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	<title>Wandern Archive - Halbzeitpause</title>
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	<description>- der Reiseblog für Overlanding, Hiking und Backpacking</description>
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	<title>Wandern Archive - Halbzeitpause</title>
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		<title>Wieviel Mozart geht noch? &#8211; Ein Städtetrip nach Salzburg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hartwig van der Neut]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Nov 2023 15:28:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Salzburg stand schon eine ganze Weile auf unserer &#8222;Bucketlist&#8220;. Irgendwie gab es da diese etwas vage Vorstellung von so einer Art weißen &#8222;Zuckerbäcker-Stadt&#8220; mit Burg und<span class="excerpt-hellip"> […]</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://halbzeitpause.blog/staedtetrip-nach-salzburg/">Wieviel Mozart geht noch? &#8211; Ein Städtetrip nach Salzburg</a> erschien zuerst auf <a href="https://halbzeitpause.blog">Halbzeitpause</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-drop-cap">Salzburg stand schon eine ganze Weile auf unserer &#8222;Bucketlist&#8220;. Irgendwie gab es da diese etwas vage Vorstellung von so einer Art weißen &#8222;Zuckerbäcker-Stadt&#8220; mit Burg und Alpen-Panorama. Und natürlich gehörte auch Mozart irgendwie zu der Assoziationskette. Und jetzt standen also die Herbstferien an. Es ergab sich die Gelegenheit, einen Besuch der Stadt mit einem Treffen mit unserem Sohn Floris und seiner österreichischen Freundin Felicitas zu verbinden, die beide zur Zeit in Wien leben. Also ging es los:</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Anreise</h2>



<p>Nachdem wir in diesem Jahr viel mit unserem Land Rover Defender unterwegs waren, entschlossen wir uns diesmal für Hettys kleinen VW Polo als Reisefahrzeug. Für eine Überlandfahrt größtenteils auf Autobahnen brauchen wir zu zweit nun wirklich keinen großen Geländewagen. Also setzen wir auf die benzinsparende und umweltfreundliche Variante des Kleinwagens. Aber zumindest installieren wir auf der Rückbank die Kompressorkühlbox aus dem Defender, so dass wir einiges an Lebensmitteln mitnehmen und uns unterwegs einigermaßen autark versorgen können. Und so wird aus dem Polo schon fast so etwas wie ein &#8222;Mini-Defender&#8220;! <img alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" consent-required="3187" consent-by="services" consent-id="3188"/></p>



<p>Die Anreise führt einmal quer durch Holland und Süddeutschland, bis wir unmittelbar nach der bayerisch- österreichischen Grenze Salzburg erreichen. Mit einem Zwischenstopp bei Familie in Brabant sind das gute 1100 km. Für das kleine Stück Autobahn von der Grenze bis zur Stadt benötigt man übrigens keine Autobahnvignette!</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="910" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Hotel-Sacher-1024x910.jpg" alt="Städtetrip nach Salzburg" class="wp-image-4783" style="width:483px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Hotel-Sacher-1024x910.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Hotel-Sacher-300x267.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Hotel-Sacher-768x682.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Hotel-Sacher-1536x1365.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Hotel-Sacher-2048x1820.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Hotel-Sacher-84x75.jpg 84w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Hotel-Sacher-480x427.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<p>Wir kommen fast zeitgleich mit Floris und Felicitas an, die mit dem Zug anreisen und die wir vom Bahnhof abholen. Zusammen werden wir also das Wochenende in Salzburg verbringen und die Stadt entdecken.</p>



<p>Wir haben uns eine kleine Ferienwohnung in der Innenstadt gemietet. Innenstadt heißt allerdings nicht gleich Altstadt. Die ist noch gut 1,5 km zu Fuß entfernt. Für uns als trainierte Wanderer eigentlich keine Strecke. Zumal man recht schön entlang des Flusses Salzach spazieren kann, der einmal quer durch Salzburg fließt. Unterwegs passieren wir das  ebenso altehrwürdige wie luxuriöse Hotel Sacher. Dieses ist übrigens nicht mit dem Hotel Sacher in Wien zu verwechseln. Das schneeweiße Salzburger Pendant trägt den Namen erst seit dem Jahr 2000, nachdem die Betreiber des Wiener Hotels es übernommen und grundlegend renoviert hatten. Zu den illustren Gästen zählen seitdem unter anderem der Dalai Lama und die niederländische Königin Beatrix. Also nicht die schlechteste Nachbarschaft&#8230; <img alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" consent-required="3187" consent-by="services" consent-id="3188"/></p>



<div style="height:11px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Die Altstadt</h2>



<p>Und dann machen wir uns also unter Felicitas ortskundiger Führung auf einen Rundgang durch die wunderschön erhaltene und durch so gut wie keine modernen Gebäude verschandelte Altstadt von Salzburg. Sie liegt auf einem relativ kleinen Areal zwischen dem Ufer der Salzach und einem steil aufragenden Felsgürtel, auf dem die alles überragende Festung Hohensalzburg thront. Dass diese Altststadt 1996 in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen wurde, versteht man sofort, wenn man die herrschaftlichen Plätze und verwinkelten Gassen mit ihrer Barock-Architektur betritt. Die Gebäude-Ensembles scheinen fast lückenlos erhalten zu sein und das gesamte Stadtbild ist bemerkenswert aufwändig restauriert. Besonders beeindruckend ist der während des 30jährigen Krieges vollendete Dom. Er ist die erste Barockkirche Österreichs und mit nicht weniger als 5 Orgeln ausgestattet. Etwas befremdlich finde ich allerdings, dass dort für den Eintritt ein Entgelt von 5 € verlangt wird.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="494" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Altstadt-1024x494.jpg" alt="Städtetrip nach Salzburg" class="wp-image-4791" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Altstadt-1024x494.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Altstadt-300x145.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Altstadt-768x371.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Altstadt-1536x741.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Altstadt-2048x988.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Altstadt-150x72.jpg 150w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Altstadt-480x232.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<div style="height:9px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="864" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/11/Getreidegasse-1024x864.jpg" alt="Städtetrip Salzburg" class="wp-image-4815" style="width:429px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/11/Getreidegasse-1024x864.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/11/Getreidegasse-300x253.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/11/Getreidegasse-768x648.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/11/Getreidegasse-1536x1296.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/11/Getreidegasse-89x75.jpg 89w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/11/Getreidegasse-480x405.jpg 480w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/11/Getreidegasse.jpg 1792w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<p>Insgesamt ist aber auch schnell klar, dass wir nicht die einzigen Besucher sind, die von diesen architektonischen Schönheiten angezogen werden.  Auch an diesem Wochenende im Spätherbst ist die Altstadt gut gefüllt. In der Getreidegasse im Zentrum drängen sich Touristen aus der ganzen Welt dicht an dicht. Das äußerst sonnige und für die Jahreszeit überraschend milde Wetter dürfte das Seinige dazu beitragen. </p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" width="671" height="1024" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/MozartsGeburtshaus-671x1024.jpg" alt="Mozarts Geburtshaus in Salzburg" class="wp-image-4772" style="width:264px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/MozartsGeburtshaus-671x1024.jpg 671w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/MozartsGeburtshaus-197x300.jpg 197w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/MozartsGeburtshaus-768x1171.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/MozartsGeburtshaus-1007x1536.jpg 1007w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/MozartsGeburtshaus-1343x2048.jpg 1343w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/MozartsGeburtshaus-49x75.jpg 49w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/MozartsGeburtshaus-480x732.jpg 480w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/MozartsGeburtshaus-scaled.jpg 1679w" sizes="(max-width:767px) 480px, 671px" /></figure>
</div>


<p>Berühmt ist die Einkaufsmeile für die vielen aufwändig gestalteten schmiedeeisernen Zunftzeichen. Sie sind über den Eingängen an den historischen Häuserfassaden angebracht und ragen zahlreich über den Köpfen der Touristenmasse in die Gasse hinein. Selbst das McDonald&#8217;s-Restaurant hat über seiner Tür das bekannte gelbe &#8222;M&#8220; in ein historisch anmutendes Metallsymbol verwandelt.</p>



<p>Noch bekannter ist die Getreidegasse allerdings für das tiefgelb gestrichene Geburtshaus des mit Abstand berühmtesten Sohnes der Stadt: Wolfgang Amadeus Mozart. Und damit man es auch wirklich nicht übersehen kann, wurde es noch mit einem großen goldenen Schriftzug gekennzeichnet. In diesem &#8222;Hagener Haus&#8220; genannten Gebäude wurde der Komponist 1756 geboren. Und hier wohnte er mit seiner Familie im 3. Stock, bis sie 1773 an den nahegelegenen Makartplatz umzogen. Heute beherbegt das Haus (natürlich) ein Mozart-Museum und im Erdgeschoss (etwas profaner) die Filiale einer großen Supermarktkette. Irgendwie will soviel Kultur ja auch finanziert werden&#8230; </p>



<h2 class="wp-block-heading">Mozart ist überall</h2>



<p>Und natürlich stürzt sich nicht nur das Stadt-Marketing auf Mozart als Werbeträger für Salzburg. Sondern quasi ausnahmslos alle anderen lokalen Unternehmungen auch. Der Komponist dient als omnipräsente Gallionsfigur für jede Art von Ort und Geschäft. Die bekannten<em> &#8222;Mozartkugeln&#8220; </em>sind da nur der Anfang. Diverse Straßen und Plätze sind nach ihm benannt, die Salzburger Universtät nennt sich natürlich <em>&#8222;Mozarteum&#8220;</em>, die Brücke über die Salzach <em>&#8222;Mozartsteg&#8220;</em>, der Ausflugsdampfer <em>&#8222;Amadeus Salzburg&#8220;</em>, ebenso wie der Brillenladen <em>&#8222;Amadeus Optic&#8220;</em>, usw. usf. Hier einige Beispiele:</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="512" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/11/Mozartkollage1-1024x512.jpg" alt="" class="wp-image-4796" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/11/Mozartkollage1-1024x512.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/11/Mozartkollage1-300x150.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/11/Mozartkollage1-768x384.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/11/Mozartkollage1-1536x768.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/11/Mozartkollage1-2048x1024.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/11/Mozartkollage1-150x75.jpg 150w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/11/Mozartkollage1-480x240.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<div style="height:9px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" width="682" height="1024" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Brunnen-682x1024.jpg" alt="Städtetrip nach Salzburg" class="wp-image-4770" style="aspect-ratio:0.666015625;width:346px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Brunnen-682x1024.jpg 682w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Brunnen-200x300.jpg 200w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Brunnen-768x1153.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Brunnen-1023x1536.jpg 1023w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Brunnen-1364x2048.jpg 1364w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Brunnen-50x75.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Brunnen-480x721.jpg 480w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Brunnen-scaled.jpg 1705w" sizes="(max-width:767px) 480px, 682px" /></figure>
</div>


<p>Dass man mit dieser Form des Marketings durchaus erfolgreich ist, erkennt man nicht nur an den Besuchermassen, sondern auch an den Eintrittspreisen für alles, was irgendwie mit Mozart etikettiert und assoziiert werden kann. Für die Museen und Sehenswürdigkeiten der Stadt werden enorm hohe Eintrittspreise verlangt. Das Ticket für Mozarts Geburtshaus kostet z. B. regulär bereits 13,50 €. Für die Festung Hohensalzburg gibt es nicht weniger als vier verschiedene Ticketkategorien vom <em>&#8222;Basic Ticket Fußweg&#8220;</em> (10,80 €) bis zum<em> &#8222;All-Inclusive Ticket mit Festungs-Bahn&#8220;</em> für schlappe 17,40 € pro Person. An einem Wochenende mit Familie kann da ganz schön was zusammen kommen.</p>



<p>Da lohnt es sich dann vielleicht, die sogenannte &#8222;Salzburg-Card&#8220; zu kaufen. Mit ihr sind die Eintritte in sämtliche Museen und Sehenswürdigkeiten abgegolten. Und man kann darüberhinaus auch noch die öffentlichen Verkehrsmittel kostenlos benutzen. Auch da gibt es natürlich wieder eine Vielzahl von Tarifen, aber das 48-Stunden-Ticket für Erwachsene hätte jetzt in der Nebensaison für uns jeweils 35 € gekostet. <a href="https://www.salzburg.info/de/hotels-angebote/salzburg-card">(Hier gibt es mehr Informationen zur Salzburg-Card.)</a></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="649" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/WienerSchnitzel-1024x649.jpg" alt="Wiener Schnitzel" class="wp-image-4768" style="aspect-ratio:1.5778120184899846;width:377px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/WienerSchnitzel-1024x649.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/WienerSchnitzel-300x190.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/WienerSchnitzel-768x487.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/WienerSchnitzel-1536x974.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/WienerSchnitzel-2048x1299.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/WienerSchnitzel-118x75.jpg 118w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/WienerSchnitzel-480x304.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<p>Nachdem wir zur Mittagszeit in den Gasthäusern im Zentrum keinen einzigen freien Tisch mehr finden konnten, landen wir schließlich etwas abseits vom (natürlich!) &#8222;Mozart-Platz&#8220; auf der Terasse eines urigen und einigermaßen authentisch wirkenden kleinen Wirtshauses (ohne Mozart im Namen). Was die Authentizität angeht, kommen mir allerdings leise Zweifel, als mir das obligatorischen Wiener Schnitzel mit einem österreichischen Pappfähnchen verziert serviert wird&#8230; <img alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" consent-original-src-_="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" consent-required="3187" consent-by="services" consent-id="3188"/> Nungut, es schmeckt nichtsdestotrotz köstlich! Für mich geht wenig über die österreichische Küche!</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" width="661" height="1024" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Friedhof-661x1024.jpg" alt="Städtetrip nach Salzburg" class="wp-image-4774" style="aspect-ratio:0.6455078125;width:318px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Friedhof-661x1024.jpg 661w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Friedhof-194x300.jpg 194w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Friedhof-768x1190.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Friedhof-992x1536.jpg 992w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Friedhof-1322x2048.jpg 1322w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Friedhof-48x75.jpg 48w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Friedhof-480x744.jpg 480w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Friedhof-scaled.jpg 1653w" sizes="(max-width:767px) 480px, 661px" /></figure>
</div>


<p>Als wir dann unseren Stadtrundgang fortsetzen, kommen wir auch an dem sehr schönen kleinen Petersfriedhof vorbei, Salzburgs ältester christlicher Begräbnisstätte. Neben dem Gräberfeld befinden sich auch eine ganze Reihe kunstvoll gestalteter Gruftarkaden an der angrenzenden Felswand. Und irgendwo soll auch Mozarts Schwester Nannerl begraben sein. Ich widerstehe der Versuchung, nach ihrer letzten Bleibe zu suchen. </p>



<p>Ebenso lassen wir auch die nahegelegenen Katakomben im wahrsten Sinne des Wortes links liegen und machen uns schließlich mit einem kleinen Abstecher über das Schloss Mirabell und seine schön gestaltete Parkanlage auf den Heimweg. Anreise und Stadtrundgang reichen als Programm für den ersten Tag.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wandern in und um Salzburg</h2>



<p>Am nächsten Tag beschließen wir, eine größere Runde um die Altstadt herum zu wandern. In der Touristeninformation hatten wir am Vortag eine Karte bekommen mit einer Rundtour, die sich  <em><a href="https://www.salzburg.info/de/hotels-angebote/rundfahrten-fuehrungen/stadtwandern/instagrammable-salzburg">&#8222;Instagrammable Salzburg&#8220; </a></em> nennt. Auf dieser Route sollen sich die schönsten Fotospots befinden, die man zum Füllen seiner Social Media Accounts verwenden kann. Mozart hin oder her &#8211; die Moderne ist ganz offensichtlich auch in Salzburg angekommen!</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" width="571" height="1024" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Moenche-571x1024.jpg" alt="" class="wp-image-4779" style="width:178px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Moenche-571x1024.jpg 571w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Moenche-167x300.jpg 167w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Moenche-768x1378.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Moenche-856x1536.jpg 856w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Moenche-1141x2048.jpg 1141w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Moenche-42x75.jpg 42w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Moenche-480x861.jpg 480w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Moenche-scaled.jpg 1426w" sizes="(max-width:767px) 480px, 571px" /></figure>
</div>


<p>Nachdem Felicitas sich schon beim gestrigen Stadtrundgang einige schmerzhafte Blasen an den Füßen zugezogen hat, setzt sie heute beim Wandern aus. Stattdessen besucht sie zusammen mit einer Freundin das Naturkundemuseum <a href="https://www.hausdernatur.at/de/">&#8222;Haus der Natur&#8220; </a>und frischt Erinnerungen aus Kindertagen auf. </p>



<p>Wir erweitern die vorgegebene Runde noch ein wenig und besteigen zuerst den auf dem östlichen Salzach-Ufer gelegenen Kapuzinerberg. Er ist der höchste Stadtberg von Salzburg. Gestandene Österreicher dürften ihn mit seinen 640 Metern aber wohl eher einen kleinen Hügel nennen. Seinen Namen verdankt er dem sich dort befindlichen Kapuzinerkloster. Und als wir uns an den kurzen Aufstieg machen, begegnen wir auch tatsächlich einigen Mönchen in traditioneller Kutte. </p>



<p>Von der bewaldeten Anhöhe aus hat man dann einen sehr schönen (oder eben &#8222;instagram-worthy&#8220;) Ausblick auf die Burg am anderen Ufer. Sie ist nebenbei nicht nur das namensgebende Wahrzeichen von Salzburg sondern auch die größte vollständig erhaltene Burg Mitteleuropas.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="577" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Burg-Panorama-1024x577.jpg" alt="Städtetrip nach Salzburg" class="wp-image-4781" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Burg-Panorama-1024x577.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Burg-Panorama-300x169.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Burg-Panorama-768x433.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Burg-Panorama-1536x866.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Burg-Panorama-133x75.jpg 133w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Burg-Panorama-1200x675.jpg 1200w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Burg-Panorama-480x270.jpg 480w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Burg-Panorama.jpg 1748w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<div style="height:11px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Nach einem kurzen Abstieg entlang des Basteiwegs an der Stadtmauer überqueren wir wieder die Salzach und steigen auf der anderen Seite auf den zweiten Salzburger Stadtberg, den Mönchsberg. Auf seinem Rücken befindet sich die Festung, die wir eben noch von Weitem gesehen haben. Die weißen Häuser, Türme und Zinnen geben der Burg fast schon einen schloßähnlichen Charakter und weniger die Anmutung einer mittelalterlichen Trutzburg.</p>



<p>Als wir am Fuß der Wehranlagen entlang spazieren, hört eine ältere Dame mit, wie ich Floris gegenüber die Vermutung ausspreche, dass es wohl sehr schwer gewesen sein dürfte, die Befestigung zu erstürmen. Und prompt bestätigt sie uns mit erhobener Stimme und deutlich wahrnehmbarer österreichischer Sprachfärbung: <em>&#8222;Die Burg wurde niemals eingenommen. Damals haben wir es noch richtig gemacht mit der Festung Europa! Heute schaffen wir das ja nicht mehr, jetzt dürfen ja alle rein&#8230;&#8220; </em> Ich beschließe, dass gerade nicht der richtige Zeitpunkt für eine längere politische Diskussion sei.</p>



<p>Wir laufen den Grat des Mönchsberges bis zu seinem Ende und kehren dann in die Altstadt zurück. Am Ende sind wir dann auch gute 10 km unterwegs gewesen. In der Stadt treffen wir uns mit Felicitas und ihrer Freundin im &#8211; na? Genau: &#8222;Cafe Mozart&#8220;. Klingt wie ein Klischee und ist auch ein wenig so mit seinen plüschigen Möbeln und den vornehm dreinblickenden Kellnern in Livree. Aber dafür sind die verschiedenen Kaffees mit ihren wunderbaren österreichischen Bezeichnungen (&#8222;Einspänner&#8220;, &#8222;Wiener Melange&#8220;, &#8222;großer Brauner&#8220;) hervorragend!</p>



<p>Am Abend verabschieden wir uns dann herzlich von Floris und Felicitas. Für sie geht es mit dem Zug zurück nach Wien. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Besteigung des Gaisbergs</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="674" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Gaisberg-1024x674.jpg" alt="" class="wp-image-4788" style="aspect-ratio:1.5192878338278932;width:444px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Gaisberg-1024x674.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Gaisberg-300x197.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Gaisberg-768x505.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Gaisberg-1536x1011.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Gaisberg-2048x1348.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Gaisberg-114x75.jpg 114w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Gaisberg-480x316.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<p>Am nächsten Tag nehmen Hetty und ich uns dann nochmal eine größere Tages-Wanderung vor. Der Gaisberg mit seinen 1287 Metern gilt als der &#8222;Hausberg&#8220; der Salzburger. Er liegt nur wenige Kilometer vom Stadtzentrum entfernt, aber immerhin sind beim Aufstieg bis zu seinem Gipfel mehr als 800 Höhenmeter zu überwinden. Eine ganze Reihe von Wanderrouten unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade führt auf ihn hinauf. Zum Teil wird auf den Wegweisern nochmals der Hinweis auf die erforderliche besondere Trittsicherheit gegeben. Wir entscheiden uns für eine eher moderate Streckenführung.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="802" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Watzmann-1024x802.jpg" alt="" class="wp-image-4786" style="aspect-ratio:1.2768079800498753;width:366px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Watzmann-1024x802.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Watzmann-300x235.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Watzmann-768x601.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Watzmann-1536x1203.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Watzmann-2048x1603.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Watzmann-96x75.jpg 96w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2023/10/Watzmann-480x376.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<p>Nach gut drei Stunden Aufstieg durch größtenteils bewaldetes Gebiet mit einigen schönen Aussichten erreichen wir den Gipfel mit dem schon von weitem sichtbaren rot-weißen Sendemast. Von ihm hat man eine exzellente Rundumsicht auf das Voralpenland. Auffällig ist, wie flach sich das Bayerische Land vor uns ausstreckt und wie plötzlich auf der österreichischen Seite die Berge aus der Ebene aufragen. Darunter ist auch der markante und besonders ebenmäßige Gipfel des Watzmanns gut zu erkennen.</p>



<p>In der Nähe des Gipfelkreuzes gibt es eine kleine Bergwirtschaft. Als wir dort ankommen, hat sich vor der Essensausgabe allerdings bereits eine lange Schlange aus hungrigen Wanderern aufgereiht. Wir beschließen, unser Glück bei einer Almwirtschaft entlang des Rückwegs zu versuchen. Ein Fehler, wie sich herausstellt: die Gaststätte ist an diesem Tag geschlossen. Nungut, dann müssen zwei Äpfel und ein paar Kekse bis zur Rückkehr nach Salzburg reichen.</p>



<p>Insgesamt sind wir dann bei schönstem spätsommerlichem Wetter mit viel Sonnenschein und guter Fernsicht fast sechs Stunden unterwegs. Und wie wir uns zum Abschluss dieser kurzen Reise langsam wieder der Altstadt von oben nähern, ist es wieder da, das Bild von der &#8222;weißen Zuckerbäcker-Stadt&#8220;. Und irgendwie habe ich das Gefühl, schon von hier aus im Stadtgebiet überall kleine Mozartstatuen und -denkmäler erkennen zu können. Vielleicht täusche ich mich aber auch.</p>



<p></p>
<p>Views: 529</p><p>Der Beitrag <a href="https://halbzeitpause.blog/staedtetrip-nach-salzburg/">Wieviel Mozart geht noch? &#8211; Ein Städtetrip nach Salzburg</a> erschien zuerst auf <a href="https://halbzeitpause.blog">Halbzeitpause</a>.</p>
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		<title>Hardangervidda-Durchquerung</title>
		<link>https://halbzeitpause.blog/hardangervidda-crossing-de/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hetty van der Neut]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Jul 2025 14:26:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Norwegen]]></category>
		<category><![CDATA[Hüttenwanderung]]></category>
		<category><![CDATA[Wandern]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>hardangervidda nationalpark noorwegen</p>
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</div></div>



<div style="height:12px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading" id="tw-target-text">Natur, entzündete Füße, Flüsse und Eisfelder: Norwegen von seiner schönsten, aber auch seiner härtesten Seite!</h2>



<p><strong>Da stehe ich also nach sechs Tagen Wandern in der Hardangervidda, die Beine hochgelegt, Eis an den Füßen und Schmerzen bei jedem Schritt. Ich war beim Arzt, zum Glück ist nichts gebrochen, aber meine Füße sind stark gequetscht, entzündet und haben riesige, imposante Blasen. Wie konnte das passieren?</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/DSC01933-1024x683.jpg" alt="wandelen hardangervidda nationalpark noorwegen" class="wp-image-5570" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/DSC01933-1024x683.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/DSC01933-300x200.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/DSC01933-768x512.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/DSC01933-1536x1024.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/DSC01933-2048x1365.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/DSC01933-113x75.jpg 113w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/DSC01933-480x320.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<div style="height:10px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" width="493" height="1024" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/finse-hut-1-493x1024.jpg" alt="hardangervidda nationalpark noorwegen" class="wp-image-5567" style="width:251px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/finse-hut-1-493x1024.jpg 493w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/finse-hut-1-144x300.jpg 144w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/finse-hut-1-768x1596.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/finse-hut-1-739x1536.jpg 739w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/finse-hut-1-985x2048.jpg 985w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/finse-hut-1-36x75.jpg 36w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/finse-hut-1-462x960.jpg 462w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/finse-hut-1-scaled.jpg 1232w" sizes="(max-width:767px) 480px, 493px" /></figure>
</div>


<p id="tw-target-text">Fleur und ich stehen vor einem Fluss und überlegen, wie wir ihn überqueren können, ohne zu nass zu werden. Wir laufen am Ufer hin und her, aber es gibt keine gute Stelle zum Überqueren. Wir werden nass, also ziehen wir unsere Schuhe aus, schlüpfen in unsere Sandalen und los geht’s. Wir überqueren den reißenden Fluss einander an den Händen festhaltend. Wir schaffen es. Keine vier Minuten später ein weiterer Fluss. Ich rüber, Fleur zieht an mir, ein gewaltiger Krampf in meinem Bein, und wir brechen in Gelächter aus. Auch dieser Fluss liegt hinter uns. Meine Schuhe sind jetzt ganz nass und lösen sich langsam auf. Ich verliere sogar einzelne Teile. Hmm, nicht so toll.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="869" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/image_edited-1024x869.jpg" alt="" class="wp-image-5574" style="width:299px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/image_edited-1024x869.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/image_edited-300x255.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/image_edited-768x652.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/image_edited-88x75.jpg 88w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/image_edited-480x408.jpg 480w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/image_edited.jpg 1259w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<p id="tw-target-text">Zu Hause in Groningen hatten wir noch  überlegt, welche Schuhe ich anziehen sollte: meine guten alten Wanderschuhe oder meine neuen, leichteren Iowas. Ich entschied mich schließlich für meine alten Wanderschuhe, aber leider waren sie völlig abgenutzt. Vor allem, weil sie am ersten Tag total nass wurden (und meine Füße auch) und dadurch schnell kaputt gingen. Das passiert anscheinend öfter, denn auf jeder Hütte gibt es Klebeband – und zwar gutes Gorilla-Tape!</p>



<p id="tw-target-text">Wir waren in Norwegen wandern, von Finse nach Haukeliseter (Hardangervidda-Nationalpark). Fleur meinte, das sollte in sechs Tagen machbar sein: <em>&#8222;Mama ist superfit und wir müssen nur zwischen 17 und 25 km pro Tag laufen!&#8220;</em> Das dachte ich auch.</p>



<div style="height:17px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div class="wp-block-cover aligncenter is-light"><img decoding="async" width="1024" height="367" class="wp-block-cover__image-background wp-image-5586 size-large" alt="" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/Huette-1024x367.jpg" data-object-fit="cover" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/Huette-1024x367.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/Huette-300x107.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/Huette-768x275.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/Huette-150x54.jpg 150w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/Huette-480x172.jpg 480w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/Huette.jpg 1100w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /><span aria-hidden="true" class="wp-block-cover__background has-background-dim" style="background-color:#738996"></span><div class="wp-block-cover__inner-container is-layout-constrained wp-block-cover-is-layout-constrained">
<p class="has-text-align-center has-white-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-010265d69dc5f6694635e781275ce028">Unser Zeitplan, das sind die Hütten: </p>



<p class="has-white-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-d17d33509072df523773be09ef7b7226">Finse &#8211; Kraekkja 24 km</p>



<p class="has-white-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-15924e9909e1dd5241b76a93b96ac393">Kraekkja &#8211; Stigstuv 20 km</p>



<p class="has-white-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-04f9486f0c95520a80a8389a8bd68550">Stigstuv &#8211; Sandhaug 23 km</p>



<p class="has-white-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-7bd85c91edfc4ccece0fead1410340ed">Sandhaug &#8211; Litlos 26 km</p>



<p class="has-white-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-152b4e327abfb94ceeb1e8ce62bb8b0d">Liltos &#8211; Hellevassbu 17 km </p>



<p class="has-white-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-be0b8b73652fff287493a39b1ee22158">Hellevassbu &#8211; Haukeliseter 21 km</p>



<p class="has-white-color has-text-color has-link-color has-medium-font-size wp-elements-fcee12bfb03c452114e90e3ef2404542">Total: 131 km</p>
</div></div>



<div style="height:14px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div style="height:0px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p id="tw-target-text">Wir kamen mit dem Zug im Dorf Finse an, das auf einem der größten Gletscher Norwegens liegt. Es ist wirklich wunderschön und man kann es nur per Zug erreichen. Wir verbrachten dort die Nacht und begannen dann voller Vorfreude die Wanderung. Bald stießen wir auf die ersten Flüsse und Sumpfgebiete, was natürlich nicht angenehm war, aber wir machten weiter. An diesem Tag mussten wir 24 Kilometer laufen. Wir waren insgesamt 11 Stunden unterwegs und das Gelände war schwierig, voller Felsen, keine angenehmen Wanderwege wie in den Alpen.</p>



<p id="tw-target-text">Endlich, nach 11 Stunden, sahen wir die Hütte. Wir waren so glücklich, der schönste Moment des Tages! Meine Schuhe waren da schon kaputt, aber wir dachten, wir kleben sie zusammen, dann wird alles gut. Die Hütte war wunderschön und die Landschaft atemberaubend, aber wir waren erschöpft und hatten auch ein wenig Angst vor den nächsten Tagen. Denn wir hatten nicht damit gerechnet, dass es so anstrengend werden würde. Anspruchsvoll, aber machbar, dachten wir. Fleur hatte gesagt, es sei ein Plateau, aber leider war es ein Plateau mit Bergen, Tälern, Eisfeldern, Gletschern, Felsen, Flüssen, Sümpfen und so weiter!</p>



<div style="height:11px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" width="683" height="1024" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/DSC01775-683x1024.jpg" alt="wandelen hardangervidda nationalpark noorwegen" class="wp-image-5569" style="width:392px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/DSC01775-683x1024.jpg 683w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/DSC01775-200x300.jpg 200w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/DSC01775-768x1152.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/DSC01775-1024x1536.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/DSC01775-1365x2048.jpg 1365w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/DSC01775-50x75.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/DSC01775-480x720.jpg 480w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/DSC01775-scaled.jpg 1707w" sizes="(max-width:767px) 480px, 683px" /></figure>
</div>


<h2 class="wp-block-heading">Tag 2</h2>



<p id="tw-target-text">Am zweiten Tag fingen meine Füße an zu schmerzen, ich konnte nicht mehr richtig laufen. Wir hatten den Schuh fachmännisch getaped, aber das Klebeband löste sich immer wieder, weil wir so oft Sümpfe und Flüsse durchqueren mussten.</p>



<p id="tw-target-text">Die Umgebung ist wunderschön: Schnee, Tundra, keine Bäume, atemberaubende Aussichten, rau, leer, und wir hatten fantastisches Wetter. Viel Sonne, obwohl am ersten Tag leichte Gewittergefahr bestand (beängstigend, was sollte man dann tun? Tipps: Stöcke wegwerfen, zusammenbleiben, Wasser meiden, nicht auf dem höchsten Punkt sitzen, sich nicht an Felsen festhalten, nicht weiterlaufen). <a href="https://www.stern.de/sport/sportwelt/audun-gr%C3%B8nvold--olympia-star-wird-vom-blitz-erschlagen-35900716.html">Während wir dort waren, starb ein bekannter norwegischer Athlet bei einem Gewitter!</a> Aber nach dem ersten Tag hatten wir nur noch fantastisches Wetter, mit nur ein wenig Regen am letzten Tag, aber das war es dann auch schon.</p>



<div style="height:16px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>


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<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" width="683" height="1024" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/DSC01912-683x1024.jpg" alt="wandelen hardangervidda nationalpark noorwegen" class="wp-image-5579" style="width:380px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/DSC01912-683x1024.jpg 683w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/DSC01912-200x300.jpg 200w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/DSC01912-768x1152.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/DSC01912-1024x1536.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/DSC01912-1365x2048.jpg 1365w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/DSC01912-50x75.jpg 50w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/DSC01912-480x720.jpg 480w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/DSC01912-scaled.jpg 1707w" sizes="(max-width:767px) 480px, 683px" /></figure>
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<h2 class="wp-block-heading">Tag 3 und 4</h2>



<p id="tw-target-text">Ich ging immer langsamer und die Schmerzen wurden immer stärker. Fleur und ich vereinbarten, dass sie am nächsten Tag meine Schuhe anziehen würde und ich ihre neuen Wanderschuhe, sonst hätte ich nicht mithalten können. Jeder Kilometer fühlte sich an wie mindestens zehn, es war sehr hart. In einem Fuß hatte ich kaum noch Gleichgewichtsgefühl und musste bei jedem Schritt aufpassen, wo ich ihn hinsetzte – nicht einfach. Zum Glück gelang es mir mit Fleurs Hilfe, doch wieder viele Flüsse zu bezwingen.</p>



<p id="tw-target-text">Ein weiteres Problem ist, dass wir in Hütten schlafen, die Toiletten aber nicht in den Hütten selbst sondern draußen separiert sind. Ich konnte kaum noch laufen, und dann graut es einem vor jedem Toilettengang. Gar nicht angenehm!</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="679" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/huette03-1024x679.jpg" alt="Sandhaug Turisthytte" class="wp-image-5617" style="width:432px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/huette03-1024x679.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/huette03-300x199.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/huette03-768x510.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/huette03-1536x1019.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/huette03-2048x1359.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/huette03-113x75.jpg 113w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/huette03-480x319.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
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<p id="tw-target-text">Wie dem auch sei, wir begannen Tag 4, ich war fest in Fleurs Schuhen eingeschnürt, was ziemlich gut klappte. Ich hatte jetzt Halt und Stabilität. Fleur lief in meinen Schuhen, aber nach 4 Stunden hatte sie genug davon: <em>„Ich ziehe meine Sandalen an, das  hier ist unmöglich</em>!&#8220; Und die tapfere Fleur beendete den Rest der Wanderung in ihren Sandalen, also 2,5 Tage, ja, sogar durch große Eisfelder!</p>



<div style="height:15px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Tag 5 und 6</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/DSC01959-1024x683.jpg" alt="wandelen hardangervidda nationalpark noorwegen" class="wp-image-5572" style="width:679px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/DSC01959-1024x683.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/DSC01959-300x200.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/DSC01959-768x512.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/DSC01959-1536x1024.jpg 1536w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/DSC01959-2048x1365.jpg 2048w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/DSC01959-113x75.jpg 113w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/DSC01959-480x320.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</div>


<p id="tw-target-text">Es war heftig und schmerzhaft. Meine Füße wurden komplett eingewickelt bzw. getapet (von einem gutaussehenden Norweger) und anschließend fest in die Schuhe gesteckt. Eine Physiotherapeutin hat mir sogar ein paar Tipps gegeben. Alle waren super lieb und hilfsbereit.</p>



<p id="tw-target-text">Dann endlich die letzte Hütte, der schönste Moment des Tages! Aber leider, wie sollte es anders sein, ein sehr steiler Abstieg, nass und rutschig, weil es gerade geregnet hatte, und dann noch mindestens eine Stunde lang! Fleur stürzte, einfach vor Erschöpfung, aber zum Glück passierte nichts. Wir waren so froh, da zu sein! Erstmal duschen und dann die Pommes genießen!</p>



<p id="tw-target-text">Was wirklich lustig war: Floris‘ bester Freund Jules arbeitet hier, und da wir tagelang kein Internetempfang hatten, machten sich die Männer (zu Hause) große Sorgen um die Frauen in der Wildnis, ohne Kompass, mit wenig Orientierungssinn und in dem anspruchsvollen Gelände. Floris wusste von Jules, dass wir an diesem Tag ankommen würden, also war das zumindest beruhigend. Die Männer hatten die Route in der Familien-WhatsApp-Gruppe nachrecherchiert, und da stand auch „Code Rot“, eine schwierige Bergtour. Das hatten Fleur und ich nicht gesehen, ups!</p>



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<figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="788" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/image1_edited-1024x788.jpg" alt="hardangervidda nationalpark noorwegen" class="wp-image-5575" style="width:292px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/image1_edited-1024x788.jpg 1024w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/image1_edited-300x231.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/image1_edited-768x591.jpg 768w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/image1_edited-97x75.jpg 97w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/image1_edited-480x369.jpg 480w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/image1_edited.jpg 1471w" sizes="(max-width:767px) 480px, (max-width:1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
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<p id="tw-target-text">Kurz gesagt: Fleur und ich sind unglaublich stolz auf uns! Wir haben es geschafft, die Natur genossen und nette und freundliche Menschen in den Hütten getroffen. Man kann so viel mehr, als man denkt. Fleur sagte irgendwann: <em>„Mama, deine Füße schaffen das, es ist hauptsächlich der Kopf.“</em> Und das stimmt definitiv! WIR HABEN ES GESCHAFFT!</p>



<p>Alt kjaerlighet</p>



<p>Fleur en Hetty</p>



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<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="has-cyan-bluish-gray-background-color has-background" id="tw-target-text"><strong>Achtung</strong>: Die Nord-Süd-Überquerung der Hardangervidda-Hochebene gilt allgemein als sehr anspruchsvolle Route. Rechnen Sie in der Regel mit einer Wanderzeit von 7 bis 10 Tagen!</p>


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<figure class="alignleft size-full is-resized"><a href="https://www.komoot.com/de-de/tour/4746065/zoom" target="_blank" rel=" noreferrer noopener"><img decoding="async" width="681" height="468" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/PSX_20250729_210053-1.jpg" alt="" class="wp-image-5637" style="width:250px;height:auto" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/PSX_20250729_210053-1.jpg 681w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/PSX_20250729_210053-1-300x206.jpg 300w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/PSX_20250729_210053-1-109x75.jpg 109w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/PSX_20250729_210053-1-480x330.jpg 480w" sizes="(max-width:767px) 480px, 681px" /></a></figure>
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<div class="wp-block-uagb-image alignleft uagb-block-4068e2a1 wp-block-uagb-image--layout-default wp-block-uagb-image--effect-static wp-block-uagb-image--align-left"><figure class="wp-block-uagb-image__figure"><img decoding="async" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/PSX_20250729_210203.jpg ,https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/PSX_20250729_210203.jpg 780w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/PSX_20250729_210203.jpg 360w" sizes="auto, (max-width: 480px) 150px" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/PSX_20250729_210203.jpg" alt="" class="uag-image-5636" width="329" height="137" title="PSX_20250729_210203" loading="lazy" role="img"/></figure></div>



<div class="wp-block-uagb-image uagb-block-017cfa06 wp-block-uagb-image--layout-default wp-block-uagb-image--effect-static wp-block-uagb-image--align-none"><figure class="wp-block-uagb-image__figure"><a class="" href="https://www.komoot.com/de-de/tour/4746065/zoom" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><img decoding="async" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/PSX_20250729_210133.jpg ,https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/PSX_20250729_210133.jpg 780w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/PSX_20250729_210133.jpg 360w" sizes="auto, (max-width: 480px) 150px" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2025/07/PSX_20250729_210133.jpg" alt="" class="uag-image-5635" width="277" height="276" title="PSX_20250729_210133" loading="lazy" role="img"/></a></figure></div>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<div class="wp-block-uagb-image alignleft uagb-block-3d1d75f2 wp-block-uagb-image--layout-default wp-block-uagb-image--effect-static wp-block-uagb-image--align-left"><figure class="wp-block-uagb-image__figure"><a class="" href="https://halbzeitpause.blog/camping-im-landrover-defender-in-schweden/" target="" rel="noopener"><img decoding="async" srcset="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/TitelfotoDefenderinSchweden-1024x576.jpg ,https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/TitelfotoDefenderinSchweden-scaled.jpg 780w, https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/TitelfotoDefenderinSchweden-scaled.jpg 360w" sizes="auto, (max-width: 480px) 150px" src="https://halbzeitpause.blog/wp-content/uploads/2022/09/TitelfotoDefenderinSchweden-1024x576.jpg" alt="Land Rover Defender mit Dachzelt am see in Schweden" class="uag-image-2846" width="364" height="204" title="TitelfotoDefenderinSchweden" loading="lazy" role="img"/></a></figure></div>



<p id="tw-target-text">Wollt Ihr mehr von Skandinavien sehen? Dann schaut Euch <a href="https://halbzeitpause.blog/camping-im-landrover-defender-in-schweden/">hier</a> unsere Land Rover Defender-Tour durch Schweden an:</p>



<p id="tw-target-rmn"></p>
<p>Views: 108</p><p>Der Beitrag <a href="https://halbzeitpause.blog/hardangervidda-crossing-de/">Hardangervidda-Durchquerung</a> erschien zuerst auf <a href="https://halbzeitpause.blog">Halbzeitpause</a>.</p>
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