüllt, man sieht keine 20 Meter weit, es ist saukalt, und die Wanderung zu beginnen, macht so überhaupt keinen Sinn. Wir beschließen abzuwarten und erstmal unser Frühstück im warmen Auto einzunehmen. Leider treibt der Wind eher noch mehr Nebel über die Bergkuppen, und Hetty wird langsam nörgelig und ungeduldig. Ich übe mich in Zweckoptimismus, bin mir aber auch nicht sicher, ob meine Hoffnung auf Wetterbesserung wirklich berechtigt ist. Aber kurz bevor wir schon aufgeben wollen, reißt dann doch die Wolkendecke auf. Und so wandern wir also schließlich mehrere Stunden durch eine wirklich atemberaubende Szenerie entlang an schroffen Berggipfeln, vorbei an Wasserfällen hinunter zum malerischen &#8222;Verborgenen See&#8220;, an dessen Ufer wir schließlich rasten und zum zweiten Mal frühstücken. Unterwegs klatschen wir nach wie vor immer ein paar Mal in die Hände, wenn das Gelände unübersichtlich wird, aber ansonsten sind außer uns auch genügend andere Wanderer unterwegs, so dass wir uns auf dieser Tour halbwegs sicher sein können, keinen Bären zu überraschen.<br> </p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" width="1024" height="591" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190913_070151-1024x591.jpg" alt="" class="wp-image-920" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190913_070151-1024x591.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190913_070151-300x173.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190913_070151-768x443.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190913_070151-253x146.jpg 253w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190913_070151-50x29.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190913_070151-130x75.jpg 130w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p>Und die Pointe der Geschichte ist, dass wir letztendlich auf keiner Wanderung im ganzen Glacier Nationalpark einen Bären zu Gesicht bekommen haben. Keinen einzigen. Keinen Schwarzbären und keinen Grizzly-Bären. Und Hetty ist überhaupt nicht enttäuscht. Ich ein bißchen.<br> Aber gut. Es geht ja noch weiter. Im Yellowstone-Nationalpark.</p>
<p>Views: 67</p><p>Der Beitrag <a href="https://halbzeitpause.blog/where-are-the-bears-wandern-im-glacier-nationalpark/">“Where are the bears?“ &#8211; Wandern im Glacier Nationalpark</a> erschien zuerst auf <a href="https://halbzeitpause.blog">Halbzeitpause</a>.</p>
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		<title>Eland-Alarm! &#8211; Yellowstone Nationalpark</title>
		<link>https://halbzeitpause.blog/eland-alarm-yellowstone-nationalpark/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hetty van der Neut]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Sep 2019 05:42:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Nordamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Weltreise]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Waar moet je beginnen als je over Yellowstone gaat schrijven, het is er echt fantastisch, adembenemend, geweldig, prachtig. We zijn al vaker in Amerika geweest en<span class="excerpt-hellip"> […]</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://halbzeitpause.blog/eland-alarm-yellowstone-nationalpark/">Eland-Alarm! &#8211; Yellowstone Nationalpark</a> erschien zuerst auf <a href="https://halbzeitpause.blog">Halbzeitpause</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap">Waar moet je beginnen als je over Yellowstone gaat schrijven, het is er echt fantastisch, adembenemend, geweldig, prachtig. We zijn al vaker in Amerika geweest en hebben vele parken gezien, maar we snappen nu ook waarom Yellowstone als eerste een national park werd. De natuur is overweldigend. De natuurparken in Amerika zijn fantastisch georganiseerd. Heel erg milieuvriendelijk, je ziet hier geen plastik, geen rommel op de grond en in het park. Ze proberen het zo te organiseren dat mens en dier op een veilige manier met elkaar kunnen leven. Je krijgt zelfs korting als je je kamer niet elke dag laat schoonmaken, want dat spaart weer water. Dit in tegenstelling met Amerika daar buiten, overal plastik, bij het ontbijt, in de supermarkt, bij het koffie drinken, echt overal. Dat is echt een contrast. <br></p>



<p>In de natuurparken is alleen maar heel veel natuur en daar leven nu eenmaal ook beesten, ik was van te voren al ernstig bang voor de beren, maar daar kwamen nu de bizons en de elanden ook bij. Want in het eerste super kleine dorpje Mammoth, waar we de eerste 3 nachten woonden regeerde papa Eland. We werden al gewaarschuwd door een bord bij aankomst. Danger, ELK en een gevaarlijk blatende eland erop. Hartwig en ik vonden het eerst wel heel geestig en namen het eerlijk gezegd niet echt serieus. We zagen wel wat opvallende gekleurde rangers in het park bij de elanden staan, die mensen op afstand hielden, maar dachten dat dat zo hoorde bij de Amerikanen. <br></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright is-resized"><img decoding="async" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190918_072639-1024x679.jpg" alt="" class="wp-image-971" width="397" height="263" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190918_072639-1024x679.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190918_072639-300x199.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190918_072639-768x509.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190918_072639-220x146.jpg 220w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190918_072639-50x33.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190918_072639-113x75.jpg 113w" sizes="(max-width:767px) 397px, 397px" /></figure>
</div>


<p>We hadden geen wc en douche in onze cabin, daarvoor moesten we een stukje lopen (net als op een camping). Het was rond middernacht, ik schrok wakker, vroeg tot 3 keer toe aan Hartwig of hij het ook hoorde, bij de derde keer was hij dan ook wakker. Deed het gordijn open en wie lag er direct voor ons terrasje, ja Papa Eland, keihard te blaten. Spontaan hoefde ik niet meer naar de wc. Hartwig heeft moedig een paar foto&#8217;s genomen van achter de deur, die zijn dan ook niet echt gelukt. Dit hele geblaat en gedoe met Papa Eland duurde zeker een uur. <br></p>



<p>De volgende dag liepen we rustig een rondje door het dorp, ineens consternatie, Papa Eland was in totale stress, zijn vrouwtjes graasden heel relaxed, maar hij moest iedereen bij elkaar houden, duizenden toeristen in de gaten houden en op de uitkijk staan voor concurrentie, hij was helemaal in de stress. Rende rond, boos naar iedereen, wij werden allemaal op afstand gehouden door meerdere rangers. De rangers vertelden dat hij het dorpje terroriseerde en dat zij hem constant in de gaten moesten houden. Er zijn ook van die toeristen die gewoon op hem af gaan lopen, dan krijgt hij een toestand en gaat op de toeristen af, er zijn al meerdere ongelukken mee gebeurd. Zijn vrouwtjes waren super relaxed, liepen overal rond, trokken zich weinig aan van alle stress die hij maakte, Hartwig voelde meteen een soort solidariteit met hem, vreemd eigenlijk. Ook de laatste dag dat we daar waren, waren er toestanden met papa Eland, verkeersopstoppingen, rangers in de stress, midden in het dorp lag alles stil:</p>



<figure class="wp-block-embed aligncenter is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe hcb-fetch-image-from="https://m.youtube.com/watch?v=g4VtGWXsurs" title="Mammoth Elk" width="1220" height="686" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen consent-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/g4VtGWXsurs?feature=oembed" consent-required="3180" consent-by="services" consent-id="3181" consent-click-original-src-_="https://www.youtube.com/embed/g4VtGWXsurs?feature=oembed&amp;autoplay=1"></iframe>
</div></figure>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft is-resized"><img decoding="async" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190910_052216-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-977" width="343" height="514" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190910_052216-683x1024.jpg 683w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190910_052216-200x300.jpg 200w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190910_052216-768x1152.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190910_052216-97x146.jpg 97w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190910_052216-33x50.jpg 33w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2019/09/PSX_20190910_052216-50x75.jpg 50w" sizes="(max-width:767px) 343px, 343px" /></figure>
</div>


<p class="has-text-align-left">Verder hebben we fantastische wandelingen gemaakt. Natuurlijk hard pratend en op de hoede voor de beren met onze berenspray, onderweg vele geisers zien springen, prachtige kleuren gezien bij de hot springs, zoals je altijd op foto&#8217;s ziet. <br></p>



<p>De laatste 2 nachten sliepen we in het wereldberoemde hotel Old Faithful Inn. Het bekenste hotel in Yellowstone, dit is in 1904 gebouwd en staat nog steeds. Het is helemaal van hout, ons kleine kamertje is ook heel oerig, natuurlijk zonder badkamer, de prijzen zijn er niet oerig en je moet zeker bijna een jaar van te voren boeken, maar het is iets heel aparts. Hier springen ook de meeste geizers, Old Faithful is er 1 van, hij springt elke 90 minuten en daar wordt in Amerika een hele show van gemaakt. Verder hadden we echt geluk op onze eerste dag zagen we &#8218;Grand&#8216; springen, echt een hele grote geizer, deze springt heel onregelmatig. <br> Gelukkig hebben we Yellowstone overleefd zonder een beer te zien, maar wel honderden bizons, elanden, een coyote en een bever. Ook heel bijzonder. </p>



<p>Morgen gaan we naar het volgende park Grand Teton, ook daar zijn beren…………zucht……..bizons…………..zucht en elanden……….zucht……..</p>
<p>Views: 56</p><p>Der Beitrag <a href="https://halbzeitpause.blog/eland-alarm-yellowstone-nationalpark/">Eland-Alarm! &#8211; Yellowstone Nationalpark</a> erschien zuerst auf <a href="https://halbzeitpause.blog">Halbzeitpause</a>.</p>
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