
Fotogalerie Namibia I
27. September 2026Unser alltägliches Leben wird nur allzu häufig bestimmt von Tempo, vielfach sogar Hektik. Das gehört irgendwie zu unserer westlichen Lebensweise. Und zu meiner beruflichen Realität als Fernsehregisseur schon sowieso. In den afrikanischen Ländern scheint das Leben anders zu verlaufen: langsamer, gedehnter. Wir fanden, es war Zeit, einmal die Pausentaste zu drücken und uns anzupassen:
Wie es nämlich war, durch Afrika zu reisen, wußten wir. Wir hatten bereits einige Touren durch verschiedene afrikanische Länder hinter uns. Aber wie würde es sich anfühlen, in Afrika für eine Weile an einem Ort einfach zu sein? Irgendwo für eine Weile zu bleiben und das Alltagsleben zu erfahren? Um das herauszufinden, war Hetty während der Reiseplanung auf die Idee gekommen, für uns einen Kurzzeit-Job auf einer Farm oder einer Lodge zu suchen. Und dabei war sie auf das Eselbe-Camp in Nata, Botswana gestoßen. Sie nahm Kontakt mit dem Besitzer auf. Und die beiden vereinbarten, dass wir während unserer Reise dort zweieinhalb Wochen lang als freiwillige Helfer arbeiten würden. 5 Stunden tägliche Arbeit gegen freie Unterkunft und eine warme Mahlzeit am Tag war der Deal. Das war jetzt nicht viel. Aber um die Erfahrung zu machen, war es für uns okay.
Arbeit im Eselbe Backpacker Camp Nata

Und so landeten wir also nach unserem eher zufälligen Abenteuer auf der Krokodilfarm in Kasane (siehe „Botswana: Chobe Nationalpark, Kasane und die Victoria-Fälle„) auf dem Eselbe-Backpacker-Camp. Die kleine Anlage war unmittelbar am Ufer des Nata Rivers und nicht weit von dem gleichnamigen, etwas schmucklosen Städtchen Nata gelegen. Sie bestand aus einer Anzahl von Hütten und Zelten sowie einem kleinen Camping-Areal. Dazu eine Gemeinschaftsküche, eine offene Bar und ein kleiner Naturpool. In der Mitte des Areals gab es einen Grill-Bereich und eine Feuerstelle und vor allem einen riesigen Tisch, an dem sich die Gäste abends zum gemeinsamen Abendessen trafen. Insgesamt herrschte ein ziemlich uriges Hippie-Flair. Das auch dadurch kam, dass offenbar jede Menge kreative Geister sich an allen möglichen originellen Deko-Objekten versucht hatten.
Als wir nach einer stundenlangen Fahrt über die zwar geteerte, aber von unzähligen Schlaglöchern durchsiebte Überlandstraße in Nata ankamen, lernten wir Rupert kennen, den Besitzer des Camps: Anfang 50, britischer Staatsbürger, aber geboren in Johannesburg, wache, aufgeschlossene Augen, erstes Grau in der Kurzhaarfrisur, etwas rauher, aber herzlicher Humor. Wie er uns später erzählte, hatte er in seiner Kindheit häufig mit seiner Familie auf diesem Stück Land am Nata River wild gecampt. Später hatte seine Mutter dann das Grundstück gekauft. Und als sie starb, hatte Rupert dort diese etwas alternativ anmutende Backpacker Lodge aufgebaut. Er nannte sie nach den Initialen seiner Mutter (Sandra Lynn Barstow) Es El Be – Camp.
Rupert zeigte uns alle Facilitäten, damit wir als sogenannte „Volunteers“ wiederum zukünftig neue Gäste herumführen könnten. Außerdem bekamen wir eine kleine, etwas rustikale, aber gemütliche Hütte zugewiesen, in der wir in den nächsten 2 1/2 Wochen wohnen würden.

Außer uns gab es noch eine freiwillige Helferin im Camp: Kate, eine junge Philippinin mit blondierten Haaren. Mit ihr freundeten wir uns sehr schnell an. Sie war bereits seit 4 Jahren als Backpackerin auf der ganzen Welt unterwegs und versuchte, mit derartigen Jobs ihr knappes Reisebudget zu schonen.
Unsere Aufgabe war es, Rupert beim Unterhalt der Anlage zu unterstützen, außerdem die Gäste zu betreuen bzw. zu unterhalten („socialize with the customers“) und abends in der Küche zu helfen.

Eine besondere Attraktion für die Gäste im Camp waren die winzigen Bushbabies, die dort lebten. Es sind sehr kleine, nachtaktive Feuchtnasenaffen, die kleinsten Primaten der Welt. Sie sind kaum größer als eine Hand. Besonders auffällig sind ihre riesigen Augen, mit denen sie sehr gut an ihr Leben in der Dunkelheit angepasst sind. Im Eselbe Camp wohnten mehrere dieser unglaublich niedlichen Tierchen. Tagsüber schliefen sie im Dachgebälk oder versteckt in Regenrinnen. In der Dämmerung aber wurden sie aktiv und konnten dann beobachtet werden, wie sie sehr geschickt herumkletterten und von den Hütten-Dächern auf die Bäume sprangen.

Hetty und ich entwickelten im Laufe der Zeit eine eigene Tagesroutine. Wir standen morgens um halb sieben auf und machten einen anderthalbstündigen Spaziergang entlang des Flussufers. In den frühen Morgenstunden war es noch nicht so heiß wie im weiteren Lauf des Tages. Das Gelände am Nata River war glücklicherweise relativ sicher: es gab keine Flusspferde und keine Krokodile. Wir fanden zwar Elefantendung auf unserem Pfad, aber der war schon mehrere Wochen alt. Dafür sahen wir regelmäßig einen der majestätischen Fischadler mit ihrem charakteristischen weißen Kopf und gelben Schnabel, der dort sein Revier hatte. Auf unsere Spaziergänge nahmen wir die drei Hunde mit, die das Camp bevölkerten und die uns nur zu gerne begleiteten. Und so kam Hetty für einige Zeit doch noch zu ihren gewohnten Spaziergängen, bevor diese in den kommenden Wochen in den Nationalparks wegen der Löwen etc. nicht mehr möglich sein würden.
Gäste: es gibt solche und solche…
Im weiteren Verlauf kümmerten wir uns dann um die Gäste. Das Camp wurde von ganz unterschiedlichen Menschen besucht und viele davon waren ausgesprochen interessante und aufgeschlossene Gesprächspartner (andere wiederum auch einfach nur langweilige Großmäuler, aber das war wohl unvermeidlich).
An einem Nachmittag mitten in der größten Hitze des Tages kamen zwei völlig erschöpfte Fahrradfahrer mit vollgepackten Mountainbikes im Camp an. Es waren zwei junge Deutsche, Max und Julia. Sie radelten bereits seit anderthalb Jahren quer durch Afrika – eine Leistung, die uns allergrößten Respekt abverlangte! Sie kamen ebenfalls aus Richtung Kasane. Die Strecke, die wir auf die Schnelle mit dem Auto erledigt hatten, hatte sie mehrere Tage gekostet. Die beiden waren ziemlich am Ende. Die letzte Strecke hatten sie ihre schweren Fahrräder durch tiefen Sand schieben müssen, um das Camp zu erreichen. Wir reichten ihnen erstmal eine große Flasche Cola aus unseren Privat-Beständen. Und da Hetty an dem Tag gerade einen großen holländischen Apfelkuchen gebacken hatte, servierten wir ihnen jeweils ein großes Stück. Wir hatten selten glücklichere Abnehmer! Max erklärte später, er habe noch in den drei folgenden Nächten von dem Kuchen geträumt… 😉
Nachdem sich die beiden zwei Tage im Camp von den Strapazen erholt hatten, machten sie sich auf, mit ihren Fahrrädern die Makgadigadi-Salzpfanne zu durchqueren. Ein ziemliches Himmelsfahrtskommando, zumal die beiden auf ihren Fahrrädern nur geringe Mengen an Wasser transportieren konnten. Aufgrund der extremen Mittags-Hitze von über 40 Grad, die es in den folgenden Tagen gab, machte Rupert sich doch ernsthafte Sorgen. Er gab zwei Franzosen, die auf dem Camp übernachtet hatten und die gleiche Strecke im Auto bewältigen würden, 10 Liter Wasser für die beiden mit. Wie wir später erfuhren, hatten sie sich zwei Tage lang durch extrem tiefen Sand gekämpft und zwischendurch Wasser von Hirten bekommen, bevor sie schließlich das Camp inmitten der Salzpfanne erreicht hatten.

Aber natürlich sind nicht alle Gäste sympathisch. Eines Tages kam eine dreiköpfige italienische Familie ins Camp. Allen voran eine etwas schnöselige Tochter Mitte 20 mit ihren beiden Eltern. Die Tochter sprach am Besten Englisch und führte das Wort. Sie hatte jede Menge Wünsche und schien nicht leicht zufriedenzustellen. Ich fragte mich, woher die Anspruchshaltung kam. Schließlich hatten sie ja dieses sehr preiswerte alternative Hippie-Camp gebucht. Aber gut. Man bemüht sich, freundlich zu bleiben, auch wenn es schwerfällt. Aber Karma hilft zum Glück mit:
Am nächsten Morgen nahmen die drei ihr Frühstück am großen Tisch unter den Sonnensegeln ein. Kurz vorher hatte ich noch gesehen, wie sich eine Buschschlange am zentralen Mast hochgeschlängelt hatte. Ich bemühte mich, etwas Konversation mit den Gästen zu machen, während sie sich ihre Marmeladenbrötchen schmierten. Ich wies sie auf einen kleinen Gecko hin, der gerade über die Tischdecke lief.
In dem Augenblick machte es einen lauten Knall und die Buschschlange ließ sich aus mehreren Metern Höhe auf den Tisch fallen, machte einen blitzschnellen Satz und packte den Gecko unmittelbar neben den Tellern der Italiener. Er hatte nicht den Hauch einer Chance. Mit dem Gecko im Maul schlängelte sich die Schlange in aller Seelenruhe wieder den Mast hoch und verspeiste seine Beute vor den aufgerissenen Augen der Italiener.
Ich war äußerst fasziniert. Ich hatte nicht erwartet, dass sich eine Schlange aus einer solchen Höhe hinunterstürzen würde. Den Italienern aber war der Appetit seltsamerweise vergangen… 😉

Ausflug ins Nata Bird Sanctuary

An einem freien Nachmittag unternahmen wir zusammen mit Kate einen Ausflug in das nahegelegene Nata Bird Sanctuary. Es gehörte zu den wenigen Attraktionen, die in der Umgebung überhaupt zu finden waren.
Also nahmen wir unseren Defender und fuhren in das 230-Quadratkilometer große Schutzgebiet am Rande der Sowa Salzpfanne. Es war vor allem bekannt für seine großen Vorkommen von Flamingos (je nach Jahreszeit bis zu 250 000!) und Pelikanen. Außerdem konnte man Gnus, Zebras und Strauße in großer Anzahl zu Gesicht bekommen.
Und die Sonnenuntergänge über der Salzpfanne sollten spektakulär sein. Und wir wurden wahrlich nicht enttäuscht!
Kate nahm ihre 360-Grad-Kamera mit und machte einen kleinen Film über den Ausflug:
(Thank you for your effort, Kate!)
Nach gut zweieinhalb Wochen war es dann aber auch wieder Zeit, das Tempo unserer Reise etwas zu erhöhen. Vor uns lagen zwei Wochen Camping-Safari auf eigene Faust in einigen der schönsten Nationalparks Botswanas. Aber dazu mehr im nächsten Reisebericht!

Hettys perspektief:
Slow in Nata
„Was sollen wir heute mal in Angriff nehmen?“, frage ich Hartwig, nachdem wir unseren Joghurt mit Müsli und Obst gegessen haben. Wir sind nun seit zwei Wochen bei unserer Freiwilligenarbeit in Nata. In der ersten Woche haben wir viel geputzt, Dinge in Ordnung gebracht, mit Gästen gesprochen und hier so eine Art Routine entwickelt. Wir arbeiten morgens ein paar Stunden und nachmittags machen wir unser eigenes Ding. Es ist oft zu heiß, um dann zu arbeiten. So haben wir die Reise mit Gudrun und Maic vorbereitet und alles selbst gebucht, was viel Geld spart, und ich habe viel mit Leuten in den Niederlanden telefoniert (wir haben hier außergewöhnlich gutes Internet, dank Elon Musk).
Aber ansonsten entspannen wir uns hier, wir führen jetzt wirklich ein entspanntes Leben. In Nata gibt es nichts zu tun, außer dem Vogelschutzgebiet, wo wir einen Nachmittag verbracht haben, und dem örtlichen Supermarkt, der nur ein sehr begrenztes Sortiment an Produkten führt. Ein nettes Café oder Restaurant gibt es nicht. Wir sind in Europa unglaublich privilegiert und eigentlich auch unglaublich verwöhnt. Kate, unsere andere Workaway-Teilnehmerin aus den Philippinen, hatte Zahnschmerzen, doch leider gibt es hier in der kleinen Stadt keinen Zahnarzt. Da frage ich mich, wie die Menschen hier zurechtkommen – die nächste größere Stadt ist 200 km entfernt, und die meisten haben kein Auto. Da schäme ich mich ein bisschen, dass ich schon ein wenig jammer, weil ich seit Wochen keinen leckeren Cappuccino mehr getrunken habe. Hier trinken alle Instantkaffee. Es ist aber auch herrlich, einfach mal an einem Ort zu sein und nicht viel tun zu müssen. Wir können auch nicht viel unternehmen, was ebenfalls dazu beiträgt, vollkommen zur Ruhe zu kommen. Das spüre ich auch in meinem Körper: Alles ist ruhig und ich schlafe herrlich.
Rupert, unser Gastgeber, nahm uns für einen Tag mit zu Werner und Erna. Sie wohnen auf einer Farm, ganz weit abseits der Zivilisation. Es ist ein wunderschöner Ort, an dem sie leben. Ihre nächsten Nachbarn wohnen mindestens 14 Kilometer entfernt, und von der Straße nach Francistown sind es noch 30 Kilometer auf einem Sandweg. Sie leben dort inmitten der Wildtiere, wie Elefanten und Löwen. Für die Elefanten pumpen sie jeden Tag Wasser hoch. Von ihrer Terrasse aus kann man das „Wasserloch“ sehen. Leider kamen in den Stunden, in denen wir dort waren, keine Elefanten vorbei, aber man sah deutlich ihre Spuren. Sie hatten den Zaun zum Haus zerstört, und Erna erzählte, dass sie die Elefanten gelegentlich von ihrem Grundstück vertreiben müsse, sonst würden sie dort auch alles zerstören. Ich fragte mich allerdings, wie man diese riesigen Tiere vertreiben könne. Ihr zufolge, indem man in die Hände klatscht und „Husch, husch“ ruft. Die Elefanten zerstören viele Bäume, und das Holz sammeln sie ein und verkaufen es als Brennholz. Außerdem haben sie auf ihrem Grundstück ein Jagdcamp, in dem Jäger während der Jagd übernachten können.
Erna hatte ein köstliches Brot gebacken, Werner hatte Kudufleisch und Rupert Rindfleisch gegrillt, ich hatte einen Apfelkuchen gebacken, und so haben wir herrlich zu Abend gegessen, während wir das „Südwester-Lied“ von Heino hörten. Wir fühlten uns für einen Moment wieder in die 70er Jahre zurückversetzt! Es war ein herrlicher Tag, und wir haben wieder viel darüber gelernt, wie es ist, so weit weg von allem zu leben und mit allem, was es dort gibt, zufrieden zu sein.
Noch zwei Tage, dann geht es wieder los. Einerseits freue ich mich darauf, wieder auf Abenteuerreise zu gehen, andererseits ist ein entspanntes Leben auch herrlich – man gewöhnt sich daran und genießt die kleinen Dinge. Heute hatte ich zum Beispiel ein wunderschönes Chamäleon auf meinem Arm – das ist wirklich toll! So, ich gehe jetzt mal wieder nach meinem Brot sehen, das ich zusammen mit Rupert selbst gebacken habe. Hoffentlich wird es genauso lecker wie Ernas selbstgebackenes Brot.

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10 Comments
Wat een geweldige reis maken jullie toch, heerlijk om te lezen en te zien, prachtig filmpje ook!
Danke, Conny! De credits voor het filmpje gaan aan onze volunteer-collega Kate!
Ach, wie herrlich, ihr beiden. Das liest sich ganz wunderbar und weniger aufregend als das Krokodilabenteuer. Kates schöner Film tut das seinige dazu. Und du, Hartwig, wirst deinem Vater immer ähnlicher … Hier gibt es auch gerade viel Apfelkuchen, Apfelmus und Apfelsaft – der Herbst zeigt sich immer noch von seiner schönsten Seite mit viel Sonne und Temperaturen um die 20 Grad. Aber die Tage sind schon recht kurz und die Planungen für Weihnachten starten so langsam. Ich genieße heute einen sehr ruhigen Einheits-Feiertag … Ganz liebe Grüße von Uli
Hallo Uli! Spektakulärer als auf der Krokodilfarm konnte es jetzt schwerlich werden, aber wir haben die Zeit hier sehr genossen und jede Menge neue Einsichten bekommen!
Was für ein Leben!! Es war bestimmt eine großartige Erfahrung, in diesem Camp zu sein und mal das einfache Leben zu genießen!! Habt eine tolle (und nicht zu aufregende Zeit), wenn es jetzt wieder weitergeht!! Viele liebe Grüße
Hallo Gudrun! Ganz so ruhig wie hier im Backpacker Camp wird es in den nächsten Tagen sicherlich nicht werden. Aber für uns darf es jetzt gerne auch wieder etwas mehr Abenteuer geben! Wir werden berichten!
Wat maken jullie en prachtige reis en het is de beste periode in je leven om dit te doen.
Dat vinden wij ook, Jan! We genieten er enorm van!
Wieso ist das erste Bild, das ich vor Augen habe, Hartwig, der an einer Excel-Tabelle sitzt und für das Camp endlich einen professionellen Küchen-/Putzplan entwickelt? :-)))))
Die Nummer mit der Schlange ist mega! Muss auf jeden Fall in irgendein Drehbuch….
Herzliche Grüsse von der sonnigen, sandigen, wohltemperierten Ostsee!
Andrea, ich weiß überhaupt nicht, wie Du jetzt auf das mit der Excel-Tabelle kommst…! Und ja, das mit der Schlange auf dem Frühstückstisch war spektakulär! Ich hätte nicht gedacht, dass sich eine Schlange aus mehreren Metern Höhe in die Tiefe stürzt, um ihre Beute zu packen. Man lernt nie aus!